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 4. - 6. Januar/Kyrau : 23. Basalt-Cup für alle Jugend-Altersklassen * www.vfr07kirn.de 

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Spielern und Verantwortlichen von Vereinen des Kirner Landes auf den Zahn gefühlt. Jetzt aktuell: Das Interview mit, und Spielerporträt von Florian Ledetzky (FC Viktoria Hennweiler).

                                   

 

 

 

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  Ein versierter Keeper - und auch Feldspieler 

 

    "Grundsätzlich wartet auf uns ein Gegner, der zu schlagen ist"   

 

Der in Zell an der Mosel geborene, und jetzt in Schlierschied wohnende Florian Ledetzky wurde eigentlich als Feldspieler vom FC Viktoria Hennweiler in den Kader integriert, als es aber "zwischen den Pfosten" vor gut anderthalb Jahren einen Torwart-Engpass gab, stellte sich der mittlerweile 27-jährige zur Verfügung. "Vom damaligen FCV-Spielertrainer Daniel Speh wurde ich seinerzeit sozusagen "verpflichtet". Und weil ich bei meinem damaligen Verein, SG Oberkostenz/Kappel nach einem Trainerwechsel immer weniger Spielpraxis bekam, entschloss ich mich im Sommer 2016 mit Speh in Verbindung zu setzen und schließlich den Wechsel nach Hennweiler durchzuführen. Ein entscheidendes Kriterium für meinen Wechsel war allerdings die Kameradschaft", erläutert Ledetzky, der vom Beruf her Wirtschaftsjurist ist.

Florian Ledetzky ist ein Fußball-Späteinsteiger. Eine Jugendspielzeit, in der als Kicker von der Pieke auf hätte heranwachsen können, gab es bei ihm nicht. "Ich habe das Fußballspielen auf dem Bolzplatz gelernt. Im Jahr 2011 durfte ich dann bei der Reanimierung einer Seniorenmannschaft des TuS Dichtelbach, der in der Kreisklasse Hunsrück/Mosel um Punkte spielte, mitwirken. Dies war meine erste Station im Mannschaftssport", berichtet der "Rechtsfuß", der am liebsten das Trikot mit der Nr. 17 auf dem Rücken trägt. "Obwohl ich am liebsten als 6er im Mittelfeld zum Einsatz komme, fühle ich mich mittlerweile aber auch im Tor sehr wohl", fügt Florian hinzu, der sich auch nicht davor scheut, etwas zu tun und Verantwortung zu übernehmen.

"Beim TuS Dichtelbach war ich in zwei Saisons Spielführer. Letzte Saison durfte ich dann, als einer von drei benannten Spielführern, die 1b des FC Viktoria 09 leiten", bestätigt Ledetzky, dessen Trainingsbesuch beispielhaft ist - was auch Trainer Armin Rösler gerne bestätigt. "Letzte Saison war ich mit einer Trainingsbeteiligung von 96 % der traingsfleißigste beim FC Viktoria". Lediglich 2 Trainingseinheiten konnten von mir nicht wahrgenommen werden. In dieser Saison gestaltet sich der Besuch der Übungsstunden leider etwas schwieriger. Grund dafür sind der Abschluss meines Studiums und meines gegenwärtigen Jobs". Das er nach wie vor daran arbeiten muss, noch perfekter zu werden, gibt er indes gerne zu: "Ich denke auch, dass mehr Ruhe am Ball, meinem Spielstil gut tun würde".

Nicht ohne Grund setzt Trainer Armin Rösler auf den vielseitig begabten Spieler, den die Leidenschaft zum Fußball, und der absolute Wille, das Beste für das Team zu erreichen, auszeichnet. Dazu kommt sein Ehrgeiz. "Gerade im Tor ist der Ansporn, jeden gegnerischen Schuss zu meistern, enorm groß", weiß wiederum Ledetzky, der auch über den Tellerrand hinaus das Fußballgeschehen ständig verfolgt, und Anhänger von Schalke 04 ist. Ihm ist vor allem wichtig, das man als Spieler und Mannschaft einen gesunden Respekt vor den Leistungen des Gegners mit ins Spiel nehmen muss. "Man sollte aber vor keinem Gegner Angst haben."

Highlights sind indes in der bisherigen, relativ kurzen Laufbahnzeit des Florian Ledetzky keine Raritäten. "Mein wohl schönstes Tor glückte mir unter anderem als Spieler der SG Oberkostenz/Kappel bei einer Begegnung gegen die SG Bibertal/Biebern, als ich eine Direktannahme per Volleyschuss nach einem langen Ball aus der Abwehrreihe heraus, im Tor des Gegners versenken konnte". Aber auch in der laufenden Saison gab es bereits für ihn ein Highlight. "Beim Pokalspiel gegen den TuS Roxheim konnte ich mich im Spielverlauf nicht nur mehrmals als Torhüter auszeichnen, kurz vor Schluss durfte ich bei einem Freistoß, den es noch gab, mit einer gelungenen Parade einen wohl entscheidenden Beitrag zu unserem Sieg leisten", freut sich Ledetzky über den Husarenstreich gegen den aktuellen Tabellen-7. der A-Klasse Bad Kreuznach.

           

 

"Florian ist einer unserer zuverlässigen, vor allem aber auch  charakterstarken Spieler, die wir im Kader haben", lobt FCV-Trainer Armin Rösler den Torwart, der aber auch als Feldspieler zum Einsatz kommen kann.

 



Und das sagt Florian Ledewtzky zum aktuellen Spielbetrieb:

 

Beim FC Hennweiler gibt es mit Dir und Tristan Fey einen weiteren guten Torhüter. Wie kommt Ihr beiden miteinander zurecht?

Tristan und ich verstehen uns sehr gut. Tristan hat weitaus mehr Erfahrung im Tor und ist mitunter in unserer Klasse einer der besten Torhüter, wenn nicht sogar der beste Torhüter. Ich schätze es sehr jemand so gutes als Konkurrent auf der selben Position spielen zu haben, denn so kann ich viel von Ihm lernen. Leider kann immer nur einer von uns beiden spielen und das bedeutet natürlich einen gesunden Konkurrenzkampf zu führen, was mich natürlich anspornt noch besser auf meiner Position zu werden.

 

Bis zu der Begegnung am vergangenen Sonntag gegen den ASV Langweiler/Merzweiler hattet ihr noch kein Saisonspiel verloren. Nur bei den Punkteteilungen in Bärenbach, gegen Fischbach und in Bundenbach wurde nicht gesiegt. Neunmal ward ihr Spitzenreiter. Habt ihr das Zeug dazu Aufsteiger oder gar Meister zu werden?

 

Im Kader steckt viel Potential, was zur Zeit auch abgerufen wird. Bleibt es dabei, denke ich, dass das Ziel Aufstieg nicht unrealistisch sein sollte. Aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison, möchte ich davon absehen mich festzulegen, das wir Aufsteigen bzw. Meister werden.

 

Was lief beim jüngsten Heimspiel gegen den ASV Langweiler/Merzweiler recht gut, was lief weniger gut?

 

Das Ergebnis des Spiels spiegelt leider nicht den Spielverlauf wieder. Definitiv verbesserungswürdig ist unsere Chancenverwertung. Oftmals haben wir bis in den Raum vor dem 16er gut kombiniert und immer wieder Chancen über unsere Außen kreiert. Jedoch war entweder der letzte Pass nicht gerau genug oder wir haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt. Mit drei Aluminiumtreffern war sicherlich ein wenig Pech dabei, jedoch hatten wir genug weitere Möglichkeiten in Führung zu gehen. Stattdessen sind wir durch einen Sonntagsschuss des Gegners in Rückstand geraten. Danach muiss man unserem Team wiederum ein Lob aussprechen, denn es hat wieder einmal Moral gezeigt und so konnten wir 5 min per Schluss doch noch den Ausgleichstreffer erzielen.

 

Nun steigt das heikle Spiel beim Mitkonkurrent TuS Mörschied II. Wie ordnet Ihr diese Begegnung ein?

 

Statistisch gesehen ist Mörschied II wohl der größte Mitkonkurrent. Jedoch sind wir in dieser Saison schon auf verschiedene andere gute Teams getroffen und mussten uns beweisen. Wie in jedem Spiel gilt der Grundsatz das ein Gegner auf uns wartet, der zu schlagen ist. Angesichts der Tabellensituation sollte jedoch jeder unserer Spieler extrem heiß auf das Spiel sein. Mit einem Sieg könnte der Vorsprung in der Tabelle weiter ausgebaut werden und man wäre dem Aufstieg bzw. der Meisterschaft wieder ein Stück näher.

 

In der Vorrunde geht es dann noch gegen den SV Hottenbach – eine Mannschaft die nur schwer einzuschätzen ist. Beispielsweise schlägt sie den TuS Becherbach 10:2 und danach verliert sie gegen Wildenburg 1:4. Was müsst ihr beachten?

 

Grundsätzlich kann man sagen das der SV Hottenbach nicht das einzig schwer einzuschätzende Team in der B-Klasse Birkenfeld Ost ist. Angesichts der zwei hohen Siege des SV Hottenbach wird jedoch auch das Spiel durch unsere Defensive entschieden werden. Darüberhinaus denke ich, können wir zur Zeit mit breiter Brust aufspielen. Wichtig ist, den Gegner mit gesundem Respekt zu beobachten und dann ist es Aufgabe des Trainer uns richtig auf das Spiel einzustimmen. Des Weiteren ist wichtig, das wir uns auf unseren bisherigen Leistungen nicht ausruhen dürfen und weiterhin mit 100 % Konzentration spielen.


                                                                                                                                                                          

                                                                                                   

 

 Bei Dieter Müller besonders viel gelernt                

 

Yasin Cakir: Flügelflitzer bei Vatanspor Kirn. Fotos: imagoteam.tribuene

Ein unvergesslicher Moment: Siegtor gegen den 1. FCK geschossen

Yasin Cakir ist ein gebürtiger, und in Meisenheim aufgewachsener Junge, der ab dem Alter der E-Junioren beim Nachwuchs des FCM das Fußballspielen erlernt hat und sich unter anderem bei seinem Stammverein bei Dieter Müller weiter entwickelte: Bis einschließlich den A-Junioren, ehe es, nachdem er die Altersgrenze erreicht hatte, zunächst zur SG Weinsheim, hier bei Trainer Hans Peter Zimmermann, ging. "Ganz besonders viel gelernt habe ich in meiner Zeit als Jugendspieler bei Dieter Müller", bestätigt Cakir - sicherlich auch, dass man als Fußballspieler nur etwas bei regelmäßigem Trainingsbesuch erreicht. Yacin Cakir ist nach wie vor einer der trainingsfleißigsten Spieler, also auch beim SV Vatanspor, dessen Trikot er seit seinem Wechsel nach Kirn im Sommer 2018 trägt.

Yasin Cakir gilt nicht nur als ein schneller, balltechnisch versierter und torgefährlicher Flügelstürmer, ihn zeichnet auch aus, das er beidfüßig mit dem Ball perfekt umgehen kann. Nicht von ungefähr wurde ihm auch die Ehre zuteil, bei der Meisenheimer A-Junioren die Spielführerarmbinde zu tragen - wie auch jetzt beim SV Vatanspor. Von den 54 Toren der Kirner "Torfabrik" hat er übrigens 13 erzielt, doch er gibt zu, dass er noch daran arbeiten muss, damit das Spielen in der Defensive bei seiner Mannschaft noch optimaler wird.

Sein sportliches Vorbild ist Ricardo Antrade Quaresma Bernado, ein Portugiese, der aus der Talentschmiede von Sporting Lissabon kommt und der mittlerweile das Trikot von Besiktas Istanbul trägt - dem Lieblingsverein von Cakir.

"Zum Fußball gehört, dass man vor jedem Gegner Respekt hat", ist das Credo des 22-Jährigen, der auch beruflich bei Faber im Straßenbau keinen leichten Job hat. Seinem jetzigen Verein stellt er ein gutes Zeugnis aus: "Wie es früher war, kann ich nicht beurteilen, aber wir haben uns in der vergangenen Monaten gut weiterentwickelt. Doch auch unsere Fans bestätigen immer öfter, dass sich alles wieder ins Positive wandelte und unser Team mehr und mehr an Ansehen gewinnt."

"Das ich nun bei Vatanspor Kirn spiele hat vor allem damit zu tun, weil mein Vater dort seit der neuen Saison Trainer ist", bringt es Yasin auf den Punkt. "Aber auch die Kameradschaft und der Zusammenhalt, den wir haben", fügt er noch hinzu - denn das seien auch die allerbesten Vorraussetzungen dafür, dass er sein eigenes sportlichen Ziel, Aufsteiger und Meister zu werden, realisiert werden kann.

Einen in der Tat unvergesslichen Moment aus seiner Laufbahn gibt es bereits für Yasin Cakir. "Das war das Südwest-Pokalfinale, das wir mit dem FC Meisenheim gegen den A-Junioren-Bundesligisten 1. FC Kaiserlautern bestreiten durften. Dabei gelang mit nicht nur ein Freistoß- sondern auch das Siegtor".



 Und das sagt Yasin Cakir zum aktuellen "Spielbetrieb"    

 

Ihr habt in Limbach Euer 10. Saisonspiel gehabt: Wie lief es ab - und habt Ihr mehr erreicht, als gedacht?

 

 - Wir haben klar besser gespielt, gekämpft haben wir natürlich auch - und erfolgreich 4:0 gewonnen.

Nochmal zum Spiel vom Sonntag in Limbach , was ging daneben, was war zufriedenstellend?

 

 - Es hat alles gepasst jeder von uns hat gekämpft und wir haben uns gegenseitig geholfen.

 

Ihr spielt nun am (Feiertag) Donnerstag auf der Kyrau gegen TuS Roxheim/Gutenberg II. Was erwartest Du. Wie schätzt Du den Gegner ein, wie steht es um Eure Form, seid Ihr komplett, wer fehlt?

 

- Im Hinspiel haben wir leider nur 1 Punkt mitgenommen, dass wollen wir am Donnertag ändern und uns die 3 Punkte erkämpfen. Unsere Mannschaft ist komplett - es fehlt keiner wir sind alle topfit.

 

Am Ende der sogenannten „Englischen Woche“ geht es dann am Sonntag, auch auf der Kyrau, gegen den Neustarter TSV Bockenau. Wie schätzt Du diesen Gegner ein?

 

- Man sollte keinen Gegner unterschätzen, im Fußball ist alles möglich.

 

Was für ein Potenzial steckt in Eurer Mannschaft: Was könnt Ihr erreichen, wenn alles gut läuft?

- Unser Ziel ist es Meister zu werden und natürlich aufzusteigen.

 

Was ist nach Deiner Meinung für den SV Vatanspor besser: In der C- oder in der B-Klasse zu spielen?

 

- Wir haben eine starke Mannschaft, mit der wir auch in der B-Klasse mithalten können.


                                                                                                

                                                                                                                                                              ,

 

 Markus Schaaf: Neun Teams trainiert und betreut

Im Sommer 2017 übernahm Markus Schaaf die Mannschaft des TuS Becherbach, die die Saison 2016/17 als Tabellen-13. abgeschlossen hatte. In der Saison 2017/18 wurde die Mannschaft Tabellen-9. (Fotos: imagoteam.tribuene (2), Klaus Mittnacht (1).

Bergener Coach des TuS Becherbach

spielt am Vorrundenende noch gegen seinen Wohnortverein

 

Das Spiel vom Sonntag gegen TuS Mörschied II: Was hattet Ihr Euch vorgenommen? Was konnte umgesetzt werden, was lief weniger gut?

 

Wir wollten auf jeden Fall was mitnehmen was uns mit dem 3 zu 3 auch gelungen ist. Gegen solche Gegner, wie der TuS Mörschied II, ein Top-Team in unserer Klasse, etwas zählbares zu holen,  bedeutet für uns Bonuspunkte, die man gerne mitnimmt. Wir wollten Standards des Gegner besser verteidigen, dem Gegner keine Kontermöglichkeiten geben, von Anfang an fokussiert sein, was uns nur teilweise gelungen ist. Dann liegst du nach 20 Minuten 0 zu 2 hinten, durch einen Standard und einen Konter, und verstehst die Welt nicht mehr. Dann kamen wir aber besser ins Spiel konnten auf einmal Zweikämpfe gewinnen und legten auch spielerisch zu, was letztendlich auch zum gerechten Remis führte.

 

Ihr steht nun vor einer sogenannten „Englischen Woche“! Zunächst geht es zum SV Hottenbach, dann am Feiertag, 1. November, daheim gegen den SV Göttschied und dann noch am 4. November gegen SG Oberreidenbach/Sien. Was ist zu tun, um das maximal Mögliche aus dem Programm heraus zu holen. Was darf nicht passieren, damit es nicht ein enttäuschendes Ergebnis gibt?

Am Anfang stellt sich ja immer die Frage mit welchem Kader wir in diese Begegnungen gehen können. Wir laufen personell seit mehreren Wochen sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch, bedingt durch Langzeitverletzte bzw. krankheitsbedingt. In diesem Zusammenhang möchte ich den Jungs der ersten und zweiten Mannschaft ein großes Kompliment machen, da wird nicht rumgejammert, sondern aus dem gegebenen das beste gemacht. Da unsere Spielklasse in der Breite sehr ausgeglichen ist, was man wöchentlich an den Ergebnissen sehen kann, ist es schwer vorherzusagen, was uns diese Begegnungen an Punkte bringen werden. Hottenbach und Göttschied haben sich vor der Runde breiter aufgestellt, da kommt es auf Nuancen an, seinen eigenen Fußball durchzubringen, dem Gegner wenig Raum zu lassen, Schlüsselspieler in Schach zu halten und manchmal gehört auch ein wenig Spielglück dazu. Wenn das alles passt wirst du auch punkten, ansonsten wird es schwer. Auch wenn die letzten Ergebnisse der SG Oberreidenbach nicht so gut waren, darf man den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, die haben auch gute Kicker in Ihren Reihen. Da müssen wir auch alles in die Waagschale werfen, um optimal zu punkten.

 

Die Vorrunde geht ihrem Ende entgegen. Liegt ihr nach nun 11 Spielen im Soll. Wo war mehr möglich oder habt Ihr sogar mehr erreicht, als einkalkuliert?

 

Ich denke wir liegen absolut im Soll. Wenn man sich unseren Spielplan anschaut, hatten wir doch ein extrem schweres Auftaktprogramm. Da hatten wohl nur die größten Optimisten unter uns damit gerechnet, dass wir gegen diese Gegner punkten. Zu Hause gegen Bundenbach 4 zu 0 zu gewinnen ist auch nicht alltäglich, in Fischbach und in Langweiler zu gewinnen ist auch nicht selbstverständlich, da hängen die Kirschen bekanntlich auch sehr hoch. Die Heimniederlage gegen die SpVgg. Wildenburg ärgert mich schon ein wenig, da wäre sicherlich mehr drin gewesen. Auch das Heimremis gegen den FC Bärenbach war vermeidbar, haben wir kurz vor Spielende noch den Ausgleich kassiert.

 

Was sind die Schwachstellen bei der Mannschaft, wo muss nachgebessert werden. Sind Ergänzungen im Kader notwendig oder müsst Ihr mit dem zurechtkommen, was gegeben ist – zumal bei der TuS wohl auf Dauer kein Nachwuchs aus der Jugendarbeit nachrückt?

 

Über mehrere Spiele hinweg eine konstante Leistung abzurufen, da müssen wir sicherlich noch dran arbeiten, die Leistungen schwanken sehr, ist aber sicherlich auch ein Stück weit dem immer wechselnden Personal geschuldet. Ebenso könnte die Chancenverwertung besser sein. Ich bin mit dem aktuellen Kader auf jeden Fall sehr zufrieden, kommen die Langzeitverletzten bzw. die Kranken zurück, haben wir einen guten, ausgeglichenen Kader. Über Ergänzungen im Kader würde ich mich natürlich freuen - wie wahrscheinlich jeder andere Trainer auch. Die TuS ist auch im Jugendbereich aktiv, gehört einer großen Spielgemeinschaft an. Klar, dass dauert noch ein wenig bis der ein oder andere Spieler zu den Aktiven wechselt. Im unteren Jugendbereich ist man gut aufgestellt, wovon ich mich jede Woche überzeugen kann, da die Kleinen Mittwochs vor uns trainieren. Da kann man immer wieder sehen, das Mario Weinz und sein Trainerteam eine tolle Arbeit leisten.

 

Am Vorrundenende steht am 18. November das Spiel gegen die SG Bergen/Berschweiler, also gegen die Mannschaft Deines Wohnorts auf dem Programm. Die Punkte werden dann die „Bergener“ sicherlich notwendiger, als Deine Mannschaft, haben. Ist da so etwas wie eine „Nachbarschaftshilfe“ zu erwarten?

 

Natürlich ist dieses Spiel gegen die SG Bergen/Berschweiler für mich schon etwas besonderes, das ist mein Wohnort, mein Heimatverein, in dem ich groß geworden bin, alle Jugendmannschaften durchlaufen habe und auch lange bei den Aktiven gespielt habe. Zudem habe ich schon jahrelang ein Zweitspielrecht für die Alte Herren in Bergen. Solche Spiele will man nicht verlieren, ich nicht als Trainer und die Spieler der SG Bergen mit Sicherheit auch nicht.

Die SG Bergen hat genug Qualität im Kader wie jüngst das Unentschieden in Bundenbach gezeigt hat. Wir mussten das in der letzten Saison auch erfahren, als wir im Heimspiel unterlegen waren.

  

Du hast ja nun schon viele Mannschaften trainiert und betreut, sogar selber oft genug mitgespielt. Wo und warum hat es Dir eigentlich am besten gefallen?

 

Egal wo ich als Trainer aktiv war, es hat überall Spaß gemacht. Ich habe in all den Jahren viele tolle Menschen kennengelernt, habe mit vielen heute noch Kontakt, da sind Freundschaften entstanden, das ist einfach nur schön, wenn man das von seiner Trainerlaufbahn sagen kann. Es geht nicht immer nur um Punkte oder Tabellenplätze, der Umgang untereinander ist mir genauso wichtig!

Es gab und gibt immer schöne Momente an die man sich gerne zurück erinnert, so wie meine Anfänge als Trainer bei JSG Kyrburg. Unter der Leitung von Erhard Hoffmann, der mich damals ansprach und von dem ich viel lernen konnte, haben wir eine tolle Jugendarbeit auf die Beine gestellt.

 

Unterstützung erhielt ich auch immer von Eva und Werner Dräger, die sich ebenfalls aufopferungsvoll um diese Jugendarbeit gekümmert haben, um nur einige zu nennen. Gekrönt wurde das ganze mit einigen Titeln und Pokalen. So konnte meine damalige C-Jugend (< Bild) sich Kreismeister, Bezirksmeister und Kreispokalsieger nennen.

Meine erste Station als Spielertrainer war der FC Griebelschied, sportlich war das sicherlich ausbaufähig, aber das drum herum war einfach klasse.

Beim Aufbau der Damenmannschaft in Kirn-Sulzbach ein Teil dessen zu sein, war eine tolle Aufgabe und eine große Herausforderung. Auch die Jahre als Spielertrainer der SG Monzingen/Nußbaum II waren schon etwas besonderes. Mit der B-Jugend Südwestligamannschaft des VfR 07 Kirn als Trainer gegen den 1.FC Kaiserslautern oder den FSV Mainz 05 zu spielen, das hatte schon was. Zudem wurde diese Mannschaft Kreis- und Bezirkspokalsieger. Auch die A-Jugend des VfR 07 Kirn, die ich ein Jahr danach trainierte, bescherte mir einen Pokalsieg. Unterstützung in B und A-Jugend erhielt ich von Michael Diel, mit einem der besten Betreuer mit dem ich jemals zusammen gearbeitet habe.

Die folgenden 4,5 Jahre war ich wieder in Kirn-Sulzbach für die Damenmannschaften zuständig. Die erste in der Verbandsliga und die zweite in der Bezirksliga. Mit der zweiten Mannschaft konnten wir die erste ausgespielte FUTSAL-Bezirksmeisterschaft in der Halle bejubeln. Unvergessen bleibt natürlich auch das Erreichen im SWFV-Damen-Verbandspokalfinale in Ramstein zu stehen, gegen den TSV Schott Mainz, gegen einen übermächtigen Gegner. Da haben wir uns mit der ersten Mannschaft gut verkauft. Die Hin- und Rückreise mit dem Bus, vollgepackt mit Fans, das war schon ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Auch die folgenden Jahre als Trainer bei der SG Hundsbach/Limbach/Schweinschied, mit dem Aufstiegsspiel zur B-Klassse gegen den TuS Meddersheim II, das leider verloren wurde, habe ich eine tolle Zeit verbracht.

Aktuell beim TuS Becherbach als Trainer Aktiv kann ich nur lobende Worte finden. Achim Kuhn, langjähriger Vorsitzender, hat sein Amt an Christian Selzer übergeben, der dieses mit genau so viel Engagement ausübt wie sein Vorgänger.  Ein sehr gut geführter Verein. Gute Trainingsbedingungen, ein schönes Sportgelände runden dies ab. Die sehr gute Kameradschaft untereinander ist ein großes Plus. Spielführer Christopher Klein ist wie manch anderer Spieler auch noch im Vorstand aktiv, da packt jeder mit an, das findet man heutzutage auch nicht überall. Sportlich gesehen wollen wir schon noch ein paar Plätze nach oben klettern, was auch ein realistisches Ziel ist.

 

 

Markus Schaaf: Die Trainer-Laufbahn

JSG Kyrburg                                                                                    Jugend

FC Griebelschied                                                                           Spielertrainer

SC Kirn-Sulzbach                                                                          Damen

SG Monzingen-Nußbaum                                                           Spielertrainer

VfR 07 Kirn                                                                                      Jugend- bzw. Spielertrainer II-Mannschaft

SC Kirn-Sulzbach                                                                          Damen

SG Hundsbach / Limbach / Schweinschied                        Spielertrainer

JSG Kirner-Land                                                                           A-Jugend

TuS Becherbach                                                                             Trainer

 

                                                                                                                                  

                                                                                                                                

 

  "Mehr Abstiegskampf wie beim anstehenden Spiel in Allenbach geht nicht" !     

Das Interview
11 Spiele der Saison sind bestritten und die Mannschaft des SV Oberhausen sitzt mit 6 gewonnenen Punkten auf dem letzten Tabellenplatz - mit 4 Punkten Abstand auf den 10. Tabellenplatz, auf dem die Spvgg. Nahbollenbach platziert ist. Wie stellt sich die Situation  für den Trainer dar? Gibt es einen Grund, die Alarmglocken läuten zu lassen?
 

Die Situation ist derzeit natürlich sehr ernst, da man sie so nach der letzten Saison nicht unbedingt erwarten konnte. Die Ansprüche an uns selbst waren und sind andere, doch wir haben inzwischen verstanden, worum es geht und ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft den Abstiegskampf angenommen hat, auch wenn man es an den Ergebnissen noch nicht erkennt.

Die Gründe für diesen Saisonstart liegen allerdings auf der Hand. In der letzten Saison hatten wir in der Rückrunde einen Lauf. Wir waren als Mannschaft topfit und hatten kaum Ausfälle zu beklagen.
Nun ist es so, dass Simon Gerhardt sich in der Sommerpause das Kreuzband gerissen hat, Christopher Greber spielt noch ein Jahr A-Jugend und hilft daher nur sporadisch  aus, Daniel Goldschmidt hat einen Bandscheibenvorfall, Felix Klein hat es beruflich an den Bodensee verschlagen. 
In den ersten Wochen der Vorbereitung riss sich André Müller einen Muskel, Bastian Uebel zog sich einen Bänderriss zu, Luca Schallmo riss sich ebenfalls die Bänder. 
Von unseren Neuzugängen fällt derzeit Nico Kucharczyk wegen einer Knieverletzung aus, Felix Munstein fehlt schon seit Wochen wegen einer Leistenverletzung und Florian Hey wird gerade wieder fit, nachdem auch er sich in der Vorbereitung die Bänder im Sprunggelenk riss. Unser Keeper Alex Ding fiel auch schon einige Spiele aufgrund Verletzungen aus. Viele Jungs fehlten noch für kürzere Zeit aufgrund kleinerer Verletzungen, privater Verpflichtungen oder auch Krankheiten. 
Das sind Ausfälle, die wir - trotz großem und auch qualitativ sehr gutem Kader - nicht adäquat kompensieren können. 
Zudem war in der Vorbereitung bereits zu erkennen, dass wir teilweise nicht so trainieren können, wie das letzte Saison der Fall war, auch aufgrund der vielen Ausfälle. Auch das Training während der Saison mussten wir dem (bei einigen aufgrund der Verletzungen) fehlenden Fitnesszustand anpassen, vor allem in den beiden bisherigen englischen Wochen, die wir zuletzt hatten.
Darunter leidet natürlich auch unsere 2. Mannschaft, mit der wir in dieser Saison auch gerne eine bessere Rolle gespielt hätten. 
 

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft - und im Verein?
 
Die Stimmung in der Mannschaft ist absolut intakt. Wir haben wieder eine hohe Trainingsbeteiligung, arbeiten in den Einheiten intensiv an uns, haben aber außerhalb des Platzes trotzdem eine lockere und freundschaftliche Stimmung. 
Natürlich ist die Stimmung im Gesamtverein (Spieler, Trainer, Vorstand, Fans zähle ich dazu) angespannt. Viele der Zuschauer wissen nicht, mit welchen Problemen wir zu kämpfen haben und erwarten die gleichen Spiele wie letzte Saison. Dies ist natürlich verständlich, jedoch können wir das derzeit aufgrund der bereits beschriebenen Lage nicht abrufen. Der Vorstand kennt die Situation und unterstützt die Mannschaft, stärkt dieser auch den Rücken. 
 
Vor einem Jahr war der SVO nach 11 Spieltagen Tabellen-13. Neun Punkte waren auf dem Konto. Am Ende gab es den 6. Tabellenplatz, nachdem es u.a. eine Serie mit 15 Spielen bei nur 2 Niederlagen gab. Spekuliert ihr auch diesmal mit so einer Serie und gibt es einen Grund zu der Annahme, dass es auch diesmal so kommen könnte?
 
,Das ist korrekt und viele vergessen bei ihrer Einschätzung, dass wir in der letzten Saison zu diesem Zeitpunkt nur drei Punkte mehr auf dem Konto hatten und in der Saison davor fast abgestiegen sind.
Wir können nicht davon ausgehen, dass diese Serie “automatisch” wieder kommen wird, jedoch arbeiten wir natürlich daran und hoffen, dass wir die Winterpause ähnlich nutzen können, wie es in der letzten Saison der Fall war. Die vielen Verletzten und angeschlagenen Spieler können sich dann wieder richtig fit machen und wir können und wollen dann wieder erfolgreichen und  attraktiven Fußball spielen, bestenfalls auch wieder eine ähnliche Serie starten.
Jedoch müssen wir jetzt schauen, dass wir bis dahin einige Punkte sammeln. Ich bin mir sicher, dass wir das schaffen, auch wenn es ein schwerer Weg ist, da die Klasse dieses Jahr sehr stark und ausgeglichen ist.
 
Wie ist der Zusammenhalt im Gesamtkader, also 1- und 2. Mannschaft, zieht alles noch mit?
 
Ein klares JA! Wenn ich mir alleine die letzte Trainingswoche anschaue, wie wir da mit 20 Mann im Training gearbeitet haben, das war klasse. Wenn wir so weiter trainieren, werden wir schon bald wieder Siege einfahren, sowohl die 1., als auch die 2. Mannschaft.
 
Wäre ein Abstieg so etwas wie eine "Katastrophe" für den Verein?
 
Natürlich muss man sich damit befassen, wenn man nach 11 Spielen Tabellen-Letzter ist. Ob man es als Katastrophe beschreiben könnte, weiß ich nicht. Jedoch bin ich mir sicher, dass der Abstieg nicht gut wäre, da wir viele junge, talentierte Spieler haben, die sicher in naher Zukunft als Mannschaft eine super Rolle in der A-Klasse spielen werden. Dazu ist es aber nötig, eben in dieser Klasse auch zu spielen. Wir werden alles dafür tun, die Klasse zu halten - und ich bin mir zu 100% sicher, dass wir dies auch schaffen!
 
Der FC Hennweiler  hatte im Vorjahr auch einen eher durchwachsenen Start, konnte am Ende nach einer Serie der Erfolgslosigkeit den Abstieg nicht mehr abwenden - hat aber am Trainer festgehalten und scheint sich nun in der B-Klasse zu gesunden!. Wäre es für den SVO nicht auch eine Option, den gleichen Weg gehen "zu müssen"?
 
Zunächst mal finde ich es sehr schade, dass wir in diesem Jahr kein Derby gegen den FC Hennweiler haben. Das waren immer zwei Highlights in der Saison für beide Teams und Vereine.
Ich hoffe, dass dies nächste Saison wieder stattfinden wird (in der A-Klasse natürlich!).
Es kann immer mal wieder für Mannschaften gut sein, einen Schritt zurück zu machen, um danach einen großen nach vorne zu gehen. Man kann durch Erfolge eine Klasse tiefer wieder mehr Selbstvertrauen tanken. Wenn man den Aufstieg schafft, kann man dieses mitnehmen in die neue Saison und dann eine bessere Rolle als zuvor spielen. 
Jedoch sehe ich uns nicht auf diesem Weg. Wir werden die Klasse halten und nächste Saison, sollten wir nicht wieder diese Verletztenmisere haben, eine gute Rolle in der A-Klasse spielen! 

Sind vielleicht während der Winterpause Neuzugänge hilfreich oder reicht es nur, wenn alle die jetzt zum Erstmannschaftskader zählen auch wieder mit dan Bord sind?
 
In der Winterpause ist es immer schwer, Spieler zu “verpflichten”, vor allem welche, die uns auf Anhieb weiterhelfen können.
Da beim SVO kein Spieler Geld bekommt, ist es heutzutage ohnehin schwerer geworden, Spieler zu finden. Auf der anderen Seite haben wir in den letzten Jahren trotzdem viele neue, junge Spieler aus der Region bzw. sogar der eigenen Jugend bekommen. Dies hat einfache Gründe: Die Jungs, die bei uns spielen, wollen einfach kicken. Wir wollen Spaß haben an unserem tollen Hobby, das so viel Freude bringen kann. Der Verein stellt uns eine super Anlage parat, es kommen immer viele Zuschauer, wir verstehen uns alle prima.
Klar ist natürlich auch, dass es am meisten Spaß macht, wenn man auch erfolgreich ist. 
Ich bin absolut überzeugt, dass unser Kader stark genug ist, diese Situation zu meistern, um sogar gestärkt daraus hervorzugehen.
 

Man sagt, das nächste Spiel ist immer das schwerste: Wie sieht es aus im Hinblick auf das aktuell anstehende Spiel beim Tabellen-15. und damit direkten Nachbarn, Spvgg. Hochwald, , der gerade mal einen Punkt mehr auf seinem Habenkonto hat?
 
Mehr Abstiegskampf geht nicht, oder? 
Die Stärken und Schwächen der Hochwälder sind uns bekannt, daher können wir uns gezielt auf das wichtige Spiel vorbereiten. Es ist uns bewusst, worauf wir uns einzustellen haben, wollen allerdings auch unser Spiel durchdrücken. Wenn uns das gelingt, werden wir dort gewinnen. Wir wollen natürlich den nächsten Auswärtssieg erreichen, um in der Tabelle wieder etwas zu klettern. 
Wir wissen um die Wichtigkeit dieses Spiels, auch im Hinblick auf die nächsten Wochen. 
Auf Hochwald folgen die beiden Derbys gegen Teufelsfels und in Breitenthal, bevor es zum nächsten direkten Konkurrenten aus Tiefenstein geht.

 

 

Mirko Altmaier im Gespräch mit Tim Alexander Wittenberg (links) und Niklas Ullrich.

Seit dem 1. Juli 2017 ist Altmaier Spielertrainer des SV Oberhausen - zuvor war er Spielertrainer bei Eintracht Nahe Mitte und davor bei der SG Martinstein/Weitersborn - die er in die B-Klasse KH West hochgeführt hat.

 

 

 

 "Andere Sachen als Fußball im Kopf - das gab es bei Tim nicht"      

             

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Tim Müller kam im Sommer 2017 zur SG Hochstetten/Nußbaum. Davor war er für den TuS Monzingen spielberechtigt. Fotos: imagoteam.tribuene

  An lernwillige, fleißige Spieler erinnern sich auch deren Jugendtrainer gerne zurück   

Unterhält man sich mit Spielern, die mittlerweile in den Vereinen des Kirner Landes zu gestandenen Akteuren und auch Säulen der Mannschaften zählen, über ihre Anfänge beim Fußball, fällt immer wieder der Name Ibrahim Bekdemir, bei denen sie das Fußball-Einmaleins beim VfR Kirn erlernten. So ist es auch bei Tim Müller, der bei "Ibo", wie sie ihn nannten und immer noch nennen, als Fünfjähriger auf dem Rasen der Kyrau und auch Auf dem Loh die Grundbegriffe erlernte und mit dem Ball am Fuß die ersten Fortschritte machte.

"Tim war ein Spieler mit dem es keine Probleme gab. Im Gegenteil: Er war in jedem Training äußerst fleißig mit dabei und vor allem war er lernwillig", bestätigt Bekdemir. "In dem Alter haben viele Kinder während des Trainings und auch Spiels noch andere Dinge im Kopf - sind also nicht so bei der Sache, wie es der Trainer gerne hätte. Das gab es bei Tim nicht". Er habe, so sein einstiger Fußball-Lehrer, eigentlich immer nur den Fußall im Kopf gehabt, vieles dahingehend beim Trainer hinterfragt, auch über das Geschehen bei den Bambini oder F-Junioren hinaus. "Schade das er über die E-Jugendzeit hinaus nicht in Kirn blieb", bedauert Bekdemir, der schließlich aus dem Auge verlor, wie es mit dem Talent weiterging. Jedenfalls waren damals auch die Eltern davon angetan wie Tim sich für den Fußball interessierte, wie er sich engagierte und entwickelte. "Sein Vater Armin wurde sogar mein Co-Trainer und die ganze Familie war immer mit dabei wenn die Jungs trainierten oder spielten", erinnert sich Bekdemir.

"Ich spiele jetzt hier, weil die Spvgg. Hochstetten schließlich mein Heimatverein ist", sagt Tim Müller. Mittlerweile zählt er zu den "Säulen" des aktuellen Teams der SG Hochstetten/Nußbaum. Nach der Saison 2016/17 wechselte der damals für den TuS Monzingen spielberechtige Mittelfeldspieler zu seinem Wohnortverein - zählte zu den Spielern mit denen Jürgen Aranda den Umbruch bei seiner Mannschaft einfädelte - an dem aber noch mit Geduld weitergearbeitet werden muss. "Ich war in meiner Jugendspielzeit in jedem Training mit dabei, doch jetzt, wo ich mit Schichtarbeit meinen Job ausübe, geht es nicht mehr ganz so oft", erläutert der 21-Jährige. In der Mannschaft des aktuellen Tabellen-6. der B-Klasse Nahe 2 ist Tim Müller in der Regel auf der 6er-Position oder auf der Außenbahn am Ball. Sein starker Fuß ist der Linke und was ihn auch zu einem der gesetzten Spieler macht, ist seine Ballsicherheit und das gute Auge für die Mitspieler.

"Der Zusammenhalt in unserer Mannschaft ist gut", bringt es Müller beim Nachhaken auf den Punkt, wie es jetzt nach nun neun Saisonspielen, die mehr oder weniger durchwachsen verliefen, mit der Stimmung aussieht. Schon in der letztjährigen Spielzeit, die seine erste bei der SG war und die mit dem 6. Tabellenplatz abgeschlossen wurde, war es durchweg wechselhaft. "Uns fehlt immer noch ´die Konstanz, was aber auch daran liegt, dass wir viele neue und junge Spieler hinzubekommen haben und wir uns noch aufeinander abstimmen und einspielen müssen", weiß Tim - und er fügt noch hinzu: "Oftmals fehlt es an der gewissen Cleverness und Erfahrung, sowie daran, dass es in den Zweikämpfen bei einigen der Mitspieler hapert".

 

Tim Müller zieht im Mittelfeld seine Kreise - wie hier, beim zuletzt mit 1:0 gewonnenen Spiel bei VfR Kirn II.


  4 Fragen an Tim Müller:                                                                                                   

Was lief beim jüngsten Spiel, das bei Bavaria Ebernburg mit 1:3 daneben ging, schief?

In Ebernburg hat es einfach an Allem gefehlt. Ehrlich gesagt: wir kamen von Beginn an nicht in diese Partie hinein. Obwohl wir in Führung gegangen waren, konnten wir unsere normale Leistung bei weitem nicht auf den Rasen bringen.

Was müsst ihr nun besser machen, um nicht nun auch beim anstehenden Heimspiel gegen SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach/Lauschied III zu scheitern?

Wir müssen dieses Spiel vom letzten Wochenende abhaken und gut trainieren. Gegen SG Meisenheim III ist alles möglich - aber nur wenn wir 100% geben. Gelingt uns das, bin ich mir sicher, das wir die drei Punkte und den 5. Saisonsieg perfekt machen.

Anschließend steht eine sogenannte "Englische Woche" auf dem Programm. Wie ist das maximal mögliche aus diesem Programm herauszuholen?

Um diese "Englische Woche" nach dem Heimspiel gegen Meisenheim III auch gut abschließen zu können, müssen wir konzentriert in die Begegnungen gehen und auch spielen. Von Beginn an gilt es wach und in den Zweikämpfen resulut zu sein. Ich bin mir sicher, dass wir gegen die dann nächsten Gegner, SG Alteburg und gegen SV Winzenheim, spielerisch überlegen sind, wobei Alteburg eine Mannschaft ist, die extrem kämpft und sich vor keinem Zweikampf drückt. Da müssen wir dagegen halten.

Vor dem Rundenstart habt ihr als Saisonziel angegeben, den Klassenerhalt schaffen zu wollen. Was ist denn nun mit Eurem Potenzial tatsächlich machbar?

Ich denke, wenn wir einen Tabellenplatz zwischen der 5. und 8. Position schaffen, ist das Okay. Da wir, wie gesagt, einen Neuanfang, mit beiden Mannschaften haben, und wir noch eine gewisse Zeit benötigen um alles auf die Reihe zu bringen. Aber für ganz oben wird es auch in den nächsten Jahren wohl nicht reichen - ist meine Meinung!

 

Stakineu

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 "Vatanspor ist so etwas wie die Alte Liebe"    

Die Vereine und Mannschaften aufzulisten, bei denen Taner Cakir schon Fußball spielte und die er coachte, würde den Rahmen sprengen. Doch am SV Vatanspor Kirn kommt man allerdings nicht vorbei. Denn "Vatanspor" ist für ihn so etwas wie eine Herzenssache - wie eine Alte Liebe. An die, ab Mitte der 1990iger Jahre, so "glorreichen" Anfänge des Vereins der Kirner Fußball-Türken, bei denen er gemeinsam mit seinem Bruder Atilla eine der Säulen der Mannschaft war, denkt er immer wieder, und das fast unentwegt, gerne zurück.

Dann aber auch an die Zeit, wo er erstmals als Trainer der Mannschaft fungierte. Schließlich kommt nun die dritte Etappe, denn seit Saisonbeginn schwingt er wieder das Trainerzepter auf der Kyrau - und ist mit seiner Mannschaft drauf und dran, bei der Vergabe um den Aufstiegsrang ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Dabei führt er als Mitspieler gekonnt wie eh und je, aber jetzt noch routinierter als zuvor, in einem Team glänzend Regie, das auch mit jüngeren Talenten gespickt ist. Nicht nur mit Alper Bekdemir kam ein landesligaerprobter Spieler dazu. Bei Namen wie Amir Dahdouh, Sohneman Yasin oder auch Kaan Aydingülü wird man auch zukünftig sicherlich hellhörig sein, wenn von Vatanspor zu berichten ist.

Am Wochenende gab es für Vatanspor eine Zwangspause, weil der Gegner wegen personellem Engpass keine Mannschaft stellen konnte. Das passte keinem so recht ins Konzept, zumal der Rhythmus verloren gehen kann, war für uns aber im Vorfeld des nun am Mittwoch anstehenden Topspiels in Martinstein eine gute Gelegenheit, uns mit Taner Cakir über den Stand der Dinge - und über Erinnerungen zu unterhalten.

 Wir sprachen mit Taner Cakir: 

Warst Du Dir sicher, das Du bei Deinem Trainer-Comeback eine Mannschaft übernehmen würdest die mitzieht - und die dann einen so guten Sart in die Saison hinlegen würde. Nach 6 Spielen stehen 13 Punkte aus vier Siegen, je einem Unentschieden und einer Niederlage und damit der 3. Tabellenplatz zu Buche?

Ibo Bekdemir, unser Sportlicher Leiter hatte mich überzeugt. Dann habe ich mit dem Jungs darüber gesprochen, was sie von meinem Konzept halten und ob sie mitziehen. Ich selbst wusste, dass es auf jeden Fall 5/6 sehr gute Leute vom verbliebenen Kader des Vorjahres gibt, doch um in der C-Klasse vorn dabei sein zu können, noch 2/3 gute Feldspieler fehlen - vor allem aber ein Torwart. Achmet Aliakar macht seine Sache so gut er kann, doch auch für diese Position hoffen wir, noch mit einer Alternative fündig zu werden - vielleicht in der Winterpause. Gelingt es nicht uns noch gezielt zu verstärken, haben wir eine Mannschaft von der die Hälfte der Spieler einfach noch zu wenig Erfahrung hat.

Das Torwartproblem kann zur Archillesferse der Mannschaft werden.

Aber das ist bei "türkischen Mannschaften" überall so. Keiner will Torwart spielen, alle wollen nur aufs gegnerische Tor laufen und Treffer erzielen. Das war früher schon so und so ist es auch noch heute.

Was ist denn der Unterschied von früher zu heute.

Das waren ganz andere Mannschaften und Spieler mit anderen Charakteren und Einstellungen. Sie waren grundsätzlich viel ehrgeiziger, kamen in der Regel von Vereinen, bei denen sie in der Jugendarbeit großgeworden sind. Es wurde ein  ganz anderer Fußball gespielt, als heutzutage. Dennoch sind wir mit dem, was wir jetzt haben, zufrieden. Einige lernen erst noch, wie man sich zu verhalten hat und mit dem Ball umgehen muss, sind eigentlich  Anfänger und haben in keiner Jugendmannschaft gespielt. Aber: Beispielsweise waren sogar bei unserem Dienstagtraining noch nie weniger als 14 Spieler anwesend. 20 sind Freitags an der Tagesordnung - obwohl wir ja keine 2. Mannschaft haben. Ob das allerdings so bleibt, hängt nicht nur vom Wetter ab.

Ist die C-Klasse also die ideale Spielklasse für Vatanspor?

Das glaube ich nicht. Obwohl Vatanspor ja oft genug nach einem Aufstieg direkt wieder abstieg. Ich bin davon überzeugt, dass wir die B-Klasse halten würden und den Aufstieg, wenn er denn möglich ist, erneut wagen sollten. In der C-Klasse wird nämlich in der Regel so richtig reingetreten - und das ist nicht gut für die talentierten, jüngeren Spieler.

Es gibt aber doch auch in der C-Klasse gute Schiedsrichter, die das unterbinden - können!

Das mit den Unparteiischen ist nicht das größte, aber ein gewichiges Problem. Mein Ziel war es von vorneherein auch in der Fairplay-Wertung mit meiner Mannschaft eine vorbildliche Rolle spielen zu können. Nun stehen wir da, und haben schon 3 Rote Karten kassiert! Natürlich gibt es auch in der C-Klasse gute Schiedsrichter. Unter anderem hatten wir einen davon im Spiel bei Disibodenberg II. Es war Jürgen Aranda. Wie ich hörte, war es sein Startspiel als Neu-Schiri - der hatte richtig gut gepfiffen. Was mir immer wieder auffällt sind unverständliche Entscheidungen dahingehend, dass ganz schnell immer wieder 'Gelb' gezückt wird, aber bei härteren Fouls passiert gar nichts.

Bleibt denn die Mannschaft zusammen, wenn ihr nicht aufsteigt, oder auch, obwohl ihr aufgestiegen seit?

Davon bin ich überzeugt. Unter anderem weil ein starkes Gerippe in jedem Falle gewährleistet ist, zumal meine beiden Söhne und auch der Sohnemann von Ibo Bekdemir wohl kaum von Bord gehen sollten.

Was wäre dem noch hinzuzufügen?

Grundsätzlich geht es mir darum, das wir eine gute Kameradschaft und somit Zusammenhalt haben. Das war vor allem ihm ersten Jahrzehnt bei Vatanspor so. Ich habe dahingehend in meiner Laufbahn anschließend viel Gutes aber auch Schlimmes erlebt, doch wohlgefühlt habe ich mich persönlich eigentlich bei allen Vereinen. Ich habe nach überall hin immer noch gute Kontakte und pflege die Freundschaften.

 
                                                                                                                                                                                                         

 

 

                                                                              

 

 '15 Punkte: Da können wir uns nicht beschweren' 

Moritz Voigt wechselte im Sommer 2017 vom SV Bundenbach zur Spvgg. Teufelsfels. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Wir können in der Klasse jeden Gegner schlagen"

Moritz Voigt ist eigentlich als Fußballspieler ein zunächst in Bundenbach aufgewachsener Junge, trägt allerdings seit 2017 das Teufelsfelser Trikot. "Ich bin dorthin gewechselt, weil viele Freunde von mir dort auch Fußball spielen".

Bei den Bambini des SV Bundenbach erlernte Moritz das Fußball-Einmaleins. Sein allererster Trainer war sein Vater Volker Voigt.  Bis zur Alterstufe der C-Junioren blieb er bei seinem Stammverein, dann wagte er den Schritt mit der Herausforderung beim SC Idar-Oberstein. Dort gab es weitere Fortschritte bei den Übungsleitern Wolfgang Krins, Valentin Fett, Marco Barletta, Mike Bermann, Tomasz Kakala, schließlich noch bei Krystof Maslanka, wieder Tomasz Kakala und Ali Diboglu. Dann wechselte Moritz Voigt wieder zur Bundenbacher "Bergmannself", wo zunächst Frank Vogt sein Trainer war und dann Marc Müller. Es folgte 2017 der Wechsel in die Nachbarschaft zur Spvgg. Teufelsfels, wo Karsten Wellendorf mittlerweile die Mannschaften der Spvgg. coachte - und nach vorn brachte.

Geboren ist Moritz Voigt in Idar-Oberstein. Sein derzeitiger Wohnort ist Trier, wo er beruflich in seiner Firma auch im Vertrieb im Innen- und Außendienst von Bauelementen tätig ist. "Ich habe fußballerisch sehr viel in den Anfangsjahren vor allem von meinem Vater gelernt und hatte das Glück in den darauffolgenden Jahren immer sehr gut ausgebildete Trainer zu haben, die mir sehr viel mit auf den Weg geben konnten. Mein derzeitiger Übungsleiter überzeugt mit einem sehr gut ausgearbeiteten Traingsprogramm", bestätigt Voigt.

Es ist allerdings für Moritz nicht ganz leicht immer mit dabei zu sein. "Weil ich eben nun mal in Trier wohne und beruflich sehr eingespannt bin, stehe ich grundsätzlich nur am Wochenende immer zur Verfügung", erläutert der kampfstarke Rechtsverteidiger, der am liebsten das Trikot mit der 21 auf dem Rücken trägt. Dabei weiß Moritz, dass es nach wie vor für ihn Bedarf dafür gibt, sich vor allem noch beim Kopfballspiel und mit der Ausdauer zu  verbessern. Zweifelsfrei spricht aber seine Schnelligkeit, sowie sein perfektes Pass-Spiel dafür, dass er zu den Säulen der Mannschaft zählt.

Sein Lieblingsverein ist Real Madrid, sein Idol und Vorbild Christiano Ronaldo. "Wir können in unserer Klasse jeden schlagen" bringt es Moritz Voigt bei der Frage danach auf den Punkt, vor wem das Team des A-Klassen-Aufsteigers besonderen Respekt oder gar Angst haben muss. Die Spvgg. Teufelsfels ist für ihn ein Verein, der eine aufstrebende, zielorientierte und junge Mannschaft hat. Vor allem gefallen ihm auch die optimalen Bedingungen, die es gibt. "Wir haben einen super Platz und einen qualitativ hochwertigen Kader". Doch auch er gibt sich mit seinen Vorstellungen über gesteckte Ziele eher bescheiden. "Unser eigentliches Ziel ist es, die Klasse zu halten", hält er den Ball eher flach.

Erinnerungen im Positiven gibt es für den 21-Jährigen reichlich. "Vor allem aber an das Spiel mit der U17 des SC Idar gegen die U16-Nationalelf von Luxemburg, das 2:2 ausging, und bei dem ich das Tor zur 2:1-Führung erzielen konnte". Es gibt für Moritz auch schon einen unvergesslichen Moment. "Der diesjährige Aufstieg mit 'Teufelsfels' war schon etwas ganz Besonderes für mich", gibt er gerne zu. Ein von ihm erzieltes Tor hat dann auch noch einen besonderen Stellenwert, das ihm immer wieder mal in Erinnerung kommt. "Der Treffer zum 3:2 gegen die TSG Kaiserlautern war zwar nicht mein schönstes Tor, aber ein ganz besonderes, weil es uns den ersten Sieg in der Verbandsliga mit dem SC Idar-Oberstein sicherte".

 
 
 

 Moritz Voigt auf den Zahn gefühlt:                                                     

Ihr habt jetzt 7 Spiele der Saison 2017/18 bestritten. Liegt Ihr im Soll - was lief gut, was lief weniger gut?

Weniger gut lief das Spiel in Breitenthal. Der Gegner war an diesem Tag einfach zweikampfstärker als wir. Die haben uns alles abverlangt und verdient mit 3:0 gewonnen. Der Saisonstart lief grundsätzlich aber gut. Wir haben von 21 möglichen Punkten 15 geholt. Da können wir uns nicht beschweren.

Zum Spiel vom vergangenen Wochenende gegen die Spvgg. Nahbollenbach: Was ging daneben, was war zufriedenstellend?

Dieses Spiel gegen den Tabellen-14. war keine Augenweide. Bei solchen Begegnungen fehlt uns einfach die Cleverness, den Sack frühzeitig zuzumachen. Daran müssen wir auch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben arbeiten.

Euer nächstes Spiel ist beim aktuellen Tabellen-9. in Rötsweiler. Auswärts habt Ihr von bislang drei Spielen (in Birkenfeld und in Breitenthal) zwei verloren Was ist zu tun, um nicht erneut leer auszugehen?

Wir müssen auch auswärts ähnlich kampfstark und willensstark wie in den Heimspielen auftreten - um unsere Auswärtsbilanz verbessern zu können.

Was für ein Potenzial steckt in Eurer Mannschaft: Was könnt Ihr erreichen, wenn alles gut läuft?

Wir haben einen qualitativ hochwertigen Kader mit sehr viel Erfahrung, aber auch mit talentierten jungen Spielern. Ich denke, das in unserer Mannschaft noch einiges drin steckt!

 

                                                                                        

                                      

 

 "Und den Rest behalte ich besser für mich"                                   

Ein Herz und eine Seele: Oliver Jelacic und Sportdirektor Max Eberl von VfL Borussia Mönchengladbach. Zwei Herzen schlagen bei Oli zwar in einer Brust, aber derzeit liegt das Fan-Engagement bei dem VfL II-Coach mehr oder weniger auf Eis...

"Ich werde in Simmertal auch meine Trainerlaufbahn beenden"

 
 
Der 6. Spieltag ist nun auch schon in der B-Klasse Nahe 1 abgehakt - und damit auch die Saisonauftaktphase. Was lief bis jetzt recht gut bei VfL II und was lief weniger gut?
 
Wir haben in der Vorbereitung sehr hart und intensiv gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit dem Trainer der ersten "Pibbo" klappt hervorragend. Wir stehen ständig im Austausch und gehen offen und ehrlich miteinander um. Meine Mannschaft braucht noch ein bisschen Zeit um sich einzuspielen.
 
Die Qualität ist vorhanden...
 
Und wie lief es im Besonderen mit dem Auswärtsspierl vom Sonntag beim Tabellenletzten VfL Sponheim II, das sicherlich im Vorhinein als eine der leichteren Aufgaben eingestuft wurde?
 
Spiele gegen den Tabellenletzten sind nie einfach, und eine reine Kopfsache. Da ist Moral und Einstellung gefragt. Beides hatten wir und haben deshalb - auch auf schwierigen Platzverhätnissen verdient gewonnen.
 
Die Übernahme der Trainerfunktion bei der 2. Mannschaft des VfL Simmertal kam für Außenstehende mehr oder weniger überraschend. Wie kam die Verbindung zustande, und was war für Dich ausschlaggebend, dass Du den Job am Flachsberg angenommen hast?
 
Timo Heinrich, "Happi" hat mich angerufen und wir waren uns auch schnell einig. Ich habe als kleiner Junge dort angefangen Fußball zu spielen. In Simmertal hat alles angefangen und dort werde ich auch meine Trainerlaufbahn beenden.
 
Du hast ja nun in Deiner Trainerlaufbahn schon einige Mannschaften gecoacht. Wo hat es Dir besonders gut gefallen und welche der von Dir betreuten Mannschaften bleibt Dir stets in einer angenehmen Erinnerung?
 
Der VfR ist u bleibt MEIN Verein...  Dort hatte ich meine schönste Zeit. In sehr guter Erinnerung bleibt auch die A Jugendsaison 2011/12 alles tolle Jungs, zu denen ich heute noch ein prima Verhältnis habe.
 
Wie vereinbart sich das Engagement beim VfL Simmertal mit Deiner "Liebe" zu Borussia Mönchengladbach? Beides ist bestimmt äußerst zeitintensiv. Wie ist dieser Spagat zu meistern?
 
Borussia MG liegt zur Zeit auf Eis.  Da ist keine Zeit mehr dafür... Fokus liegt ganz klar auf Simmertal. Wenn es aber die Zeit erlaubt, stehe ich natürlich im Trikot im Nordpark.
 
 
 
Und zu dem Bild mit mit Max Eberl: Was verbindet Max Eberl und Oliver Jelacic - von der Hingabe zur Borussia einmal abgesehen?
 
Ich denke um die Entwicklung im Fußball allgemein muss man sich echt Gedanken machen.

 

 Zur     Person:                                                                            
 
Deine bisherigen, von Dir trainierten Mannschaften und die Vereine:
 
War ja ausschließlich für den VfR tätig. Das waren so viele, die bekomme ich nicht mehr alle zusammen.
 
Und die Mannschaften und Vereine, in denen Du selber gespielt hast?
 
Spvgg. Hochstetten, VfL Simmertal...  damals hieß das noch Kleinschüler. Seit 1978 für den  VfR 07 Kirn.
 
Miterlebte Meisterschaften :
 
1989/90 Aufstieg in die Bezirksliga
1990/91 Aufstieg in die Landesliga
1998/99 Meister mit der Reserve in der Beziksliga wo ich auch Torschützenkönig wurde.
2015/16 Meister C Klasse und Aufstieg in die B Klasse
 
Ein - oder die besonderen Highligts, an die  Du als Fußballspieler immer wieder gerne zurückdenkst:
 
An das Heimspiel in der Landesliga gegen den SC Idar-Oberstein 1993 vor 1200 Zuschauern, das wir dann auch noch 1:0 gewinnen konnten.
 
Und auch an das Entscheidungsspiel um den Abstieg aus der Landesliga 1995 in Sobernheim gegen die Eintracht aus Bad Kreuznach. Ich traf damals in der Verlängerung vor 2000 Zuschauern - zum 1:0 Entstand.
 
Und gibt es etwas weniger Erfreuliches??
 
In Simmertal nicht....  und den Rest behalte ich besser für mich !!!
 

                                                                                                                                                                

 

                                                                                                                      

 

 'Versuche selbst Vorbild zu sein'

 

Die Frage steht im Raum: Wann erzielt Dominik Mattes sein 40. Tor für den TuS Becherbach! Fotos: imagoteam.tribuene

                            

Dominik Mattes ist in Trier geboren, wohnt aber seit 2013 in Heimweiler und spielt Fußball beim TuS Becherbach in der B-Klasse Birkenfeld Ost. Bei den E-Junioren des SV Föhren (Kreis Trier-Saarburg) ging es für ihn bei seinem allersten Trainer Werner Lieser mit dem Fußball los, wo er bis einschließlich der A-Junioren-Alterstufe am Ball - aber auch Spielführer bei den C-, B- und A-Junioren war. "Seit dem hatte ich so viele Trainer, so das es den Rahmen sprengen würde, wenn ich sie hier alle aufzähle", bringt es Mattes auf den Punkt, doch es gibt auch für ihn Übungsleiter, von denen er voll des Lobes ist, weil er bei ihnen besonders viel gelernt hat.

"Am meisten gelernt habe ich in meier Zeit bei der SG Bruch/Gladbach. Unser Trainer Rudi Jung, Stürmer und 6er, hatten zuvor in der Oberliga, und unser Spielmacher beim FSV Salmrohr in der 2. Bundesliga gespielt, bevor sie aus privaten und zeitlichen Gründen wieder zu unserem Heimatverein zurückkamen. Das war natürlich ein Wahnsinn, als 20-Jähriger mit so erfahrenen Fußballern zusammenzuspielen. In dem Jahr sind wir auch Bezirksligameister geworden und in die Landesliga aufgestiegen. Leider hat dann 1996 ein Kreuz- und Außenbandabriss meine 'Karriere' erst einmal beendet, erzählt der mittlerweile 42-Jährige, der in seiner Laufbahn für den SV Föhren, SG Bruch/Gladbach, dann ab 2010 für den VfL Simmertal und seit 2013 für den TuS Becherbach spielberechtigt war.

Auch jetzt, bei Trainer Markus Schaaf, zählt Mattes zu den regelmäßigen Trainingsbesuchern der Mannschaft, in der er in der Regel als Stürmer zum Einsatz kommt. "Grundsätzlich ist es mittlerweiler aber so, dass ich am liebsten auf einer Position zum Einsatz komme, bei der es nicht so laufintensiv zur Sache gehen muss", gibt der Rechtsfuß zu.

"An der Fitneß kann man immer arbeiten" weiß der Routinier. "Allerdings ist 'technisch' bei meinen 42 Jahren sozusagen der Zug schon abgefahren. Da kommt nichts mehr dazu, sondern ich zehre noch von dem, was ich mir früher angeeignet habe", sagt Mattes, der als einer der Spieler bei der TuS gilt, die stets mit einer guten Übersicht glänzen - und die auch stets mit dem gehörigen Respekt, aber ohne jede Angst vor einem Gegner an die jeweilige Aufgabe herangehen.

Das aus einem in Trier geborenen, und in Föhren aufgewachsenen Fußballspieler ein Anhänger des FSV Mainz 05 wurde, hat einen plausiblen Grund. "Weil ich 12 Jahre in Mainz studiert und gelebt habe, war ich in dieser Zeit auch oft im Bruchweg-Stadion gewesen", erläutert Dominik Mattes. An seinem eigenen, jetzigen Verein gefällt ihm, "dass es viele nette Leute hier gibt, und das es recht familiär zugeht". Er ist sich auch sicher, dass der TuS Becherbach als Fußballsportverein einen guten Ruf in der Naheregion hat. "Es gibt nichts, was mir bei der TuS nicht gefällt", beteuert Mattes, der Lehrer am Kirner Gymnasium ist.

Seine sportlichen Ziele sind bescheiden, aber für ihn wichtig: "Mir geht es vordergründig darum verletzungsfrei zu bleiben". In seiner langen Zeit der Fußballlaufbahn hat Mattes viel erlebt und Spiele mit besonderem Stellenwert bestritten. "Wenn eines davon das ganz Besondere war, dann würde ich eins davon hervorheben, und das war jenes, bei dem ich 2017 in Bärenbach in einer Auswahl mit dabei sein durfte, die gegen die 'LOTTO-Elf' antrat.

Dominik Mattes hat in all den Jahren und bis zuletzt für den TuS Becherbach viele Tore erzielt. Für seinen jetzigen Verein sind es, mit Datum vom 9. September, insgesamt 39. Es fällt ihm aus dem Stand heraus keines ein, dass er als sein schönstes einstufen würde. "Die schönsten Tore sind die spielentscheidenden Tore", sagt Mattes, für den es auch weniger Erinnerung gibt. "Zum Beispiel an das Spiel, bei dem ich mir 1996 das Kreuz- und Außenband abgerissen habe".  

 
 
"Wenn überhaupt, dann gibt es für mich mit Ryan Giggs ein sportliches Vorbild - weil er noch mit 41 Jahren in der Premier League gespielt hat.  Ansonsten versuche ich selbst eine Vorbildfunktion zu übernehmen".

 

 

Die Torerfolge von Dominik Mattes im Trikot des TuS Becherbach - in der B-Klasse: In seiner ersten Saison, 2013/14, waren es 4 Treffer. In der Serie 2014/15 gelangen ihm 10 Tore. Im Spieljahr 2015/16 waren es 6 und in der Serie 2016/17 zwei. Im letztjährigen Spieljahr 2017/18 traf er 14 mal in das gegnerische Tor und in der nun laufenden Saison traf er dreimal - beim Auftaktspiel in Kirn-Sulzbach sowie zweimal beim 4:0-Erfolg gegen den SV Bundenbach.

 

"Unvergessliche  Momente waren  privat für mich die Geburt meiner beiden Töchter. Sportlich war es in der A-Jugend ein Angebot von Eintracht Trier - was ich aber ablehnte, weil ich mit meinen Kumpels weiter in einer Mannschaft spielen wollte".

 

 5 Fragen an Dominik Mattes:                                                

 

 

Ihr seid mit der 2:4-Niederlage in Kirn-Sulzbach gestartet und seitdem habt ihr nicht mehr verloren. So einen prima Start gab es für die TuS schon lange nicht mehr. An was liegt oder lag es?

 
Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen, die Neuzugänge sind gut integriert und unser Trainer Markus Schaaf macht einen super Job.
 

 

Nun habt Ihr auch noch auswärts gewonnen: 4:3 in Fischbach. Das ist der erste Auswärtssieg seit dem 26. November 2017 (5:0 in Bergen) Wieso klappte es nun in Fischbach.

 
In Fischbach haben wir eine tolle Mannschaftsleistung hingelegt und hatten den unbedingten Willen zu gewinnen. Allerdings hätten wir uns über ein Unentschieden auch nicht beklagen können. Insgesamt haben wir einfach effektiver gespielt.
 

Bei der Spvgg. Fischbach gab es für Euch in der letztjährigen Saison eine deutliche 2:6-Niederlage. Sind die Fischbacher diesmal schwächer gewesen oder Ihr einfach nur stärker, als (am 31. März) beim Rückrundenspiel der Serie 2017/18?

 
Natürlich sind wir durch unsere Neuzugänge insgesamt stärker geworden. Aber in unserer ausgeglichen Klasse entscheidet auch oft die Tagesform. 
 

Ihr habt die letzte Saison 2017/18 als Tabellen-9. abgeschlossen. Ist diesmal eine bessere Platzierung möglich. Was ist glaubst Du, wo Ihr landet?

 
Letztes Jahr hatten wir einen ziemlich kleinen Kader und sind oft nur mit 11 Mann zum Spiel gefahren. Dafür war der 9. Platz ein großer Erfolg. Unser Ziel in diesem Jahr ist es aber ganz klar, eine bessere Platzierung zu erreichen und ich denke, dass sollte drin sein.
 
Am kommenden Sonntag geht es auf dem eigenen Platz gegen die Spvgg. Wildenburg gegen die Ihr in der letzten Saison ganz knapp mit 3:2 daheim gewonnen habt. Wie schätzt Du diesen Gegner diesmal ein ?
 
In unserer Klasse darf man keinen Gegner unterschätzen. Auch wenn Wildenburg einen holprigen Start hingelegt hat, ist es eine gute Mannschaft die in dieser Saison noch einiges vor hat. Aber wir sind gut drauf, spielen zu Hause und daher ist es ganz klar unser Ziel, 3 Punkte zu holen.
 
 

                                                                                                 

 

 

                                                                                                                                     

'In der Defensive müssen wir uns verbessern'

 

Erinnerung an einen Tag im März 2017

,Beim Nachwuchs der JSG Reidenbachtal ist Laszlo Grub als Fußballspieler herangewachsen. Bei Trainer Steffen Neumann gab es die Anfänge. Als 5-Jähriger erlernte der Bärenbacher Junge bei dem versierten Übungsleiter das Fußball-ABC. In den letzten Jahren als Jugendspieler wechselte Grub zum SC Kirn-Sulzbach: Hier in der A-Jugend bei Trainer Werner Dräger. Ihn und Steffen Neumann lobt der mittlerweile 21-Jährige, als die Übungsleiter, bei denen er besonders viel gelernt hat. Bei den A-Junioren des SCK war er auch Spielführer der Mannschaft.

"Zum SCK zurück bin ich 4 Jahre nach dieser Zeit wieder als Aktiver gewechselt, weil ich mit den Freunden von damals wieder zusammen in einer Mannschaft spielen wollte", erläutert Grub. Zuvor hatte er noch ein Jahr bei seinem Heimatortverein in Bärenbach das FCB-Trikot getragen. Laszlo Grub ist einer, der immer versucht, kein Training zu versäumen. Der "Rechtsfuß" kommt beim SCK als Stürmer, vorwiegend als Rechtsaußen zum Einsatz - und dabei ist es ihm am liebsten, wenn er mit dem Trikot mit der Nr. 8 auf dem Rücken antreten kann.

Laszlo Grub ist nun auch in der 1. Mannschaft des SCK einer der Stammspieler, der sich durch sein Durchsetzungsvermögen, Kampfgeist, Schnelligkeit, sowie mit einem "Auge" für die Mitspieler auszeichnet. "Ich muss aber nach wie vor daran arbeiten, dass ich mich mit meinem linken Fuß verbessere", gibt er zu. Sein Lieblingsverein in der Bundesliga ist der FC Bayern München. Am SC Kirn-Sulzbach gefällt ihm ganz besonders der Zusammenhalt in der Mannschaft - und das Sportgelände. Wünschen würde er sich, wenn er mit seiner Mannschaft wieder in die A-Klasse zurückkehren könnte.

Laszlo Grub ist nach dem Aufstieg des SCK also zu dem Verein, bei dem er die A-Junioren-Zeit verbrachte, 2016 zurückgewechselt, spielt jetzt in der 3. Saison in der ersten Mannschaft des SC Kirn-Sulzbach. Ein Spiel, das ihm immer mal wieder in Erinnerung kommt, hat für ihn einen besonderen Stellenwert. "Es war in der A-Klasse die Rückrundenbegegnung  beim späteren Aufsteiger SC Birkenfeld vom 5. März 2017, die wir damals ganz überraschend als Tabellen-13. mit 4:1 gewinnen konnten. Dabei glückte mir sogar mein allererstes Tor für den SCK". 

 

Die Mannschaft des SCK 2018/19 mit Laszlo Grub (Mitte), die einen Start in die Saison mit drei Siegen in Serie hinlegte - ehe es zum lokalbezogenen Duell in Hennweiler kam. Fotos: imagoteam.tribuene


 

  5 Fragen an Laszlo Grub:                                              

 

Was sagst Du zum bisherigen Saisonverlauf und zu den nächsten Aufgaben des SCK: Jetzt gegen ASV Langweiler/Merzweiler, anschließend bei TuS Mörschied II und dann gegen den SV Hottenbach?

 

Unser Saisonstart verlief gut, an der Defensivearbeit müssen wir allerdings noch konsequenter arbeiten. Die Niederlage gegen den FC Hennweiler wäre vermeidbar gewesen. Alle drei bevorstehenden Spiele werden schwer. Jeweils 90 Minuten müssen wir konzentriert spielen und alles was in uns steckt geben, um auch dort erfolgreich zu sein.

 

Die B-Klasse BIR Ost: Wie ist Deine Einschätzung. Wer ist stark, wer bekommt Probleme?

 

Dieses Jahr ist die B-Klasse BIR Ost so stark wie seit Jahren nicht mehr, es gibt viele gleichwertige Mannschaften.

 

Ihr seit aus dem Pokal ausgeschieden. Wird das bedauert oder ist es eher eine Erleichterung, weil jetzt nur noch die Punkterunde zählt?

 

Es ist schade das wir aus dem Pokal ausgeschieden sind, aber nun können wir uns auf die Saison konzentrieren. Ein großes Plus für uns ist, dass wir ohne Verletzte aus dem Pokalspiel gegen den TuS Tiefenstein, dass das letztere war, heraus gingen.

 

Der SCK hatte jahrelang den Ruf eines Pokalschrecks für A-Klasse-Teams und auch Bezirksligisten, stand 2015 - vor 650 Zuschauern am Donnerstag, 14. Mai - gegen den Bollenbacher SV (1:3) sogar im Cup-Finale: Ist diese ruhmreiche Zeit vorbei?

 

Nein.

 

Was lief bei Euch in der Vorbereitung und dann beim Saisonauftaktprogramm eigentlich ganz gut und was war weniger gut?

 

Konditionell haben wir uns verbessert und die Trainingsbeteiligung ist zufriedenstellend. Auch die Offensivleistung der Mannschaft ist gut - aber unsere Defensivleistung muss noch verbessert werden.

 

 

 

                                                                                 

                         

  Ein Spieler, der einen Wechsel nicht locker leicht wegsteckt

Niklas Müller: Es gibt nicht nur freudige Erinnungen, sondern auch Momente, die Emotionen wecken. 

Beim TuS Gemünden, dem Fußballclub seiner Wohnortgemeinde, gab es für Niklas Müller die Anfänge als Fußballspieler. "Seit ich laufen kann, spiele ich Fußball, sprich mit 3 Jahren habe ich bei den Bambini der TuS damit angefangen - und mein allererster Trainer war damals mein Großvater Klaus Müller", berichtet der "Alteburger" im Gespräch mit der Tribüne.

,Bei den F- und E-Junioren ging es für den Heranwachsenden bei der JSG Mengerschied weiter. Bei der D-Jugend gab es weitere Fortschritte bei der JSG Tiefenbach und bei den C-Junioren als Spieler der JSG Holzbach. Bei der JSG Simmern suchte Niklas dann die nächste Herausforderung in der B-Jugend, wo er dann als A-Jugendspieler die Altersgrenze erreichte. Der mittlerweile 21-Jährige hatte folglich in seiner Zeit als Jugendspieler etliche Trainer. Bei der F-Jugend war es Stefan Luth, bei der E-Jugend Julian Ternis und Fabian Stiel, in der D- und C-Jugend Ralf Bamberger. Bei den B- und A-Junioren war es schließlich Michael Fahning. Die Übungsleiter Fahning und Bamberger fallen Niklas Müller spontan bei der Frage danach ein, von wem er am meisten geprägt wurde und gleichzeitig seine erfolgreichste Zeit hatte.

Als Aktiver Fußballer spielte Müller zunächst zwei Jahre in der Mannschaft der SG Dickenschied/Gemünden, bei Trainer Lucian Tetileanu, ehe es den Wechsel zur SG Alteburg gab, wo Matthias Baus sein Trainer war und nach wie vor ist.

Für Niklas Müller ist es wichtig, im Fußball weiter vorwärts zu kommen. "Ich bin einer, der gerne und regelmäßig am Training teilnimmt. Ich finde, um etwas zu erreichen, muss man trainieren", bringt er es auf den Punkt. Am liebsten ist es ihm, wenn er vom Trainer im Sturm, aber auch auf den Flügelpositionen eingesetzt wird - und seine Lieblingsnummer 16 auf dem Trikotrücken tragen kann.

Müller profitiert im Spiel von seiner Schnelligkeit, ist Rechtsfuß, weiß aber auch, woran noch zu arbeiten ist. "Ich finde, ich könnte noch etwas mehr an meiner Ausdauer arbeiten, sowie daran, die Ruhe vor dem Tor zu behalten", gibt er zu. "In unserer Klasse gibt es einige gute Mannschaften, vor denen man schon Respekt haben sollte - aber Angst habe ich nicht, zumal wir alle Mannschaften schlagen können", gibt er sich recht selbstbewusst.

BVB-Fan Niklas Müller gefällt an der SG Alteburg der starke Zusammenhalt, der Teamgeist und die Stimmung in der Mannschaft. "Es macht einfach jede Woche aufs Neue Spaß ins Training und zu den Spielen zu fahren". Für ihn gibt es bei "Alteburg" nichts was er zu monieren hätte. Von den guten Referenzen habe er gehört und das sei auch mit ein Grund dafür gewesen, zu der Mannschaft dieser Spielgemeinschaft zu wechseln - obwohl er sich zur Zeit noch in der Ausbildung zum Verwaltungsangestellten in der VG Kirchberg befindet, was stark beansprucht - und Priorität genießt.

"Mit der SG Alteburg haben wir uns vorgenommen einen soliden Platz in der B-Klasse zu erreichen. Das ist auch mein Ziel und vielleicht gelingt es uns sogar in Zukunft mit einem Angriff auf die oberen Ränge". Niklas Müller denkt aber nicht nur an die Zukunft, es gibt auch Erinnerungen. "Vor allem werde ich mein letztes Spiel in der A-Jugend, das zugleich mein letztes für die JSG Simmern war, nie vergessen. Schon vor dem Spiel wusste ich, dass ich mit dem Abschluss zu meinem Heimatverein nach Gemünden wechseln würde. Nach dem 2:0-Sieg gegen Kirchberg habe ich diese Nachricht meiner Mannschaft mitgeteilt, sodass es für mich ein sehr emotionaler Moment war".

Und da gibt es noch etwas, was man als "Unvergesslichen Moment" einstufen kann. "Kurz vor einem Spiel in meinem zweiten Jahr bei der SG Dickenschied/Gemünden ist meine Uroma verstorben. Es ist mir sehr schwergefallen überhaupt zu spielen. Allerdings habe ich mich doch dazu überwunden, anzutreten. In dem Spiel habe ich es geschafft das 1:0-Siegtor zu erzielen. Dieses Tor ist unvergesslich und wird mir immer in Erinnerung bleiben".

 

Niklas Müller im Kreis seiner Mannschaftskameraden - am Ball.




 

 Vier Fragen an Niklas Müller:                      

 

Ihr seit prima mit einem Sieg und einem Unentschieden  gestartet und auch beim Spiel zur Kerb in Schwarzerden ging es vielversprechend los. Dann aber drehten die Hargesheimer den Spieß um. Was war los?

 

 Wir wussten schon vor dem Spiel das Hargesheim ein starker Gegner sein wird und haben alles dafür gegeben in diesem Spiel Punkte zu holen. Wir sind früh in Führung gegangen und hätten auch das 2:0 machen können, was das Spiel eventuell zu unseren Gunsten verändert hätte. Da uns dies jedoch nicht gelungen ist, haben wir 2 schnelle Gegentore kassiert, welche wir bis in die 2. Halbzeit mitgetragen haben. Mit einer starken Mannschaftsleistung haben wir dagegengehalten und mussten gegen Ende hinten aufmachen, wodurch wir das 3:1 gefangen haben.

 

Ist diese Niederlage ein schwerer Rückschlag, den ihr erst einmal verarbeiten müsst?

 

Einen Rückschlag kann man es nicht nennen, wir sind gerade erst am Anfang der Saison und haben noch viele Möglichkeiten Punkte zu holen weshalb wir weiterhin optimistisch bleiben.

 

Es geht nun in Pfaffen-Schwabenheim weiter, dann kommt samstags der FC Ebernburg und dann gastiert die „Zweite“ des VfR Kirn bei Euch. Wie schätzt Du diese Gegner ein, was ist zu erreichen?

 

In der B-Klasse gibt es keine Mannschaften die man unterschätzen oder vor ihnen Angst haben sollte. Wir denken von Spiel zu Spiel - und in jedem einzelnen Spiel ist es unser Ziel 3 Punkte zu holen. Alle drei Mannschaften sollten ernst genommen werden und nicht vor dem Spiel als "einfache" Gegner deklariert werden. Vermutlich wird uns das Spiel gegen den VfR Kirn II am schwersten fallen.

 

Deine persönliche Einschätzung: Wer wird am Ende die zwei lukrativen ersten Ränge besetzen und wer bekommt es am schwersten, die Klasse halten zu können?

 

Es gibt viele Mannschaften die am Ende der Saison ganz oben stehen können, als Favoriten würde ich momentan den TSV Hargesheim,  SG Hochstetten/Dhaun/Nußbaum, VfR Kirn II sowie Bad Sobernheim einschätzen. Einen Favoriten für die Abstiegsplätze gibt es nicht, denn in einer so starken B-Klasse kann jeder auf-, bzw. absteigen. Das Ergebnis sehen wir sowieso erst am Ende der Saison.

 

                                                                                                                               

 

 

 Atzori: "Es macht viel Spaß, hier zu sein"        

 

Jongliert und spielt am stärksten mit dem linken Fuß: Silvano Atzori.

 

 

"Ein sympathischer Haufen"

Bei den Bambinis des ASV Idar-Oberstein gab es für Silvano Atzori vor etwas mehr als 20 Jahren die ersten "Fußball-Gehversuche" - und auf dem "Volkesberg" ging es dann auch weiter. In der kompletten Jugendspielzeit trug Atzori das ASV-Trikot - und bei seinem Stammverein war er auch mal ca vier Jahren Spielführer des Teams. Der mittlerweile 26-Jährige wohnt nach wie vor in Idar-Oberstein und fährt jetzt zum Spiel sowie Training nach Bergen - denn zu der SG Berschweiler/Bergen ist er während der Winterpause 2017/18 gewechselt.

Doch der Reihe nach: Silvano Atzori erlernte das Fußball-Einmaleins bei ASV-Trainer Martin Schneider. "Dann war es mein Patenonkel Uwe Sachs und in der Folgezeit war es eine ganze Reihe von Übungsleitern, von denen ich in der Jugendzeit viel lernte", erinnert sich Atzori. "Ich denke, das man von jedem etwas lernen konnte. Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen vom Spiel und jeder Spieler zieht seinen Anteil daraus. Ich denke, dass ich am meisten beim DFB-Stützpunkttraining gelernt habe. In 4 Jahren konnten wir Spieler uns in so gut, wie allen Bereichen, weiterentwickeln".

Nach der Zeit beim ASV spielte der (mit dem stärkeren linken Fuß) talentierte Mittelfeldakteur bei der TSG-Idar-Oberstein, ehe es den Wechsel nach Bergen gab. Atzori: "Wie sagt man so schön 'mein rechter Fuß ist nur zum stehen da' ".

Allerdings ist es ihm wegen seines Jobs bei 'Smile Best Fitness' nicht immer möglich an den Übungsstunden teilzunehmen. "Ich trainiere aber auch viel für mich alleine, damit meine Kondition darunter nicht leidet", bestätigt Atzori. Beim Spiel im Team, nun auch bei der SG, gefällt es ihm am besten im zentralen Mittelfeld. "Ich habe schon so gut wie alles gespielt und kann mich auch mit allen Positionen anfreunden".

Marco Köhler vom SG-Vorstand ist davon überzeugt, dass dem Verein mit dem Wechsel von Atzori ein wahrer Glücksgriff gelang: "Schade das seine Verletzung einfach nicht so richtig ausheilen will - weil er ansonsten einer unserer Besten ist". In der Tat hat er eine ausgezeichnete Übersicht und er kann ein Spiel mal schnell oder auch ruhig machen. Einsetzbar ist er zudem praktisch auf jeder Position. "Außer, zwischen den Pfosten, zumal meine Lieblingsnummer auf dem Trikot die 6 ist", gibt er zu - und merkt noch an, dass er generell nie mit einer gewissen Angst in ein Spiel hineingeht.

Bayern-München-Fan Atzori ist sich sicher, in Bergen bei einem Verein gelandet zu sein, der zu ihm passt und der als ein Traditionsverein der Region Ansehen genießt: "Ich denke, wir sind ein sympathischer Haufen. Da wir eher selten eine Rolle auf den vorderen Plätzen spielen, unterschätzen uns Viele. Das hat uns schon des öfteren in die Karten gespielt, sodass wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite hatten". Und er spart nicht mit weiterer Anerkennung: "Wir haben eine klasse Kameradschaft. Es macht Spaß hier zu sein".

Atzori hat kein bestimmtes sportliches Ziel, doch er strebt an, immer an jedem Tag und aus jeder Situation das bestmögliche zu holen und abzurufen. So gibt es für ihn bereits schöne Erinnerungen an bestimmte Spiele und Siege, aber an ein Spiel erinnert er sich immer wieder ganz besonders gern: "Als wir mit dem ASV in die Aufstiegsrelegation gehen mussten und dann gegen den TuS Becherbach gewonnen haben - das war eine schöne Zeit".

Fotos: imagoteam.tribuene.

 

 

 Silvano Atzori auf den Zahn gefühlt:                                             

 

Du bist in der Winterpause zur SG Bergen gewechselt: Warum - und wie kam dieser Wechsel zustande?

 

Ich habe zu der Zeit in Niederhosenbach gewohnt und hatte einen sehr guten Draht zu Udo Zimmer, der dann Trainer wurde und mich zum Wechsel überzeugt hat.

 

Ihr habt Glück gehabt, dass Euch der Abstieg erspart blieb. Wie sieht es nun in der laufenden Saison aus. Konnte der Kader so ergänzt werden, so dass ihr jetzt besser gerüstet seit?

 

Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns und man hat das Gefühl, dass alle Spieler von ihrer Fitness her ein großes Stück gegenüber dem vom letztem Jahr sind. Die ersten Spiele waren ordentlich. Wenn wir den Schwung jetzt mitnehmen, dann bin ich mir sicher, dass wir den einen oder anderen Erfolg feiern können.

 

Gegen wen wird es am schwersten und gegen wen müsst ihr unbedingt gewinnen, um nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden?

 

 Aufgrund der Position die wir letztes Jahr belegt haben , sieht man, dass jedes Spiel unbedingt gewonnen werden muss und schwer wird. Wir sind eine Mannschaft die nur Punkte holen kann , wenn sie 100% gibt. Mal schauen was passiert, vielleicht können wir der ein oder anderen Mannschaft ein paar Punkte klauen, die uns am Schluss der Saison den nötigen Vorsprung verschaffen.

 

Dein persönliche Tipp: Wer belegt am Ende in der Tabelle die zwei ersten Ränge und wer wird wohl auf dem vorletzten und auf dem letzten Platz landen?

 

Ich denke vorne dabei wird auf jeden Fall SV Mittelreidenbach sein. 

Zu den letzten Plätzen kann ich nur sagen, dass wir versuchen werden hier keine Rolle zu spielen. 

 

                                                                                                                                                                          

 

 

                                                                                       

 

CN-Automobile ist ein regionaler Dienstleister rund ums Auto. Für EU-Neuwagen sowie Neu- und Gebrauchtwagen der Fabrikate VW, Audi, BMW, Hyundai und Seat sind wir der richtige Ansprechpartner. Unsere Meisterwerkstatt ist ein freundlicher und verläßlicher Ansprechpartner für Inspektionen und Reparaturen aller Art.

   

CN-Automobile führt als modernes und leistungsfähiges Unternehmen die lange Tradition der Kirner Autohäuser in der Binger Landstraße fort.

Im Jahr 2001 gründete Cihan Özdemir das Unternehmen, welches aufgrund der guten Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren stetig und gesund wachsen konnte. CN-Automobile beschäftigt mittlerweile 15 Mitarbeiter, davon einen Auszubildenden im gewerblichen Bereich.

Für das Autohaus sind Loyalität, Kontinuität und Zuverlässigkeit eine gelebte Größe, die auch im Umgang mit den Kunden als Maßstab angelegt werden.

Mit der Übernahme des ehemaligen Opel-Autohauses Wittmann im Jahr 2016 macht die Özdemir-Gruppe einen weiteren Schritt zum Ausbau des Standortes in der Binger Landstraße. Um die Versorgung der ehemaligen Wittmann-Kunden sicherzustellen wurden bereits Anfang 2016 sowohl im Bereich Reifen, wie auch für Inspektion und Wartungsarbeiten die Kapazitäten in der Werkstatt von CN-Automobile erweitert.

Unter dem Dach der neugegründeten CN-Automobile Vertriebs GmbH wurde im Juli 2016 eine Zweigstelle in Bad Sobernheim eröffnet. Geschäftsführerin der CN-Automobile Vertriebs GmbH ist Alexandra Özdemir.

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Egal welches Auto Sie fahren, unser Lackier- und Karosseriezentrum bei CN-Automobile ist immer für Sie da! Wir bieten persönliche Beratung und leistungsstarken Service. Unser Name steht für fachgerechte Reperatur. Besonderen Wert legen wir dabei auf Qualität. Die Basis schaffen qualifizierte Mitarbeiter und modernste Werkstatttechnik in unserem Fachbetrieb. Hier ist Ihr Fahrzeug in guten Händen. 

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