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Salzsaeulerneu

 

Spielern und Verantwortlichen von Vereinen des Kirner Landes auf den Zahn gefühlt:

 

 

                                    

         An der Finsterheck "groß" geworden 

Schon so etwas wie ein Routinier. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Kann konzentriert, jeder Elf  behilflich sein"

 

Sven Danech, am 4. Juli 1992 in Idar-Oberstein geboren, hat als 12-Jähriger, also im Jahr 2004, seine Freude am Fußball- und damit auch am Mannschaftssport als "Außenstehender" beendet - und, wie könnte es auch anders sein,  sich beim FC Hohl "gemeldet", um an der "Finsterheck" bei den D-Junioren mit dabeisein zu können. In diesem Stadtteil, hoch über Oberstein, wohnt er auch jetzt noch, doch nun trägt er das Trikot von Eintracht Nahe Mitte, bei einem der Vereine der B-Klasse Birkenfeld Ost, der seinen Trainings- und Spielbetrieb auf dem Sportfeld des SV Berschweiler bei Kirn abwickelt.
 
Als 14-Jähriger versuchte er es ein Jahr lang mit einer Zweitspielerlaubnis zusätzlich auch beim SC Idar-Oberstein am Ball zu sein und vorwärts zu kommen. Danach ging es zurück zum Stammverein, für den er bis zum Beginn der A-Juniorenzeit spielberechtigt war. Aber erneut mit einem Zweitspielrecht ausgestattet, versuchte er es im jüngsten Jahrgang dieser Altersklasse nun zusätzlich noch bei der Spvgg. Nahbollenbach, etwas dazuzulernen. "Weil ich ja als 18-Jähriger sowohl A-Jugend, als auch als Aktiver spielen durfte, entschied ich mich, dem Dabeisein im Aktiven Bereich den Vorzug zu geben und spielte nun bei den Erwachsenen des FC Hohl mit", erläutert der mittlerweile 25-Jährige.
Sven Danech erinnert sich: "Meine ersten Trainer waren bei den E-Junioren Alexander Conrad und Thomas Stützel. Dann folgten auf dem weiterenn Weg u. a. Udo Hüster, Jörg Danielmeier, Wolfgang Engel, Andreas Bruntsch, Alfred Kaul und dann bei den Aktiven Joachim Seithel sowie Willi Kossligk". Alle seine aufgelisteten Übungsleiter werden es sicherlich bestätigen: Sven Danech versucht zwar bei jedem Training grundsätzlich mit dabei zu sein, und bei den Übungsstunden gab er durchweg das Bestmögliche, um sogar an die Grenzen heranzukommen. Er selbst weist aber auch darauf hin, dass es durch die Schichtarbeit als Galvaniseur bei "GMG Galvanotechnik" bedingt, nicht ganz so einfach ist, den Kriterien die der Verein vorgibt, gerecht werden zu können.
In allen Mannschaften, bei denen er mit dabei war, spielte er am liebsten die Rolle des Innenverteidigers und die 5 war und ist nach wie vor seine Trikot-Lieblingsnummer. Der "Rechtsfuß", den man sicherlich schon als einen "Routinier" bezeichnen kann, weiß indes, das immer noch einiges zu tun ist, um als Fußballer perfekt zu werden. "Zu oft ist es eine reine Kopfsache, die mich schlecht spielen lässt. Wenn ich aber voll konzentriert in ein Spiel hineingehe und auch keinen der Gegenspieler unterschätze, kann ich wohl jeder Mannschaft behilflich sein", gibt er zu. Sergio Ramos, einst FC Sevilla und dann auch Real Madrid, ist sein sportliches Vorbild, sein Lieblingsverein der FC Bayern. Beim Stichwort "Respekt" weist Danech darauf hin, das es Angst vor Niemandem gibt, und er fügt hinzu: "Respekt bekommen aber alle meine Gegner von mir"..
Seine Jugendspielzeit ist immer noch verknüpft mit Erinnerungen. Vor allem an ein Spiel, das ihm immer mal wieder durch den Kopf geht. Es war ein Pokalspiel mit den A-Junioren des FC Hohl gegen den ASV Idar-Oberstein - den Stadtrivalen "direkt von nebenan, vom Volkesberg". Kurz vor dem Abpfiff habe es 0:1 gestanden, die "Huhler" schienen aus dem Wettbewerb auszuscheiden. "Praktisch mit dem Schlusspfiff verwandelte ich eine Ecke zum 1:1 und es folgte die Verlängerung und sogar ein Elferschießen, das wir gewannen", erzählt Sven Danech, der bei guter Zeit auch schon einmal sehenswerte Treffer "fabriziert", wie etwa jene  Volleyannahme mit der er aus 30 Metern abzog und die maßgerecht einschlug, was sein wohl schönster bisheriger Treffer war.
 
  4  Fragen an Sven Danech:                      
 
*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf aus der Sicht der Eintracht?
 
Wir sind alle bisher hoch zufrieden und arbeiten gemeinsam daran, die Saison erfolgreich zu beenden.
 
* Warum bist Du vom VfL Weierbach zur "Eintracht" gewechselt?
 
Ich kannte die Mannschaft bis auf 3 oder 4 Mann schon. Ich wusste wie die Jungs drauf sind und was sie für einen Fussball spielen. Nach einigen Tagen und vielen Gesprächen, auch mit anderen Vereinen, War es dann mein Kollege Sven Mensah, der mich überzeugt hat mit ihm zusammen die Eintracht zu coachen.
 
Du bildest also mit Sven Mensah bei ENM ein Trainergespann. Seid Ihr gleichberechtigt, oder gibt einer den Ton an  - und wie funktioniert Eure Zusammenarbeit?
 
Wir sind gleichberechtigt. Wobei ich Sven von mir aus öfters den Vortritt lasse. Er hat bereits einiges an Erfahrung sammeln können und hat schon 1 Jahr als Spielertrainer hinter sich, da kann ich auf jeden Fall noch etwas von ihm lernen. Unsere Zusammenarbeit funktioniert bisher echt klasse, wir versuchen alles gemeinsam zu meistern, wenn einer mal nicht da ist übernimmt der andere. Die Spieler respektieren uns beide und das ist wichtig.
 
*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?
 
Wir wollen einen der Plätze zwischen 1-7 erreichen und das werden wir auf jeden Fall schaffen. Die Jungs sind gut drauf und machen super Fortschritte.

 

                                                                                                                                                                                                        
 
 

 

                                    

          Bei 'Biebertal' das ABC erlernt    

Christoph Kauer. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Tradition schlägt den Kommerz"

 

 - ist total lächerlich!

 

Mit ein Grund für den Wechsel zur Spvgg. Teufelsfels, auch von Christoph Kauer war es, mit weiteren Verstärkungen die hinzukamen, endlich mal 'in einer Mannschaft' zu spielen. Und auch sein Bestreben ist es nun, mit 'Teufelsfels' in die wohl attraktivste Spielklasse nicht nur der Region, aber bestimmt des Fußballkreises Birkenfeld, zurückzukehren.

Aber gehen wir beim Auflisten seiner bisherigen Laufbahnstationen am Besten der Reihe nach.

Christoph Kauer, dessen Wohnsitz in Rhaunen ist, hat nicht nur das Fußball-Einmaleins im 'tiefsten' Hunsrück bei der Spvgg. Biebertal erlernt, sondern sich dort auch als Heranwachsender weiterentwickelt. In der Jugendspielzeit spielte er aber auch beim TuS Kirchberg, TuS Mörschied und im letzten Jahr der A-Juniorenzeit bei der SG Idarwald, bei der er auch als Spielführer fungierte. Das meiste aber hat er als Fußballspieler erlernt, als er nach seinem Wechsel zum SV Bundenbach von Frank Vogt gecoacht und betreut wurde. "Auch Ali Dibooglu, war für mich bei der SG Idarwald ein hervorragender Übungsleiter", bestätigt Kauer. Das Erlernte weiterzuvermitteln setzte er selbst gerne in die Tat um, indem er als Trainer zwei Jahre lang die C-Junioren der "Bergmannself" trainierte.

"Trainingseinheiten sind das A und O", ist sein Credo. "Ich versuche möglichst immer bei den Übungsstunden dazu sein", fügt der 'Linksfuß' hinzu, der gerne in einer Mannschaft als Rechtsaußen zum Einsatz kommt, aber auch im Zentrum, am liebsten mit der 7 als Rückennummer - hinter den Spitzen. "Ich bin gerne an jeder Offensivaktion beteilgt, vernachlässige ab und an die Rückwärtsbewegung. Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial", gibt der 26-Jährige, dessen sportliches Vorbild in der Jugendspielzeit immer Raúl von Real Madrid war, zu. Beim Nachhaken nach einer seiner Stärken, weist er aber auch zurecht darauf hin, "Dass mein linker Fuß nicht der Schlechteste ist". Kauer streitet indes nicht ab, dass es beim Fußball, und somit auch für ihn, 'Angstgegner' gibt. Für ihn ist es zugegebenermaßen der TuS Kirschweiler. "Wir haben mit dem SV Bundenbach quasi alljährlich im Pokal gegen Kirschweiler spielen 'dürfen' - und immer verloren. "Aber auch nach dem Aufstieg mit dem SVB in die A-Klasse gab es gegen die TuS deutliche Niederlagen".

Sportliches Ziel ist es für ihn nach dem Weggang vom SV Bundenbach zur Spvvg., das er mit seinem neuen Verein umgehend wieder in die A-Klasse zurückkehren kann. "Denn sie ist die wohl attraktivste für die Region und im Fußballkreis Birkenfeld ohnehin".

Beruflich ist Christoph Kauer ein engagierter Auomobilverkäufer bei der Torpedo-Gruppe Idar-Oberstein, wo er die Marke Mercedes-Benz vertritt. Der zeitintensive Beruf und der Fußball - da bleibt auch für den leidenschaftlichen Anhänger des 1. FC Kaiserslautern kaum noch Zeit für weitere Hobbies. "Allerdings verreise ich übers Jahr möglichst oft und gerne".

In Sachen Fußball gab es in der Tat bereits schöne Erfolge und Momente für Kauer. "Der schönste Moment war für mich sicherlich der Aufstieg 2015 mit der Bergmannself in die A-Klasse. Wir haben für dieses Ziel vier Jahre lang hart gearbeitet und uns 2014/15 endlich dafür belohnt. Auch die Feierlichkeiten im Anschluss waren überragend", bestätigt Kauer. Seinem jetzt neuen Verein stellt er ein vorzeigbares, gutes Zeugnis aus. "Es gab natürlich im Sommer viel Gesprächsstoff im Zusammenhang mit der Spvgg. Teufelsfels. Ein Spruch eines Mörschieder Spielers nach deren Sieg gegen uns werde ich so schnell nicht vergessen: 'Tradition schlägt Kommerz', meinte er nach der Begegnung. Das ist natürlich total lächerlich". Kauers Meinung dazu": Man sollte nicht vergessen, dass all die Spieler, die nach 'Teufelsfels' gewechselt sind, schon seit längerem gut befreundet sind. Wir haben im letzten Winter quasi zusammen entschieden, das wir endlich mal 'in einer Mannschaft' spielen wollen. Das dies nun jetzt auch funktioniert und wir in der Tat eine ausgezeichnete Stimmung im Team haben , freut mich um so mehr". Und er fügt hinzu: "Es gibt schon jetzt weitere Spieler die gerne bereits während der Winterpause zu uns wechseln würden. Auch dabei handelt es sich um enge Freunde und nicht um Spieler XY".

Kauer verdeutlicht auch, dass der Zusammenhalt, auch außerhalb des Platzes und der vereinsbedingten Zusammenkünfte 'überragend' sei. "Wir unternehmen sehr viel zusammen - auch bleibt bei der Spvgg. kein Wunsch offen", ergänzt er.

 

 Bei Christoph Kauer nachgehakt:                 

 

Eine Einschätzung zum Spiel vom vergangenen Wochenende in Bärenbach. Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut? 

Wir sind gegen Bärenbach sehr gut in das Spiel reingekommen, haben uns dann auch relativ früh mit dem 1:0 belohnt. Leider haben wir es dann verpasst, den Druck weiter aufrecht zu halten. So kam Bärenbach besser ins Spiel und dann auch zum Ausgleich. Nach der erneuten Führung ca. 10 Minuten vor Schluss, musst du das Ergebnis dann auch halten, was uns leider nicht gelungen ist. Ein Gegentreffer in der Nachspielzeit tut natürlich immer weh.

Wir müssen das Bärenbach-Spiel jetzt ganz schnell vergessen und uns auf Becherbach konzentrieren.

* Was sagst Du zum Ausscheiden gegen den TuS Monzingen im Pokalwettbewerb?

Wir haben definitiv ein gutes Spiel abgeliefert. Unter dem Strich haben dann ein paar Prozent gefehlt. Monzingen ist verdient in die nächste Runde eingezogen.


* Der nächste Gegner ist am 7. Spieltag der TuS Becherbach. Wie schätzt Du ihn ein?

Becherbach schätze ich als ungemütlichen Gegner ein. Ich denke, das sie in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir werden alles in die Wagschale werfen müssen, um die drei Punkte einzufahren.

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf??

Den bisherigen Saisonverlauf sehe ich mit gemischten Gefühlen. Wir schaffen es bisher noch nicht, ein gutes Spiel über 90 Minuten abzuliefern. Das ist wohl auch der Grund, warum wir bereits fünf Punkte liegen gelassen haben. Wir dürfen uns dennoch nicht verrückt machen und müssen weiter arbeiten. Die Saison ist noch sehr lang und es gibt noch einige Punkte zu holen.

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?

Vor der Saison hat uns fast jedes Team als Aufstiegsfavorit genannt. Wir haben wohl auch das Potenzial dazu. Allerdings stehen im Normalfall 5-6 Neuzugänge auf dem Platz. Eine eingespielte Truppe wie es zum Beispiel Kirn-Sulzbach ist hat da Vorteile.

Sollten wir allerdings verletzungsfrei bleiben, sehe ich uns unter den ersten drei-vier Mannschaften.

                                                                                                                                                                                                  
 

 

          'Es wird ein geiles Spiel werden' 

Reiner Rusch engagiert sich in der VfR-Jugendarbeit, zählt zum aktuellen Trainer- und Betreuergespann der Landesliga-B-Junioren von der JSG Kirner Land. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Vor niemandem Angst - weil jeder schlagbar ist"

 Was Reiner Rusch zum nächsten Pokalgegner und zur Niederlage in Steinwenden sagt

 

Wer in Kirn geboren, und aufgewachsen ist, für den ist es nicht nur am praktischsten, sondern auch ideal, beim VfR 07 Kirn das Fußball-ABC zu erlernen, um direkt vor Ort das Rüstzeug zu erhalten, sportlich vorwärts zu kommen. Reiner Rusch hat bereits im jüngsten Alter, also bei den Bambinis, auf dem Loh damit angefangen am Ball zu sein, dann durchgehend das VfR-Trikot getragen - und zuletzt bei der JSG Kirner Land. An die Anfänge, bei Gunnar Venter, kann er sich noch bestens erinnern. Weitere Trainer waren Ibo Bekdemir, Alexander Bauer und Marcel Priez. "Bei ihnen gab es erste Entwicklungen und dann auch Erlerntes, was mich in der spielerischen und taktischen Entwicklung vorwärts brachte", bestätigt  Reiner Rusch, der auch Daniel Scholz, Timo Munstein, Junus Mustafalic, sowie Jürgen Graffe und Harald Römer nennt, die ihn zu einem versierten Akteuer formten, der nun ein Landesligaspieler ist.

So kam es auch nicht von ungefähr, das bei dem 'Eigengewächs' angefragt wurde, ob er sich nicht auch selbst in der Nachwuchsarbeit seines Stammvereins engagieren wolle. "Mehrmals wurde darüber gesprochen, doch es ging zunächst aus zeitlichen Gründen nicht. "Aber nun geht es und es macht mir bereits viel Spaß, als Betreuer der B-Junioren im Trainerstab der JSG Kirner Land mit dabei sein zu können", bestätigt der 20-jährige, der beruflich momentan bei der Basalt AG als Industriekaufmann ausgebildet wird. Mit Pascal Sichler und Franz Kromer, die ihn bei den B-Junioren gerne dabei haben wollten und Torwartcoach Patrick Bleisinger komplettiert Reiner Rusch ein versiertes Quartett, mit dem das Landesligateam etwas erreichen sollte. Er selbst gilt bei Dieter Müller und den Aktiven als einer, der immer da ist und immer 'Gas' gibt, um sich optimal vorbereiten zu können. Am liebsten spielt der vielseitig einsetzbare Spieler aber im Mittelfeld, wenns pressiert, geht es auch schon mal als Außenverteidiger ran. "Schon weil in der Jugend immer die Trikots gewechselt wurden, habe ich grundsätzlich keine Lieblingsnummer, aber ich gebe zu, das es die 8 war, die ich ab der A-Jugend am liebsten trug". Reiner Rusch ist Rechtsfuß, doch es geht auch, wenn's denn sein muss,  auch mit dem linken.

Die Funktion eines Spielführers hatte er bislang noch nicht, doch unter Alper Bekdemir, Anthony Delgado und Tarek Lanz fungierte er gerne als Stellverteter. "Meine Stärken sind sicherlich einerseits mein Ehrgeiz und außerdem die Laufbereitschaft, jeden Ball haben zu wollen", weiß Rusch, der aber auch darauf hinweist, das er selbst noch an vielen Dingen arbeiten muss - und will. "Vordergründig an der Schnelligkeit, sowie im Zweikampfverhalten, gilt es, noch einen Zahn zuzulegen". Vorbild für Rusch, der schon seit je her BVB Fan ist, war "zu seiner besten Zeit" Ronaldinho und nun ist es Lionel Messi, dem er heutzutage immer wieder gerne zusieht. Vollsten Respekt hat Reiner Rusch vor jedem Gegner. "Aber Angst vor einem gibt es nicht, weil jeder schlagbar ist".  Beim VfR ist es vordergründig  sein Ziel, eine gute Saison zu spielen, und sich mit möglichst viel Spielpraxis sportlich weiterzuentwickeln.  Erinnerungen, die er nicht missen möchte, gibt es bereits. Vor allem an das Startelfdebüt im Landesligateam des VfR gegen Rüssingen, am 17. April 2016, bei dem es gleich mit einem Treffer und 2 Torvorlagen einen optimalen Einstand gab.  Damit einher gehen unvergessliche Momente. " Im positiven Sinne ist es neben dem top Einstand gegen Rüssingen wohl auch die Meisterschaft, die seinerzeit mit Alexander Bauer und Harald Priez gelang. Im negativen Sinne war es gewiss die Pokalniederlage mit den A-Junioren und die 'Vizemeisterschaft' vor einem Jahr.

'Rüssingen' ist allerdings ein weiteres Stichwort, wenn ein Porträt zu Reiner Rusch abzurunden ist. "Das Tor, welches mir gegen die nun in die Verbandsliga aufgestiegene Elf glückte, gelang mir volley aus 25 Metern. Die 'Bogenlampe' landete über den Torwart hinweg maßgerecht im Netz", erinnert sich Reiner Rusch, der sich sicher ist, einen Stammplatz in der Landesliga behaupten zu können. "Zutrauen tue ich mir das allemal. Wenn ich weiterhin gute Leistungen zeige, und im Training mit Erfolg an meinen Schwächen arbeite, meine Stärken zudem  ausbaue - dann könnte es mit dem Stammplatz klappen".

 

  4 Fragen an Reiner Rusch:   

 

* Euer nächster Gegner in der Landesliga West  ist am kommenden Sonntag, 19.09., daheim auf dem Loh die Mannschaft des Aufsteigers FC Fehrbach, die als Tabellensiebter anreist. Nur ein Punkt trennt den Neuling vom VfR, der Fünfter ist.  Wie würdest Du den Gegner einschätzen?

 
"Der FC Fehrbach ist ein schwer einzuschätzender Gegner, da sie ein Neuling sind. Sie hatten einen guten Start und haben sich auch schon solide in der Tabelle etabliert. Wir werden den Gegner allerdings nicht unterschätzen - und werden versuchen, die drei Punkte auf dem Loh zu behalten".

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf??

"Der bisherige Saisonverlauf ist allemal positiv, da wir mit 9 Punkten gut gestartet sind. Die Heimniederlage gegen Bundenthal war ärgerlich, da wir an sich ein gutes Spiel gemacht haben, allerdings in manchen Situationen zu unkonzentriert waren und die Bundenthaler das eiskalt ausnutzten. Des Weiteren haben wir mit den Siegen gegen Hohl Idar-Oberstein und gegen Hackenheim zwei hartnäckige Gegner im Pokal rausgeworfen. Jetzt kommt der Oberligist SV Mechtersheim, was auf jeden Fall ein geiles Spiel wird. Alles in allem ein solider und erfolgreicher Start in die Runde".

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar?

"Ziel war es, keine Saison wie letztes Jahr und somit um den Abstieg zu spielen - und vor allem verletzungsfrei zu bleiben. Als Ziel haben wir einen soliden Mittelfeldplatz im Visier. Was dann eventuell nach oben geht, ist abzuwarten".

* Eine kurze Einschätzung zu Eurem Spiel in Steinwenden vom aktuellen Wochenende: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

"Das Spiel in Steinwenden war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der Favorit auf die Meisterschaft ist. Wir konnten das Spiel aber sehr ausgeglichen gestalten und waren auch in vielen Phasen die bessere Mannschaft. Was sehr gut war, war die Moral von jedem Einzelnen und der Wille, das Spiel nach Rückstand noch gewinnen zu wollen. Etwas negatives fällt mir zu dem Spiel nicht ein, bzw. was wir nicht gut gemacht haben".

                                                                                                                                                            

 

                                   

 'Gewisse Leichtigkeit ist Fehl am Platz'

"Wenn ich im Training bin, versuche ich immer mein Bestes zu geben - und mich weiter zu verbessern", sagt Pascal Lang, der als Torhüter des FC Viktoria Hennweiler die Nachfolge u.a. von Kevin Grünewald antrat, als 19-jähriger einer der Youngster in der Mannschaft ist, und, der nach den diversen Abgängen, die es beim FC Viktoria nach der Saison 2016/17 gab, in eine relevante Lücke springen musste.

                                     

"Ich finde, das ich mich noch vor allem bei 'Standarts' und beim 'Mitspielen' verbessern muss", gibt der Youngster zu, der ein Hennweilerer Junge ist, also auch in der Jugend des FC Viktoria 'groß' wurde. Seit je her fühlte sich Pascal Lang, der 'Rechtsfuß' ist,  als Fußballspieler auf dem Platz zwischen der Torpfosten am wohlsten, also mit der Trikotnummer 1 auf dem Rücken.

Zwar weiß der Keeper, das weiterhin viel zu tun ist, um als Torwart noch perfekter zu werden, doch es gibt auch Stärken, die ihm das Selbstvertrauen vermitteln, das man es schafft. "Ich weiß, dass ich stark mit schnellen Reaktionen beim Spiel auf der Linie bin, aber auch beim Spiel 1 gegen 1".

Dabei geht er ohne großen Respekt vor einem bestimmten  Gegner an seine Aufgaben heran. "Ich finde, man sollte jeden Gegner respektieren und nicht mit einer gewissen Leichtigkeit in's Spiel gehen - etwa nach dem Motto 'wir gewinnen sowieso' ".

Pascal Lang ist noch jung, doch es gibt auch für ihn schon Erinnerungen an die bisherige Laufbahn, die einen besonderen Stellenwert haben. "Unvergessen bleibt wohl für mich, das wir seinerzeit mit den A-Junioren die Meisterschaft ebenso, wie den Sieg im Pokalwettbewerb verpasst hatten". 

Pascal ist auf einem guten Weg

"Wir müssen bedenken, dass Pascal ein sehr junger Spieler ist, der noch vor Kurzem bei den A-Junioren spielte, und der jetzt schon in der A-Klasse zwischen den Pfosten steht. Ganz klar, dass er als Torwart noch reifen muss. Er ist allerdings auf einem sehr guten Weg, den Kriterien gerecht zu werden. Wir haben das Vertrauen, das er für uns auf Dauer ein starker Rückhalt werden kann. Seine ruhige und besonnene Art sind Stärken, die ihm dahingehend weiterhelfen. Schon beim ersten Spiel in Buhlenberg hatte er seine Sache auf Anhieb gut gemacht. Auch im Pokalspiel beim TuS Gangloff war er bereits ein Rückhalt - und an den Toren, die wir einstecken mussten, war er machtlos. Auch bei der knappen, unglücklichen 1:2-Niederlage, die es beim jüngsten Auswärtsspiel in Buhlenberg gab, machte er seine Sache sehr gut".

Rainer Peitz, Fußball-Abteilungsleiter.

 

 Bei Pascal Lang nachgehakt: 

 
Die ganz knappe 1:2-Niederlage, die es für Euch letzten Sonntag gegen den starken Tabellenzweiten SG Rötsweiler gab, war bitter. Genau so, wie zuvor wie die, mit dem gleichen Endergebnis in Buhlenberg. Wie schätzt der FCV-Torwart diese zwei Niederlagen ein?. 
"Ich denke, wir haben nach dem frühen Gegentor, das es gegen Rötsweiler gab, ein sehr gutes Spiel gemacht. Haben uns einige Chancen herausgespielt, diese wiederum haben wir nicht ausgenutzt. Ein Sieg in Buhlenberg, eine Woche zuvor, wäre bestimmt nicht unverdient gewesen".
 
Der nächste Prüfstein ist die 2. Mannschaft des aktuellen Tabellenvierten VfR Baumholder, die schon am Samstag der nächste Heimspiel-Gegner sein wird. Was erwartet Euch bei dieser Begegnung? 
"Für mich ist VfR Baumholder II ein unbekannter Gegner. Deswegen kann ich die Mannschaft schlecht einschätzen - und auch deshalb sollten wir voll konzentriert an die Sache ran gehen".
 
Kommen wir noch einmal auf Dich selbst zurück: Glaubst Du auf Dauer der Aufgabe und dem Druck (schon) standhalten, und die Nr. 1 des FC Hennweiler bleiben zu können? 
"Ich versuche natürlich, auch wenn jeder mal Fehler macht, von Spiel zu Spiel mein Bestes für die Mannschaft zu geben. Ich denke auch, das ich auf einem guten Weg bin, ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft zu werden - und die Aufgabe meistern zu können".
 

                                                                           

 

                                                                                                                                                                                        

Das Spielerporträt:

 "Dieses Tor zum 2:0 gegen Hennweiler"

Fotos: imagoteam.tribuene

In Mittelreidenbach ein Spiel auf Augenhöhe
 
Bei den Bambini (G-Junioren) der JSG Lützelsoon gab es für Felix Klein die ersten "Fußball-Gehversuche" - bei Ralf Löwenbrück, der sein erster Übungsleiter war. Im Alter der C-Junioren spielte der Junge aus Oberhausen beim VfR Kirn, bei den B-Junioren wieder im Trikot der JSG Lützelsoon. Dann gab es bereits den 'Sprung' zu den Aktiven des SV Oberhausen, der nach wie vor der Wohnortverein des mittlerweile 21-jährigen ist. Trainer, bei denen Felix Klein viel lernte und bei denen er sich weiterentwickelte, waren in der Jugendspielzeit Daniel Scholz und Harald Römer, bei den Aktiven des SVO Rüdiger Heckmann und nun Mirko Altmaier.
 
Trainer und Training sind für Felix Klein ganz wichtige Komponenten.  "Nur mit Training wird man besser. Ich bin überzeugt, dass man als Fußballspieler mit viel, und vor allem intensiven Training, immer besser wird", sagt Klein zum Thema 'Trainingsfleiß'. Am liebsten spielt der Rechtsfuß in der Mannschaft als Rechtsaußen und es ist die Rückennummer mit der 7, die er am liebsten auf dem Trikot trägt. An was er vordergründig noch arbeiten sollte, weiß Felix Klein: "An so ziemlich allen Dingen, insbesondere aber an der Kommunikation während des Spiels", gibt er zu. Allerdings ist Klein ein Spieler, der das 'Umschaltspiel' beherrscht, was ihn zu einem Spieler im Gesamtkader macht, auf den ein Trainer - je nach Gegner undTaktik - nicht verzichten möchte.
 
Für den angehenden Studenten an der Fach-Hochschule in Birkenfeld gibt es, wenn es samstags oder sonntags auf dem Sportplatz zur Sache geht, keine besonderen Kontrahenten. "Ich respektiere jedenfalls jeden Gegner". Sein Ziel ist es, ständig daran zu arbeiten,  sich sportlich zu verbessern. Dahingehend fühlt er sich beim SV Oberhausen bestens aufgehoben: "Es gefällt mir der Zusammenhalt den wir in der Mannschaft  haben. Wir sind ein Team"! Felix Klein liebt den Fußballsport, arbeitet und informiert sich in seiner Freizeit aber auch am, und mit dem PC - und ist gerne mit dem Fahrrad unterwegs.
 
Wenn er sich mit dem Fußball beschäftigt, denkt er oft an sein wohl bislang schönstes Tor, das er in der Saison 2014/15 in der Hinrunde beim 2:1 im Lokalderby gegen den FC Viktoria Hennweiler (am 2. November 2014) vor 250 Zuschauern erzielte. Mit diesem Treffer brachte er damals seine Mannschaft mit 2:0 in Führung. Aber auch an die jüngere Fußballzeit gibt es - wie an die diesjährige Saisonvorbereitung, die für ihn mit dem Testpiel beim luxemburgischen SC Grevenmacher gekrönt wurde, eine wohl bleibende Erinnerung.
 
 

Trainer-Einschätzung

"Felix ist ein fleißiger, junger Spieler, der immer im Training ist, und der bei den Übungsstunden, sowie im Spiel 100 % gibt. Er passt mit seiner Spielweise, aber auch mit seinem Charakter perfekt zum SVO. Ich bin mir sicher, dass er in diesem Spieljahr,  und auch noch in vielen weiteren Saisons, für viel Furore sorgen wird.

Ich bin sehr froh, einen Spieler wie ihn, in meiner Mannschaft zu haben".

Mirko Altmaier

 
    Bei Felix Klein nachgehakt:            
 
Ihr habt nach dem Sieg in Niederwörresbach gleich nachgelegt, aber 'nur' mit 1:0 gegen die Mannschaft der SG Niederhambach/Schwollen gewonnen. Mit was konntet ihr zufrieden sein, was lief weniger gut?
 
Gut war, dass in der Mannschaft jeder bis zum Ende gekämpft hat - und wir gewonnen haben. Weniger gut war unsere Chancenverwertung.
 
Der nächste Gegner ist der SV Mittelreidenbach, Aufsteiger und aktueller Tabell-15.. bei dem ihr anzutreten habt. Wie kann man diese Mannschaft einschätzen?
 
Ich bin auf diese Mannschaft sehr gespannt. Ich gehe aber auch davon aus, das es ein Spiel zwischen und von zwei Mannschaften  'auf Augenhöhe' werden wird.
 
                       

 

Das Spielerporträt: 

    Einer der Verteidiger von 'Alteburg' 

Sven Wilke ist einer der "Weitersborner" Spieler bei der SG Alteburg. Fotos: imagoteam.tribuene

"Habe Tugenden, die uns stark machten, vermisst"!

 

Wie so viele Fußballspieler aus der Region, hat auch Sven Wilke das Fußball-ABC bei den Übungsleitern Hieronimus Huhn und Udo Schmnidt in der JSG Lützelsoon erlernt. "Ich habe im Alter von 3 oder 4 Jahren angefangen, dem runden Leder hinter zu rennen - und dass immer in allen Jugendaltersstufen bei den Mannschaften der JSG Lützelsoon", erläutert Wilke, der in Weitersborn aufgewachsen ist, aber jetzt in Kirn wohnt. Als Weitersborner Junge war es nach der Jugendspielzeit naheliegend, auch bei der TuS, so lange wie sie eigenständig war, zu spielen. Dann, nach der 'Fusion' bei der SG Martinstein/Weitersborn und anschließend bis jetzt in der SG Alteburg, in der sein Stammverein, sowie der ASV Seesbach und FSV Schwarzerden nun in der 2. Saison kooperieren.

 

Schon als Nachwuchsspieler entwickelte sich Sven Wilke bei einer ganzen Reihe von weiteren Trainern weiter. Mittlerweile ist es für ihn beruflich bedingt nicht mehr so einfach, die Übungsstunden regelmäßig besuchen zu können. "Das berufliche Engagement bei der SIMONA wurde zwar durch den Wohnortwechsel nach Kirn erleichtert, doch wegen der Schichtarbeit ist es mir nur möglich, alle zwei Wochen die Trainingseinheiten zu besuchen", erläutert Wilke, der in der Jugend ein typischer Mittelfeldspieler war, nun aber in der Mannschaft von "Alteburg" am liebsten als Außenverteidiger zum Einsatz kommt. Der rechte Fuß ist der stärkere, wenn es gilt, im Abwehrverbund Flurschaden zu verhindern. Der 29-jährige ist selbstkritisch und gibt zu, dass immer noch daran gearbeitet werden muss, um noch perfekter zu werden. "Ich muss noch ruhiger werden, wenn ich im Ballbesitz bin", gibt er zu.

 

Sven Wilke ist eingefleischter Anhänger von Borussia Mönchengladbach, deren Mannschaft er in der Bundesliga am liebsten um die ersten Plätze spielen sieht, doch er selbst wünscht sich als Kicker der SG nichts mehr, als das nach der Meisterschaft und dem Aufstieg, den es nach der letztjährigen Saison gab, einfach nur die B-Klasse gehalten wird. Dahingehend gab es zwar einen gelungenen Saisonauftakt mit dem 1:0-Erfolg gegen SG Schmittweiler/Callbach II, aber nun am vergangenen Samstag mit der deutlichen 1:4-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Vatanspor Kirn, einen ersten Rückschlag. Ein Garant ist hinsichtlich des angestrebten Klassenerhalts, aber auch für Sven Wilke, der Zusammenhalt, den es bei "Alteburg" nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz gibt.

 

   Sven Wilke auf den Zahn gefühlt:     

 

Was lief bei der bitteren Heimnniederlage gegen Vatanspor Kirn aus Deiner Sicht eigentlich ganz gut, und was lief weniger rund und gut?

 

Gut war es, das wir trotz allem, nie aufgegeben hatten und zu spüren, das es mit dem Zusammenerhalt nach wie vorstimmt. Aber das allerwichtigste war, das wir uns trotz der deutlichen 1:4-Niederlage nicht gegenseitig 'angemotzt' hatten, sondern immer wieder versucht haben, das einer dem anderem hilft. Weniger gut war es, dass wir den Kampf nicht angenommen hatten, und auch nicht wirklich in die Zweikämpfe gekommen sind. Fakten und Tugenden, die uns in der letztjährigen Meistersaison so stark gemacht hatten.

 

Warst Du denn mit Deiner eigenen Leistung zufrieden?

 

Es hätte besser sein können. Wobei ich allerdings wegen einer Oberschenkelverletzung schon nach 30 Spielminuten passen, und aus dem Spiel gehen musste.

 

Jetzt wird es nicht leichter. Im Gegenteil. Ihr habt zwar am 3. Spieltag das 3. Heimspiel in Folge, doch es geht gegen die 2. Mannschaft des TuS Monzingen, die ihre zwei bisherigen Spiele verlor und den klassischen Fehlstart sicherlich unbedingt verhindern will. Wie schätzt Du diesen Gegner ein?

 

Ich glaube, das TuS Monzingen II eine gute Formation hat, obwohl sie noch keinen Punkt gewonnen haben. Schon in der Vergangenheit war es immer unangenehm, gegen diese Mannschaft spielen zu müssen.

 

                                                                                                                             

  Der Youngster im Team des SCK        

Miguel Grub gefiel es, beim SCK willkommen zu sein. Fotos: imagoteam.tribuene

 

 

Am liebsten die Rückennummer 7 auf dem Trikot

 

Miguel Grub, dass ist der Bruder von Laszlo Grub: Und damit gibt es also gleich zwei Bärenbacher Jungs in den Reihen des SC Kirn-Sulzbach, die bei Trainer Jochen Schneider Schlüsselpositionen in der 'Ersten Garnitur' haben. Laszlo im Angriff, Miguel im Mittelfeld - aber wenn es machbar ist, am liebsten als linker Außenstürmer. Miguel, der 17jährige Youngster, des optimal in die Saison gestarteten SCK, kommt beim Hinterfragen, warum er denn beim SC Kirn-Sulzbach am Ball ist, ohne Umschweife direkt auf den Punkt.: "Mit gefällt vor allem der Zusammenhalt den wir haben und die Menschen meines Teams, die Trainer und Betreuer". Doch das ist nicht alles. "Gechätzt habe ich auch die gute Aufnahme in die Gemeinschaft und das Willkommen im Verein", fügt er hinzu.

 

Der in Idar-Oberstein geborene und in Bärenbach wohnende Junge hat die Fußballanfänge ab den 'Bambini' bei der Jugendspielgemeinschaft Mittelreidenbachtal gehabt. Später entwickelte er sich in der Spielgemeinschaft, bei welcher der FCB und SCK kooperierten, weiter. Dann beim SV Oberhausen und zuletzt bei der A-Jugend der JSG Nahetal, die federführend von der Spvgg. Nahbollenbach gecoacht wurde. "Vor allem habe ich hier noch viel dauzugelernt", bestätigt Miguel.

 

Beste Erinnerungen hinsichtlich des Vorwärtskommens als heranwachsender Fußballspieler gibt es für ihn an die  Bärenbacher Übungsleiter Guido Klein und Harald Jakoby. Auch zieht er den Hut vor Bernd Greber und Werner Dräger, bei denen es in Oberhausen und beim SCK immense Fortschritte für ihn gab. Was ihm auch von ihnen mit auf dem Weg gegeben wurde, beherzigt er nach wie vor: Für Miguel Grub ist der regelmäßige Trainingsbesuch eine Selbstverständlichkeit. Die Position, auf der er am liebsten zum Einsatz kommt, ist die des Linksaußen - mit der Nr. 7 auf dem Trikot.

 

Der technisch versierte Linksfuß ist nicht nur selbstkritisch sondern auch lernwillig - weiß, das er die taktischen Vorgaben des Trainers noch mehr beherzigen muss. Respekt vor allen Gegnern und deren Leistungen, aber vor niemanden Angst zu haben, ist für ihn das A und O. Miguel ist noch Schüler, aber schon immer Anhänger des FC Bayern München. "Meine eigenen Leistungen noch zu steigern, und gut im Team mit- und zusammenspielen", ist sein immer wieder angestrebtes Ziel. Dabei dreht sich in der Freizeit für ihn nicht nur alles um den Fußball, sondern darüber hinaus hält er sich im ständigen Fitnesstraining und auch gerne beim Basketballspielen mit seinen Freunden sportlich auf der Höhe.

  

 

'Aufnahme in den Kader war logische Konsequenz'

"Miguel hat uns alle positiiv überrascht. Eigentlich hatten wir ihn in unseren Planungen gar nicht auf der Rechnung, doch nachdem er im Sommer von der JSG Nahetal zu uns kam, machte er in der Vorbereitung, bei Tests- und im Training immer mehr auf sich aufmerksam. Es war schließlich eine logische Konsequez, dass er in den Erstmannschaftskader rückte und hier sogar besser als erwartet auftrat. Nach den bisherigen Eindrücken passt er in unser Team. Natürlich muss auch er das Vertrauen, das er bereits beim Trainer genießt, durch Leistung immer wieder bestätigen", so die Einschätzung von Mike Porger (Abteilungsleiter Fußball, SCK).

Beim 6:3-Auftaktspiel gegen die Spvgg. Fischbach spielte Miguel Grub von Anfang an, machte sogar in der 5. Spielminute das Tor zum 2:0 und wurde erst eine Minute vor dem Abpfiff aus taktischen Gründen ausgewechselt. 

 

 

    Miguel Grub auf den Zahn gefühlt:                                             

 

Ihr seid eigentlich optimal in die Saison gestartet: habt mit einem 6:3 im heiklen Derby von der Kreisgrenze gegen Fischbach losgelegt. Lief auch schon alles reibungslos im Team oder gibt es  hier und da noch Handlungsbedarf - es gab zwar einen Sieg, aber drei Gegentore in einem Heimspiel!

"Wir wollen uns weiterentwickeln und dürfen nicht auf der Stelle treten, dass heißt für uns, daran zu arbeiten". 

Und wie lief es aus der persönlichen Sicht für Miguel Grub, der ja einer der  Torschützen war?

 "Mir gab das Tor zum Saisonauftakt Sicherheit in der Mannschaft"

Ihr habt Euch nach dem Abstieg vorgenommen, nun in der B-Klasse  einen Platz unter den ersten 5 Mannschaften zu haben. Bedeutet das, ständig unter Erfolgsdruck antreten zu müssen?

"Nein, wir werden an uns arbeiten und sehen, wie es sich weiterentwickelt.

 

 

 3 Fragen an  Norbert Friedt           

Der Eintracht-Chef im Interview

 
Stakineu

                                                                                           

Eintracht Nahe Mitte hatte in der nun abgeschlossene Saison 2016/17. einen Autakt, der sich sehen lassen konnte: Nach 5 Spielen war die Elf um Spielertrainer Mirko Altmaier nach 4 Siegen und einer Niederlage Tabellendritter der B-Klasse Birkenfeld Ost. Nach dem anschließenden 1:1 bei der SG Oberreidenbach/Sien ging es abwärts  in Richtung Mittelfeld. Schließlich dümpelte die Mannschaft zwischen Platz 7 und 8 hin und her, ehe es erstmals Platzierungen im zweistelligen Bereich gab. Noch an 4 weiteren Spieltagen wurde mit Rang 9 auf einem einstelligen Rang verweilt, ehe es dann mitten in der Winterpause den Trainerwechsel gab.

Der Klassenerhalt war zwar schon in trockenen Tüchern, doch was dann folgte, war alles andere als zufriedenstellend. Es gab ab dem Rückrundenstart am 12. November nur noch einen Sieg. Und alleine in den letzten 10 Saisonspielen waren 69 Gegentore wegzustecken - das letzte Spiel, bei der Spvgg. Teufelsfels fiel dazu noch aus, weil es einen extremen personellen Engpass gab.

Wir hakten beim 1. Vorsitzenden Norbert Friedt nach:

 

 

 

  Eintracht setzt auf Defensiv-Kräfte                              

Jammern und Nachkarten hilft nicht weiter. Wie schaut die "Eintracht" nach vorn, und gibt es Gründe dazu, optimistisch der nächsten Saison entgegen zu sehen?

Sven Danech, der vom VfL Weierbach kommt, wird in der neuen Saison in Zusammenarbeit mit Sven Mensah, der bislang bei der Spvgg. Wildenburg spielte, die sportliche Leitung als Spielertrainer bei Eintracht Nahe Mitte übernehmen. Damit konnten zwei erfahrene Berzirksliga-Spieler verpflichtet werden, mit denen wir bereits seit vor Monaten Gespräche geführt hatten. Mit Danech wurde eine schnelle Einigung getroffen. Von Anfang an waren wir der gleichen Meinung, was unser Konzept für die Zukunft betrifft. Nachdem die Gespräche mit Sven Mensah zwischenzeitlich auf Eis gelegt waren, konnte nach der Wiederaufnahme, ebenso ein Kontrakt abgeschlossen werden.

Diese zwei Spieler werden allerdings wohl kaum dazu ausreichen, um den Aderlass zu kompensieren, den es seit dem Weggang des vorherigen Trainers Mirko Altmeier gab.

Nachdem wir unsere Spieler darüber informiert hatten, wie die zukünftige Konzeption aussieht, kam von allen Stammkräften die Zusage, ebenso in der nächsten Saison bei Eintracht Nahe Mitte zu bleiben. Mit den bereits feststehenden Neuzugängen hoffen wir in der neuen Spielzeit 2017/18 auf einen Mittelfeldplatz in der Tabelle. Ob es das Comeback und die Meldung einer 2. Mannschaft, als Neuner-Team, geben wird, werden wir noch in den nächsten Wochen zu entscheiden haben.

                                      

Sven Eliot Mensah ist ein erfahrener Defensivspieler kam nach der Saison 2015/16 vom Bezirksligisten VfL Weierbach zur Spvgg. Wildenburg. In der B-Klasse erzielte er in der nun abgeschlossenen Saison immerhin 8 Tore.

Sven Danech (auf dem Bild >>> am Ball) ist 'Rechtsfuß' sowie Innenverteidiger und kam bei 26 absolvierten Einsätzen der Serie 2016/17 beim Bezirksligisten VfL Weierbach 19 mal über die volle Distanz zum Einsatz.

                                                   

Gibt es noch eine Erläuterung hinsichtlich der Spielabsage der Begegnung am letzten Spieltag bei der Spvgg. Teufelsfels?

Samstags wäre es bei uns gegangen. Unter anderem wegen feststehender Konfirmationen am Sonntag. Wir wollten bereits bei der Klassenbesprechung verlegen. Von Verbandsseite hieß es aber, dass die beiden letzten Spieltage zusammen gespielt werden. Warum auch immer dies jedoch in der A-Klasse möglich ist - siehe unter anderem SV Bundenbach gegen SG Idarwald - steht wohl in den Sternen.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                  
 

  Interview mit dem Coach             

SG ALTEBURG: Gespräch mit Trainer Matthias Baus 

                                                                                           

Vor gut einem Jahr wurde die SG Alteburg gegründet. Rasch nahm das geplante Projekt Konturen an - und wurde zu einem Begriff. Die Vereine FSV Schwarzerden, ASV Seesbach, die schon jahrelang erfolgreich zusammengearbeitet hatten, aber mittlerweile mit ihrer (9er-) Mannschaft nur noch C-Klasse spielten, und der TuS Weitersbórn, der (noch) mit dem FC Martinstein in der B-Klasse spielte, aber den Abstieg nicht mehr aufhalten konnte, besiegelten eine Gemeinschaft, auf die wohl mittlerweile keiner der Beteiligten mehr verzichten möchte. Die SG Alteburg wurde zu einer Erfolgsgeschichte - zumal am vergangenen Wochenende auch noch die Meisterschaft gefeiert wurde, nachdem eineWoche zuvor bereits der Aufstieg in die B-Klasse feststand.

Vater des sportlichen Erfolges ist zweifelsfrei Spielertrainer Matthias Baus, der aus dem Spieler-Material der drei Vereine binnen kürzester Zeit eine Einheit geformt hatte, die immer mehr zu einer verschworenen Gemeinschaft wurde. Wir sprachen nach dem Gewinn der Meisterschaft mit Matthias Baus.

Fotos: imagoteam.tribuene

  Das Tüpfelchen auf dem i                              

Es gab sicherlich viele Glückwünsche für das, was am vergangenen Wochenende bereits zu feieren war?

Das kann man wohl sagen, nun geht es am kommenden Wochenende aber weiter. Dann soll es beim Saisonfinale mit dem Spiel gegen FSV Rehborn II in Schwarzerden die offizielle Meisterehrung auch durch die Spielbehörde geben. Natürlich wurden bereits Aufstieg und Meisterschaft anständig gefeiert. Das hatten sich die Jungs auch verdient, die ein ganzes Jahr daran gearbeitet hatten, dass der angestrebte Erfolg zustande kommt.

Selbst wenn man beim Feiern ist, denkt man auch als Trainer bestimmt schon über die nun endende Saison hinaus und damit daran, was kommen mag?

Das stimmt. Aber hinsichtlich des Übungsleiters wurde schon während der Winterpause darüber Einvernehmen erzielt, das ich als Trainer bei Alteburg weitermachen werde. Dabei gab es für mich allerdings die Grundvorraussetzung, dass alle Spieler bleiben, und auch so wie bisher mitziehen werden.

Was war überhaupt dafür ausschlaggebend, dass sie vor gut einem Jahr den nicht ganz leichten Job übernahmen, aus dem verbliebenen Material der drei beteiligten Vereine, eine Mannschaft zu formen, mit der man Chancen hatte, auf Anhieb gegen die von den Experten erhobenen Titelanwärter bestehen und mithalten zu können?

Mir war bekannt, dass es gleich mehrere gestandene Spieler gibt, auf deren Erfahrung man setzen kann und auch interessierte Akteure, die kommen oder zurückkommen würden. Außerdem sah es dahingehend gut aus, dass vor allem jüngere Spieler dazu kommen, was dann auch realisiert wurde. Stichworte sind u.a. Namen wie Jan-Niklas Berg, Andre Kuhn, Marius Baus, Johannes Philippi, aber auch einer wie "Dodo", der noch in der Winterpause dazustieß. Für mich und meine Arbeit war es zudem eine ideale Konstellation, in einer SG arbeiten zu können, bei der es Spieler aus drei Vereinen gab, die mit ihren Ortschaften und Sportstätten  nur ein paar Kilometer von einander entfernt, angesiedelt waren. Damit war es auch so, dass eigentlich jeder jeden kannte, der bei Alteburg mitspielen wollte und sollte.

Was war die Basis für den relativ schnellen Erfolg?

Die sehr gute Kameradschaft, die es von Anfang an gab. Natürlich ist Erfolg ganz wichtig um in Ruhe und gut daran arbeiten zu können, damit es rasch vorwärts geht.  Um aber Erfolg zu haben, muss man dazu etwas  tun und wenn man dann noch von Verletzungen einigermaßen verschont bleibt, kann es - wie bei uns geschehen - auch funktionieren. Ich habe allerdings auch immer darauf hingewiesen, dass wir uns nicht nur für uns selbst, sondern auch für unseren Anhang in's Zeug legen müssen. Auch für die Leute, die das Drumherum organisieren. Auch für ehemalige, mittlerweile ältere Spieler, die das Spiel ihrer Vereine früher geprägt haben und sehen wollen, das auch jetzt in den drei Gemeinden sehenswerter Fußball gespielt wird. In diesem Sinne wollen wir auch weitermachen.

Gehen Sie davon aus, das mit dem Kader, wie er jetzt zusammen ist und bleiben wird, in der B-Klasse eine gute Rolle gespielt werden kann?

Wer mich kennt, weiß, das ich kein Freund früher Prognosen bin. Mir geht es grundsätzlich darum, den Zusammenhalt zu festigen und in gut besuchtem Training die Grundlagen dafür zu schaffen, das wir unser Ziel verwirklichen können. Wenn dann im Spiel  jeder alles gibt, ist manches machbar und wenn selbst bei einer Niederlage jeder sein Bestmöglichstes gegeben hat, kann man auch zufrieden sein.

Gab es einen Zeitpunkt, an dem Sie sich sicher waren, dass es mit dem Aufstieg und sogar mit der Meisterschaft klappen wird?

Ja. Den gab es am 30. April, als wir das Spiel beim Mitkonkurrenten Vatanspor auf der Kyrau in Kirn gewonnen hatten.

Was bedeutet für Sie die Meisterschaft?

Ich freue mich für die Vereine der Spielgemeinschaft, ihre Verantwortlichen und Helfer, vor allem auch für die Spieler und ihre Familien. Jetzt wollen wir auch noch das letzte Spiel gewinnen und auch die von Anfang an mal spielen lassen, die nicht so oft oder eher selten zum Einsatz kamen. Auch das wäre noch so etwas wie ein i-Tüpfelchen zu einer rundum gelungenen Saison 2016/17 - auf die wir allesamt Stolz sein dürfen .

                                                                                                                                                                                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                                                        

 Das Interview + Porträt            

Diese präzise,

langen Bälle ...

"Stimmung im Team ist gut" - Zuversichtlich in's Restprogramm

Nicht nur das Fußball-Einmaleins erlernte Jan Reuther beim TuS 04 Monzingen: Der gebürtige Kirner, mit aktuellem Wohnsitz - seit einem Jahr - in Hochstetten-Dhaun, trug bis einschließlich der A-Junioren-Zeit das Trikot des TuS 04.  Schon als  7-jähriger und weiter unentwegt, bis die Altersgrenze erreicht war, und dann auch darüber hinaus. Sein allererster Trainer war Frank Dreher. In der Jugendspielzeit gaben im anschließend vor allem Gisbert Thies, Thorsten Schmitt, Manfred Harmann, Norbert Jung, Jochen Kaufmann und schließlich Thorsten Baus einiges mit auf den Weg in die Laufbahn, was ihm auch heutzutage noch nützlich ist.

Bei den 'Aktiven' lernte er des Weiteren viel bei den Übungsleitern Erhard Geiß, Murat Yasar, Rüdiger Petry - und auch jetzt immer noch bei Jürgen Aranda dazu. "Wenn mir nichts dazwischen kommt,  versuche ich beim Training immer mit dabei sein" beteuert der 26-Jährige, der 'Rechtsfuß' ist und am liebsten das Trikot mit der 5 auf dem Rücken trägt. Das der Trainingsbesuch wichtig ist, sieht Jan Reuther auch aus diesem Blickwinkel: "Man muss immer an sich arbeiten, um noch besser zu werden - und dass umfasst alle Bereiche".  Am liebsten ist es ihm wenn er vom Coach in der Verteidigung, oder als Libero aufgestellt wird.  Die langen und präzise gespielten Bälle sind die Stärke, auf die auch seine Trainer immer schon setzten. "Ob ein Gegner stark oder schwach ist ändert nichts an meiner Meinung, dass man vor jedem Respekt haben sollte", ist seine faire Einstellung. Vordergründig ist für ihn in sportlicher Hinsicht, dass es mit der Mannschaft der SG Hochstetten/Nussbaum gelingt, den Klassenerhalt zu schaffen. "Dannach schauen wir mal weiter, was die neue Saison bringt".  

Jan Reuther hat in seiner nun schon 19-jährigen Laufbahn bereits einiges erlebt, nennt aber eine Begegnung, an die er sich ganz besonders gerne zurück erinnert. "Das war seinerzeit mein erstes Spiel bei den A-Junioren in der Bezirksliga Nahe: Wir haben zwar hoch verloren, aber dennoch war es für mich eine Spiel, bei dem ich prägende Erfahrungen machte". Und dann gab es da noch so zwei unvergessliche Momente, die ihm aus der E-Juniorenzeit mit der Meisterschaft und obendrauf noch dem Kreispokalgewinn immer wieder mal  'durch den Kopf' gehen.  Überhaupt die Jugendspielzeit! Da gelang ihm auch nach seiner Meinung, das schönste Tor seiner bisherigen Laufbahn. " Es war bei den C-Junioren. Ich schlug den Ball aus 50 Metern Entfernung und der landete unhaltbar im rechten Winkel", erzählt Reuther.

Jan Reuther, der sich erst vor wenigen Tagen erstmals über Vaterfreuden und über Glückwünsche aus dem gesamten SG-Bereich freuen durfte. arbeitet als Industriemechaniker in der Bad Sobernheimer Maschinenbau GmbH. In der Freizeit steht der Fußball obenan. Borussia Dortmund ist in der Bundesliga sein Lieblingsverein, hier an Nahe und Glan dreht sich für ihn (fast) alles darum, wie es um die SG-Mannschaften steht. "An der SG Hochstetten/Nussbaum gefällt mir vor allem der Zusammenhalt des gesamten Kaders, egal ob es die Erste oder 2. Mannschaft ist. Dies war vom ersten Tag an so, nach dem die Spielgemeinschaft aus der Taufe gehoben wurde. Es harmonierte von der ersten Stunde an", freut auch er sich über das gute Miteinander.

 Jan Reuther auf den Zahn gefühlt:      underarmour

Wie seit Ihr mit Eurer Mannschaft in die prekäre Lage hineingeraten. Ihr habt sogar an 4 Spieltagen einstellige Tabellenlätze gehabt: je zweimal Platz 9 und sogar zweimal Rang 7 besetzt? Wenn es beim 14. Tabellenplatz bleiben sollte, muss das ja noch nicht unbedingt den Abstieg bedeuten. Wie arbeitet Ihr auf die zwei letzten Spiele hin?

Wir hatten leider etwas Pech mit mehreren Verletzten und in ein paar Begegnungen hat uns ganz einfach das Glück gefehlt das andererseits der Gegner dann aber leider hatte.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung ist weiterhin gut, der Zusammenhalt ist da und wir versuchen uns mit aller Macht gegen den Abstieg zu stemmen. Ich bin sehr zuversichtlich, das wir das auch schaffen werden.

Ihr spielt noch bei SG Hüffelsheim III und beim Finale daheim gegen SG Odenbach/Ginsweiler-Cronenberg, also gegen den Vorletzten und gegen den bereits abgestiegenen Tabellenletzten, habt also das leichteste Programm - oder gibt es dabei noch einen Stolperstein?

So wie es gestern hieß, wird wohl unser Spiel gegen SG Hüffelsheim III nicht stattfinden, weil die Mannschaft zurück gezogen worden sei. Das letzte Spiel muss allerdings auch erst mal bestritten werden und selbst da kann man stolpern, wenn man den Gegner auf die leichte Schulter nimmt. Wir müssen voll konzentriert sein und unsere beste Leistung abrufen. Dann werden wir das Spiel auch für uns entscheiden. Wir hoffen natürlich insgeheim auf einen Ausrutscher von TuS Waldböckelheim II, denn der sichere Klassenerhalt ist unsere Ziel: Und das schaffen wir nur, wenn wir unsere Spiele gewinnen und TuS WaldböckelheimII irgendwo noch Punkte liegen lässt.

                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                                            

 Das Interview + Porträt                    

 Die rechte Außenbahn oder auch das zentrale Mittelfeld sind  das Terrain, wo Stefan Kromer am liebsten am Ball ist. Fotos: imagoteam.tribuene

 

Es gibt keine Perfektion -

 - nur ein weiteres Level

 

"Jeder beginnt dann wieder bei Null" - Stefan Kromer zum Trainerwechsel Minke/Altmaier

Am 14. November 1991 wurde Stefan Kromer in Pforzheim geboren und als Fünfjähriger hatte er bei den Bambini-Kickern der PSG 05 Pforzheim den ersten Kontakt mit dem (Fuß-) Ball. Auch bei den F-Junioren des Schmuckstadtvereins spielte er noch im PSG-Dress. Dann gab es den Umzug nach Kirn, wo der 25-Jährige auch jetzt noch wohnt und was seinerzeit lag näher, als im Sportzentrum Loh beim VfR Kirn die Laufbahn als Fußballspieler fortzusetzen. Nach der A-Junioren-Zeit spielte er zunächst auf dem Loh weiter, doch dann wechselte er zum TuS Becherbach, mit dem er nach einem Jahr in der C-Klasse, in die B-Klasse Birkenfeld Ost aufstieg. In der Saison 2013/14 suchte er beim SV Oberhausen eine neue Herausforderung, wo es zunächst in der A-Klasse Bad Kreuznach um Punkte ging und seit 2014/15 in der A-Klasse Birkenfeld.

 Stefan Kromers erster Übungsleiter in Pforzheim - er erinnert sich nur noch an den Nachnamen - hieß Kamel. Ganz genau erinnert er sich allerdings an die Namen Michael Diel und Michael Emrich, die beim VfR Kirn seiner ersten Trainer und Sportlehrer waren, und bei denen er sehr viel dazulernte. Es folgten die Übungsleiter Markus Schaaf und wieder Michael Diel, bei den B- und A-Junioren, sowie Marco Grub, der bei VR Kirn II zunächst sein Coach war und unter dem er der noch zwei Saisons in Becherbach trainierte. Beste Erinnerungen gibt es für ihn auch an Rüdiger Heckmann, der in Oberhausen sein Trainer war, als er dort in der A-Klasse anfing - und schließlich Michael 'Mitch' Minke, der Heckmann und folgte und der bis zum aktuellen Saisonende sein Übungsleiter sein wird.
 

Kromers bisherige Trainer wussten und wissen, dass Stefan als ein trainingsfleißiger Spieler gilt. Gefehlt hat er eigentlich immer nur, wenn es eine Verletzung gab. "Und so wird es auch bleiben", beteuert der Spieler, der am liebsten auf der rechten Außenbahn und im zentralen Mittelfeld am Ball ist. In der laufenden Saison gab es allerdings erst  zwei Torerfolge, die von den Begegnungen bei der SG Kirschweiler/Leisel und bei der SG Niederhambach gemeldet wurden. In der letztjährigen Saison hatte er ein Erfolgserlebnis, 2014/15 acht und davor in der A-Klasse Bad Kreuznach war es ein Treffer.

Beim Griff in den Trikotkoffer sucht er nach wie vor direkt das Hemd mit der Nr. 14 mit dem der 'Rechtsfuß' glaubt am besten spielen zu können. Aber er weiß, dass weiter und ständig daran gearbeitet werden muss, um noch perfekter zu werden. "Ich kenne keine Perfektion, es gibt immer nur ein weiteres Level", lautet sein Credo. Angst vor einem Gegner, wie könnte es für einen Anhänger des VfB Suttgart auch anders sein, kennt er nicht - aber Respekt vor Jedem! Seine Stärken als Fußballspieler sind die Ausdauer und die Willenstärke. Freilich weiß auch er selbst, das er im Verbund mit seinen Mitspielern weiterhin daran arbeiten muss, dass Ruhe in das Spiel kommt und man dabei die Übersicht behält.

Sportlich möchte er möglichst zeitnah mit seiner Mannschaft erreichen, das man mal vorne unter den Top 'five' mitmischen wird. Beruflich arbeitet Stefan Kromer daran, als Automobilkaufmann bei Torpedo-Garage Pfalz GmbH & Co. KG in Idar-Oberstein einen guten Job zu machen. Sportlich geht es ihm darum, mit seiner Mannschaft zu erreichen, dass mal mal unter den 'Top-five' der Liga mitmischen wird. Dabei denkt er auch an "unvergessliche Momente", die es für ihn schon gab. Beispielsweise bei Pokalsiegen und den Aufstiegen mit der A-Jugend in Kirn und Aktiv mit dem TuS Becherbach, vor allem aber Erinnerungen an die Einsätze die er beim VfR 07 in der Serie 2006/07  in der Verbandsliga der A-Junioren hatte. Am SV Oberhausen gefällt Stefan Kromer, dass es in dessen Mannschaft ein Potenzial gibt, dass die Elf vor allem auch dann auszeichnet, wenn nicht in Bestbesetzung gespielt, und trotzdem gepunktet wird.

"Doch es gibt auch Schwachpunkte", gibt Kromer zu und moniert, dass zu wenig Punkte gegen Formationen aus der zweiten Tabellenhälfte gewonnen wurden. "Gegen Teams aus der oberen Hälfte passt es recht gut, aber gegen die anderen haben wir zu viele Zähler liegengelassen. Dabei verweist er u.a. auf den 3:2-Erfolg gegen den FC Hohl und den 2:0-Sieg gegen SG Idarwald und andererseits auf das 1:1 beim abgeschlagenen Letzten, ASV Idar-Oberstein, sowie auf die Punkteteilungen mit 1:1 gegen und mit 2:2 beim Tabellenvorletzten  Spvgg. Hochwald. "Auch deshalb stehen wir zurecht in der Tabelle hinten drin".

 

  Stefan Kromer auf den Zahn gefühlt:  

 

Ihr habt mit dem SV Oberhausen nun eine Serie von 10 Spielen gemacht, von denen nur 1 verloren wurde. Und immer noch seid Ihr Tabellen-13. Kommt Ihr noch von diesem verflixten 13. Rang weg?
 
Leider ist es ja so: man hat hinten das Pech und wen man vorne steht, hat man das Glück. Wir haben in dieser Sasion leider mehrfach recht unglücklich Punkte abgeben müssen. Auf die Bilanz - 10 Spiele und nur 1 Niederlage - kann man definitiv drauf aufbauen. Aber wir haben es ja auch noch selber in der Hand, denn wir spielen unter anderem noch gegen den direkten Tabellennachbarn  SG Niederhambach/Schwollen - am vorletzten Spieltag, in Oberhausen.underarmour

Egal wie die Sache endet, wie steht es um den Kader für 2016/17 ?

Es gibt noch ein paar kleine Fragezeichen. Aber lassen wir uns mal überraschen =)
 
Wie siehst Du den Trainerwechsel, der am Saisonende zum Fakt wird?

Man startet quasi wieder bei Null. Jeder muss sich neu reinknien und unter Beweis stellen. Bleibt zu hoffen, das sich jeder so verbessern tut.
 

                                                                                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                 

  Das Interview + Porträt              

 Fotos: imagoteam.tribuene

 

Nach einigem Hin und Her

 

bald wieder bei "Alten Kameraden"

 

Kontakte rissen nie ab - Mitchell und Aranda ziehen 17/18 an einem Strang

 

Danny Mitchell wechselt nach dem Saisonende von der SG Bergen/Berschweiler zur SG Hochstetten/Nussbaum. Der Wechsel steht bereits seit geraumer Zeit fest und wie schon in Bergen vor einem Jahr, so betritt er nun auch in Hochstetten kein Neuland. In Bergen, war er bereits vor seinem Engagement als Spielertrainer, schon mal eine Saison als Spieler am Ball und für Hochstetten war er sogar insgesamt in 5 Saisons spielberechtigt.

In der Tat hat Mitchell schon eine bewegte, abwechslungsreiche Laufbahn hinter sich und insgesamt sind 9 Vereinswechsel in seinem Spielerpass vermerkt, wenn er denn in Hochstetten gemeinsam mit Jürgen Aranda während der Sommerpause an die Arbeit herangeht.

Im Einzelnen sieht das so aus: Die Laufbahn bei den Aktiven begann beim FC Ecke Kirn, dessen Trikot er drei Jahre lang trug. Es folgte eine Saison bei der SG Bergen/Berschweiler, drei Saisons in Hochstetten und dann ein Spieljahr bei der Spvgg. Teufelsfels. Dann ging es zurück nach Hochstetten, wo er zwei Jahre an der ehemaligen Wirkungsstätte spielte, dann wechselte er zum FC Bärenbach, wo er gemeinsam mit seinem Bruder Toney auf der Punkte- und Torejagd im Einsatz - und auch im Trainergespann in Funktion - war. Dann suchte er beim Kirner Landesligisten eine neuen Herausforderung. Das eine Spieljahr (2015/16) beim VfR 07 begann für ihn zunächst im Landesligakader, wo er einen furiosen Saisonstart hinlegte. Die VfR-Anhänger erinnern sich noch gut an das Startspiel gegen den FC Merxheim, bei dem er vor rund 250 Zuschauern das erste Saisontor zum 4:2-Sieg erzielte und beim folgenden Sieg in Zweibrücken direkt nachlegte. Der Durchbruch, so mutmaßten sogar die Pessimisten unter den Experten, schien geschafft.

Doch dann war zunächst nichts mehr zu vernehmen, ehe er am 25. Oktober 2015 nach dem 7:2-Erfolg gegen SG Seesbach/Schwarzerden, erstmals in der Torschützenliste der 2. Mannschaft aufgelistet wurde. Für das VfR-Team, dass nach seinem Comeback auf Anhieb souverän Meister und B-Klasse-Aufsteiger wurde, traf er insgesamt siebenmal. Doch damit hatte es sich beim VfR Kirn. Die SG Bergen/Berschweiler verpflichtete ihn für die Saison 2016/17, in der Mitchell mit Anton Schulz, der von Eintracht Nahe Mitte kam, ein Spielertrainergespann bildete, und mit dem es in Bergen, nachdem schon in der Vorstandsetage eine neue Ära begonnen hatte, nun auch sportlich einen Neuanfang geben sollte.

Nun geht es also zurück nach Hochstetten zur Spvgg., die mittlerweile nicht mehr eigenständig ist, und die mit dem VfL Nussbaum eine Spielgemeinschaft gebildet hat. Grundsätzlich hat sich auch an Mitchells ehemaliger Wirkungsstätte manches verändert, doch Danny Mitchell wird nicht nur in vertrauter Umgebung, sondern auch noch mit vielen "Alten Kameraden" am Ball sein.

 

 Fragen an Danny Mitchell: 

 

Bei so zahlreichen Stationen und manchem Hin und Her drängt sich die Frage danach auf, wo es Dir bis jetzt am besten gefallen hat!

Am besten hat es mir in Hochstetten gefallen, weil wir da eine gute Mannschaft hatten, und wir ganz einfach ne geile Truppe waren - mit der Meisterschaft in der A-Klasse Birkenfeld, und im Jahr zuvor ja noch das Bezirkspokalfinale erreicht hatten, das erst in der Verlängerung gegen den SV Niederwörresbach verloren worden war. In dem gleichem Jahr gab es für uns ja auch noch die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Bezirksliga gegen die SG Weinsheim, die wir leider zum erhofften Aufstieg nicht nutzen konnten - obwohl mir dabei zwei Tore bei dem Spiel in Weinsheim gelangen.

Wie ist das nun in Bergen gelaufen, nachdem Dein Wechsel nach Hochstetten relativ früh bekannt wurde. Ab da war ja noch ein stattliches Programm abzuspielen.

Es war nun so, dass von SG-Seite auch früh gesagt wurde, das man einen neuen Weg gehen wolle. Auch aus meinem Wechsel ergaben sich keinen Probleme. Es läuft alles ganz normal ab. Ich kam und komme immer noch sehr gut mit den Spielern und vor allem mit Anton Schulz in der gemeinsamen Trainerarbeit, die mir immer Spaß gemacht hat, zurecht.

Wie kam die angedachte Zusammearbeit mit Hochstetten und somit mit Jürgen Aranda zustande?

Ich habe ja immer noch engen Kontakt mit ehemaligen Mitspielern. Der Kontakt kam durch meinen Freund Erdal Özdemir, der bei der Spvgg. nun sportlicher Leiter ist, zustande. Als er bei mir nachhakte, musste ich auch nicht lange überlegen, da ich ja durchweg schöne und gute Erinnerungen an meine Zeit in Hochstetten hatte.

Wie soll das Zusammenwirken in Hochstetten funktionieren. Wer hat welche Kompetenzen?VisitenHSM

Man möchte, das ich Jürgen und der Mannschaft helfe. Jürgen und ich werden eng zusammen arbeiten und die Entscheidungen gemeinsam treffen, was das Training und die Aufstellung zum Spiel betrifft. Ich bin Jürgen gleichgestellt und ich denke, das klappt, zumal ich Jürgen noch kenne, aus unserer gemeinsamen Zeit in Hochstetten als Spieler. Ich schätze ihn sehr und denke, das ich noch das ein oder andere von ihm dazu lernen kann.
 

Mit Bergen/Berschweiler dürftet Ihr den Klassenerhalt geschafft haben, aber bei der SG Hochstetten/Nussbaum ist noch einiges zu tun. Wie sieht es aus, wenn hinsichtlich des Klassenerhalts das Schlimmste noch eintreten würde? Was ist so oder so für 2017/18 geplant?

Ich denke schon, das wir es in Bergen geschafft haben. Was die SG Hochstetten betrifft: Am Wochenende wurde das Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten 3:1 gewonnen. Und ich glaube auch, das man noch in dem einen oder anderen der restlichen Spiele punkten wird. Der schlimmste Fall, der natürlich eintreten könnte, wäre der Abstieg: aber davon gehe ich nicht aus: Ich denke, Jürgen und seine Mannschaft wissen was zu tun ist, damit dieser Fall nicht eintritt. Über die Ziele 2017/18 kann ich noch nicht's sagen, dazu müssen Jürgen, Erdal Özdemir und ich nochmal zusammensitzen und uns darüber unterhalten.

                                                                                                                                                                                                                                                                                              

                                                                                                                                                                                                                                                           

   Das Spielerporträt                            

 

Das schönste Tor gleich beim Auftakt

Am VfL Simmertal gefällt Tim Hein  alles - Vom Verteidiger bis zum Stürmer (fast) alles gespielt 

"Seitdem ich laufen kann, spiele ich beim VfL Simmertal Fußball - von der Bambini-Mannschaft angefangen, bis hin zum Aktiven Bereich", erzählt Tim Hein beim Nachhaken zu seiner bisherigen Fußball-Laufbahn. Seine ersten Trainer waren auf dem Flachsberg Achim Fett und Michael Zimmermann. Und es war immer schon so: Tim Hein versuchte beim Training alles zu geben, um sich auf das jeweilige Spiel vorzubereiten und einzustimmen. "Klar ist aber auch, das es mal Trainingseinheiten gibt, bei denen man nicht 100 Prozent der möglichen Leistung zeigt", gibt er aber ehrlich zu.

 In der aktuellen 1. Mannschaft des VfL ist Tim Hein eine der Säulen des Teams. In der laufenden Saison traf er bereits 20 mal in das gegnerische Tor. Dabei spielte er in der Vergangenheit nicht immer dort, wo er selbst am liebsten zum Einsatz kam und kommt. Angefangen als rechter Verteidiger, als rechter Offensivspieler, auf der 10er-Position und jetzt wieder als Stürmer, stellte er sich in den Dienst der Mannschaft. Kein Wunder, dass das Trikot mit der Nr. 9 dass ist, welches er am liebsten trägt. Die meisten seiner Tore hat er mit seinem starken rechten Fuß erzielt, doch auch mit dem linken klappt es bisweilen recht gut. Dabei weist der 27-Jährige darauf hin, dass er offenbar auch weiterhin daran arbeiten muss, das die Chancenauswertung noch optimaler wird. "Meinen jedenfalls meine Mitspieler und Teamkameraden", merkt er augenzwinkernd an.
 

Tim Hein hat das sportliche Ziel, in der aktuellen Saison 2016/17 30 Tore für seine Mannschaft, die Tabellensechster ist, 30 Tore zu schießen - und verletzungsfrei zu bleiben. Sein bislang schönstes Tor glaubt er gleich beim 1. Saisonspiel der jetzt laufenden Serie geschossen zu haben: Beim 4:3-Erfolg gegen Türkgücü Ippesheim am 7. August in der 57. Minute, zum Spielstand von 3:2, aus ungefähr 30 Metern - direkt unter die Latte.  Doch es gibt über den Fußball hinaus Wichtigeres, und das ist der Beruf. "Ich mache momentan eine Umschulung zum Physiotherapeuten" erläutert Tim Hein.

Am VfL Simmertal gefällt dem Torjäger einfach alles. "Ob es die Erste oder die Zweite Mannschaft ist, die Kameradschaft wird in diesem Verein ganz groß geschrieben", bestätigt er und fügt hinzu:"Es ist für mich schon eine große Ehre, für meinen Heimatverein Fußball spielen zu dürfen". 

 Tim Hein auf den Zahn gefühlt:                        

Nach 8 Spielen in Folge, bei denen es keine Niederlage für den VfL Simmertal gab, seit Ihr am vergangenen Sonntag auf dem eigenen Platz gegen die SG Guldental mit 1:4 ausgerutscht. Was hatte nicht funktioniert?

Eigentlich hatten wir am Sonntag gegen die SG Guldental einen recht guten Start erwischt und gingen auch schon früh, auch mit etwas Glück, mit 1:0 in Führung. Aber gegen Ende der 1. Halbzeit kamen unsere Gäste noch zum Ausgleich und sogar noch zum Führungstreffer. Während der Pause hatten wir uns dann vorgenommen, nochmal engagiert loszulegen. Doch gleich nach dem Wiederbeginn gab es einen erneuten Treffer der Guldentaler, der uns zusätzlich verunsicherte und durcheinander brachte. Einsatzbereitschaft, Laufstärke, Zweikampfhärte, sowie das notwendige Durchsetzungsvermögen fehlten uns dann komplett.

   

underarmour

In der laufenden Saison gab es für Tim Hein offenkundig den Durchbruch als Torjäger, denn 20 Treffer hat er bereits erzielt. Und so traf er in den vergangenen 5  Saisons: 2015/16 (4), 2014/15 (10), 2013/14 (4), 2012/13 (5) und 2011/12 (2) - allerdings wie erwähnt,  war Tim Hein für den VfL in diesen Spieljahren nicht nur als Stürmer am Ball. Wir haben mal zu der Saison "zurückgeblättert" in der Tim Hein erstmals in der 1. Mannschaft des VfL mit Erfolg am Ball war. In der Serie 20o7/08 erzielte er in der Bezirksliga 5 Treffer: Je einen beim 5:5 gegen den FV Hochstätten, beim 2:3 gegen den VfR Baumholder, den 1:0-Siegestreffer beim FV Hochstätten und beim3:1-Erfolg, den es beimTuS Mörschied gab.

                                                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                 
 

    Das Spielerporträt                              

 "Bei uns spielen 

       einfach klasse Typen"

 Der Lupfer in Windesheim - 2018 ist Schluss

Christian Schmidt ist in Kirn geboren und sein derzeitiger Wohnort ist Mittelbollenbach. Als Siebenjähriger fing er bei den F-Junioren des  SV Limbach an Fußball zu spielen. Im C-Junioren-Alter wechselte er zum FSV Rehborn, wo er sich bei Trainer Heinrich Fleck weiterentwickeln konnte. Auch von Michael Hilgert, der anschließend sein Trainer beim SC Bad Sobernheim war, bekam er viel mit auf den Weg in seine spätere Laufbahn. Als A-Junioren-Spieler spielte Christian Schmidt beim FC Merxheim. Schmidt erinnert sich: "In der Jugendspielzeit war mein allererster Übungsleiter Rainer Soffel und nachdem die Altersgrenze erreicht war, waren es bei den Aktiven Dieter Gutzler und Eric Schmidt - beim FC Meisenheim.

Beste Kontakte hat er immer noch mit Ingo Dörr und Michael Hilgert. "Bei beiden habe ich eine sehr gute Ausbildung erhalten. Bei den Kontakten erinnert man sich immer wieder gerne an die guten Zeiten zurück", berichtet Schmidt, der auch sieben Jahre beim ASV Langweiler/Merzweiler am Ball war und dort von Andreas Fischer und Timo Bender gecoacht wurde. "Die haben mir menschlich und taktisch vieles näher gebracht", lobt er seine einstigen ASV-Trainer. Bei beiden hatte auch die Disziplin hohen Stellenwert. "Zu meinem Trainingsfleiß kann ich sagen, das ich recht fleißig, und quasi immer da bin", beteuert Schmidt, der einst in der A-Klasse in Langweiler als Außenverteidiger gesetzt war, und nun bei der SG am liebsten auf der Position des Liberos spielt. "Nun bin ich ja nicht mehr ganz so jung, da liegt mir das Spielen als 'Letzter Mann' am besten", erläutert der "Rechtsfuß", der aber auch mit dem Linken recht versiert am Ball ist.

Schon seit 4 Jahren trägt die "Nr. 5" die Spielführerarmbinde.  "Ich war nie perfekt und werde es in dem Alter wohl auch nicht mehr" gibt er zu. Und er weiß: "Ich sollte selbst in meinem Alter noch etwas ruhiger auf dem Platz sein. Bei manchen Entscheidungen des Schiedsrichters wäre das sicherlich ganz gut". Seinen Stärken sind in der Tat der körperliche Einsatz, das Stellungsspiel , vor allem aber der Ehrgeiz. Angst vor einem Gegner kennt er nicht, aber Respekt. In der A-Klasse sei es immer der TuS Oberbrombach gewesen, in den letzten Jahren waren es immer die Derbyspiele gegen den TuS Becherbach - Mannschaften die man nie unterschätzen durfte. Der 32-Jährige übt den Beruf eines Bankkaufmanns bei der KSK Birkenfeld in Idar-Oberstein aus und hofft sportlich noch die nächste Saison 2017/18 gesund zu überstehen. "Dann ist Schluss", beteuert Schmidt. "Wenn wir dann noch unter die ersten Zwei kommen, wäre das ein idealer Abschluss", wünscht er sich.

In seinen Erinnerungen wird das Pokalfinale mit dem ASV gegen den VfL Simmertal immer unvergessen sein. "Auch wenn wir im Elfmeterschießen den Kürzeren ziehen mussten: es war ein sagenhaftes Spiel vor einer tollen Kulisse". Der ASV hatte seinerzeit aus einem 0:2-Rückstand in der Nachspielzeit noch ein 2:2 gemacht und in der Verlängerung nach 2:4 noch ein 4:4! Des Weiteren berichtet Schmidt von einem unvergesslichen Moment. "Es war in Bärenbach, wo ich mit der SG die Meisterschaft in der C-Klasse  und damit den Aufstieg meines Heimatortvereins miterleben durfte". Und dann gibt es noch ein Tor, von dem er des öfteren noch träumt. "Es gelang mir beim Pokalhalbfinale mit der "Zweiten" der SG Desloch/Jeckenbach in Windesheim, zum entscheidenen Spielstand und Endergebnis von 3:2", erzählt er. "Damals spielte Oliver Kallenbach einen Ball in die Schnittstelle. Ich lief alleine auf den Keeper zu und lupfte das Leder aus 16 Metern über ihn hinweg", freut er sich immer noch diebisch über diesen Treffer, kurz vor dem Abpfiff.

 

"Hier bei uns spielen einfach klasse Typen. Wir haben eine ausgesprochen gute Kameradschaft und besten Zusammenhalt", sagt er zu dem, was ihm an der SG Hundsbach/Limbach/Schweinschied-Löllbach so gefällt. Sorge bereitet ihm ein wenig die Kadersträke. "Wir bräuchten noch zwei spielstarke Spieler, damit es für ganz oben reicht. Viele Schichtarbeiter dezimierten zu oft den derzeitigen Kader, weiß Schmidt, der über den Fußball hinaus gutes Essen und und einen kühlen, schmackhaften Tropfen nicht verachtet. "Ich denke - man sieht es", merkt er augenzwinkernd an.

                     Christian Schmidt auf den Zahn gefühlt:                  

Wie siehst Du es: war mehr für Euch im Top-Spiel gegen Vatanspor möglich, nachdem Euch in der 80. Minute der Ausgleich zum 1:1 gelang?

Ich denke das Unentschieden geht in Ordnung. In der ersten Hälfte war Vatanspor besser in der zweiten wir.
Wenn Olli Seis direkt nach der Pause den Ausgleich gemacht hätte,wäre mehr drin gewesen. So haben wir gekämpft und auf den Ausgleich hingearbeitet. Das Unentschieden war auch das vom Trainer ausgegebene Mindestziel gewesen.
Kurz vor Abpfiff haben wir noch eine halbe Chance zum Sieg. Verdient wäre es aber nicht gewesen. Alles in allem ein schönes Spiel mit gerechtem Ende.

Ihr habt es wohl bei den nächsten Spielen am leichtesten zu punkten. Am Sonntag in Odernheim, am Dienstag, 18. April in Martinstein und dann am 23. April gegen Odenbach II: Sind diese Gegner nur Punkte- und Torelieferanten?

Jedes Spiel muss erst gespielt werden. Natürlich ist Martinstein hinten drin. Aber im Fußball ist alles möglich. Mein Respekt an diese Mannschaft andere hätten mit Sicherheit in der Winterpause abgemeldet. Die anderen beiden sind Zweite Mannschaften. Das ist immer eine Wundertüte. Ruck zuck stehen da drei Bezirksliga Kicker auf dem Platz und das eigene Team steht dumm da! Frag mal Vatanspor wie es bei denen gegen Odernheim war. Gerecht Ist was anderes, oft wird da geschoben und am Ende kommst du als Verlierer nach Hause.

Schafft es Deiner Meinung nach Vatanspor, wird es Alteburg, oder vielleicht doch noch Deine Mannschaft - einen der 2 Aufstiegsränge zu erreichen?
 

Die beiden Mannschaften die vorne stehen haben es verdient da zu stehen wo sie sind.Und da werden sie auch am Ende stehen. Unser Ziel war es unter die ersten vier zu kommen und da liegen wir im Plan! Alles andere wäre ein Bonus. Wir haben gegen Nordpfalz und Rehborn Punkte liegen lassen. Wäre das nicht gewesen hätten wir auch einen Anspruch auf Platz 1 oder 2 so besteht dieser nicht! Vatanspor wird sich durchsetzen und das ist auch sportlich so verdient. Sie werden es aber schwer haben, denn in der B-Klasse spielst du jede Woche gegen Gegner wie Hundsbach und noch deutlich stärkere Mannschaften. Leicht ist das bei weitem nicht!

                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                                                               

 

   Das Interview                       

 

Topspiel gegen Vatanspor ist in Limbach!

 

Oliver Seis: "Abgerechnet wird am Schluss"

 

Dreimal war in der laufenden Saison die Mannschaft der SG Hundsbach/Limbach/Schweinschied-Löllbach Tabellenführer, sechsmal saß sie auf dem 2. Tabellenplatz, der am Saisonende für den Aufstieg berechtigt, aber schon zehnmal saß sie auf dem verflixten dritten Rang, bei dem man am Ende im besten Fall nur um die "Goldene Ananas" gespielt hat. Es gibt allerdings noch Speile, bei denen die verbliebenen Aufstiegskandidaten noch stolpern können, zumal sie auch noch gegenseitig gegeneinander antreten. Eines dieser Spiele rückt näher: Am 2. April  duellieren sich die SG Hundsbach/Limbach/Schweinschied-Löllbach. Wir sprachen im Vorfeld des sich abzeichnenden Saisonhöhepunktes mit SG-Spielertrainer und Top-Torjäger Oliver Seis, der bereits 46 Saisontore erzielt hat:

 

                                                                       

 

Es geht nun bald auf die Zielgerade, doch die heiße Saisonphase beginnt eigentlich erst jetzt. Ihr hattet am Wochenende 25./26. März noch eine Verschnaufpause, doch am Mittwochabend steht das Heimpiel gegen den TuS Boos auf dem Programm. Ist das ein willkommener. lockerer Probelauf im Hinblick auf das dann folgende Spitzenspiel gegen den Erstplatzierten SV Vatanspor am 2. April?

"Wir dürfen den TuS Boos auf keinen Fall unterschätzen. Wir haben das Vorrundenspiel zwar gewonnen, aber ganz, ganz knapp mit 4:3 - und wir haben uns dabei sehr schwer getan. Außerdem gilt es zu berücksichtigen, das wir aktuell mehrere Ausfälle im Kader haben, die definitiv nicht verfügbar sind. Ich hoffe, das wir trotzdem das Spiel, das am Mittwoch auf dem Platz in Hundsbach sein wird, gewinnen".

Dann folgt Tage später die Begegnung gegen den SV Vatanspor. Dieser Gegner ist wohl in der Tat eine Nummer größer - und ist wohl auf dem Weg zur Meisterschaft schwerlich zu bremsen?

"Das kann man wohl sagen. Man kann davon ausgehen, dass die Kirner bestimmt aufsteigen werden, also über die Meisterschaft. Die sind wohl schon durch!"

Rechnet Ihr Euch überhaupt noch etwas aus. Platz zwei reicht ja auch, um in die B-Klasse hoch zu kommen?"

"Entschieden ist hinsichtlich  den 2. Aufsteigers noch nichts. Es ist ja so, dass die  drei Mannschaften, die noch für den Aufstieg in Frage kommen, noch gegeneinander antreten. Gegen uns spricht, dass wir wohl einen zu dünnen Kader haben!"

Haben die SG-Verantwortlichen und Oliver Seis schon darüber gesprochen, wie es weitergeht: ob Oliver Seis auch 2017/18 noch im SG-Trikot auf Torejagd geht und das Team der Spielgemeinschaft coacht?

"Natürlich haben wir schon darüber gesprochen, aber entschieden ist noch nichts. Es sprcht aber einiges dafür, das ich noch eine Saison dranhängen werde".

                                                         

 

  

   Das Spielerporträt                       

 

 

 Ein Tempomacher mit Übersicht,

präzisem Schuss und mit viel Ballgefühl

 

Nachricht vom Aufstieg in der Klinik - 'Auf Klopp' ein Tor in der 92. Minute

Auch Tim Grünewaldhat schon bei den "Bambini" des FC 09 Viktoria Hennweiler angefangen, gegen das runde Leder zu treten. Er ist einer der jungen Spieler der aktuellen A-Klasse-Mannschaft, die im FC Viktoria "groß geworden" sind und ihrem Stammverein trotz all der vielen Anfragen die Treue hielten. Offerten, die es schon in der Jugendspielzeit und zuletzt verstärkt gab, waren bis jetzt zwecklos. Doch nun scheint sich ein Wechsel anzubahnen. Tim Grünewald hat sich noch nicht entschieden, aber nach dem Saisonende könnte es in Hennweiler für ihn einen zumindest vorläufigen "Schluss-Strich" geben.

Doch zunächst zu den Fakten, die zu seiner bisherigen Fußball-Laufbahn aufzulisten sind: "Die Anfänge sind ja nun schon einige Jahre her, so dass ich mich gar nicht mehr an meinen allerersten Trainer erinnern kann", gibt Tim zu. Er weiß aber, dass er in der Folgezeit vor allem bei Harald Römer bestens aufgehoben war, zuvor unter anderem auch bei Armin Horbach viel lernte und schließlich bei Daniel Speh das Rüstzeug bekam, um in einer Mannschaft der A-Klasse Fuß fassen, und mithalten zu können.

"Ich war hinsichtlich des Fußballsports immer schon voll motiviert und zu 100 % mit bei der Sache, wenn im Training gearbeitet wurde und beim Spiel etwas zu erreichen war",  beteuert Tim Grünewald, der immer gleich nach der Nr. 10 im Trikotkoffer griff, am liebsten als Stürmer zum Einsatz kam und kommt, und vor allem mit dem rechten Fuß stark am Ball ist. Seine Trainer, Gegner und die Insider wissen, dass Tim als unermüdlicher Tempomacher gilt, viel Übersicht hat und mit einwandfreier Ballkontrolle Spielmacher sein kann. Doch er selbst weiß auch, das noch einiges zu tun ist, um noch effektiver zu werden: "Ich muss weiter daran arbeiten, das auch konditionell alles stimmt - muss noch schneller zum Torabschluss kommen und mehr Selbstvertrauen mit ins Spiel nehmen".

"Angst habe ich schon in der Vergangenheit vor keinem Gegner gehabt. Auch jetzt nicht - aber Respekt habe ich vor Jedem", sagt der 20-Jährige, der über den regionalen Fußballsport hinaus Anhänger des FC Bayern München ist. Beim Nachwuchs war er als eine der Säulen der Mannschaft auch schon Träger der Spielführerarmbinde und an die Jugendspielzeit gibt es besondere Erinnerungen, die Stellenwert haben. 

"Bei den B-Junioren brauchten wir noch einen Sieg aus den letzten 5 Begegnungen um in die Landesliga aufsteigen zu können. Beim fünftletzten der besagten Spiele stand es 2:2-Unentschieden und da passierte es, indem ich die Bänder durchgetreten bekam. Ich wurde ins Krankenhaus überführt und bekam dort später die Nachricht, das die Mannschaft 'das Ding' noch mit 4:2 gewonnen hatte", erzählt der Pechvogel. "Das munterte mich, so traurig für mich selbst dieser Tag auch war, dann doch wieder  ein wenig auf".

Auch sein bis jetzt wohl schönstes Tor geht ihm immer noch nicht aus dem Kopf. "Es gelang mir aus dem Spiel heraus von der Mittellinie, mit einem Seitfallzieher, der direkt unter der Querlatte einschlug". Platzierte Schüsse, die in der Regel auch einschlugen, gab es in der Jugendspielzeit am laufenden Band. Nun, in der A-Klasse, muss sich der Youngster des Teams bisweilen in Geduld üben, doch wenn er dann mal trifft, ist es oft genug sehenswert - und wie auf unserem Foto (rechts) vom Vorrundenderby in Kirn-Sulzbach, auch spektakulär.

Jüngster Erfolg in der Reihe der bemerkenswerten Treffer war das Tor beim Spiel "Auf Klopp" in Nahbollenbach am 5. März. Nachdem er beim Stande von 0:1 erst in der Endphase als Joker kam, gelang es ihm noch in der 2. Minute der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 1:1 den FC Viktoria vor einer Niederlage zu bewahren. Beim Heimspiel vom vergangenen Wochenende, das gegen Tabellenführer SG Idarwald verloren wurde, war Tim Grünewald einer der Spieler, die über die volle  Distanz von 90 Minuten das FCV-Trikot trugen. Wir hakten im Anschluss an die Begegnung bei ihm nach:

                                                                               

Gegen einen Tabellenführer, wie SG Idarwald, kann man verlieren. Man muss es aber nicht. Das habt ihr in der Vorrunde bewiesen, als ihr mit Eurer Mannschaft am 7. Spieltag den Titelanwärter mit 4:3 auf seinem eigenen Terrain düpiert habt. Wie lief es nun beim Rückspiel, bei dem sich am Sonntag Idarwald revanchieren konnte?

Wir haben mit 1:0 geführt, dann fällt der Schiedsrichter auf eine 'Schwalbe" rein - hatte schon die gelbe Karte in der Hand, doch als er gemerkt hatte, daß der Spieler bereits mit einer Karte belastet war, konnte er sich offenbar nicht dazu durchringen, ihm die Ampelkarte zu zeigen. Damit konnte Idarwald komplett weiterspielen. So mussten wir kurz vor dem Seitenwechsel das 1:1, und direkt nach dem Wiederbeginn das 1:2 hinnehmen. Nach dem 1:3 war dann die Vorentscheidung perfekt. Anzumerken wäre auch, daß wir in der zweiten Spielhälfte mehrere Ballverluste hatten und nicht mehr die Zweikämpfe annahmen, wie das notwendig gewesen wäre. Trotzdem erarbeiteten wir uns noch Gelegenheiten, die jedoch nicht genutzt wurden.

Es ist ist sicherlich nicht leicht in den Erstmannschaftskader des FC hineinzukommen, und selbst wenn man es geschafft hat, ist es schwer, den Platz zu halten?

Was den Kader für die A-Klasse-Mannschaft und die jeweilige Aufstellung angeht: dass ist ganz klar alleine die Sache des Trainers.

Einmal davon abgesehen, wo der FC Hennweiler am Saisonende stehen wird, steht bereits seit mehreren Wochen fest, das es einen Trainerwechsel geben wird. Daniel Speh hört auf und Armin Rösler kommt.

Hinsichtlich des neuen Trainers kann und möchte ich eigentlich auch nichts sagen, weil es so sein kann, dass ich in der Saison 2017/18 nicht mehr in Hennweiler spiele.

Was sind Deine sportlichen Ziele?

Sportliches Ziel ist für mich immer, mit einer Mannschaft aufzusteigen!

                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                                                                       

  Das Spielerporträt                            

Am Sonntag, 12. März, war Marco Stilz im Trikot des SV Oberhausen zumindest vorerst letztmals am Ball, denn es geht nun auf eine große Reise. Doch der ständige Kontakt zum SVO und seinen Vereinskameraden bleibt bestehen.  Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Weltenbummler" wird SVO fehlen

 Lange und weite Reise steht an - Erster positiver Eindruck vom neuen Coach - "Es wird noch eng"

Bei den Bambinis des FC Viktoria Hennweiler hat es für Marco Stilz mit dem Fußball angefangen. In der gesamten Jugendzeit spielte er beim Nachbarverein des SV Oberhausen, zu dem er dann wechselte, als er Aktiv spielen konnte. "Trainer hatte ich beim Fußballnachwuchs viele, aber bei Michel Wagner habe ich wohl das meiste gelernt", weiß der mittlerweile 24-Jährige. Allerdings weist der "Rechtsfuß" auch darauf hin, dass er immer noch nicht ganz ausgelernt hat, denn, so Marco Stilz: "Am Kopfballspiel muss ich sicherlich noch weiter arbeiten". Für den "Weltenbummler" gibt es ein Spiel, das für ihn unvergessen ist und bleibt. "Es war das Spiel und Derby gegen meinen Ex-Verein FC Viktoria, in meiner ersten Saison als Aktiver gegen Hennweiler, das wir mit 7:1 gewonnen haben". Am vergangenen Sonntag gab es für Marco auch noch so ein Spiel, das sicherlich in seinen Erinnerungen einen besonderen Stellenwert haben wird, denn es war sein vorerst letztes im SVO-Trikot.

Denn jetzt tritt Marco Stilz eine große Reise an, bei der er zunächst für cirka vier Wochen nach Nepal fliegt, dann geht es weiter in den südostasiatischen Raum. Es wird dann ein Aufenthalt in Neuseeland folgen, wo er dann zumindest ein Jahr verweilen möchte. Dem SV Oberhausen wird der "Weltenbummler" freilich vor allem schon in den nächsten Wochen fehlen, denn es ist noch sehr viel zu tun, bevor der Klassenerhalt in der A-Klasse Birkenfeld in trockenen Tüchern ist.

Immerhin 7 Tore erzielte er in der laufenden Saison, 3 in der letztjährigen und 9 in der Serie 2013/14.

   Marco Stilz auf den Zahn gefühlt                                                                               


Du bist ja nun mehrere Monate oder vielleicht sogar Jahre weg von Oberhausen. Hälst Du trotzdem Kontakt zum SVO und wie hälst Du Dich auf dem Laufenden?

Natürlich versuche ich im Kontakt und auf dem Laufenden zu bleiben. Größtenteils über den internen Spielerverteiler, wo alle wichtigen Infos etc durchgegeben werden. So sehe ich auch jeden Sonntag das Ergebnis.

Dich wird sicherlich auch interessieren, wie es nach der Saison weitergeht. Der Trainerwechsel steht ja bereits fest. Was erwartest Du davon?

 
Bin gespannt wie Mirko sich als Trainer schlagen wird und werde ihm natürlich die Daumen drücken. Der erste Eindruck von ihm war positiv als er für Mitch  krankheitsbedingt das Training übernommen hatte.
 

Wie konnte der SVO überhaupt in die prekäre Lage hinein geraten. Es kann noch ganz eng werden mit dem Klassenerhalt. Schaffen es Deine Kameraden, obwohl einer wie Du jetzt auch noch fehlen wird?

 

Ich denke schon, das es mit dem Klassenerhalt klappen wird, auch wenn es noch verdammt eng werden wird.

 

 Wie lief es denn so bei Deinem „Abschluss-Spiel“ gegen den SV Niederwörresbach. Habt Ihr Glück gehabt, dass es wenigstens einen Punkt gab?

 

Gegen Niederwörresbach war schon ein wenig Glück mit dabei. Vor allem aber die geschlossene Mannschaftsleistung, gerade als es nochmal eng wurde, und jeder fūr jeden gekämpft hat, hat uns noch den Punkt gerettet.

 

Wann ist mit Deiner Rückkehr zu rechnen. Ist es vielleicht so zeitnah, damit der SVO wieder auf Dich setzen kann?

 

Wann mit meiner Rückkehr zu rechnen ist, kann ich momentan nicht sagen, da ich es selbst noch nicht weiß,  wie lange und wo genau ich auf meiner Reise sein werde.
 

                                                                                                                                                          

 
 

                                                                                                                                                                                                                                                      

Das Spielerporträt                                

Mert Bekdemir: mittendrin im Kader von Eintracht Nahe Mitte. Mittlerweile haben sich allerdings die Reihen ein wenig gelichtet. Aber Mert ist nach wie vor Co-Trainer - jetzt von Dirk Rohde.  Fotos: imagoteam.tribuene

 

Mert, der in Spanien

 

wie ein "Held" gefeiert wurde

 

Von der Landesliga im Sommer in die B-Klasse zur "Eintracht" gewechselt

 

Bei den Bekdemirs war es schon immer so: Es wurde beim VfR Kirn Fußball gespielt - ehe es der eine oder andere davon auch mal in einem anderen Trikot und auch in höheren Spielklassen versuchte. Angefangen bei Ibrahim (Ibo), über Sahin, bis hin zu Erhan, und auch den Sohnemännern wie Alper und Mert, der allerdings derzeit bei Eintracht Nahe Mitte in der B-Klasse spielt und dort schon als 22-Jähriger sogar als Co-Trainer fungiert.underarmour

Die Bekdemirs kamen seinerzeit aus Bulancak am Schwarzen Meer ins Kirner Land und fühlen sich in der bereits dritten Generation in Kirn gut aufgehoben. Also wurde auch Mert  in Kirn geboren und wuchs als Fußballspieler zunächst beim VfR 07 auf. Bereits als Vierjähriger gab es die ersten (Fußball-) Gehversuche bei den Bambini des VfR . Michael Hey war sein erster Übungsleiter. Auf dem Loh entwickelte sich Mert zunächst weiter und nach der D-Junioren-Zeit versuchte er es mit Erfolg bei den C-Junioren des FC Meisenheim, wo er bis zur A-Jugend-Zeit am Ball war. Viel gaben ihm eine ganze Reihe von Trainern mit auf den Weg in die Aktivität. Sein Weg mündete schließlich in die Rückkehr zum Kirner Traditionsverein, wo er es schaffte auf Anhieb im Landesligakader Fuß zu fassen. Um so überraschender kam sogar für Insider im Sommer 2016 der Wechsel zum B-Ligisten Eintracht Nahe Mitte nach Berschweiler.

"Rüdiger Hahn, Patrick Jungblut, Erhan Mettner und Dieter Müller", nennt Mert Bekdemir sponaten beim Nachhaken, wer denn die Trainer waren, von denen er (bislang) am meisten lernte. Eingeschränkt ist derzeit sein Engagement und damit auch die Trainingsarbeit allerdings durch die Schichtarbeit bei Michelin. Dazu kommt jetzt auch noch die Bauarbeit an der Kreisstraße und Vollsperrung von Kirn nach Bergen, womit es zu dem ENM-Terrain in Berschweiler nun ständig (und offenkundig 18 Monate lang) eine recht umständliche Anreise gibt, um am Ball sein zu können.

Aber wenn er dann am Ball ist, trägt der beidfüßig begabte Mittelfelsspieler am liebsten das Trikot mit der Nummer 7. "Im Mittelfeld spiele ich am liebsten überall, der rechte Fuß ist der Bessere, der linke aber auch nicht schlecht - und ich bin Denker und Lenker", lautet die kurz gehaltene Selbsteinschätzung, die auch von seinen Mitstreitern geteilt wird. Gleichwohl weist Mert darauf hin, das er noch an sich arbeiten muss, beispielsweise daran, dass  er sich seinen Mitspielern gegenüber noch mehr anbieten muss. "Experten" sagen wiederum, dass er ein zweikampfstarker, sehr dynamischer Spieler sei - und für die B-Klasse eigentlich viel zu schade ist. Kein Wunder das ihm andauernd und zuletzt noch verstärkt Angebote unterbreitet werden - auch, wieder in der Landesliga mit dabei zu sein. Er selbst ist auch so selbstbewusst darauf verweisen zu können, das "Landesliga" das nun einmal das ist, was er spielen kann.

Grundsätzlich hat Mert besonderen Respekt vor keinem Gegner. Sein schönstes, bisheriges Tor hat er freilich im VfR-Trikot erzielt - und er erinnert sich: "Das war beim Danone-Cup in Koblenz und es war ein"Seitfall-Zieher-Tor". Alternativ spielt Mert, wie Vater Sahin, gerne auch noch Basketball: Wie könnte es als eingefleischter Galatasaray-Fan anders auch sein.

   Mert Bekdemir  auf den Zahn gefühlt:                                                                    

Gibt es ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gerne zrückerinnerst?

Das war ein Spiel mit dem FC Meisenheim gegen Mainz 05. Ich hatte die Aufgabe, Aaron Seydel, der im aktuellen Bundesligakader der 05er ein gesetzter Spieler ist, zu decken - und habe die Aufgabe eigentlich ganz gut gelöst.

Gibt es vielleicht auch eine unangenehmer Erinnerung?

Auch das gab es bei einem Spiel im Trikot des FC Meisenheim: Gegen den 1. FC Kaiserslautern. Wir haben dieser Begegnung recht unglücklich mit 0:2 verloren. Es war ein Aufstiegsspiel und wir haben die zwei Gegentreffer erst in den letzten 10 Minuten kassiert!

Gab es auch etwas, was Dich immer wieder an die Anfänge der Jugendspielzeit beim VfR Kirn erinnert?

Allerdings: Es ist die Reise, die ich mit den C-Junioren nach Spanien mitmachen durfte. Da gab es ein Turnier, bei dem ich den Siegtreffer erzielte, womit wir eine Runde weiter kamen. Ich war der Held!

                                                                                                                       

                                                                                                                                                                                                       

 Das Spielerporträt                              

  • Carsten Daubenberger ist einer der Garanten dafür, dass die SG Alteburg mit erst 8 Gegentreffern (in 20 Spielen) die stabilste Abwehr und Defensive der C-Klasse Bad Kreuznach West hat. Fotos: imagoteam.tribuene

     

    Wunsch ist, noch einmal

     

    in der B-Klasse zu spielen

     

    Carsten Daubenberger ist seit dem Bambini-Alter Fußballspieler, und er erlernte das Einmaleins bei der JSG Lützelsoon, bei der er auch anschließend durchgehend im Nachwuchsbereich am Ball war. Das Fußball-ABC brachte ihm Hieronimus Huhn und Udo Schmidt bei, doch es gab eine lange Reihe von Übungsleitern, bei denen er immer wieder etwas dazulernte. Angefangen bei seinem eigenen Vater, Ralf Daubenberger, einem gestandenen ASV-Spieler, später auch Vereinsfunktionär und Schiedsrichter sowie ein Seesbacher Bub, der sich selbst seinerzeit in der so erfolgreichen und legendären Jugend der SG Borussia-DPSG Kirn weiterentwickelte, um sich dann mit dem Erlernten bei seinem Stamm- und Wohnortverein einzubringen.

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    "Auch bei den Jugendtrainern Burkhard Uebel und Armin Horbach habe ich viel gelernt und mir angeeignet, was mich als Fußballspieler vorwärts brachte", weiß Carsten Daubenberger. Der mittlerweile 29-jährige nennt aber vor allem den Namen Rüdiger Petry, der den Fußball am Fuße des Soonwaldes als versierter Übungsleiter und Spielertrainer nach vorn brachte: Auch Spieler wie Carsten Daubenberger, der am  liebsten und besten in der Defensive zum Einsatz kommt, die Trikotnummer 8 bevorzugt, und immer im Training mit dabei ist. "Wenn es zeitlich passt".

    Der "Rechtsfuß" trug auch schon (in der Saison 2010/11) die Spielführerarmbinde, also in einer der Serien, in der der ASV Seesbach und FSV Schwarzerden schon seit längerem erfolgreich kooperierten. Wir haben in unseren Unterlagen recherchiert und dort ist festgehalten, das die SG Seesbach/Schwarzerden in der damaligen Spielzeit mit Trainer Tobias Demand als Tabellenvierter die Serie abschloss und es Carsten Daubenberger am drittletzten Spieltag noch gelang, sich beim 6:0 gegen TuS Meddersheim II in die Torschützenliste einzutragen. "Es war eines der nicht allzu vielen Tore, die mir in meiner bisherigen Laufbahn gelangen", bestätigt er. 

    Respekt hat Daubenberger grundsätzlich vor jeder gegnerischen Mannschaft. Besonders aber vor den Formationen des FC Schmittweiler/Callbach und des TuS Meddersheim, gegen die es für ihn in der Vergangenheit immer schwere und tolle Begegnungen um Punkte der A-Klasse gab. Obwohl er als 29-Jähriger im besten Fußballalter ist, weiß er, dass er weiterhin intensiv an der Verbesserung des Kopfballspiels arbeiten muss. Andererseits zeichnet ihn das Zweikampfspiel aus und auch seine Gegner wissen, was sie dahingehend erwartet.

    Im erweiterten Fußballbereich interessiert es auch Carsten Daubenberger, wie es um die Vereine in der 1. und 2. Bundesliga, insbesondere um seinen Lieblingsverein 1. FC Kaiserslautern steht, für den er, "trotz allem", wenn es denn sein muss, durchs Feuer geht. Beruflich ist der ASV-Spieler bei Gangluff-Wärme- und Versorgungstechnik OHG in Bad Kreuznach im Kundendienst engagiert.  "Als Fußballspieler würde ich gerne noch einmal in der B-Klasse gegen den Ball treten", sagt er mit ein wenig Wehmut und Erinnerungen an bessere Fußballtage.  "Damals, der Aufstieg in die A-Klasse und das ich  beim ersten Spiel der damaligen Bezirksklasse Nahe Ost gegen die SG Weinsheim in der Startelf mit dabei sein durfte, dass sind für mich so etwas wie unvergessliche Momente, an die ich mich immer wieder gerne erinnere", bestätigt  Carsten Daubenberger, der nun auch damit recht zufrieden ist, wie es mit der neuen "SG Alteburg" läuft, in der sein ASV Seesbach einer der drei Vereine ist, die die Gemeinschaft tragen.

    "Es klappt ganz gut mit unserer Zusammenarbeit, wünschenswert wäre allerdings, dass wir zukünftig auch noch eine 2. Mannschaft stellen können". merkt er an. Was es für ihn über den Fußball bei "Alteburg" hinaus in der Freizeit ansonsten auch noch gibt, sind  sein Haus - und die Feuerwehr, wo ständig etwas zu tun ist.

       Carsten Daubenberger auf den Zahn gefühlt:                                                                    

    Die Mitkonkurrenten haben am Sonntag mit 14:0 und mit 8:1 aufgetrumpft, Alteburg kam dagegen über ein 1:1 gegen Nordpfalz II nicht hinaus. Vatanspor scheint auf und davon zu ziehen, während SG Hundsbach nun bis auf 4 Punkte an Euch herangerückt ist. Macht das nervös?

    Wir schauen von Spiel zu Spiel, dashalb sollte uns das nicht nervös machen!

    Aufsteigen wollt Ihr unbedingt - oder? Wenn ja, wann und wo gibt es noch weitere Stolpersteine?

     

    Ich denke, dass die Saison für uns besser läuft, als wir das gedacht hatten. Wenn man da vorne steht, gibt man den Platz nicht mehr gerne her. Schwere Spiele wird es noch einige geben!

     

    Von den 3 Titelanwärtern habt ihr mit 8 Gegentreffern offenkundig die stabilste Abwehr, aber mit „nur“ 81 erzielten Treffern den harmloseren Angriff: Wo muss noch der Hebel angesetzt werden, damit ihr als Mannschaft noch perfekter werdet?

     

    Defensiv stehen wir sehr gut. Ich denke, im Spiel nach vorn spielen wir noch zu überhastet - und daran arbeiten wir.

     

    Beim Rückrundenrest spielt ihr u.a. noch daheim gegen SG Hundsbach und auswärts auf der Kyrau bei Vatanspor. Wieviel Punkte holt Ihr nach Deiner Einschätzung aus diesen beiden Spielen?

     

    Optimal wären natürlich 6 Punkte!

     

    Was war nach Deiner Meinung im bisherigen Saisonverlauf der überraschendste Sieg und was war die ärgerlichste Punktabgabe?

     

    Das Spiel gegen die SG Hundsbach war ein hart umkämpfter Sieg, das hätte auch anders ausgehen können. Was Punktabgaben betrifft, würde ich sagen, dass der Verlauf  und das Ergebnis vom Heimspiel des vergangenen Wochenendes gegen die SG Nordpfalz III recht ärgerlich waren, weil wir nicht die Leistung abgerufen haben, zu der wir fähig  sind.

     

         

    Am Dienstag, 7. März, hatte die SG Alteburg noch ein Nachholspiel beim Tabellenletzten der B-Klasse KH West,  Kickers Kreuznach II, das  auf dem Hartplatz des Areals im Möbusstadion über die Bühne ging: Alteburg gewann mit 4:2.

                                                                                                                                                                                                                      

                                                                                                                              

     
        Das Interview mit Michael Werle   
     
     
     
     
     
    Michael Werle, TTC Grün-Weiß Kirn. Foto: imgagoteam.tribuene
     
     
    "Wir werden uns so teuer
     
    wie möglich verkaufen"
     
     
    Am Samstag, 18. Februar, kommt es in der 1. Rheinlandliga der Tischtennisspieler zum Spitzenkampf zwischen dem Team des TTC Grün-Weiß Kirn und dem der SG Weißenthurm/Kettig. Der Zweiplatzierte empfängt den Spitzenreiter und nur 4 Minuspunkte, aber 8 Pluspunkte trennen die Kontrahenten, wenn es um 16 Uhr in der Hellberghalle losgeht. Kirn hat gegenüber dem Tabellenführer zwei Spiele weniger absolviert, kann ihm also durchaus noch dichter auf die Pelle rücken - vor allem, wenn am Samstag vor der eigenen Kulisse gewonnen werden sollte. Wir sprachen mit Michael Werle, der seit Jahr und Tag einer der Stammkräfte bei "Grün-Weiß" ist.
     
    In der Vorrunde habt ihr beim Titelanwärter ein beachtliches 8:8-Unentschieden erreicht. Wie sieht es jetzt aus?
     
    Beim Spiel der Hinrunde war sogar mehr möglich, doch bei der Begegnung  hatten wir keinen guten Tag erwischt. Keiner von uns war an diesem Tag top fit. 
     
    Es scheint auch diesmal ein Handycap zu geben, denn mit Steven Poensgen stand beim jüngsten Heimspiel, das am vorigen Samstag gegen Lahnbrück/Fachbach 9:6 gewonnen werden konnte die aktuelle Nummer 5 von der Spieler-Rangliste der 1. Rheinlandliga auf der Fehlliste.
     
    Ob Steven diesmal mit dabei sein, ist noch völlig offen. Er hatte sich beim Heimspiel gegen Waldböckelheim eine Verletzung zugezogen, so dass er seitdem nicht verfügbar ist.  Er will aber beim Training am Donnerstagabend dabei sein und mal sehen, wie es dabei läuft. Die Tendenz ist, das er spielen will, aber ob er auch kann, ist in der Tat noch offen.
     
    Wenn er passen muss, sinken die Chancen?
     
    Mal sehen, auch gegen Lahnbrück/Fachbach waren wir nicht in der Favoritenrolle, und es hat trotzdem geklappt. Wir spielen daheim, und wenn so viele Leute kommen, wie beim Heimspiel gegen Waldböckelheim, ist das zusätzlich motivierend. Es ist vielleicht machbar, wenn wir in bester Formation antreten können, doch wir werden uns auf  jedem Fall so teuer wie möglich verkaufen und alles versuchen, gut auszusehen. Eigentlich müssen wir ja nicht gewinnen, doch wir wollen.
     
                                                                                                                                                                                                                                                                                                            
     
     Das Spielerporträt:                             
     
     
    Will irgendwann noch mal Meister werden: allerdings dann als ein Spieler vom festen Stamm der SG Bergen/Berschweiler. Fotos: imagoteam.tribuene
     

Ein Späteinsteiger, der gleich mit dabei war -

 

als in Bergen eine Meisterschaft gefeiert wurde

In all den Jahren, in denen man als Heranwachsener von den Bambini bis einschließlich den A-Junioren, im Jugendfußball mit dabei sein, und sich entwickeln kann, hatte Jan Knebel mit dem Fußballsport noch nichts "am Hut". Der Späteinsteiger schnnpperte erst als 18-Jähriger in das Geschehen hinein: bei seinem Heimat- und Wohnortverein SV Bergen, der mit dem SV Berschweiler kooperiert. Es gefiel ihm auch von Anfang an sehr gut, beim Mannschafts- und Wettkampfsport mit dabei zu sein, und das ist auch jetzt noch so, so dass es bislang keinen Grund dazu hätte geben können, anderswo, als in Bergen, gegen den Ball zu treten. So waren denn auch die in einem Gespann arbeitenden Trainer Keven Lang-Lajendäcker und Edgar Magel seine ersten Übungsleiter. Anschließend waren es Markus Stein, Udo Zimmer, Nadir Bilgi und jetzt ist es wieder ein Gespann mit Danny Mitchell und Anton Schulz, bei denen sich der mittlerweile 22-Jährige weiter entwickelte und zu einem der gesetzten Spieler wurde, auf die Verlass ist. "Im Training versuche ich, so oft es der Job und andere Verpflichtungen zulassen, da zu sein", beteuert der Elektroniker, der seinen Beruf bei Westnetz Idar-Oberstein ausübt.

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Am liebsten spielt der Rechtsfuß in der SG-Mannschaft auf der rechten Außenbahn - und mit der Nr. 7 als Trikot-Rückennumer. "Arbeiten muss ich auf jeden Fall noch an meiner Kopfballstärke und ich muss auch noch ein wenig ruhiger agieren, wenn ich am Ball bin", gibt Jan Knebel zu, für den es keine Angst vor irgend einem Kontrahenten gibt. Gleichwohl weist er darauf hin, das Respekt vor jedem Gegner für ihn eine Selbstverständlichkeit ist. Was er von sich selbst weiß, und vor was seine Gegner Respekt haben, ist die Schnelligkeit, die ihn auszeichnet.

 

Mit der Mannschaft der SG Bergen/Berschweiler will er in seiner Laufbahn noch etwas erreichen. "Irgendwann möchte ich noch einmal Meister werden", ist sein Wunsch. Dabei erinnert er sich immer wieder an das Spieljahr 2012/13 zurück, als es in seiner ersten Saison als SG-Spieler der Mannschaft um Keven Lang-Lajendäcker am letzten Spieltag als Zweitplatziertem gelang, in Oberhausen 1:0 zu gewinnen, und doch noch die Meisterschaft, verknüpft mit dem Aufstieg in die A-Klasse, zu erreichen. 350 waren mit dabei, als der 1:0-Erfolg durch ein Tor von Oswald Bereczky zustande kam.

Den endgültigen Durchbruch hatte er seinerzeit noch nicht ganz geschafft, doch er gehörte zum Kreis der Spieler, die am Gewinn der Meisterschaft beteiligt waren. Kein Wunder, dass er beim Nachhaken zu einem Spiel seines Vereins, das in seinen Erinnerungen den größten Stellenwert hat, auf die entscheidende Begegnung hinweist, die es in der Saison 2012/13 beim SV Oberhausen gab. "Da gab es  für mich, als einer, der noch noch keine Stammplatzgarantie hatte, die unvergesslichen Augenblicke, die mit dem Gewinn einer Meisterschaft verknüpft sind", weiß Jan.  

  Bei Jan Knebel nachgehakt:                                   

* Geht das 2:2-Unentschieden, das es beim Jahresabschluss-Spiel und Lokalderby am Sonntag noch gegen Eintracht Nahe Mitte gab, in Ordnung, oder war für Euch nicht doch ein Dreier möglich?

In der ersten Halbzeit war die Begegnung eigentlich ausgeglichen, aber in der zweiten Spielhälfte waren wir die klar, bessere Mannschaft und wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Leider konnten wir das aber nicht -  weil bei uns vorm Tor der letzte Pass einfach nicht ankam. Das ist allerdings leider oft so.

* Ihr geht mit Eurer Mannschaft als Tabellen-13. in die Winterpause und an den Saisonrest heran. Liegt Ihr damit im Soll, oder gilt es dahingehend noch nachzubessern?

Natürlich liegen wir mit 19 Punkten aus bislang 21 Saisionsspielen als Tabellen-13 nicht im Soll. Ich denke aber, das wir uns bei den restlichen elf Spielen noch verbessern können. Mein persönliches Ziel wäre es, noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, was nach meiner Einschätzung auch möglich ist.

*Wo wurden denn Punkte liegen gelassen, die bei der Endabrechnung fehlen könnten?

Oft wurden Punkte gerade bei vermeintlichen leichten Gegnern liegen gelassen. Auch, weil wir Mannschaften unterschätzt haben. Das müssen wir unbedingt verbessern.

* In Bergen wird seit dem Sommer dieses Jahres mir einem neu formierten Trainergespann gearbeitet. Zuvor gab es außerdem die Bildung eines neuen Vereinsvorstandes. Inwieweit hat sich das auf den Stand der Dinge bei der in der B-Klasse spielenden Mannschaft ausgewirkt?

Ich würde sagen, das es mit den beiden Trainern eigentlich ganz gut läuft. In meinen Augen arbeitet auch der neue Vorstand sehr gut. Die neue Struktuierung des Vereins wirkt sich zudem positiv auf das aus, was die 1. Mannschaft anbelangt.

* Deine Prognosen sind gefragt: Wer wird Meister, wer geht wohl in die Aufstiegsrelegation, wer steigt ab - und wo landet die SG Bergen/Berschweiler, sowie der Lokalrivale Eintracht Nahe Mitte bei der Endabrechnung in der Tabelle?

Eine genaue Vorhersage zum kommenden Meister will ich nicht wagen. Ich denke, dass das im oberen Tabellendrittel alles noch ganz eng werden kann, und sich erst in der Endphase  entscheiden wird. Wie im oberen Drittel, so wird es sich sicherlich auch im unteren erst an den letzten Spieltagen herausstellen, wen es trifft. Ich gehe aber davon aus, das Eintracht Nahe Mitte und wir in der Abschlusstabelle zwischen Platz 8 und Rang 11 zu finden sind.

 

                                                                                                                                                                                   

                                                                                                                

  Das Spielerporträt:                          

Den Ball stets im Blickfeld - und immer ein gutes Auge für die Mitspieler: Lukas Gerhardt, Linksaußen und Torjäger des SV Oberhausen. Fotos: imagoteam.tribuene

"Was uns fehlt ist Fortune -

- und hier und da ein Quäntchen Glück"

Bei den Bambini in Hennweiler gab es für den damals dreijährigen Lukas aus Oberhausen die ersten Ball-Kontakte. Erstmals in einer Wettkampfmannschaft spielte er dann beim VfR Kirn, zu dessen F-Junioren er nach der Bambinizeit gewechselt war. In Kirn spielte sich Lukas Gerhardt dann in allen weiteren Jugendaltersklassen bis hoch zu den A-Junioren. Ihm wichtige Trainer, bei denen er viel lernte, waren unter anderem Rüdiger Hahn und auch Patrick Jungblut. Schon bevor die Altersgrenze erreicht war, gab es die Anfrage vom VfR, ob er nicht noch zumindest ein Jahr in Kirn bei den Aktiven dranhängen würde, und es im Landesligakader "probieren" wolle, ob man mithalten kann. "Aber ich hatte mich recht früh entschieden und es war klar, dass ich zu meinem Heimatortverein nach Oberhausen wechseln würde", erläutert der mittlerweile 21-Jährige.

In Oberhausen kam er in eine Mannschaft, die gerade den VisitenHSMAufstieg in die A-Klasse geschafft hatte, und in der er auf Anhieb Fuß fasste. Hier konnte er auch auf seiner Lieblingspositiion im Sturm spielen und die 11 auf dem Rücken tragen, die seine Lieblingstrikotnummer ist. Für Lukas Gerhardt gab es durch einige, langwierige Verletzungen Rückschlage, doch er findet immer mehr zur altbekannten Stärke, die vor allem in der Schnelligkeit liegt,  zurück und ist auch bei Trainer Michael Minke als Linksaußen eine der Säulen der Mannschaft. Er trainiert so oft er kann, weiß, dass er unter anderem auch noch an der Verbesserung des Kopfballspieles arbeiten muss. Was seine Gegner fürchten und auf was die gegnerischen Trainer ihre Spieler aufmerksam machen, ist nicht nur die Schnelligkeit von Lukas, sondern auch "Das Auge für die Mitspieler"  welches ihn auszeichnet.

Respekt hat der Außenstürmer grundsätzlich vor jedem Gegner, doch aktuell auf diese Saison bezogen, vor der Manschaft des Ex-Landesligisten SC Birkenfeld und vor dem nun nächsten Gegner, dem Tabellenzweiten SG Idarwald, der im letzten Spiel des Jahres noch in Oberhausen seine Visitenkarte abgibt. Gerhardt übt seinen beruflichen Job beim Autoteile-Zulieferer Magna in Georg-Weierbach aus, ist seit eh und je BVB-Fan und fühlt sich in seinem Stamm- und Heimatortverein bestens aufgehoben. Mit seinen Mitspielern ist er sich sicher, dass auf jeden Fall der Klassenerhalt geschafft wird und das mittelfristig wieder in der oberen Tabellenregion mitgespielt wird. "Wir haben eine Mannschaft, die in dieser A-Klasse eine gute Rolle spielen kann", ist er davon überzeugt, dass der SV Oberhausen derzeit in der Tabelle dort angesiedelt ist, wo er eigentlich nicht hingehört.

Nicht nur Außenstehende sind sich indessen sicher, dass Lukas Gerhardt auch in einer höheren Klasse gut mithalten könnte. "Es warfen mich aber immer wieder Verletzungen zurück, so das ich zumindest derzeit davon ausgehe, dass die A-Klasse die ideale Leistungsklasse für mich ist, um topfit an die Aufgaben herangehen zu können", sagt Gerhardt, der beim Thema "Verletzungen" vor allem einfällt, dass es dahingehend einen richtigen Angstgegner gibt, denn bei den zwei letzten Spielen beim und gegen den VfL Simmertal brach er sich jedesmal den Mittelfußknochen. Doch es gibt auch angenehme Erinnerungen an die eigentlich erst kurze, bisherige aktive Laufbahnzeit, und da denkt Gerhardt vor allem an Derbyspiele gegen den FC Hennweiler.

Beispielsweise an das von vor zwei Jahren, als ihm das 1:0-Führungstor in Oberhausen beim 2:1-Erfolg gegen den FC Viktoria gelang - und an sein bislang schönstes Tor, das ihm beim Spiel in Rötsweiler glückte. "Ich erkannte, das der Torwart etwas zu weit vor dem Tor stand, zog ab, und netzte aus gut 30 Metern ein", berichtet Gerhardt, der seinerzeit, in der Serie 2014/15 insgesamt 17 Tore erzielte. Ein "Gutes Auge" muss man eben, nicht nur für die Mitspieler, haben.

Bei Lukas Gerhardt nachgehakt:

Der SV Oberhausen hatte einen denkbar schlechten Saisionstart erwischt. Den ersten Sieg gab es am 5. Spieltag, den nächsten am achten und dann folgten 7 Spiele, bei denen es nur einen Sieg gab. Damit wurde der 14. Tabellenplatz zu einer Dauereinrichtung. Wie konnte das passieren?

Das ist eine gute Frage und sie beschäftigt uns selber unentwegt, weil wir eine intakte Mannschaft haben, bei der fast alles stimmt. Wir haben eine top Kameradschaft, viel Spaß bei gut besuchtem Training und selbst unsere Gegner sagen immer wieder, das wir besser als sie selber spielten und doch verloren haben. Letztendlich war es oft genug nur ein Quäntchen Glück, das gefehlt hat, Pech - und der eine oder andere individuelle Fehler in der Abwehr.

Von den letzten vier Spielen wurde allerdings nur noch eins - und dass beim aktuellen Erstplatzierten SC Birkenfeld - verloren. Seht Ihr Euch im Aufwind?

Wir haben ja bei den meisten Spielen zumindest auf Augenhöhe mitgespielt. Wir sind guter Dinge, das es beim Saisonrest noch besser läuft. Jetzt geht es noch gegen die SG Idarwald, und da wäre ein Punkt schon eine sehr gute Sache. Der SCK hat gezeigt, das es machbar ist. Doch wenn es nach der Pause wieder losgeht, glaube ich, dass wir uns in's sichere Mittelfeld vorarbeiten. Grundsätzlich ist in dieser Klasse alles möglich: fast jeder kann jeden schlagen.

Während der Winterpause tut sich ja etwas im personellen Bereich. Ihr werdet auch auf einen breiteren Kader setzen können?underarmour

Michael Minke hatte es wegen der vielen Ausfälle nicht immer einfach. Ja, es wird wegen der feststehenden Zugänge mehr alternative Möglichkeiten geben. Und wir gehen davon aus, dass wir gerade wegen der Zugänge eine bessere Rolle spielen können. Zugänge sind, wie nun diese 5, die insgesamt kommen, eine Bereicherung und Zugänge sind bei uns immer willkommen. Wie es dann nach dem Saisionende wird, gilt es abzuwarten, der Verein hat sich ja entschieden, mit einem Spielertrainer einen neuen Weg zu gehen.

Nach der Partie gegen SG Idarwald beginnt die Winterpause, und mit dem Spiel am 5. März beim Tabellenletzten, ASV Idar-Oberstein, geht es weiter. Dort winkt ein Dreier, womit es eine gute Perspektive gibt, nach der Pause gut aus den Startlöchern herauskommen zu können.

Die Winterpause wird auch uns guttun, Wir sehen allerdings schon jetzt dem Saisonrest zuversichtlich und mit Spannung entgegen. Was hinzukommen muss, ist Fortune und somit das Glück, das uns bisweilen hier und da gefehlt hat.

                                                                                                                                                                       

 

Das Interview

  Laufbahn-Stationen:   

Sinan Kaya erlernte das Fußball-Einmaleins bei den Bambini von Eintracht Bad Kreuznach. Dann spielte er ab der F-Jugend bis einschließlich den A-Junioren beim VfR Kirn. Nachdem die Altersgrenze erreicht war, trug er noch ein Jahr das Trikot des VfR. Es folgten drei Saisons bei der Spvgg. Hochstetten, ein Jahr bei der Spvgg. Teufelsfels und nochmal bei der Spvgg., Hochstetten drei weitere Saisons. Seit dem Winter 2015 ist er beim SV Vatanspor Kirn am Ball - als Spielertrainer. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Jeder will uns von der Tabellenspitze verdrängen"

 

Noch mal - auch von der "Tribüne aus", ein Glückwunsch zur erreichten "Herbstmeisterschaft"! War es schwerer als gedacht, dieses Saison-Halbzeitziel zu erreichen, oder wurde es euch leicht gemacht - in einer Klasse, in der es bei 17 Mannschaften offenbar nur drei gibt, die um die Vergabe der 2 Aufstiegsränge in Frage kommen?

Vielen Dank für die Glückwünsche. Es war eine sehr lange und anstrengende Hinrunde. Die Herbstmeisterschaft haben wir durch viel Ehrgeiz und tollen Einsatz der Mannschaft verdient. Ein großes Lob daher auch an jeden Spieler, der mit Leib und Seele dazu einen großen Beitrag geleistet hat. Leicht war die Hinrunde natürlich nicht. In dieser Klasse dominieren drei sehr starke Mannschaften, jedoch ist ganz klar zu sagen, dass auch rangniedrige Mannschaften nicht zu unterschätzen sind. Wir müssen jeden Gegner sehr ernst nehmen und auch in der Rückrunde weiterhin Gas geben, um unsere Ziele zu erreichen.

Am 4. Dezember spielt ihr noch bei FC Bad Sobernheim II. Was erwartet Euch dort? Wie ist eine Mannschaft zu motivieren, die eigentlich nur von Sieg zu Sieg eilt?

Uns erwartet kein leichtes Spiel, denn der FC Bad Sobernheim ll hat ebenfalls einen guten Kader. Für meine Mannschaft gilt jetzt, die letzten Reserven zu stärken und die drei Punkte mit nach Kirn zu nehmen. Wir müssen in jedem Rückrunden-Spiel unsere bisherige Leistung übertreffen. Die Jungs müssen weiterhin auf dem Boden bleiben und konzentriert zur Sache gehen.

Dann geht es in die Winterpause, die am 19. Februar bereits mit dem Spiel in Martinstein beendet werden soll. Ist das ein willkommener Gegner, um locker, leicht aus den Startlöchern zu kommen?

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Als erstes werden wir nach der Winterpause eine sehr harte Vorbereitungsphase durchführen, viel Kraft und Kondition tanken. Gegen eine 9er Mannschaft ist es immer schwer Fuß zu fassen. Es ist eine ungewöhnliche Situation, in der ich auf zwei Spieler verzichten und die gesamte taktische Formation ändern muss. Wir werden auch in der Rückrunde jeden Gegner ernst nehmen und mit gutem Fussball sowie Kampfgeist wollen wir natürlich unser erstes Spiel nach der Winterpause gewinnen.

Wo wird es beim Saisonrestprogramm noch am schwersten? Wo lauern noch Stolpersteine für Deine Mannschaft?

Als Tabellenerster wird es für uns bis zum Saisonende stets schwierig sein, denn unsere Gegner werden mit ihrem bestmöglichen Kader versuchen uns von der Tabellenspitze zu verdrängen. Jedoch ist meine Mannschaft bis in die Fingerspitzen motiviert; mit viel Disziplin, Zusammenhalt und Siegeswille streben wir an, unser zu Saisonbeginn gesetztes Ziel, die Meisterschaft zu erreichen.

Am Donnerstag, 1. Dezember, spielt die SG Hundsbach gegen Alteburg. Wer steckt nach Deiner Meinung in der Favoritenrolle und wie könnte die Begegnung enden?

Es wird ein interessantes Topspiel auf Augenhöhe. SG Hundsbach hat eine sehr starke Offensive, dagegen hat Alteburg eine sehr stabile Defensive. Mein Tipp 1:1.

 

 Das Spielerporträt                            

  •  Simon Schlarb ist schon seit 23 Jahren, ab dem Bambini-Alter, für den VfL Simmertal am Ball. Fotos: imagoteam.tribuene

    Der Siegestreffer im Abstiegsjahr

    und der Doppelpack in Guldental...

    Simon "Sixen" Schlarb und seine Erinnerungen - "Junus, für mich ein Stück Simmertal"

    Schon als Vierjähriger rannte Simon Schlarb mit Begeisterung hinter dem Ball her, machte er sozusagen erste Bekanntschaft mit dem "Runden Leder", das mit dem Begriff "Fußball" zu seiner liebsten Freizeitbeschäftigung werden sollte - und zwar im VfL Simmertal, den er als seinen absoluten Lieblingsverein bezeichnet. Seine ersten Trainer bei den G-Junioren waren Achim Fett und Manfred Dietz. Auf dem weiteren Weg durch die Jugendaltersklassen, bis hoch zu den A-Junioren, waren ihm unter anderem Michael Zimmermann, Wolfgang Schmidt und Jörg Theobald wichtige, kompetente und versierte Übungsleiter, die ihn als Fußballspieler prägten und vorwärts brachten.

     

     Simon Schlarb, den sie beim Training und im Spiel im Kameradenkreis augenzwinkernd "Sixen" rufen, ist sich indes immer noch nicht dahingehend schlüssig, was denn eigentlich die Position in einer Mannschaft ist, die er als seine Lieblingsabteilung bezeichnen würde. "Es gibt viele Positionen auf denen ich am liebsten spielen würde, doch mittlerweile scheint es die des Rechtsaußen zu sein, aber auch die 10er Position", schlagen immer noch zwei Herzen in seiner Brust.

    Auch mit der Wahl der Rückennummer, die er auf dem VfL-Trikot am liebsten trägt, pendelt er zwischen der 7 und 12 hin und her. "Rechtssfuß - geht ab und zu auch", legt er sich ebenfalls beim Nachhaken nicht dahingehend fest, ob er denn beidfüßig oder nur mit dem linken Fuß treffsicher ist. 4 Torerfolge glückten ihm jedenfalls schon in der laufenden, zwei in der Endphase der letztjährigen Saison und 5 im Spieljahr 2014/15.

     

    Der 27-Jährige hat den Beruf des Schreiners erlernt, übt seinen Job als Angestellter bei "DFH-Haus" aus und nennt den FC Bayern als seinen Bundesligalieblingsverein. Mit dem VfL Simmertal würde er am liebsten schon jetzt in die Bezirksliga (wieder) aufsteigen. "Aber Ziel ist es, das in den nächsten Jahren zu erreichen". Er traut es sich auch selbst durchaus zu, in dieser Klasse mithalten zu können. Mit dem Fußball in der Bezirksliga ist denn auch seine bislang unangenehmste Fußballerinnerung verknüpft. "Das war, als wir nach der Saison 2013/414 nach dem letzten Saisonspiel, das wir noch mit 1:2 gegen den VfL Rüdesheim daheim verloren, vom 11. auf den 13. Rang abrutschten - und, mit 39 Punkten als Fünftletzter abgestiegen waren", gehen auch ihm die Fakten immer noch nicht aus dem Kopf.

    Allerdings gibt es beim Fußball nicht nur Leid, es gibt auch Freude bei diesem Sport. Simon Schlarb fällt dahingehend spontan ein Spiel aus der letztjährigen Saison ein. "Es war die Begegnung bei der SG Guldental, bei der wir am 8. Mai beim Seitenwechsel mit 0:1 in Rückstand lagen, bei der ich eingewechselt wurde, zwei Tore erzielte, mit denen wir am Ende noch mit 3:1 gewannen". Als sein bislang schönstes Tor stuft er allerdings den Einschuss ein, der ihm am Samstag, 24. August 2013 in Rhaunen gelang. "Es war der Treffer zum 1:0-Endergebnis für uns bei der SG Idarwald", freut er sich jetzt noch diebisch über das einzige Saisontor, das ihm in der Serie 2013/14 gelang - die aber am Ende so bitter endete..

     

     Simon Schlarb auf den Zahn gefühlt:

     

    Nach der schnellen 1:0-Führung schien gegen die SG Fürfeld/Neu.Bamberg letzten Sonntag alles glatt und souverän zu laufen, doch dann wurde es offenbar doch zu einem harten Stück Arbeit, bis der Dreier unter Dach und Fach war?

    • Wir hatten das Spiel über 75 Minuten im Griff und waren das bessere Team, doch eine 15 minütige Schwächephase brachte uns in Rückstand - den wir aber als Mannschaft mit Kampf und Willen wieder drehen konnten und dann verdient gewonnen haben. Die Negativserie gegen Fürfeld wurde damit jedenfalls beendet.

      Ihr seid Tabellensechster, habt 27 Punkte aus 9 Siegen geholt. Außerdem gab es noch 7 Niederlagen. Ist das so in etwa dass, was ihr bis vor dem Beginn der Winterpause erreichen wolltet?

      Wir, als Mannschaft und ich persönlich hätten gerne den einen oder anderen Punkt in der Vorrunde mehr geholt. Aber nach einigen Niederlagen in Folge, sind wir in der 2. Hälfte der Hinrunde wieder mehr in die Siegerspur gekommen.

      Ihr spielt jetzt noch zweimal daheim, ehe die Pause losgeht. Zunächst gegen Sponheim, dann gegen Braunweiler. Was ist dabei für Euch noch machbar?

      In beiden Spielen geht es gegen Mannschaften, gegen die alles möglich ist. Gegen Sponheim haben wir noch was gut zu machen. Also ich sage 6 Punkte in den Spielen, wären ein runder Abschluss vor der Winterpause.

      Junus Mustafalic wird am Saisonende beim VfL als Coach aufhören, was bedeutet das für Euch als Mannschaft?

      ,Es wird für uns als Mannschaft ein großer Verlust sein, sportlich wie auch menschlich. Wir waren alle sehr froh als Junus damals das Traineramt übernommen hat. Und jetzt wollen wir als Team bis zum Saisonende alles geben,um Junus einen guten Abschied zu bescheren. Ich persönlich habe ihn schon vor 10 Jahren als Trainer und Mensch etwas kennengelernt, in seiner ersten Trainerzeit beim VfL. Junus ist für mich ein Stück VfL Simmertal.

      Und was bedeutet es für Dich selbst, einer der Stammspieler der 1. Mannschaft des VfL Simmertal zu sein?

      Seit ich 4 Jahre alt bin, spiele ich beim VfL Fußball und es war dann natürlich auch ein Ziel und ein Traum von mir, es irgendwann in die 1ste Mannschaft zu schaffen. Dort bin ich jetzt seit ein paar Jahren angekommen und immer mehr zum Stammspieler geworden, was mich sehr glücklich macht. Aber auch nur, weil wir ein so geiles Team haben das zusammenhält, nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Die Gemeinschaft ist es auch, was mich beim VfL so fasziniert und was den Verein zu etwas Besonderem macht.
       
                                                                                                                                                                                                                                 , 

  Das Spielerporträt:                          

 

 "Wer einmal Meister war, weiß wie geil das Gefühl ist"

Dirk Menebröcker war beim FC Hennweiler von den Anfängen her, also schon bei den Bambini bis einschließlich den D-Junioren, Trainer von Sohnemann Daniel. Dann wechselte Daniel Menebröcker zum VfR Kirn in die C-Jugend. Bis zum Ende der A-Junioren-Zeit und noch ein Jahr bei den Aktiven des Landesligisten, trug er das VfR-Trikot. Dann gab es so etwas wie eine "Zwischenstation" beim VfL Simmertal, und es folgte zur Saison 2013/14 die Rückkehr zum Wohnort- und Stammverein FC Viktoria Hennweiler. Trainer, die ihm in der ganzen Zeit mit ihrem Wissen und Können halfen, ein guter Fußballspieler zu werden, waren nach der D-Juniorenzeit Michael Emrich, Rüdiger Hahn, Oliver Jelacic und mit Kai Mengeu der Cousin seines Vaters. "Alle hatten einen hohen Anspruch und einen großen Einfluss auf meine fußballerische Laufbahn. Sie haben unser Können gefördert und uns oft an unsere Grenzen gebracht", bestätigt Daniel.

In Hennweiler war dann nach der Rückkehr Thomas Jung sein Coach. "Er ist für mich ein richtiger Fuchs. 'TJ' wusste mit jedem Spieler umzugehen und hat uns immer motiviert. Er hat großen Anteil an dem Erfolg der Mannschaft und führte uns, den FC Hennweiler, in der Saison 2013/14 zur Meisterschaft". Auf 'TJ' folgte das Trainerteam mit Daniel Speh und Fabian Tressel. "Unter diesem Gespann haben wir nach meiner Meinung zwei sehr erfolgreiche Jahre in der A-Klasse gespielt", sagt Menebröcker.

"Daniel Speh bringt mich nicht nur auf dem Platz weiter, sondern auch in meiner beruflichen Laufbahn. Er war von Februar/März an mein Praktikumsbetreuer und gibt mir viele Ratschläge, wie ein Lehrer sich, ganz gleich in welcher Situation, zu verhalten hat", berichtet der Lehramtsstudent. "Fabian ist dagegen ein langjähriger Freund. Anfangs war es ein wenig komisch, dass er mich im Training über den Sportplatz scheuchte. Aber er macht seine Sache hervorragend und motiviert die Mannschaft in jeder Situation. Er verlangt immer 110 % und organisiert unsere Feiern und Mannschaftsfahrten", erläutert der 23-Jährige.

"Ich freue mich auf jede Übungsstunde. Dazu tragen nicht nur die Trainer bei. Hier in Hennweiler stehen wir immer mit mindestens 20 Mann auf dem Trainingsplatz. Wenn du spielen willst, musst du also ins Training gehen. Seitdem ich mein Studium 2014 in Koblenz begonnen habe, kann ich nicht jede Trainingseinheit wahrnehmen. Natürlich haben die Trainer dafür Verständnis, aber es wurde mir auch schon ein paar Mal zum Verhängnis - und ich war nicht in der Startelf".

Die Lieblingsposition in einer Mannschaft ist für Daniel Menebröcker die des Außenverteidigers. "Doch bei den A-Junioren habe ich oft im defensiven Mittelfeld, oder in der Innenverteidigung gespielt. Aber nun macht es mir, obwohl ich mich auch im rechten oder linken Mittelfeld wohlfühle,  am meisten Spaß, an der Linie den Außenverteidiger zu spielen".

Die Lieblingstrikotnummer von ihm ist eigentlich die 6. "Aber als Außenverteidiger reicht es ja nur für die 3", sagt der 'Rechtsfuß' augenzwinkernd. Spielführer einer Mannschaft war er einmal ein Jahr lang beim Nachwuchs. "Aber erst, als mein Vater nicht mehr mein Trainer war. Er wollte nicht, dass sein eigener Sohn die Armbinde trägt . bzw bevorzugt wird". Menebröcker weiß, dass er noch daran arbeiten muss, noch perfekter zu werden, "Ich habe manchmal zu viel Offensivdrang und vergesse, dass ich eigentlich Verteidiger bin". Gleichwohl weiß er, dass er auch seine Stärken hat. "Was mich und meine Mannschaft stark macht ist, das wir alle absolute Teamplayer sind. Jeder ist für den anderen da. Ich gebe nie auf und möchte ein Spiel auch noch in der 90. Minute drehen".

Respekt hat Daniel grundsätzlich vor jedem Gegner und Gegenspieler. "Aber Angst habe ich keine". Und auch Angst vor einer Arbeit in einem Verein gibt es für ihn nicht. "In Kirn war ich einmal Betreuer der D-Junioren  Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht mir Spaß. Aktuell helfe ich, wenn Not am Mann ist, Robin Scheurer und Franz Kromer, welche die C-Jugend trainieren" Der Lieblingsverein von ihm ist indes Borussia Mönchengladbach, dessen Fan er seit dem 6. Lebensjahr ist. Sein sportliches Ziel ist es, nun die Achillessehnenruptur auszuheilen und wieder auf die Beine zu kommen. "Ich muss erst wieder richtig laufen lernen. Wenn alls gut verheilt ist und ich die Zusage vom Arzt erhalte, möchte ich natürlich so schnell wie möglich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und auch wieder spielen".

underarmour

 "Mein Ziel ist es, wieder auf mein altes Level zu kommen und eigentlich sogar darüber hinaus". Daniel Menebröcker und seine Selbsteinschätzung: "Wer einmal Meister geworden ist, weiß was das für ein geiles Gefühl ist!  Natürlich möchte man sich verbessern und mit Hennweiler haben wir eine Mannschaft, die in den nächsten Jahren das Potential dazu hat aufzusteigen. Aber dann muss auch wirklich alles funktionieren und man darf sich keinen "Ausrutscher" mehr erlauben. Wenn wir mannschaftlich so zusammenbleiben und wir zur Konstanz finden, sehe ich jeden Spieler eine Liga höher".  Ein Spiel an das sich der 23-Jährige immer wieder gerne erinnert, war dass, mit dem am 26. April 2014 gegen den TuS Becherbach die Meisterschaft des FCV perfekt gemacht wurde. "Das war mit Abstand das schönste, an das ich mich erinnere. Es war einfach unglaublich. Ich denke, dass wird die ganze Mannschaft, bzw. der ganze Verein nicht vergessen".

Kein Wunder, dass mit dieser Erinnerung auch das schönste Tor verknüpft ist, das Daniel bisher gelang. "Obwohl ich dieses Jahr gegen Bundenbach einen Schuss aus 25 Metern in den Winkel gesetzt habe, würde ich das Tor zur Meisterschaft gegen Becherbach, aus 5 Metern Entfernung, als das sehenswerteste einstufen". Unangenehme Erinnerung gibt es natürlich auch. "Die mit Abstand unangenehmste war die Bestätigung, dass meine Achillessehne wirklich gerissen ist. Ich habe es eigentlich direkt gewusst, aber die ärztliche Diagnose war ein echter Schockmoment". Rein sportlich war die Niederlage im A-Jugendpokalfinale in Sponheim die ärgerlichste Erinnerung. "Wir hatten eine 2:0-Pausenführung gegen Bavaria Ebernburg in der regulären Zeit verspielt. Anstatt einem Pokal für die Mannschaft, gab es für jeden Spieler eine Trinkflasche. Diese landete direkt in der Mülltonne".

Doch es bleiben eben auch bislang unvergessenen Momente, wie das Tor zum 1:1 bei der Meisterschaft in Becherbach. "Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich das entscheidende Tor schieße. Ich hätte ihn für verrückt erklärt". Eigentlich dreht sich in Daniel Menebröckers Freizeit alles um den Fußball. "Manchmal spiele ich aber außerdem mit Matze Dart oder Billiard. Aber im Vordergrund steht eben immer der Fußballsport"!  

   Daniel Menebröcker auf den Zahn gefühlt: 

Ihr habt vor dem Saisonstart angegeben, dass Ihr mit Eurer Mannschaft einen Tabellenplatz zwischen 5 und 1 erreichen wollt. Derzeit seit Ihr mit 25 Punkten Siebter. Liegt Ihr trotzdem voll im Soll - und ist das gesteckte Ziel wirklich erreichbar?

Bei der Betrachtung der Tabelle wird klar, dass wir uns über Platz 1 und 2, realistich gesehen, keine Gedanken mehr machen sollten. Jetzt gilt es an die vergangene Saison anzuknüpfen und den 5. Platz zu verteidigen, oder die Vorjahresleistung durch das Erreichen von Platz 4 sogar zu verbessern. Wenn alles gut läuft, und wir zur Konstanz finden, traue ich den Jungs sogar noch den 3. Platz zu. Aber dann muss schon alles passen und man brauch auch das ein oder andere Quäntchen Glück. 

Gibt es außer Dir aktuell noch weitere Verletzte, die beim nächsten Spiel und darüber hinaus fehlen werden?

Manfred Schumacher hat die letzten 2 Spiele pausiert, war aber am vergangenen Freitag wieder im Mannschaftstraining. Manni wird dem Trainer am kommenden Sonntag gegen den SV Bndenbach wieder zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Anton Ermakov ist aber weiterhin fraglich. Ihn plagen muskuläre Probleme im Oberschenkel.

Was ist die Stärke Eures Teams - und an was müsst Ihr als Mannschaft noch intensiv arbeiten, damit Ihr Eure Ziele erreicht?

Wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung und einen sehr breiten Kader. Dadurch motivieren wir Spieler im Training gegenseitig. Das Training ist sehr abwechslungsreich und hat immer den nötigen Spaßfaktor. Momentan ist es für mich sehr unangenehm den Jungs nur beim Training und Spiel zusehen zu können. Da wir eine noch sehr junge Mannschaft haben, müssen wir in der ein oder anderen Situation noch ruhiger werden  und weniger hektisch agieren.

 

                                                                                                                                                                                                                                            

 

    Das Spielerporträt:                         

Tobias Keller arbeitet beim VfL Simmertal intensiv daran, das es für ihn ein gelungenes Comeback gibt. Am 23. November ist er für seinen neuen Verein erstmals spielberechtigt. Fotos: imagoteam.tribüne

Nach 16 Jahren SCK:

Nun ein Comeback in Simmertal

Bereits als Fünfjähriger erlernte Tobias Keller bei Berthold Bleisinger in seinem Stamm- und bei seinem Wohnortverein SC Kirn-Sulzbach das Fußballeinmalseins. Bis einschließlich der B-Juniorenzeit trat er beim SCK-Nachwuchs gegen den Ball. Dann wechselte er für 18 Monate zu den A-Junioren des VfR Kirn in die Landesliga. Als die Altersgrenze erreicht war, ging es wieder zurück zum SCK, mit dem er als Aktiver Vizemeister und Aufsteiger in die A-Klasse wurde. In der Saison 2015/16, an deren Ende es über die Relegation den Aufstieg gab, gelangen ihm noch 6 Torerfolge.

 

Trainer, die ihn formten und von denen er viel lernte, waren unter anderem Erhard Hoffmann, Werner Dräger, Rüdiger Hahn, Oliver Jelacic, Jens Wückert und Jochen Schneider. Eine tückische und langwierige Verletzung, durch die er wegen einem Bluterguss im Sprunggelenk vier Monate lang aussetzen musste, waren ein schwerer Rückschlag für den 22-Jährigen. In der Zeit der Remission fasste er den Entschluss eine neue sportliche Herausforderung zu suchen, in dem er sich dem VfL Simmertal anschloss. Seit etwas mehr als zwei Monaten arbeitet er beim VfL auf sein Comeback hin. "Seit dem Vereinswechsel bin ich wieder trainingsbegeistert und habe eine neue Motivation gefunden", beteuert Keller. Er spielt am liebsten auf der Position des Rechtsaußen in einer Mannschaft, ist Linksfuß und bisherige Trainer von ihm bestätigten beim Nachhaken, dass seine Stärken die Schnelligkeit, das schlagen präziser und langer Bälle und Ecken sowie exakte Flanken sind. An was er noch vordergründig arbeiten muss, weiß er selbst: "Ich muss noch intensiv an der Kondition arbeiten und auch daran, dass ich beim Spiel 1 gegen 1 perfekter werde".

 

Am liebsten trägt Tobias Keller die Rückennummern 8 oder 11 auf dem Trikot. Respekt hat er grundsätzlich vor jedem Gegner, doch es gibt für ihn keinen, vor dem er vor lauter Ehrfurcht am liebsten auf der Bank sitzen würde. Der seit Jahr und Tag, und trotz Allem, bekennende Fan des 1. FC Kaiserslautern ist beruflich als Bäcker stark engagiert, arbeitet in der Backstube Gräff, und übt den Job gerne aus. Weiterführende berufliche, zeitnahe Planung gibt es von daher nicht. Sportlich gibt es für ihn aber das Ziel, darauf hinzuarbeiten, der Mannschaft in der er spielen wird, und seinen Teamkollegen beizustehen, das man Erfolge haben wird. "Ich werde mein Bestes geben, um mithalten zu können", hofft er insgeheim im A-Klasse-Bereich des VfL Simmertal berücksichtigt zu werden. Bei Tobias Keller dreht sich nicht alles, aber vordergründig vieles um dass, was mit dem Fußballsport zu tun hat - obwohl er sich in seiner Freizeit gerne mit Freunden trifft und gerne etwas feiert. Aber dahingehend ist er mit seinem liebsten Hobby ja an der richtigen Stelle.

 

Ein Spiel an das er sich immer wieder gerne zurückerinnert ist das Pokalfinale mit den B-Junioren, das vom SCK mit 3:1 gewonnen wurde, und bei dem er das exakt 100. Tor der Saison für seine Mannschaft schoss. Ein unvergesslicher Moment für ihn war auch, als es bei einem Pokalspiel gegen den SC Idar-Oberstein nach einem 1:3-Rückstand noch einen 4:3-Erfolg gab. Und natürlich erinnert er sich auch noch an das wohl schönste Tor, das ihm bislang in seiner Laufbahn glückte. "Es war ein Freistoß im Spiel gegen den FC Martinstein - unhaltbar, aus 35 Metern.

Bei Tobias Keller nachgehakt:

 

Wie steht es um die Integration. Beim VfL Simmertal gibt es im Kader der A-Klassemannschaft, bei Junus Mustafalic, aber auch bei Philipp Giegerich in der Formation, die in der B-Klasse spielt, eingespielte Teams und sicherlich auch erheblichen Konkurrenzkampf?

 

Ich fühlte mich auf Anhieb wohl und gut aufgenommen. Mittlerweile gefällt es mir ausgezeichnet und ich verstehe mich mit meinen neuen Mitspielern sehr gut.

 

Ist der Sprung in den Kader von Junus zu schaffen?

 

Ich gehe davon aus, dass ich zunächst einmal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen werde. Dann werden wir sehen. 4 Monate verletzt, und 6 Monate gesperrt gewesen zu sein, sind eine recht lange Zeit. Ich werde Geduld haben müssen, doch der Ehrgeiz und Motivation sind da.

 

Geht es es spurlos an einem vorbei, wenn man nach so langer Zeit den Stammverein verlässt?

 

Ich gebe zu, dass ich sehr enttäuscht darüber war, wie ich vom SC Kirn-Sulzbach verabschiedet worden bin - nach immerhin 16 Jahren Vereinstreue. Ich werde auch ganz bestimmt nicht wieder dorthin zurück wechseln. Aber die schönen Erinnerungen werde ich auf meinen zukünftigen Weg mitnehmen. Ich möchte mich vor allem aber auch für die schöne Jugendzeit bedanken, die ich beim SCK erleben durfte - bei dem ich das Fußballspielen gelernt habe. Trotz diesem "Abschied" wünsche ich dem SC Kirn-Sulzbach und Allem, was beim SCK dazu gehört, alles Gute und viel Glück in der Zukunft.

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  Das Spielerporträt:                                 

 

      Der linke Außenverteidiger der "Eintracht":                          

 

 

 

"Eine Sache alleine gut zu können,

 

bringt einem nicht viel"

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In der Alterstufe der D-Junioren fing Jeremias Backes mit dem Fußballspielen beim Nachwuchs des TuS Becherbach damit an, dem Spiel mit dem runden Leder mit Begeisterung nachzueifern, Der in Idar-Oberstein geborene Junge mit Wohnsitz am Welschrötherhof, trug auch noch bei den C- und B-Junioren das Grün-Schwarze Trikot der TuS und sein erster Übungsleiter war zunächst Günther Wahl. Immer noch zieht er den Hut auch vor dem damaligen Co-Trainer Fredy Müller, bei dem er viel lernte, was ihm auch jetzt noch hilfreich ist. Nun ist es Mirko Altmaier, bei dem er sich gut aufgehoben fühlt und beim sich der 21-jährige weiter entwickelt. Bei Altmaier spielte er bereits bei der SG Martinstein/Weitersborn, und das ihm das Training und alls Weitere gefällt, und ihm weiterhilft, ist sicherlich auch mit ein Grund dafür, dass Jeremias Backers der trainingsfleißigste Spieler des Kaders ist. Bis jetzt hat er jedenfalls bei der "Eintracht" noch keine Übungsstunde versäumt.

Dabei weiß Jeremias, das er noch lange kein perfekter Fußballspieler und auch kein linker Verteidiger ist - also auf der Position, die ihm am meisten liegt, spielt. "Es gibt immer noch viel zu lernen und nur eine Sache alleine gut zu können, bringt einem auch nicht viel", ist sein Standpunkt. Doch er zeigt sich selbstbewusst und ist überzeugt: "Ich glaube schon, dass ich im Zweikampf meine Stärken habe, dazu noch ein recht gutes Stellungsspiel, und vor allem Ausdauer habe". Angst vor einem Gegenspieler oder gar einer gegnerischen Mannschaft gibt es grundsätzlich nicht. Aber: "Ich gehe davon aus, dass man vor jedem Gegner und Gegenspieler Respekt haben sollte, ansonsten kann das auch stark nach hinten losgehen".

Jeremias Backes ist Mechatroniker für Kältetechnik bei Lagrange TWM, doch in der Freizeit beschäftigt sich der bekennende Fan des VfB Stuttgart vordergründig mit dem Fußballsport. Dazu kommt als Hobby das "Schrauben an Autos" - und das gelegentliche Vergnügen, sowie wie das Beisammensein mit Gleichgesinnten in der Shisha-Runde. Doch es gibt ehrgeizige Ziele. Im Fußballsport strebt Jeremias Backes an, mit Eintracht Nahe Mitte immer weiter vorne mitzuspielen. Er selbst, der bislang nur B-Klasse gespielt hat, traut es sich auch zu, in der A-Klasse mithalten zu können. Im Beruf geht es davon aus, eines seiner angestrebten Ziele bereits verwirklicht zu haben. "Ich glaube schon, das ich einer der Leistungsträger in meiner Abteilung bin".

underarmourFußball-Erinnerungen sind in der Regel mit Freud und Leid, Höhen und Tiefen verknüpft. Für Jeremias Backes gibt es immer noch die unangehme Erinnerung daran, dass ihn als B-Jugendspieler eine schwerwiegende Verletzung aus der Bahn warf. Seine Laufbahn als Fußballspieler ist eigentlich erst recht kurz, und so gibt es auch nicht allzu viele Spiele, die mit besten Erinnerungen verknüpft sind. "Immer wieder gerne denke ich allerdings an das Vorrundenspiel gegen unseren Lokalkontrahenten SG Bergen/Berschweiler zurück, das wir mit 4:0 gewonnen haben". Und wie ist es mit den Torerfolgen? "Ich habe in meiner Zeit als Aktiver erst zwei geschossen, und die waren nicht besonders schön gewesen. Allerdings wurde ich am Anfang meiner Zeit als Jugendspieler zunächst als Stürmer eingesetzt und habe mehrfach Treffer erzielt, die auch sehenswert waren", berichtet ENM-Außenverteidiger Jeremias Backes. Fotos: imagoteam.tribüne

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  Jeremias Backes auf den Zahn gefühlt: 

Am nächsten Wochenende beginnt bereits die Rückrunde. Ihr seit nach dem jüngsten Spiel gegen die Spvgg. Teufelsfels noch auf Platz 8 abgerutscht, habt 9 Siege und ein Unentschieden erreicht und sechsmal verloren. Liegt Ihr dennoch voll im Soll, oder war mehr möglich?

Unser offizielles Ziel ist es, einen einstelligen Tabellenplatz am Saisonende vorweisen zu können. Hätten wir aber im Verlauf der Vorrunde nicht so viele verletzte Spieler gehabt, würden wir sicherlich in der Tabelle jetzt deutlich höher platziert sein.

Nach einer kleinen Serie mit 3 Siegen, gab es zuletzt zwei Niederlagen hintereinander. Was war los - es waren immerhin Heimspiele?

Gegen den Bollenbacher SV haben wir kämpferisch sowie leistungstechnisch mehr als nur mitgehalten. Wenn aber ein Gegner drei Spieler, die in der Bezirksligamannschaft spielen, gegen uns einsetzt, wobei einer davon schon Regionalliga gespielt hat, macht so etwas den Unterschied aus. Es war auch Andreas Herzog, der ein Tor vorbereitete und zwei selbst schoss.

Nun gibt es das 3. Heimspiel in Folge. Am Sonntag geht es gegen TuS Mörschied II mit der Rückrunde los. In der Hinrunde habt ihr dort das Saisonauftaktspiel mit 4:2 gewonnen. Mittlerweile ist die "Zweite" der TuS Zweitplatzierter der B-Klasse. Droht nun für Euch die 3. Niederlage in Serie - und dass daheim?

Ich denke nicht. In der Vorrunde haben wir in Mörschied ein gutes Spiel hingelegt - mit all den Fakten, die uns auszeichnen. Wenn wir diese wieder abrufen können, gewinnen wir auch diesmal.

Was zeichnet Euch als Mannschaft aus und an was müsst Ihr noch intensiv arbeiten, um Euer gestecktes Saisonziel verwirklichen zu können?

Wir haben einen ausgeprägten Teamgeist, sowie einen hohen Kampfes- und auch Siegeswillen - auf dem Platz, außerdem viele individuell starke Spieler. Ich bin sehr zuversichtlich, das wir unser anvisiertes Saisonziel auch erreichen werden.

 

 

  Das Interview:  

 

                                                                                                                                                                                                     

Inhaberwechsel

 

Alt- und Neukunden sind begeistert

 

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Outdoor- und Fitnessbereich werden ausgebaut - Starkes Mitarbeiterteam

Ein starkes Team von Sport Loch  mit und um Catherine Knopf und Michelle Holzhauser.                                                                              Foto: Klaus Desinger

DaS                                                                                                                                

Wir sprachen mit Geschäftsführerin Cathérine Knopf von Sport Loch:

 

Für den Außenstehenden gab es bei Sport Loch zuletzt sozusagen „geräuschlos“  einen Inhaber- bzw. Geschäftsführerwechsel. Was hat sich in  dem Sportgeschäft, das 1995 von Ute Holzhauser und Gerhard Loch in der Neue Straße 12 – 14 eröffnet wurde, nun grundsätzlich verändert?

 

Das Tagesgeschäft läuft seit dem Ausscheiden von Gerhard und Christine Loch normal weiter. Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen auf die bisher getätigten kleineren Umbauten. Auch von den Herbst-Winter Kollektionen sind die Kunden begeistert. Wir haben das Gefühl, dass die „Altkunden“ gut mit dem Wechsel zurecht kommen und konnten seit Übernahme auch schon einige „Neukunden“ für uns begeistern.

 

Kann der Kunde davon ausgehen, es auch jetzt mit dem von ihm geschätzten sowie versierten langjährigen Mitarbeiter-Personal bedient, beraten und betreut zu werden?

 

Stammkunden können beruhigt sein. Neben mir und meiner Schwester Michelle sind auch die langjährigen Mitarbeiterinnen Frauke Spreier, Regina Klein, Erika Steinhauer-Knebel, Bettina Hey weiterhin Teil des Sport Loch Teams.

 

Es wird davon gesprochen, dass zeitnah der Outdoor- sowie der Fitnessbereich, sowie das Vereinsgeschäft ausgebaut werden sollen. Und: dass es weiterführende mittelfristige Planungen gibt. Das macht neugierig. Können Sie dennoch schon das eine oder andere verraten?

 

Wie sich unsere Kunden bereits überzeugen konnten, hat sich im Fitness- und Outdoorbereich bereits einiges bei uns getan, und die durchweg positiven Rückmeldungen bestärken uns in unserer Entscheidung die Bereiche auszubauen. Die Vereinskunden fühlen sich durchweg gut aufgehoben und schätzen unsere Flexibilität und kurze Reaktionszeit. Unsere Liste an Plänen ist lang und wird nun Schritt für Schritt umgesetzt. Zu den langfristigen Plänen möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verraten. Natürlich werden die Leser und Leserinnen des Tribüne-Portals zum gegebenen Zeitpunkt informiert.

 

Sport Loch ist nicht nur für den Kirner ein fester Begriff. Dennoch hört man hier und da von auswärtigen Besuchern der Stadt, dass man im Innenstadtbereich über den Standort in der Neue Straße nicht gerade stolpert. Sieht sich Sport Loch über die eigene Anzeigenwerbung hinaus, beispielsweise als Partner von KIRN AKTIV unterstützt, „im Gespräch“ zu sein?

 

Natürlich sucht uns der ein oder andere Neukunde, aber dank der netten Kollegen und Einwohner hat uns bis jetzt noch jeder gefunden. Kirn Aktiv hält unsere Stadt im Gespräch und ist für jeden, ob Gewerbetreibender oder Endkunde eine Bereicherung.

 

Was dem bisherigen Kunden wichtig ist, wäre ein Hinweis, was beispielsweise mit den Gutscheinen ist, die noch vom bisherigen Geschäftsführer ausgestellt wurden und noch nicht eingelöst sind. Aber auch, wie es mit den Geschäftszeiten, die ja in Kirn extrem unterschiedlich sind, aussieht.

 

Wir haben weiterhin montags bis freitags von 9:00-18:00 Uhr durchgehend, und samstags von 9:00-13:00Uhr, geöffnet. Gutscheine können selbstverständlich weiterhin eingelöst werden.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                          

 

                                                                                                                       

                                                                                                                                                                                

    Das Spielerporträt:                        

 

Marcel arbeitet im zentralen Mittelfeld -

- und im Verein als Medien-Verwalter

Marcel Becking ist in Bad Kreuznach geboren und wohnt in Hochstetten Dhaun. Als Achtjähriger begann er beim VfL Simmertal Fußball zu spielen und sein erster Trainer war Andreas Müller. Von der F- bis einschließlich den D-Junioren trug er das Trikot des VfL Simmertal.  Als C-Jugendspieler spielte er eine Saison beim TuS Monzingen. Dann ging es wieder zum VfL Simmertal, wo er auch noch bei den B-Junioren ein halbes Jahr mit dabei war. Dann suchte er beim SC Kirn-Sulzbach eine neue Herausforderung, spielte 18 Monate beim SCK und das letzte Jahr, bevor er die Altersgrenze erreichte, bei den A-Junioren des TuS Monzingen.

Marco Schmidt, Philipp Giegerich und Artur Rusnak nennt er spontan als weitere Trainer, bei denen er einiges gelernt hat, das ihm auch jetzt noch zugute kommt. Der 19-Jährige ist nun für seinen Heimatortverein Spvgg. Hochstetten spielberechtigt. Am liebsten spielt er im zentralen Mittelfeld. Beim Training ist er (fast) immer mit dabei und für Trainer Jürgen Aranda gilt er als einer der zuverlässigen Spieler, die sich auch über das Spiel und Training hinaus im Verein engagieren. Marcel Becking trägt am liebsten das Trikot mit der 11 als Rückennummer, ist Rechtsfuß und er weiß, das er weiter an sich arbeiten muss um noch perfekter zu werden. "Es gibt immer Sachen, wo man noch besser werden kann", weiß er und nennt die Schnelligkeit,  die er noch verbessern möchte. Das genaue Pass-Spiel zeichnet ihn allerdings immer schon aus. Respekt hat er vor allem vor Gegnern, die bis zur letzten Sekunde eines Spiels um ein gutes Ergebnis kämpfen.

Marcel Becking übt bei der SIMONA den Beruf des Elektronikers aus. "Laufen gehen", nennt der FC Bayern-Fan, neben dem Fußball, als eine weitere Freizeitbeschäftigung - und im Verein übt er noch die Funktion des Medien-Verwalters aus.

Beim Fußballsport geht es ihm darum, erfolgreich zu sein und Spaß daran zu haben, diesen Sport auszuüben. Ein anvisiertes Ziel oder eine höhere Klasse als die derzeitige, strebt er zumindest zeitnah nicht an. "Mal gucken was die Zukunft bringt", ist sein Slogan. In der Vergangenheit gab es für ihn als Fußballspieler aber bereits Momente, an die er sich immer wieder erinnert. Gerne denkt er oft an ein Spiel in der Jugendzeit zurück, als seine Mannschaft aus einem 0:3 bei Halbzeit noch ein 3:3 machte. Unangenehm ist andererseits die Erinnerung an ein Hallenturnier, bei dem er sich den Arm gebrochen hatte. Und ein unvergesslicher Moment war für ihn, als ihm das erste Tor als Aktiver Spieler glückte, und sein  schönstes Tor, so Becking, habe er erst vor wenigen Tagen beim 9:2-Erfolg gegen den TuS Gangloff geschossen.

  Bei Marcel Becking nachgehakt:  

Ihr seit nach dem 9:0-Erfolg vom vergangenen Sonntag gegen SG Hüffelsheim III erstmals auf einem einstelligen Platz in der Tabelle der B-Klasse KH West zu finden. Auch, weil es zuletzt 4 Siege in Serie gab. Zuvor gab es einen eher durchwachsenen Verlauf, wobei ihr fünfmal den drittletzten Rang besetzt hattet, der den Abstieg bedeuten kann. Was war los?

Wir haben mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Uns sind drei Stammspieler Anfang der Runde weggebrochen. Man muss sagen, wir haben gegen alle Gegner, bis auf Meddersheim und Nordpfalz, Chancen gehabt. Wir haben immer knapp verloren oder wie gegen Kirn, in der 93. Minute noch den Ausgleich gefangen.

Wie kam es zu der Wende im Guten. Ihr habt bei diesen 4 Siegen in Folge, die es zuletzt gab, alleine 24 der bisherigen 39 Tore erzielt?

Wir haben uns zusammengefunden als Team. Wir sind nun treffsicherer vor dem Tor, die Abwehr hat sich gefunden und einige der Verletzten sind wieder verfügbar.

Euer nächstes Spiel ist am Sonntag, 6. November, in Ginsweiler beim Tabellenletzten SG Odenbach. Der fünfte Sieg in Serie scheint vorprogrammiert. Geht es nur um die Höhe Eures Erfolges - nachdem es zuletzt einen so guten Lauf gab?

Solche Spiele sind mit die schwersten, denn man muss ganz konzentriert an die Sache ran gehen, damit es uns nicht so geht wie letztes Jahr in Ginsweiler, wo wir nur 2:2 spielten.

Marcel Becking ist bei der Spvgg. Hochstetten der Medien-Verwalter. Welche Aufgaben hat ein Medien-Verwalter in einem Fußballsportverein?

Den Verein im Internet zu vertreten z.B. die Internet Seite des Vereins ständig aktualisieren. In Facebook und Fupa immer alles eintragen, oder Berichte verfassen .

 
underarmour

Was könnt Ihr mit Eurer Mannschaft in der laufenden Saison noch erreichen, und was muss getan werden, um das Angestrebte noch verwirklichen zu können?.

Wir wollen erst mal nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und wenn wir das geschafft haben, kann man weitergucken.

                                                       

                                                                         

 Das Spielerporträt:                

 

 Am liebsten spielt Marcel Rosenkranz als Linksaußen. Fotos: imagoteam.tribüne

Die A-Klasse ist die perfekte Spielklasse

Als 6-Jähriger erlernte Marcel Rosenkranz bei den Bambini des VfR Kirn das Fußball-Einmaleins. Der in Kirn geborene und nach wie vor dort wohnende Junge spielte auch noch bei den D-Junioren des VfR, wechselte aber später noch in dieser Altersstufe zum FC Meisenheim. Vom FCM aus ging es im Alter der B-Junioren zum SC Kirn-Sulzbach und in den Jahren als A-Jugendspieler trug er wieder das Trikot seines Stammvereins VfR Kirn. Während der Jugendspielzeit gaben ihm vor allem die Trainer Erhard Hoffmann, Werner Dräger und Oliver Jelacic viel mit auf den Weg in die spätere aktive Laufbahn. Diese begann für ihn zunächst ebenfalls beim VfR 07.

Dann kam, auch weil der VfR keine 2. Mannschaft mehr gemeldet hatte, der Wechsel zum SC Kirn-Sulzbach und nun in diesem Jahr die neue Herausforderung mit dem Wechsel  zum FC Viktoria Hennweiler. Marcel Rosenkranz wusste, das es in Hennweiler in einem noch größeren Konkurrenzkampf darum geben würde, einen Platz in der Grundelf zu bekommen - und behaupten zu können. Er trainiert deshalb auch so oft es ihm als Schichtarbeiter möglich ist. Mehrfach kam er auch schon bei der 2. Mannschaft zum Einsatz, wo er die Torschützenliste mit 12 Treffern, die ihm bei 3 Spielen glückten, mit Vorsprung anführt. Bei der ersten  Mannschaft gab es noch keinen Torerfolg bei Einsätzen in der Meisterschaftsrunde.

Am liebsten spielt der beidfüßig starke Torjäger auf der Position Linksaußen und die 8 ist seine bevorzugte Rückennummer. Der 23-Jährige weiß, dass er noch an sich arbeiten muss um noch perfekter zu werden. "Ich muss auch noch auf dem Platz ruhiger werden, wenn hektische Situationen entstehen", gibt  er zu. Gleichwohl weiß er um seine Stärken, die er nutzen möchte, um im Fußball noch weiter nach vorn zu kommen. Zum einen gibt es für ihn keinen Gegner, vor dem er vor lauter Respekt Angst haben könnte. Im Gegenteil: Er sucht die "1 gegen 1-Situationen", bei denen er sich in der Regel durchsetzt - und ihn zeichnet der unbedingte Siegeswillen aus.

Marcel Rosenkranz ist seit eh und je Anhänger des VfB Stuttgart, und er hat, ganz wie wohl auch sein Bundesliga-Lieblingsverein, vordergründig das sportliche Ziel aufzusteigen. Nicht nur mit seinem derzeitigen Verein möchte er noch weiter hoch. Auch ist er davon überzeugt dass er selbst eine weitere Herausforderung meistern könnte. "Die A-Klasse ist eigentlich die  ideale, perfekte Klasse, aber Ziel ist immer der Aufstieg".  

Und weil er bereits einmal aufgestiegen ist, weiß er auch, dass man sich als Fußballspieler am liebsten an solche Augenblicke zurück erinnert, bei denen ein Aufstieg Realität wurde. Doch Freud und Leid liegen oft nah beieinander, und das hat auch schon ein relativ junger Spieler wie Marcel Rosenkranz  mit dem verlorenen Pokalfinale gegen den Bollenbacher SV miterlebt. "Das ist eine ganz unangenehme Erinnerung, an die man immer wieder denkt".

 Bei Marcel Rosenkranz nachgehakt:                         

Du bist vom SCK zum FC Viktoria Hennweiler gewechselt. Was ist nun anders - wie gefällt es Dir. Und: fühlst Du Dich gut aufgehoben?

Ja, das kann man wohl sagen. Ich bin in Hennweiler gut aufgenommen worden. Allerdings ist der Konkurrenzkampf hier viel größer, weil wir 16, 18 Spieler im Kader haben, die für die 1. Mannschaft in Frage kommen können.

Ihr habt einen guten Lauf. Habt nur eins der letzten sieben Spiele verloren. Aber nun zwei ganz schwere Begegnungen auf dem Programm. Am Sonntag geht es zunächst gegen Tabellenführer SC Birkenfeld. Wie sind Eure Chancen?

Man hat ja gesehen, zu was wir fähig sind, wie zum Beispiel mit dem 4:3-Erfolg beim Tabellenzweiten SG Idarwald oder auch beim 2:0 gegen den Tabellenvierten TuS Oberbrombach. Also ich denke, wir können es packen, wenn die Einstellung und der Kampf stimmen.

Am Feiertag, 1. November folgt das Viertelfinale im Pokal, wo es zur TSG Planig geht. Die Planiger haben u.a. den VfL Simmertal aus dem Wettbewerb geworfen!

Ich schätze sie sehr stark ein, aber solche Spiele müssen erst einmal gespielt werden. Wir freuen uns darauf!

Was meinst Du, auf welchem Tabellenplatz Ihr am Saisonende steht?

Ich gehe davon aus, das wir unter den ersten fünf Mannschaften zu finden sind!

An was müsst Ihr vordergründig noch - oder weiterarbeiten, um Eure Ziele zu erreichen?

Wir müssen weiter zielstrebig trainieren, dann klappt das schon.

                                                                                                                                                                                                                                                                                  

                                                                                                                                                                                                                                                                          

 

 

 Das Spielerporträt:                     

 

                                                                                                                                                                                                                            

Respekt vor jedem Gegner, und immer daran arbeiten, perfekter zu werden: dass ist das Credo von Marcel Müller. Fotos: imagoteam.tribüne

 

In die Pause rein als Verteidiger -

 

aus der Pause raus, als Torjäger!

 

Wie und wo  Marcel Müller "umfunktioniert" wurde - 34 Tore zur Vizemeistersaison beigesteuert

Marcel Müller ist ein im Mühlenweg aufgewachsener Kirner Junge, der beim VfR 07 Kirn als 5-Jähriger mit dem Fußballspielen anfing und in der gesamten Jugendspielzeit das Trikot des Kirner Traditionsvereins trug. Und zunächst auch darüber hinaus! Seine erste Übungsleiter waren Michael Hey und Vater Andreas. Sein Vater begleitete Marcel in all den Jahren, in denen er Nachwuchsspieler beim VfR war, als Betreuer der jeweiligen Mannschaften. Weitere Trainer waren Oliver Jelacic, Roger Hahn und Michael Emrich. Nachdem er die Altersgrenze erreicht hatte, spielte Marcel Müller noch drei weitere Jahre bei seinem Stamm- und Heimatort-Verein in der zweiten, aber auch in der 1. Mannschaft - ehe es den Wechsel zum SC Kirn-Sulzbach gab.

Marcel, der seit eh und je Anhänger des 1. FC Kaiserslautern ist, spielte auch jahrelang in der Fanclub-Elf der Kirner Naheteufel und war in dem so erfolgreichen Team eine der Säulen der Mannschaft. Schon in der Jugendspielzeit und dann auch als Aktiver galt er immer als einer der trainingsfleißigen und zuverlässigen Spieler. "Eigentlich bin ich trainingsfleißig, wenn ich denn nicht durch Verletzung ausgebremst werde, oder zur Schule gehe", merkt er an. Am liebsten spielt er (jetzt) in einer Mannschaft im Sturm und seine Lieblingsrückennummer ist die 10. Der Rechtsfuß war schon immer, und ist es nun erst recht, ein torgefährlicher Spieler. Zur Vizemeisterschaft, über die der SC Kirn-Sulzbach nach der Saison 2015/16 über die Relegation in die A-Klasse aufstieg, steuerte er 34 Treffer bei.

Doch selbst der von seinen Gegnern gefürchtete und von seinen Trainern und Mitspielern geschätzte Torjäger weiß, dass noch nichts vollkommen ist. "Ich muss noch an meiner Kopfballstärke und immer wieder an der Kondition arbeiten und nachbessern, damit alles noch ein wenig perfekter wird", gibt er selbstkritisch zu. Wohl aber wissen mittlerweile (fast) alle, die es mit ihm zu tun hatten und bald haben werden, dass er mit dem Ball am Fuß ungewöhnlich schnell und schuss-stark ist. Gegner  vor denen er besonderen Respekt hat, will er nicht mit dem Namen nennen. "Doch man sollte vor jedem Gegner Respekt haben, zumal im Fußball alles möglich ist", lautet sein Credo.

Der mittlerweile 23-Jährige ist Produktionsmechaniker bei der SIMONA und strebt an, zeitnah über Abendschulungen den Meisterbrief zu bekommen. Sportlich strebt er zudem an, auch noch eine weitere Meisterschaft feiern zu können. An Angeboten, auch höherklassig spielen zu können, gab es in der Vergangenheit ebenso wenig Mangel, wie in diesen Tagen "Doch diese A-Klasse ist für mich als Spieler auch deshalb interessant, weil es viele Lokalduelle sowie viele Zuschauer gibt und alles eng beieinander ist", fasst er zusammen. Immer wieder gerne erinnert er sich vor allem an die zwei Spiele der Aufstiegsrelegation vor großen Kulissen mit dem SCK zurück.

Allerdings gibt es auch eine unangenehme Erinnerung. "Da geht mir immer noch das verlorene Pokalfinale von vor wei Jahren durch den Kopf, das bis zum Ende eng umkämpft war, und das wir in Hintertiefenbach vor 750 Zuschauern als B-Klasse-Mannschaft gegen den Bezirksligisten Bollenbacher SV nach 1:1-Pausenstand noch mit 1:3 verloren hatten". (Siehe die Seite Fußball/Pokalspiele). "Ein unvergesslicher Moment war für mich auch, als mich Oliver Jelacic als Trainer der A-Junioren aus dem Stehgreif heraus vom Innenverteidiger zu einem Stürmer machte. Passiert war es bei einem Spiel in Stromberg während der Halbzeitpause. Im ersten Durchgang hatte ich als Abwehrspieler unsere 1:0-Führung erzielt. Nach dem Pausentee schickte mich Oli als frischgebackener Stürmer wieder auf's Feld und mir glückten drei weitere Treffer zum 4:0-Endstand", erläutert der Torjäger.

Seinen bislang schönsten Treffer hat er freilich wohl in der so bemerkenswerten Pokalsaison vor zwei Jahren im Halbfinale gegen den SV Niederwörresbach erzielt. Er glückte ihm nach einer Direktannahme Vollspann aus 35 Metern in den linken Winkel. "Der Torwart war chancenlos", ist er überzeugt. Chancenlos sind auch alle alternativen, weiteren Verlockungen zu Freizeitangeboten, die an ihn herangetragen wurden und werden. "Bei mir dreht sich eben alles nur um den Fußball". 

 Bei Marcel Müller nachgehakt            

Als Aufsteiger in die A-Klasse Birkenfeld seit ihr mit 19 Punkten Achter und Tabellennachbar von Mitaufsteiger SV Bundenbach, der mit 22 Punkten Siebter ist. Liegt ihr im Soll, oder waren die Erwartungen (nach dem top Start mit 3 Siegen in Serie) auf einmal höher?

Wir sind voll im Soll, wir wollen versuchen, nichts mit den Abstieg zu tun zu haben. Als Aufsteiger versuchen wir natürlich Mannschaften zu ärgern, aber es geht erst einmal darum, sich in der Klasse zu etablieren. 

Ihr hattet ab dem 8. Spieltag einen Durchhänger mit 4 Niederlagen hintereinander. Was war los?

Einzelne Mannschaftsteile haben nicht funktioniert, wir haben als Mannschaft schlecht verteidigt und für zu wenig Torgefahr gesorgt. Außerdem haben wir nach wie vor extremes Verletzungspech. Bei den letzten zwei Spielen hatten wir nur noch 11 Mann des Kaders zur Verfügung - aber diese Spiele wurden sogar im Gegensatz zu den vier vorherigen nicht verloren.

An was müsst ihr als Mannschaft noch arbeiten?underarmour

Eigentlich machen wir das in dieser Saison bisher ganz gut, wir müssen als Einheit auf dem Platz zusammen halten und vorne besser unsere Chance nutzen. Dann klappt das auch mit dem Klassenerhalt.

In der Vorrunde gibt es noch die Spiele in Oberbrombach und daheim gegen FC Hohl. Was ist dabei noch machbar?

Wir wollen natürlich, wenn es geht, in beiden Spielen etwas mitnehmen, wie man am letzten Spieltag gesehen hat, ist das auch möglich. 

Von den Kirner-Land-Mannschaften hat der SV Oberhausen in Oberbrombach 0:3 und der SV Bundenbach 0:1 verloren und nur der FC Hennweiler hat, allerdings daheim, mit 2:0 gesiegt. Was müsst ihr tun, um am Samstag ungeschlagen die Heimreise antreten zu können.

Wie jedes Spiel konzentriert angehen, hinten stabil stehen. Und sobald sich uns Vorne eine Chance bietet, diese nutzen.

                                                                               

                                                                                                                                                                                                                                                                                  

 Das Spielerporträt:                              

Bei Yannik Pies dreht sich alles nur um den Fußball. Kein Wunder das sein Lieblingsverein Schalke 04 - aber vor allem auch der SV 07 Bergen ist. Fotos: imagoteam.tribüne

 

"Jedes Spiel ist etwas Besonderes"

 

Yannik Pies ist in  Kirn geboren und hat seinen Wohnsitz in Bergen. Der mittlerweile 19-jährige hat bereits als Fünfjähriger angefangen, Fußball zu spielen: bei seinem Heimatort- und Stammverein SV 07 Bergen. Bernd Schwarz war sein allererster Übungsleiter. Viel dazu lernte er auch bei Erhard Hoffmann. Beim FC Hennweiler sah er sich gut aufgehoben, um sich ab dem C-Jugend-Alter weiter zu entwickeln. Sein Trainer war hier Harald Römer. Hier gelangen ihm einmal in der B-Jugend von Lützelsoon in einem Spiel gegen die Spvgg. Wildenburg 4 Treffer auf einen Schlag. Im zweiten A-Junioren-Jahr spielte er bei Werner Dräger beim Nachwuchs des SCK, mit dem der SV Bergen in der Jugendarbeit immer schon kooperierte. Für de SG Bergen/Berschweiler spielte er im letzten Jahr, bevor er die Altersgrenze erreichte, als "Aktivierter" bereits in der B-Klasse mit. Zunächst bei Markus Stein, dann noch bei Udo Zimmer und jetzt unter dem Zepter des Trainergespanns mit Anton Schulz und Danny Mitchell. 

Yannik spielte von klein auf am liebsten immer im linken Mittelfeld und die 8 ist die Trikot-Rückennummer, die er bevorzugt. Der Linksfuß zählt zu den trainingsfleißigen Akteuren. "Ich gehe immer ins Training: wenn ich ansonsten nicht verhindert bin", beteuert er.  Der Youngster ist seit eh und je Fan von Schalke 04, hat den Beruf des Werkzeugmechanikers und liebäugelt damit, auch noch Techniker zu werden. Hobbies hat Yannik neben dem Fußballsport ("Bei mir dreht sich alles nur um das runde Leder"), keine anderen. Er traut es sich sogar zu, höher als B-Klasse spielen zu können. Am liebsten würde er das aber im Trikot des SV 07 Bergen tun. "Ich möchte mich in meinem Heimatortverein so weit wie es nur geht, sportlich stabilisieren und weiter nach vorn bringen", erläutert er.  Unangenehme Erinnerungen im Zusammenhang mit seiner bisherigen Laufbahn als Fußballspieler gibt es für ihn (noch) keine.

Es gibt aber auch kein besonderes Spiel oder Ereignis, an das er sich jetzt schon immer wieder gerne erinnern würde. "Alle Spiele, also jedes einzelne Spiel, ist etwas besonderes für mich", bestätigt er. Allerdings weist er auf ein Tor hin, das gleichermaßen gelungen, unhaltbar als auch sehenswert, war. Es war ein Freistoßtreffer, der ihm mit der 1. Mannschaft im Auswärtsspiel beim SV Niederwörresbach II am 7. August dieses Jahres gelang. Es war sein "Beitrag" zum 5:1-Erfolg der SG Bergen/Berschweiler und dass war der bislang deutlichste Sieg seiner Mannschaft in dieser Saison.

 Bei Yannik Pies nachgehakt:                 

 

Yannik Pies war bis zuletzt auch einer der Spieler, die bei der SG Bergen/Berschweiler auf der Fehlliste standen. Was war los?

Ich hatte mir beim Spiel gegen die SG Perlbachtal das mittwochs am 14. September war und 1:1 endete, einen Zeh gebrochen. Doch nun ist die Sache auskuriert. Gegen Mörschied II saß ich wieder auf der Bank in Fischbach ging es über die gesamte Distanz gut und auch beim so wichtigen 4:3 gegen Becherbach kam ich noch kurz zum Einsatz -  und war schmerzfrei.

Nach dem Sieg gegen Becherbach wurde bei Euch bestimmt  kräftig durchgeatmet, aber einen Grund zur Entwarnung gibt es sicherlich noch nicht?

 

Keineswegs, aber alle sind zuversichtlich, dass wir bald aus der gefährlichen Tabellensituation rauskommen. Wir haben meistens nie schlechter gespielt als unsere Gegner, mehrfach sogar geführt und doch verloren, wie zuletzt noch beim Tabellenzweiten in Fischbach.

Und warum?

Wir schlagen uns manchmal selber, werden im Verlauf eines Spiels undiszipliniert und bringen  selbst Unruhe in unser Spiel. Das müssen wir abschaffen.

Und was macht Euch so optimistisch, dass ihr zeitnah das sichere Mittelfeld in der Tabelle der B-Klasse Birkenfeld Ost erreicht?

Grundsätzlich zeichnet uns aus, dass wir eine Mannschaft sind, die kampfstark ist, jeder für den anderen rennt - und wir uns durchweg auf Augenhöhe mit unseren Gegnern duelliert haben.

Wie läuft es nun so, nach dem es im Sommer den Trainerwechsel bei Euch gab?

Danny Mitchell und Anton Schulz machen einen guten Job. So wie sie es machen das kommt gut an und es hinterlässt den Eindruck, als wenn beide immer einer Meinung sind.

Nun geht es schon in das 14. Saisonspiel: Am Sonntag müsst ihr als Tabellen-13. beim Rangachten in Bärenbach antreten. 8 Punkte trennen die Mannschaften, wenn es los geht. Der FCB hat einen ausgezeichneten Lauf und hat zuletzt siebenmal hintereinder nicht verloren. Ist trotzdem etwas für Euch machbar?

Wir wissen, das wir es mit einem Gegner zu tun haben werden, der auch von seiner Kampfstärke lebt. Ich erwarte, dass es eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe geben wird und damit die Möglichkeit besteht, etwas mitnehmen zu können.

                                                                                                                                                                                                                                                 

                                                                                                                                                                                                                                   

 

Das Spielerporträt:                            

 

 

Diese unvergesslichen Momente...

Immer den Ball im Auge - und das gegnerische Tor! Pascal Schütze ist ein versierter Tor jäger. Foto: imagoteam.tribüne

                                                                                                              

Pascal Schütze ist ein im Stadtteil Oberstein der Schmuckstadt aufgewachsener Junge, der erst im Alter der C-Junioren daran Spaß fand, Fußball auch in einer Mannschaft zu spielen, die sich an den Wettkämpfen einer Meisterschaftsrunde beteiligt. Das war im Jahre 2002. Sein erster Übungsleiter war Achim Seithel. Später gaben ihm auch Wolfgang Engel und Udo Hüster viel mit auf den Weg in die Laufbahn als Aktiver, die zunächst beim FC Hohl an der "Finsterheck" begann, beim ASV Idar-Oberstein am "Volkesberg" sowie beim VfL Algenrodt und VfL Weierbach fortgesetzt wurde und in das Engagement bei Eintracht Nahe mündete, wo er jetzt in der B-Klasse Birkenfeld Ost am Ball - und auf der Torejagd ist.

 

Die Lieblingsposition in einer Mannschaft war für Pascal Schütze schon immer die eines Stürmers und dabei trug er am liebsten auch die Trikots mit den Rückennumern 9 oder 11. Sein Trainingsfleiß, so wurde es auch beim Nachhaken bestätigt, war und ist durchweg gut. "Ich versuche so oft zu trainieren, wie es geht. An manchen Tagen ist das jedoch nun arbeitsbedingt ziemlich schwierig", erläutert Schütze, der in der laufenden Saison neunmal in das gegnerische Tor traf, allerdings wegen einer verletzungsbedingten Pause 5 Wochen nicht verfügbar war. Seinen aktuellen Trainer Mirko Altmaier und ihn verbindet vor allem die Anhängerschaft zum gemeinsamen Bundesliga-Lieblingsverein Borussia Dortmund. Der 25-jährige hat den Beruf eines Maschinisten bei der Firmengruppe Finger GmbH. Sportlich will er als Fußballspieler zeitnah mit Eintracht Nahe Mitte den Aufstieg in die A-Klasse schaffen, was er, mit etwas Geduld die noch nötig ist, für realisierbar hält.

 

Pascal Schütze ist davon überzeugt, das er selbst in einer höheren Leistungsklasse, als in der B-Klasse, gut mithalten könnte. Der selbstbewusste Rechtsfuß traut es sich sogar zu, in der Bezirksliga spielen zu können. Ein Spiel, aus der Serie der Begegnungen, an die er sich immer wieder gerne zurückerinnert, ist noch gar nicht so lange her. "Es ist das mit 4:2 gewonnene Duell beim TuS Mörschied II beim aktuellen Tabellendritten, vom 1. Spieltag dieser Saison, bei dem mir drei Treffer gelangen", freut er sich jetzt noch augenzwinkernd über den Husarenstreich. Doch beim Fußballsport liegen oft Freud und Leid nah beieinander. Ungern erinnert sich Pascal Schütze immer noch eine Verletzung, die es an einem Trainingsabend gab, bei der er sich einen Bruch der Kieferhöhlenwand zuzog. Unvergessliche Momente listen Fußballspieler in der Regel erst am Laufbahnende auf, doch für Pascal Schütze gab und gibt es sie unentwegt. "Es sind die Spiele gegen Gegner, vor denen man immer schon größten Respekt hatte, und bei denen man nach wenigen Minuten schon merkt, dass man es eben doch mit einem Kontrahenten zu tun hat, dem man ebenbürtig ist". Und Schütze fügt hinzu: "Und wenn dann sich eben dein Gegner selbst den Hintern aufreißen muss, um dich nicht zur Entfaltung kommen zu lassen - dass sind für mich unvergessliche Momente".

 

Tore sind bei Pascal Schütze in der Tat keine Mangelware - schöne, und spektakuläre sind sein Markenzeichen. An das, welches für ihn unvergesslich bleiben wird, erinnert er sich deshalb auch spontan: "Es gelang mir beim Hallenfußball, im Trikot des FC Hohl Idar-Oberstein - gegen die Spvgg. Hochwald. Wir siegten 3:1".

 

   Pascal Schütze auf den Zahn gefühlt:                       

Seit 2015 spielst Du bei der "Eintracht". Was hat sich verändert, nachdem in diesem Sommer Mirko Altmaier die Funktion des Spielertrainers bei Eintracht Nahe  Mitte übernahm?

Es hat sich vieles und grundsätzliches verändert. Aber vor allem liegt es auch an den Spielern, die wegen ihm mit zu Eintracht Nahe Mitte kamen. Wir passen offenkundig alle gut zueinander und haben viel Spaß am Spielen in einer Mannschaft, aber auch bei der Arbeit im Training.

Ihr spielt trotz aller Rückschläge, die auch verletzungs- und krankheitshalber bedingt waren. eine recht gute Rolle in der oberen Tabellenhälfte, habt sogar in der Anfangspahse an den Rängen geschnuppert, die mit der Meister- und Vizemeisterschaft verknüpft sind!

Wir sind realistisch, haben sicherlich "noch" nicht das Format dazu, um Meister werden zu können. Uns geht es darum, uns in der ersten Tabellenhälfte behaupten zu können.

Es gab aber bereits einen Durchhänger mit 4 Spielen in Serie, die nicht gewonnen werden konnten, womit der zweistellige Tabellenbereich in Sichtweite kam!

Ich selbst konnte der Mannschaft in der Zeit allerdings nicht helfen, weil ich verletzt über 5 Wochen wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade auf der Fehlliste stand. Die Mannschaft gab sich in der Zeit des schlimmen, personellen Aderlasses aber nicht auf.

Gab es dafür einen "springenden Punkt"?

Das war zweifelsfrei die Verpflichtung von Mert Bekdemir, der vom Landesligisten VfR Kirn kam, und uns nun  sogar als Co-Trainer zur Verfügung steht. Das war der größte Schachzug und Gewinn, den wir in der Wechselphase überhaupt machen konnten.  

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 Das Spielerporträt:                            

Christian Keller ist ein Schwarzerdener Junge, spielt bei der SG Alteburg, in welcher der FSV Schwarzerden mit dem TuS Weitersborn und ASV Seesbach kooperieren. Seit 25 Jahren ist Keller für den FSV spielberechtigt. Fotos: imagoteam.tribüne.

underarmourSchon als Fünfjähriger war  Christian Keller für den FSV Schwarzerden spielberechtigt.  Der FSV ist nun einmal seit eh und je - und bleibt "sein" Verein. Nur in der Jugendspielzeit gab es in seinem Spielerpass zusätzliche Vereinseinträge, weil es nun mal beim FSV nicht die Möglichkeit gab, in der kompletten Jahrgangspalette Fußball zu spielen: Allerdings in der JSG Lützelsoon, bei der zahlreiche Jugendliche, auch aus Vereinen der Lützelsoon/Kellenbachtal-Region, wie der FSV, die Möglichkeit anboten, sich als Fußballer weiter zu entwickeln. Hier ging es für den damals Fünfjährigen unter anderem bei den Übungsleitern und Betreuern wie dem Henauer Hieronymus Huhn und dem Schwarzerdener Udo Schmidt los. In der Folgezeit wurde unter dem Zepter der Trainer Armin Horbach, dann vor allem in Merxheim nach der B-Jugendzeit, und bei den A-Junioren bei Norbert Jung, sowie Daniel Cäsar und Oliver Renner viel dazugelernt, was Christian Keller zu einem perfekten Fußballspieler formte. In der Mannschaft der SG Seesbach/Schwarzerden, die vor ebenfalls 25 Jahren aus der Taufe gehoben wurde, fühlte sich Keller am besten aufgehoben Nach seiner Jugendspielzeit erlebte er als aktiver Spieler alle Höhen und Tiefen mit - wurde und ist nach wie vor eine der Säulen des Teams. Eben jetzt in der SG Alteburg, die seit seit dem vergangenen Sommer besteht und die Basis dafür ist, dass an der "Südkurve" des Soonwaldes weiterhin Fußball gespielt wird.  Bald vielleicht auch in einer höheren Liga, denn "Alteburg" ist drauf und dran den Wiederaufstieg in die B-Klasse zuschaffen.

Dabei ist es auch für Trainer Matthias Baus wichtig, das er auf Spieler setzen kann, die zum festen Gerippe der Formation zählen. Vor allem auf Akteure im Defensivbereich, wie Christian Keller, der schon immer als Manndecker am liebsten und besten spielte, Kein Wunder das er auch am liebsten das Trikot mit der Nr. 2 trägt. Der 30jährige ist vom Job her Systemtechniker bei Boehringer und nennt bei der Frage nach seinem Lieblingsverein neben dem FSV mit dem 1. FCK gleich einen weiteren dazu. "Trotz allem", betont Keller, der offenkundig auch darunter leidet, dass es um den Traditionsverein derzeit nicht allzu gut steht. Sportliche Ziele gibt es auch für einen gestandenen 30-jährigen Fußballer immer noch, und gerade jetzt erst recht, denn Christian Keller hat Auf -und Abstiege, und auch die top Zeit des FSV in der A-Klasse miterlebt. "Nach dem Zwangsabstieg muss es uns einfach gelingen, in die B-Klasse zurückzukehren", wünscht sich Keller und bekräftigt im Gegensatz zur offizellen SG-Aussage, dass er selbst am liebsten nach dem aktuellen Spieljahr aufsteigen würde.

Weiterführende Ambitionen gibt es für ihn nicht. "Da sind meine Möglichkeiten und Fähigkeiten  wohl eher begrenzt".  An angenehme und unangenehme Erinnerungen gibt es auch für Christian Keller keinen Mangel.  Ab- und Aufstiege hat er miterlebt. Der bitterste Abstieg sei der jüngste gewesen, weil man wegen allzuviel Aderlass nur noch eine Neunermannschaft stellen - und deshalb statutengemäß nicht mehr in ejner B-Klasse antreten konnte. Torerfolge sind naturgemäß für einen Manndecker eher Mangelware, doch es gibt zahlreiche, an die auch Christian Keller immer wieder zurückdenkt. "Eines davon gelang mir gerade am jüngsten Spieltag, mit dem 1:0-Führungstreffer, den ich beim 8:0 gegen Kickers Kreuznach II erzielte".

Christian Keller auf den Zahn gefühlt:   

Gilt die immer noch vertretene offizelle Version, nach der die SG Alteburg den Aufstieg in dieser Saison nicht unbedingt anstrebt, auch für einen so ehrgeizigen und schon immer kämpferisch eingestellten Spieler, wie Christian Keller?

Es wäre in der Tat vielleicht auch noch zu früh, weil wir eine Mannschaft mit sehr vielen, ganz jungen Spielern haben. Die müssen sich erst einmal 'zurechtfinden'. Ich selbst aber, würde gerne jetzt schon aufsteigen, wenn wir es denn schaffen sollten.

Wie klappt das mit den 3 Vereinen, die in der SG Alteburg kooperieren. Kann man nach erst ein paar Monaten schon etwas analysieren?

Es läuft sehr gut. Wir haben viel Spaß beim Training und beim Spielen - außerdem schon eine ausgezeichnete Kameradschaft.  Eigentlich kannten wir uns ja auch schon, bevor es es zu diesem Zusammenschluss  kam, vom privaten Bereich her recht gut.

Es sieht ganz danach aus, als würden beim Saisonrest vor allem Vatanspor und auch Alteburg den Titelgewinn unter sich ausmachen. Wer ist denn  nun der Anwärter mit den besten Aussichten, als Meister über die Ziellinie gehen zu können?

Nach meiner Meinung haben zwar die zwei genannten Mannschaften, aber auch die SG Hundsbach die gleichen Chancen Meister zu werden.

Nur beim Spiel Vatanspor gegen Hundsbach trafen bislang zwei Mannschaften aufeinander, die zu den Kandidaten zählen. Bei all den anderen Begegungen ging es in der Regel nur darum, wie hoch oder knapp die Spiele enden. Ihr seid nun spielfrei, aber dann steht das Duell gegen Vatanspor auf dem Programm.

In der Tat ist es so, dass für das Trio der Anwärter, mit der einen Ausnahme in der Regel lösbare Aufgaben gab.  Aber die können ihre Tücken haben. Man  weiß ja nie, bei den zweiten oder gar dritten Mannschaften wo man dran ist, mit welchem aufgestockten Aufgebot sie vielleicht antreten. Wie etwa bei unserem 0:0, das es in Winterbach gab oder beim knappen 1:0 gegen Alsenztal III. Was das Spiel gegen Vatanspor betrifft wäre zu sagen, das es Bemühungen gibt, die für Freitag, 14. Oktober angesetzte Begegnung zu verlegen und neu zu terminieren.

Dann wäre Samstag, 22. Oktober, der nächste heiße Termin und Hundsbach der Spielort für die erste echte Bewährungsprobe - mit dem Spiel bei Top-Torjäger Oliver Seis!

Wenn  es so kommt, dann freue ich mich auf eine Begegnung, bei dem Oli vielleicht mein Gegenspieler ist. Wir kennen uns lange und sehr gut. Aber das Team der SG ist nicht nur Oliver Seis. Er ist zwar ein top Torjäger und versierter Fußballspieler, aber der Mitkonkurrent hat eine sehr gute Mannschaft, die gegenüber der des Vorjahres gezielt verstärkt werden konnte.

                                                                       

  Das Spielerporträt                            
                                                                                                                             
 

Daniel Goldschmidt spielt seit dem E-Juniorenalter im grünschwarzen Trikot des SV Oberhausen. Fotos: imagoteam.tribüne

 

"Charakter ist beispielhaft und zeichnet ihn aus"

 

Bei Burkhardt Uebel hat Daniel Goldschmidt bei den E-Junioren des SV Oberhausen das Fußball-ABC erlernt. In der Folgezeit gaben ihm auch die Übungsleiter Michael Wagner, Harald Priez und Armin Horbach viel mit auf den Weg in seine Laufbahn als Fußballspieler, das ihm auch jetzt noch zugute kommt. Die Lieblingsposition in einer Mannschaft war von Anfang an die eines Mittelfeldspielers und am liebsten trug er immer das Trikot mit der 8 als Rückennummer. Der 28jährige ist Verwaltungsinspekteur und hat das berufliche Ziel, Teamleiter zu werden. Sportlich geht es ihm als Fußballspieler des SV Oberhausen nun in der laufenden Saison darum, dass seine Mannschaft, und damit sein Verein, unbedingt das Klassenziel erreicht und in der A-Klasse bleibt. Aktuell ist der SVO Tabellen-13.

Daniel Goldschmidt ist bekennender FC-Bayern-München-Fan. Er fühlt sich in der A-Klasse und beim SV Oberhausen gut aufgehoben. "Er ist einer unserer gesetzten Spieler, auf die immer Verlass ist und die ein beispielhafter Charakter auszeichnet", lobt auch Spielausschusschef Erhard Müller den jahrelangen Stammspieler, der in Hahnenbach wohnt.

Daniel Goldschmidt fällt beim Nachhaken zu einem Spiel, an das er immer wieder denken wird, aus dem Stehgreif vor allem, das mit gleich 7:1 gewonnene Lokalduell ein, das es am 15. Mai  2011 in Oberhausen gegen den FC Viktoria Hennweiler gab. Apropos Lokalduell: Das nächste gegen den FC Viktoria steigt am 11. Spieltag und ist am Samstag, 8. Oktober, 16.30 Uhr, in Oberhausen.

 

  Wir sprachen mit Daniel Goldschmidt:    

Wie ist der Stand der Dinge, nachdem es für den SV Oberhausen im ersten Saisondrittel sicherlich nicht so lief, wie sich alle Beteiligten das vorgestellt hatten?

Es stimmt schon, dass es nicht gleich so für uns lief, wie wir das erwartet hatten. Vorhersehbar war nicht, dass wir im unteren Tabellendrittel angesiedelt sind, zumal es unser Ziel war, im Mittelfeld platziert zu sein. Von der Niederlage gegen den SC Birkenfeld einmal abgesehen, waren wir ja auch durchweg die spielbestimmende Mannschaft, doch die Endergebnisse brachten das nicht zum Ausdruck. Es war nun auch so, dass wir mit der angedachten Grund-Elf nicht spielen konnten und immer wieder neu disponieren mussten.

Aber, wie mit Benedikt Rothenberger gab es auch Spieler, die ein erfolgreiches Comeback hatten!

Unter anderem musste Benedikt lang Zeit aus beruflichem Grund mit dem Fußball pausieren, hat jetzt wieder drei Spiele mitgemacht und sein gelungenes Comeback am Sonntag mit dem Tor zur 1:0-Führung gegen die Spvgg. Nahbollenbach gekrönt. Ja, das ist ein Lichtblick - hinsichtlich der personellen Situation.

Erst einmal hart an der Zone mit den Plätzen, die den Abstieg bedeuten würden, angelangt zu sein, erfordert es viel Geduld, wieder in sicheres Fahrwassser zu gelangen?

Wir wissen, dass wir eine Mannschaft haben, die grundsätzlich die Stärke hat, um in der A-Klasse gut mitspielen zu können. Der kollektive Zusammenhalt hat uns schon immer ausgezeichnet und so wird es auch bleiben. Wir setzen alles daran, die A-Klasse zu halten und werden es auch schaffen.

Das Lokalderby gegen den FC Viktoria Hennweiler rückt zu einem Zeitpunkt näher, der nicht gerade günstig erscheint. Ist es trotzdem schon ein Thema?

In diesen Tagen gibt es in der Tat andere Prioritäten, mit denen wir uns beschäftigen.

Wie etwa das nun anstehende Spiel beim Tabellenachten, TuS Breitenthal, der 4 Punkte mehr, als der SVO auf seinem Habenkonto hat.

So ist es. Es wird sicherlich zu einer kampfbetonten Auseinandersetzung kommen, bei der es schwer wird. Aber über unsere Einsatzbereitschaft werden wir es packen, drei Punkte einzufahren.

                                                                                                             

                                                                                                                                     
 
 
  Das Interview                                 
 
 

                                                                      ,

 

Samy kickt nun dort, wo

 

   Uli Stielike groß geworden ist

Ex-VfL-Spieler Samy Zaidan arbeitet in Mannheim und spielt in Ketsch Fußball - Gedankengänge zur Simmertaler Kerb...

 

 Wo Samy mit dabei ist, werden Siege gefeiert. Fotos: 06K-HP/imagoteam/tribüne

                                           

Samy  Zaidan ist als Fußballspieler im VfL Simmertal "groß" geworden, hat von der Pike auf am Flachsberg das VfL-Trikot getragen und war bis zuletzt einer der Spieler bei Junus Mustafalic, die zu den Säulen der Mannschaft zählten, Und: er war DER Torjäger - den man gerade jetzt gut gebrauchen könnte. Beruflich bedingt musste er seinen Wohnsitz nach Mannheim verlegen. Fußball spielt er nun bei der Spvgg. 06 Ketsch und dass ist der Verein, in dem u.a. Uli Stielike, der unter anderem in Gladbach, Real Madrid und natürlich in der Deutschen Nationalmannschaft eine feste Größe war. Wir hakten bei Samy Zaidan nach, wie es mittlerweile im privaten, beruflichen und sportlichen Bereich ausschaut - und fügen Erläuterungen zu Uli Stielike hinzu.

   5 Fragen an Samy Zaidan:   

 Wie läuft es bei der Spvgg. 06 Ketsch, wie ist der aktuelle Stand der Dinge. Fühlst Du Dich dort wohl und so gut aufgehoben, wie "früher" beim VfL Simmertal?

Ich fühle mich bei der Spielvereinigung 06 Ketsch super wohl! Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen und mir den Einstieg einfach gemacht. Wir stehen mit drei Siegen aus fünf Spielen gut da, wollen allerdings noch eine Schippe drauflegen. Einen Vergleich zum VfL Simmertal zu ziehen ist sehr schwer. Jeder hier in meiner neuen Gegend und auch beim VfL weiß, dass Simmertal mein Heimatverein ist und ich immer wieder gerne dort bin. 

Gerade rechtzeitig im Vorfeld zur Kerb in Simmertal gelang dem VfL mit dem Sieg in Rehborn ein Befreiunggsschlag. Verfolgst Du die Abläufe in Simmertal noch? Was hast Du gedacht, als die Meldung vom Sieg des VfL in Rehborn, in Deinem neuen Wohnort in Mannheim eintrudelte?

Natürlich verfolge ich die Ergebnisse rund um den VfL Simmertal! Egal ob Erste oder Zweite. Ich stehe noch regelmäßig im Austausch mit Junus und erkundige mich, wie die aktuelle Lage ist. Dass der VfL so kurz vor unserer "Kerwe" wieder in die Spur findet, freut mich umso mehr! 

Gab es noch kein Heimweh bei Dir und der Gedanke daran, vielleicht doch noch mal das VfL-Trikot zu tragen? In Simmertal würdest Du sicherlich (auch als versierter Torschütze), mit offenen Armen empfangen werden!

Heimweh ist nicht das richtige Wort. Natürlich würde ich gerne meine Freunde und Bekannten öfter sehen, oder auch die Spiele des VfL Simmertal mal wieder auf dem Flachsberg sehen. Ich habe mich allerdings zu diesem Schritt entschieden und bereue ihn nach wie vor keine Sekunde. Ich bin absolut zufrieden in meinem Beruf - und auch in meinem neuen Team fühle ich mich wohl. Natürlich mag ich so schnell wie möglich nochmal für den VfL auflaufen. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich jede Möglichkeit nutzen möchte, irgendwie nochmal für Simmertal zu spielen und am liebsten auch zu treffen!

Kommst Du vielleicht sogar auf einen Sprung zu einem oder zu beiden Kerbespiele am Samstag vorbei, oder kann Dein Arbeitgeber und auch die Spielvereinigung 06 Ketsch überhaupt nicht auf Dich verzichten?


Ich denke sowohl mein Arbeitgeber als auch die Spielvereinigung haben genügend Leute um meinen Ausfall zu kompensieren. Ob ich es nach Simmertal schaffe, lasse ich mal offen stehen. Ich habe zwar am Samstag frei, allerdings eröffnen wir am 29.September 2016 in Q6 das gesamte Einkaufszentrum in Mannheim und es sind viele Dinge zu erledigen.

Zum Schluss die Prognosen von Dir zu den Kerbespielen des VfL Simmertal ?

Beide Mannschaften werden Heimsiege landen. Ich weiß, dass die Jungs darauf brennen die Kerb für uns entscheiden zu wollen und bin überzeugt davon, dass sie es auch schaffen werden!

                                                                                                                             

Ehrenmitglied
 

Uli Stielike, ein Ketscher Nachwuchstalent macht Karriere: Vom Sandplatzknirps zum Fußballstar. Als der kleine Ulli 1962 als 7jähriger in der 3. Schülermannschaft der Spvgg 06 zu kicken begann, sah man bereits, dass der Kleine mit dem Ball umgehen konnte. Dass aus ihm später aber ein Fußballprofi von Weltklasse werden würde, das hätte allerdings damals niemand vorauszusagen gewagt. Seine Karriere ist bisher einmalig im vielfältigen Ketscher Sportgeschehen. Als Knirps schon war er besessen von dem runden Leder, und er ließ keine Gelegenheit aus, sich damit zu beschäftigen. Wenn der kleine Kerl mit dem viel zu großen Trikot auf dem Platz seinem meist größeren Gegenspieler den Ball durch die Beine spielte, schüttelten damals schon die Leute verwundert den Kopf.Sein großes Talent wurde dann auch bald auf Kreis- und Verbandsebene entdeckt. 1968 holte ihn der damalige Verbandstrainer Nordbadens, Herbert Widmayer, in die Nordbadische C-Jugendauswahl. Ihm hat Ulli in seiner Karriere viel zu verdanken. Der erfahrene Fußballlehrer erkannte sofort, welches Riesentalent in dem Ketscher Jungen steckte.

Beim Duisburger Schüler-Länderturnier 1969, wo Ulli bester Spieler seiner Mannschaft war, wurde er kurioserweise nicht in die Schülernationalmannschaft berufen, da er angeblich körperlich noch zu schwach war. So jedenfalls lautete damals das Urteil der DFB-Verantwortlichen.
Welches Riesenglück für Uli, dass wenig später Herbert Widmayer DFB-Jugendtrainer wurde. Er holte 1972 seinen nordbadischen Lieblingsschüler vom Fleck weg in die A-Jugend-Nationalmannschaft. Als Spielführer und Libero erhielt er dort glänzende Kritiken, und sein Name stand bald in den meisten Notizbüchern der Bundesligatrainer. Doch der frühe Rummel stieg Ulli nicht zu Kopf. Er widerstand den Angeboten der Bundesligavereine und spielte weiter in der Ketscher A-Jugend.

underarmour

Kurz vor seinem Wechsel zur Aktivität war es dann soweit. Hennes Weisweiler, Trainer von Borussia Mönchengladbach, und bekannt für sein Geschick mit jungen Talenten, hatte das Rennen gemacht. Im Februar 1973 wechselte Ulli ins Gladbacher Fußballlager über. Viele Fußballfreunde erinnern sich heute noch gern an das Ablösespiel gegen die Gladbacher Borussen, das im Sommer 1973 vor fast 5000 Zuschauern im Hockenheimer Waldstadion stattfand.
Und danach ging’s mit Ulli Stielike steil bergauf. Im gleichen Jahr noch wurde er mit Gladbach Deutscher Pokalsieger, 1975 UEFA-Pokalsieger und Deutscher Fußballmeister, 1976 und 1977 seine dritte Deutsche Meisterschaft in der Borussenelf.

Früh begann auch seine internationale Karriere. Gleich nach seinem Wechsel in die Bundesliga wurde er in die Amateurnationalmannschaft berufen, der er bis 1975 angehörte. Zu den herausragendsten Ereignissen gehört hier wohl seine Teilnahme an der Europameisterschaft für Amateure im Jahre 1975 und eine Reise nach China im gleichen Jahr.

Im Mai 1975 berief ihn Bundestrainer Helmut Schön in die A-Nationalmannschaft, wo der erst 21jährige sein erstes Länderspiel gegen Österreich bestritt. Danach gehörte er zum festen Aufgebot, das 1978 Deutschland in Argentinien vertreten sollte. 1977 kam es dann zum Eklat. Ulli entschied sich für ein verlockendes Angebot des spanischen Renommierclubs Real Madrid und kehrte dem deutschen Fußball den Rücken. Dieser Schritt kostete ihn die Teilnahme an der WM ’78, denn der DFB wollte in Argentinien nur Spieler einsetzen, die auch in Deutschland spielten.

Ulli avancierte bei Real Madrid schon in kürzester Zeit zum überragenden Spieler und gewann mit seiner Mannschaft dreimal die Spanische Meisterschaft und einmal den Spanischen Pokal. Eine Leistung, die ihn zu einem der beliebtesten Spieler in Spanien machte.

Nach der Weltmeisterschaft in Argentinien, die für den deutschen Fußball enttäuschend verlaufen war, wurde Jupp Derwall Bundestrainer. Er war es, der Ulli Stielike wieder in die Nationalmannschaft zurückholte. Der Erfolg gab ihm recht, denn 1980 wurde die Deutsche Nationalmannschaft mit dem überragenden Libero Ulli Stielike Europameister. Dieser Titel dürfte wohl der wertvollste sein in seiner an Trophäen reichen Fußballlaufbahn. (eigener Bericht/Spvgg.)

                                                                                                                                                     
 
 
 Das Spielerporträt:                   
 
 

Immer kämpfen, egal in welcher Lage

 

Fabian Schwarz ist als 18-jähriger der Youngster im Team des FC Viktoria Hennweiler. Er ist nach wie vor für die A-Junioren spielberechtigt, doch er gehört bei FCV-Trainer Daniel Speh zu den Spielern, die, wenn sie denn fit sind, zum engeren Kreis des Kaders. "Bei Bedarf" ist Schwarz gerne bereit, bei den A-Junioren von Kirner Land in der Landesliga zur Verfügung zu stehen. Foto: imagoteam.tribüne

Ein Finale - so schön und traurig zugleich!

Beim SC Kirn-Sulzbach, der damals mit dem SV Bergen in der Jugendarbeit kooperierte, machte Fabian Schwarz bereits als Dreijähriger die ersten Fußball-"Gehversuche" und übte im Training bei Berthold Bleisinger und seinem Vater Bernd, dem SCK-Keeper, wann immer sich eine Gelegenheit bot, gegen das runde Leder zu treten. Weitere Trainer, bei denen sich Fabian entwickelte, waren Erhard Hoffmann, Harald Römer und nun ist es Daniel Speh.  Aber vor allem war es Vater Bernd, dem es offenkundig allerdings nicht gelang, Fabian davon zu überzeugen, das er sein "Torwartnachfolger" werden kann. "Denn, meine Lieblingsposition in einer Mannschaft ist die des Mittelstürmers - und erst mit Abständen die eines Torhüters", erläutert der Youngster, der auch schon seit eh und je am liebsten die Nr.9 als Trikotnummer trägt.

Oliver Kahn und Bastian Schweinsteiger waren, und sie sind seine Idole. "Wegen ihres Willens, unbedingt und immer gewinnen zu wollen, und auch das Beste aus sich herauszuholen". Immer Kämpfen, ganz gleich in welcher Situation, ist auch seine Devise.  Der 18-jährige macht derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FJS) als Sportlehrer an der Grundschule in Simmertal - und möchte später die Laufbahn eines Berufssoldaten einschlagen. Als sein sportliches Ziel gibt er an, sich als Fußballspieler immer weiter entwickeln zu wollen - um sich noch besser präsentieren zu können. "Immer wieder dazulernen, von den älteren und erfahrenen Spielern", ist sein Credo.  Fabian ist davon überzeugt, dass er sogar in höheren Bereichen, als in der A-Klasse, wie nun beim FC Viktoria Hennweiler,  spielen kann. "Zur Zeit gilt es allerdings, sich auf dass zu konzentrieren was relevant ist, um in der laufenden Saison das Bestmögliche zu erreichen.

Zwei Spiele gibt es, an die sich Fabian Schwarz  immer wieder gerne zurückerinnert. Da ist zunächst die Partie mit den A-Junioren des FC Hennweiler, bei der es vor bald 3 Jahren gegen seinen Ex-Verein, SC Kirn-Sulzbach, ging. "Wir gewannen mit 5:1, und mir glückten alle fünf Treffer", erinnert sich der Torjäger. Zum anderen war es eine schöne und unangenehme Erinnerung zugleich, die es für ihn im Zusammenhang mit dem Pokalfinale der A-Junioren in diesem Sommer in Fürfeld gab, das ganz stark geführt, am Ende verloren wurde. "So ein gutes, aber auch trauriges Spiel zugleich, hatte ich bis jetzt noch nie erlebt,  gibt er zu.

Auch hinsichtlich seiner vielen Tore, die ihm bereits gelangen, fällt es natürlich schwer, sich für eines zu entscheiden, dass am besten gelungen war. "Da gibt es unter anderem einen Treffer, den ich gegen den SC Idar erzielte, und der mir direkt nach dem Anstoß gelang und der unhaltbar im Winkel landete. Ein weiteres Tor, dass ich nicht vergessen kann, ist ein Treffer, den ich im Pokalhalbfinale der A-Junioren, letzte Saison gegen Meisenheim erzielte. Da kam ich gerade von einem Leistenbruch genesen, in die Mannschaft zurück und traf mit meinem starken, rechten Fuß aus gut 30 Metern direkt in den linken Winkel zum 1:1-Ausgleich", erzählt Fabian, der auch zugibt, (im Gegensatz zu Vater Bernd) FC Bayern-Fan zu sein -  und auch bleiben wird. Für ihn selbst gibt es nur 2 Vereine, die in seinem Spielerpass vermerkt sind: Bis einschließlich der C-Junioren spielte er im Trikot des SC Kirn-Sulzbach und dann  für den FC Viktoria Hennweiler.

  Bei Fabian Schwarz nachgehakt  

 Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?

Leider hatte ich mich beim Spiel in Rhaunen bei unserem Sieg gegen die SG Idarwald verletzt und musste mit einem Muskelfaserriss raus.  Auch Anton Armakov laboriert an einem Muskelfaserriss. Bei ihm ist es, obwohl er unbedingt wieder spielen will, aber etwas schlimmer. Daniel Menebröcker fehlte zuletzt erkrankt, doch er wurde gegen Oberbrombach eingewechselt und ist wieder mit dabei. Ich selbst hoffe, dass ich beim Spiel am Sonntag beim Spitzenreiter FC Hohl, an der der Finsterheck wieder mit dabei sein kann.

Ihr habt beim Saisonstart gesiegt, dann verloren, anschließend wieder gewonnen und erneut prompt verloren. Dann gab es 3 Niederlagen in Serie und es folgten zwei Siege hintereinander. Beständigkeit sieht anders aus!

Das stimmt. Es gab ein Auf und Ab und im gewissen Sinne ging es ein wenig drunter und drüber. Dabei haben wir in der Regel immer gute Spiele gezeigt, aber hier und da sind wir in einerbestimmten Phase "eingebrochen".

An was muss also vordergründig noch gerarbeitet werden?

Wir müssen grundsätzlich unsere Linie durchziehen, dann werden wir auch konstanter Auftreten.

                                                                                                                                                                              

                                                                                                                                                                                                     

 

 Ricardo Ridder im Interview:     

 

"In jeder Sekunde des Spiels hellwach sein!"

Ricardo Ridder ist der Trainer der B-Junioren der JSG Kirner Land. Ridder assierte bereits, als noch Junus Mustafalic die Mannschaft coachte, doch jetzt schwingt er das Zepter in diesem Juniorenbereich auf dem Flachsberg, wo der Spiel- und Trainingsbetrieb abgewickelt wird. Die Mannschaft, die in der Landesliga Nahe spielt, ist mit einer Niederlage und einem Sieg in die Runde gestartet.

                                                                    

 

Ricardos Fußball-Laufbahn:

"Ich persönlich habe alle Jugendbereiche beim VfR Kirn durchlaufen. Aktiv war ich dann noch 2 Jahre in Kirn. Von 2010 -2013 war ich beim SV Oberhausen Seit 2013 bin ich beim VfL Simmertal, wo ich mich sehr wohl fühle. In diesem Verein passt einfach alles. Jede führende Position ist hervorragend besetzt. Hier herrschen perfekte Voraussetzungen für einen Fußballer.

Jeder einzelne Trainer den ich bis jetzt hatte, hat mich in irgendeiner Form weiterentwickelt. Über meine beiden Trainer die ich bis jetzt beim VfL hatte, kann ich nur positives sagen. Zum einen ist das Junus Mustafalic, der schon beim SV Oberhausen mein Übungsleiter war und ich nun schon 5 Jahre als Trainer hab.

Ich durfte bis jetzt viel von Junus lernen. Als Spieler, aber auch im vergangenen Jahr als Trainer. Zum anderen Erhard Geiß, der ca. 1 Jahr mein Trainer beim VfL war. Auch bei Erhard durfte ich, auch wenn es leider nur 1 Jahre war, viel dazu lernen. Gerade im taktischen Bereich".

                                 

  Wir sprachen mit Ricardo Ridder:              

Was hat Dich bewegt eine Jugendmannschaft als Trainer zu coachen und zu betreuen?

Ich persönlich finde es total Interessant, die Entwicklung der Jugendlichen in diesem Alter zu sehen. Fußballerisch wie auch charakterlich. Als ich dann letztes Jahr die Möglichkeit hatte, mit Junus Mustafalic und Lukas Klostermann die B-Jugend zu betreuen, war das für mich genau das, auf was ich richtig Lust habe.

                                             

Die Vereine suchen heutzutage händerringend Betreuer und Trainer für ihren Jugendmannschaften. An was liegt es, dass immer weniger dazu bereit sind, eine solche Aufgabe zu übernehmen?

Ich vermute, dass heutzutage einfach immer weniger Menschen Zeit dafür finden/haben, eine Jugendmannschaft zu betreuen und zu coachen.
 
                                        
 

Wie ist es mit den B-Junioren der JSG Kirner Land: ist es eine pflegeleichte Gruppe, oder muss man bei dem einen oder anderen auch mal eine Auge zudrücken?

Ich kann über keinen einzigen Spieler etwas negatives sagen. Wir haben charakterlich wirklich einen hervorragenden Jahrgang in der B-Jugend. Alle Spieler die da sind, ziehen Training für Training voll mit und haben Lust dazu, zu lernen. Es macht absolut Spaß, mit den Jungs zusammen zu arbeiten.

                                    

Was habt Ihr Euch vorgenommen, was wollt und könnt Ihr in der Landesliga erreichen?

Unser Fokus lag in der Vorbereitung darin, eine Mannschaft zu werden. Ein Team, in dem jeder für jeden alles gibt. Das ist unsrer Meinung nach die Basis dafür, guten und erfolgreichen Fußball zu spielen. In der Runde wollen wir einfach von Spiel zu Spiel schauen. Wir wollen in jedem Spiel alles abrufen was in uns steckt. Wir wollen uns fußballerisch weiterentwickeln, sodass jeder einzelne später eine gute Grundlage hat, um in paar Jahren im aktiven Bereich spielen zu können. Welcher Tabellenplatz dabei am Ende für uns rausspringt, wird man dann sehen.

                                                        

In welchen Bereichen läuft es bereits ganz gut, und wo muss der Hebel noch angesetzt werden?

Im fußballerischen Bereich haben die Jungs schon einen Schritt nach vorne gemacht. Wir möchten schnellen, einfachen Fußball spielen. Da haben die Jungs schon dazu gelernt. Auch mental, alles für den anderen zu geben sehe ich uns auf einem guten Weg. Wo wir uns noch verbessern müssen, ist in jeder Sekunde des Spiels hellwach zu sein. Auch kommunikativ müssen wir noch nachlegen. Die Jungs sind noch zu leise auf dem Platz.

                                                                                                                                                                                                     

                                                                                      

 

   Tribünengespräch                                 

 

                                                                     

 

 In unserer hektischen Zeit,

 

die Seele einfach mal  baumeln lassen

Herrsteiner Facharzt Bernd Strube weist auf seine Auslandserfahrungen hin - Mit Familie auf Tour in France

Mit dem Fahrad und der Familie den Flusslauf der französischen Loire von der Quelle bis zur Mündung erkundet. 

                                                                                   

Dr. med. Bernd Strube hat seit 1992 seine Facharztpraxis für Allgemeinmedizin in Herrstein.  Im Interview mit der Tribüne präzisiert er das Angebot der Leistungen, die in seiner Praxis Patienten zu Gute kommen können.

 Wenn Sie darüber hinaus noch mehr wissen möchten >>>: http://dr-strube.net/index.htm

                                                    

Herr Dr. Strube, seit 1992 haben sie Ihre Facharztpraxis für Allgemeinmedizin in Herrstein. Sie bieten Ihre Leistungen für Privat- und Selbstzahler an. Schreckt das nicht jemanden ab, der seit Jahr und Tag mit seinem Hausarzt gut zurechtkam - aber auf Sie aufmerksam gemacht wurde, weil die fachärztlichen Leistungen ihrer Praxis ja weit über das hinausgehen, was man unter der gängigen Allgemeinmedizin versteht?

Fast uneingeschränkte und zeitlich unbegrenzte Behandlungs- und Praxisleistungen können eine höhere Effizienz zur Folge haben indem es dem Patienten zu Gute kommt, dass ein Privatarzt freier entscheiden kann z.B. bei den Untersuchungen zur richtigen Feststellung der Erkrankung und in der Medikamentenfrage. Das ist ein sehr positiver Aspekt und unsere Patienten wissen das breite Leistungsspektrum zu schätzen.

Sie weisen nun auch im Internetportal „TRIBÜNE“ auf ihre Leistungen hin, sprechen damit ein Publikum aller Altersstrukturen an. Sport treiben in der Regel schon Kleinkinder, aber immer mehr auch Menschen der älteren Generationen. Aber es gibt ja auch Besucher Ihrer Internetseite, die beim Sport nur Zuschauer sind. Sind Ihre Leistungen für Patienten nur einer bestimmte Altersgruppe angedacht, oder sprechen Sie das gesamte Spektrum an?

Medizinische Behandlungen sind keine Frage des Alters. Im Vordergrund steht immer die Erkennung des Problems mit der damit verbundenen Diagnose zur Gesundung des Patienten. Deshalb kann z.B. Früherkennung nicht früh genug beginnen. Als Privatarzt kann man hier besondere Programme anbieten.Kategorie:

Sie weisen auch darauf hin, dass in Ihrer Praxis Deutsch, Englisch, Russisch, Chinesisch und Hunsrücker Platt kommuniziert werden kann. Erfahrungen seien in der internationalen Medizin in Südafrika, Südamerika, Indien und China gesammelt worden. Wie kommt Ihnen das zu Gute, zumal es in Herrstein doch vorwiegend Patienten geben dürfte die den Hunsrücker Dialekt bevorzugen?

Sicherlich kommt ein Teil der Patienten aus dem hiesigen Raum, den man von Trier bis Mainz definieren kann.

Doch die Globalisierung bringt auch Patienten mit sich die aus Indien, China, Russland usw. kommen. Dabei kommt es auch den Patienten zu Gute, dass wir mehrere Sprachen als Hilfsmittel nutzen können.

Zusätzlich ergänzen auch meine Auslandserfahrungen - von der Diagnostik bis zur Anwendung - die schulmedizinische Ausbildung hier in Deutschland. Es ergeben sich positive Elemente und Aspekte sowie Wirkungsmechanismen.

Ein Beispiel ist die Akupunktur. Sie hat keine Nebenwirkungen, wie bestimmte Medikamente und schon Goethe wusste, dass es weit mehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir ahnen.

Sie haben ihren aktuellen Urlaub in Frankreich genossen. Sie sind mit dem Fahrrad von der Mündung der Loire bis zu seiner Quelle rund 800 Kilometer geradelt. Es ist der größte, zum Atlantik hinfließende, unregulierte Fluss unseres Nachbarlandes. Sicherlich haben Sie Land und Leute kennengelernt. Leben die Franzosen gesünder, als wir?

In gewissem Sinne ja. Dazu gehört das gesunde Essen, der mäßig genossene Rotwein als auch die größere Ruhe mit der sie Dinge angehen.

Die Loire Tour (Erkundung auf dem Fahrrad) kann ich jedem nur empfehlen. der frische Luft, sanfte Natur und eine ursprüngliche Flusslandschaft mag.

Auch das ist Teil aktiver Gesundheitspflege in unserer hektischen Zeit, die Seele einfach baumeln zu lassen... Es war meine bisher intensivste aber auch anstrengendste Fahrradtour. Selbst mein Sohn (15) war von diesen außergewöhnlichen Erfahrungen begeistert.

                                                          

                                                                                     

 

  Punktspiele      haben Priorität  

 

                                                                                        

 

SG-Trainer Matthias Baus im Interview

                                                                                        

Matthias Baus wurde, nachdem während der Sommerpause die SG Alteburg aus der Taufe gehoben wurde, als (Spieler-) Trainer gewonnen. Baus war früher Spielertrainer des einstigen TV Bärweiler (1997  bis 1999),  ging später als Fußballer eigentlich zur 1b der SG Hüffelsheim, wurde aber schon nach einem Vierteljahr in den Landesligakader hochgeholt. Bei der SG Hüffelsheim gab es für ihn die längste Zeit als Fußballspieler einer Mannschaft. Baus trainierte auch die B-Junioren, zunächst beim TuS Waldböckelheim, dann in einer SG mit dem FC Meisenheim und dann noch bei SooNahe. Bei der SG Alteburg geht es ihm auch darum, dass das gute Miteinander der Kicker der 3 beteiligten Vereine weiteren Bestand hat und sich letztendlich auch Erfolge einstellen. 

                          Wir sprachen mit Matthias Baus:                             

Am Sonntag war es bei "Alteburg" wieder mal ganz knapp, während sich die Mitkonkurrenten beim Toreschießen wieder einmal gegenseitig überboten haben.

Es war gegen SG Alsenztal III ein gutes Spiel - beider Mannschaften. Wir hatten sogar in der ersten Halbzeit riesiges Glück, dass Keeper Kai Schmidt bei einem Alleingang bravourös parierte. Es war ein ausgeglichenes Spiel. In Durchgang 2 hatten wir 4 hochkarätige Chancen, von denen Murad Jouma eine nutzen konnte. Alsenztal rückte mit allem was Beine hatte, also auch dem Torwart, auf und setzte uns gehörig unter Druck: Kai hatten wir es letztendlich zu verdanken, das wir gewannen, denn er rettete mit zwei weiteren Paraden unseren Sieg. Es hätte auch anders ausgehen können!

Gibt es Ambitionen hinsichtlich der Aufstiegsränge.

Dazu möchte ich eigentlich nichts sagen. Wir schauen immer nur auf uns, geben das Beste und sehen mal was dabei herauskommt. Jedes Spiel muss erst einmal angegangen werden. Auch gegen Nordpfalz hatten wir beim jüngsten Auswärtsspiel Glück. Die hätten das 2:2 schießen können, doch auch hier parierte Kai Schmidt sensationell und im Gegenzug machten wir aus dem 2:1 noch ein 3:1.

Und wie sind die Aussichten im Pokal: Am Mittwoch geht es in Schwarzerden gegen den Tabellensechsten der A-Klasse, TuS Waldböckelheim.

Wir wollen und werden das Beste geben, aber darauf achten, daß niemand verletzt wird. Beiderseits. Die TuS ist eine starke, ambitionierte A-Klassenmannschaft. Ein Sieg von uns wäre sicherlich eine riesiger Überraschung. Mehr Priorität hat für mich und uns alle, das folgende Meisterschaftsspiel bei SV Winterbach II. Pokal ist vielleicht nur eine Momentsache, aber in der Meisterschaft ist es schön, so lange es geht, vorne mit dabei sein zu können. Und da ist eben jedes der vielen Spiele wichtig.

                                               

                                                                                                                                                                                                                 

     Die Nr. 4        Im Spielerporträt  

Erkut Özdemir ist gebürtiger Kirner und fing schon im Bambini-Alter an Fußball zu spielen: Bei Berthold Bleisinger im SC Kirn-Sulzbach, gab es die ersten "Gehversuche". Dann war Erhard Hoffmann einer seiner Übungsleiter. "Von dem habe ich eine ganze Menge gelernt. Erhard war für mich wie ein Kumpel", lobt Erkut das gute Miteinander und die Art, wie Hoffmann auch ihm vieles mit auf den Laufbahnweg als Fußballer gab. Auch Rüdiger Hahn und Oliver Jelacic, später beim VfR 07, bescheinigt er, sehr gute Trainer gewesen zu sein, von denen er viel lernte. Am liebsten spielte der mittlerweile 22-jährige, von den Anfängen an, in der Abwehr. Er wurde von den jeweiligen Trainern aber auch oft genug im Mittelfeld eingesetzt und trug immer die Nr. 4 auf dem Trikot - die seine Lieblingsnummer ist. Sein Lieblingsverein ist Galatarasay Istanbul. Erkut arbeitet als Industriemechaniker bei Michelin in Bad Kreuznach.

Fußball spielt er in der 3. Saison beim SV Vatanspor Kirn, mit dem er einmal aus der B-Klasse abstieg und "beinahe" nach der letzten Saison wieder aufgestiegen ist. Diesmal soll es allerdings klappen. Der Rechtsfuß traut sich sogar selbst mehr zu, als in der B-Klasse zu spielen, und glaubt auch in der A-Klasse gut zurecht kommen zu können. Ein Spiel an das er immer wieder gerne zurückdenkt, ist das letztjährige gegen den VfR Kirn II. "Da habe ich unsere Mannschaft mit zwei Freistoßtoren in die Aufstiegsrelegation geschossen", erläutert Erkut. Es gibt aber auch eine unangenehme Fußball-Einnerung. Beim Relegationsspiel um den B-Klassen-Verbleib gegen den SC Birkenfeld II handelte er sich in Mittelreidenbach einen Nasenbruch ein, so das ein Weiterspielen nicht mehr möglich war. Am Ende wurde die Begegung recht unglücklich verloren - auch weil weitere Säulen der Mannschaft auf der Liste der Verletzten standen. Seitdem spielt Vatanspor in der C-Klasse Bad Kreuznach West - und nicht nur Erkut ist sich sicher, dass es nun mit dem Wiederaufstieg klappen wird.

Erkut Özdemir auf den Zahn gefühlt:

Vatanspor und der 2. Tabellenplatz: An vier der bisherigen 6 Spieltage habt ihr diese Position besetzt. Allerdings seid ihr punktgleich mit dem Ersten und Dritten und nur das Torekonto gibt den Ausschlag. Was soll zeitnah passieren?

Unser  Ziel ist es, diesmal auf jeden Fall aufzusteigen und zwar als Tabellenerster und Meister. Und wir alle sind überzeugt, dass wir das schaffen.

Bis jetzt ging es gegen keinen der Mitfavoriten, nur gegen Mannschaften, die man als Tore- und Punktelieferant einschätzt. Aber auch die anderen, die für den Aufstieg in Frage kommen, haben es bislang nur mit eher schwächeren Gegnern zu tun gehabt. Wie wird es, wenn es zu den Nagelproben kommt?

Wir haben das Zeug dazu, uns gegen die Mitfavoriten durchsetzen zu können. Auch, weil wir eine top Kameradschaft haben. Unsere Stärke ist der Teamgeist. Wir verstehen uns nicht nur beim Fußball, auch ansonsten im privaten Bereich ausgezeichnet.

Und an was müsst ihr noch arbeiten?

Immer wieder an der Kondition, aber das ist bei dem diesmal so guten Trainingsbesuch ja regelmäßig der Fall, aber auch an der Chanenverwertung.

Wer ist denn nun der größte Widersacher im Ringen um die Meisterschaft?

Ich sage mal, das es die SG Hundsbach wohl ist, allein von den bisherigen Ergebnissen her.  Alteburg hat auch seine Stärken, aber sie schießen nun mal nicht so viele Tore, haben durchweg knapper gewonnen, als Hundsbach und wir.

                                                                  

                                                                                                                                                                                                                                                     

                                                              

   Das Spielerporträt: 

 

   PW9     "Welle" garantiert Tore   

"Mein Leben lang trag ich schon das Trikot mit der Nr.9, und so wird's auch bleiben", sagt Philipp Wellendorf, der das Fußball-ABC beim FC Viktoria Hennweiler, seinerzeit im Bambinialter bei  Rainer Scheurer , und auch bei seinem Vater Karsten erlernte - der "immer noch" sein Trainer ist.  Jetzt allerdings bei der Spvgg. Teufelsfels, bei der Philipp seit nun etwas mehr als einem Jahr Fußball spielt. 

                                                

Bevor sich der mittlerweile 22-jährige (als eingefleischter HSV-Anhänger) am Fuße des besagten Felsens erstmals das teuflisch rote Trikot der Spielvereinigung überstreifte, gab es ein bewegtes Hin und Her, bei dem es einige Stationen gab, die er in seiner bisherigen Laufbahn als Fußballer nicht missen möchte. "Ausgesprochen gut hat es mir aber bei der JSG Meisenheim gefallen, wo ich in der B-Jugend dabei war, mit der wir in die Verbandsliga aufstiegen, und bei der es eine prima Kameradschaft und Zusammenhalt gab", erinnert sich Wellendorf.

underarmourSchon vorher, und dann zum FC Hennweiler zurückgekehrt, war auch Harald Römer für ihn ein Coach und Übungsleiter, der ihm viel mit auf den Weg gab.  Dann aber, als die Altersgrenze erreicht war, ging es zum SV Mittelreidenbach, wo Vater Karsten das Trainer-Zepter schwang. Anderthalb Jahre spielte er für "Rot-Weiß", dann ging es erneut zurück zum FC Viktoria. Hier erwischte es ihn bei einem Spiel gegen die SG Unnertal folgenschwer mit einem Schulterbruch, mit dem er monatelang sozusagen "Auf Eis" lag. Im Sommer 2015 gab es dann den überraschenden Wechsel zur Spvgg. Teufelsfels, wo zunächst Michael Minke sein Coach war, und dann wieder Vater Karsten.

"Wir haben hier bei Teufelsfels eine ausgesprochen gute Kameradschaft, verstehen uns ausgezeichnet mit- und untereinander und unternehmen auch viel zusammen", bestätigt der Torjäger des Teams, der in der letztjährigen Saison in 30 Punktspielen 25 Treffer erzielte und in der noch so jungen, aktuellen Serie in den ersten drei Spielen, sechsmal traf.  Erstmals allerdings nicht beim jüngsten Punktspiel, bei dem es die knappe 2:3-Niederlage in Nahbollenbach gab - und auch beim 3:0-Pokalsieg am Mittwochabend nicht, doch da stand er wegen seiner Schichtarbeit bei einem Autoteile Zulieferer auf der Fehlliste. 

  Wir hakten bei Philipp Wellendorf nach:  

Ihr seid optimal gestartet und dann gab es letzten Sonntag zwar eine recht knappe Niederlage, aber - wie es in der Vereinshomepage hieß - auch bedingt durch eine "Unterirdische Leistung" der Mannschaft.

Nicht nur für mich, war dieses Spiel und unser Auftreten eine Ausnahme, denn wir waren in der ganzen bisherigen Zeit sehr gut drauf, und sind es immer noch. Diese Niederlage hatte keine Spuren hinterlassen, wie man bei dem folgenden Pokalsieg drei Tage später sah. Wir arbeiten weiter daran, eine konstante Leistung zu bringen. Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wir können und wollen alle mit dieser Mannschaft etwas erreichen.

Und wer ist der Favorit auf den Titelgewinn und den Relegationsplatz?

Für mich ist der SV Mittelreidenbach der heißeste Anwärter auf den Meistertitel und die Spvgg. Fischbch ist ein weiterer Favorit.

Und die anderen 15 Formationen?

Davon kann (fast) jeder jeden schlagen - wie es die 'Zweite' der Spvgg. Nahbollenbach, die bis Sonntag noch kein Spiel gewonnen hatte, gezeigt hat. Da dachte wohl der eine oder andere 'die hauen wir mal ganz einfach so weg'. 

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