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 Landesliga-Fußball Auf Loh: VfR 07 vs. VfB Reichenbach am Sa. 26.05./17 Uhr

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Spielern und Verantwortlichen von Vereinen des Kirner Landes auf den Zahn gefühlt. Jetzt aktuell: Porträt mit Marcel Werle (SC Kirn-Sulzbach).

                                   

 

 

 

                                 

"Hier gibt es noch, das man auch nach dem Spiel zusammensitzt"

Hat klare Vorstellungen darüber, was erreicht werden sollte: Marcel Werle. Fotos: imagoteam.tribuene

 

'Gute Spieler gehen - aber es kommen auch gute'

Marcel Werle ist ein in Idar-Oberstein aufgewachsener, nach wie vor dort wohnender Junge, der bereits als Fünfjähriger auf dem legendären Volkesberg das Fußball-ABC bei den Bambini des ASV erlernte- und seine Jugendspielzeit später beim SC Idar-Oberstein abschloss. Der 27-Jährige ist vom Job her am heimatlichen Bundeswehrstandort Berufssoldat, spielte in seiner Freizeit immer schon am liebsten Fußball, doch mittlerweile beim SC Kirn-Sulzbach, bei dem er nach dem Saisonende der Serie 2017/18 die Funktion des Spielertrainers übernehmen, und Nachfolger von Jochen Schneider werden wird.

Bis zum Ende der Zeit, bei der man bei den C-Junioren am Ball sein kann, trug Werle das ASV-Trikot. Dann wechselte er zum VfR Kirn, wo er auch noch in einer Saison bei den A-Junioren mit dabei war, dann aber im letzten Jahr seiner A-Junioren-Spielzeit beim SC Idar-Oberstein versuchte, noch weiter vorwärts zu kommen. Sein allererster Trainer auf dem Volkesberg war Michael "Beppo" Schäfer. "Es sind einfach zu viele, um sie alle auflisten zu können", beteuert Werle beim Nachhaken, von wem er in seiner Laufbahn bislang alles schon gecoacht und  betreut wurde.

Allerdings weist Marcel Werle auf Namen wie Markus Schaaf, Thorsten Effgen, Michael Lorenz, Willi Kossligk und Jochen Schneider hin, bei denen er vieles lernte und die ihm einiges mit auf den Weg in die weitere Laufbahn gaben. Aktiv spielte Werle zunächst  beim VfL Weierbach und dann beim TuS Kirschweiler, dann bereits als Spielertrainer bei der Spvgg. Wildenburg, ehe es zum SC Kirn-Sulzbach ging, wo er unter Jochen Schneider zum Co-Trainer wurde.

"Zum SCK bin ich gewechselt, weil ich hier die Chance bekam, neben einem erfahrenen Trainer wie Jochen Schneider zu lernen und mich auch in Sachen Übungsleiter zu verbessern", sagt "Rechtsfuß" Werle, der defensiver Mittelfeldspieler ist, und der am liebsten das Trikot mit der Nummer 13 auf dem Rücken trägt. Vom höherklassigen Fußball her ist der FC Bayern der Lieblingsverein des zukünftigen SCK-Trainers und sein persönliches Vorbild und Idol ist Zinédine Zidane. Werle hat vor nichts, also auch vor keinem sportlichen Widersacher Furcht, Angst oder Schreck. "Aber Respekt habe ich vor jedem Gegner".

Beim SC Kirn-Sulzbach gefallen ihm ('Was ich mitbekommen habe, hat der Verein auch über das Kirner Land hinaus ein ausgesprochen hohes Ansehen") die guten Strukturen, die es im SCK gibt. "Hier gibt es noch die gute Atmosphäre, auch in der Mannschaft, bei der man nach Sieg und Niederlage gerne noch zusammensitzt". Mit der Mannschaft des SCK hat er einiges vor und er ist sich sicher, dass auch erreichen zu können. "In naher Zukunft, und das ist mein Ziel, sollten wir wieder den Sprung in die A-Klasse schaffen". In der A-Klasse kennt sich Marcel Werle jedenfalls recht gut aus. "Hier habe ich auch die Aufstiegsspiele mit dem VfL Weierbach in die höchste Klasse des Fußballkreises Birkenfeld - und in der Folgezeit bis in die Bezirksliga, mitgemacht.

Sein bislang wichtigstes Tor glaubt Marcel Werle  bereits als A-Junioren-Spieler des SC Idar-Oberstein erzielt zu haben. "Es war das Tor, das uns damals im Pokalfinale den Sieg im Endspiel sicherte".

Beim SCK wird es nach dem Saisonende einen nahtlosen Übergang auf der Trainerposition geben. Jochen Schneider hört auf, Marcel Werle übernimmt. Schon jetzt arbeitet er sich ein wenig ein - und läuft vorneweg...

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 Marcel Werle auf den Zahn gefühlt:      

Wie kam es dazu, dass Du nun zum (Spieler-) Trainer des SC Kirn-Sulzbach wirst?

 

Der Verein hat mich gefragt ob ich mir das vorstellen kann und ich habe absolut Lust darauf.

 

Was lief in der nun zu Ende gehenden Saison beim SCK recht gut und was war weniger gut?

 

Gut war sicherlich der Start in die Saison, da hat man gesehen, was die Mannschaft leisten kann und das der Zusammenhalt der Mannschaft gut ist. Weniger gut waren die vielen Verletzten und der dünne Kader.

 

Der eine oder andere der jetzigen Spieler wird nicht mehr zum Kader gehören, wenn es an die Saisonvorbereitung zur Serie 2018/19 gehen wird. Was wird sich personell verändern?

 

Ja, es werden uns mit Aron Juchum und Anton Simonenko wichtige Spieler verlassen, dazu kommen noch Sascha Glöckner und Marc Tröschel die der 1. Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen werden, aber im Verein bleiben. Zu uns werden Anton Schulz als Co-Trainer und auch Marcel Müller stoßen. Wir stehen noch mit Spielern in Gesprächen, da ist aber noch nichts spruchreif.

 

Was wird (oder muss) sich an der Spielweise der Mannschaft verändern?

 

Wir müssen wieder galliger werden und besser in der Defensive arbeiten.

 

Hat sich der Verein, oder auch Du selbst schon ein sportliches Ziel gesetzt, das 2018/19 angepeilt wird und das realistisch ist?

 

Das ist jetzt schwer zu sagen, da der Kader noch nicht komplett steht. Es sollte aber wieder das Ziel sein in der oberen Tabellenregion zu spielen


                                                                                    

 

 

 

 "Lieber ist es mir, wenn mit dem Ball gearbeitet wird"       

 

 

Fabian Kuhn: Ein Mann für die Standarts. Fotos: imagoteam.tribuene

 

 

 

Als Siebenjähriger begann Fabian Kuhn beim Becherbacher Wohnort-Verein damit Fußball zu spielen. Bei der TuS war er bis zum D-Juniorenalter mit dabei. Dann wechselte er zum VfR Kirn, wo unter anderem Timo Munstein und Junus Mustafalic seine Trainer waren. Nachdem bei den A-Junioren die Altersgrenze erreicht war, ging es zurück zum Stammverein.

 

"Beim VfR habe ich ich vor allem viel von der Arbeit von Junus Mustafalic profitiert und einiges gelernt - nicht nur, was das Fußballspielen angeht. Und auch bei Philipp Giegerich, der dann bei der TuS mein Coach war, habe ich mir einige Dinge abgeschaut, welche ich nach wie vor versuche, immer wieder umzusetzen", erzählt Kuhn, der nun auch beim SV Oberhausen den Trainer lobt. "Nun aktuell unter Mirko, nehme ich immer wieder viel Positives mit"

 

Fabian Kuhn ist derzeit Auszubildender als Industriekaufmann bei FINGER-BETON in Idar-Oberstein, wobei die Ausbildung kurz vor dem Abschluss steht. Job und Beruf hindern den 20-Jährigen nicht daran, im Training mit dabei zu sein. "Ich bin eigentlich fast immer da, aber die Laufeinheiten gefallen mir natürlich nicht so. Lieber ist es mir, wenn es mit dem Ball zur Sache geht", gibt er zu. In der Mannschaft des SVO kommt "Rechtsfuß" Fabian im offensiven Mittelfeld zum Zuge und am liebsten trägt er das Trikot mit der Nr. 10.

 

Fabian Kuhn ist selbstkritisch und weist darauf hin, das er noch an der Schnelligkeit und auch an der Laufbereitschaft arbeiten muss. Gleichwohl ist er auch selbstbewusst und er kennt und nennt seine Stärken. "Ich denke, dass ich ganz gute Standarts spielen, und auch mal das eine oder andere Tor durch kluge Pässe, wie auch eine genaue, gelungene Flanke vorbereiten kann". Sein Vorbild ist Thierry Henry: "Weil er einfach eiskalt vor dem Tor war". Angst vor einem Gegner kennt er nicht. "Das gibt es nicht. Besonders in der A-Klasse sieht man ja immer wieder, das jeder jeden schlagen kann".

 

Eine hohe Meinung hat er gegenüber seinem jetzigen Verein. "Ich glaube der SV Oberhausen hat in der Region ein sehr hohes Ansehen, vor allem auch weil es immer wieder Veranstaltungen, wie beispielsweise 'EinTag für Lana' gibt. Es wird beim SVO viel für die Mitglieder bewirkt und jeder im Verein geht mit dem anderen freundlich um. Zudem weiß ich, dass viele Leute im Club unheimlich engagiert sind".

 

Erste Deutsche Bundesliga Kein Wunder, dass es für den eingefleischten Schalke 04-Fan hier grundsätzlich nichts zu monieren gibt. "Es gibt eigentlich nix zu bemängeln, wobei in unserer Kabine vielleicht doch einmal die Duschen erneuert werden könnten", fällt ihm dann aber noch etwas ein, doch darauf weisen auch andere seiner Mitspieler immer wieder hin.

 

"In der nächsten Saison wollen wir mit dem SVO wieder eine gute Rolle in der A-Klasse spielen - mit Blick auf die vorderen Tabellenplätze", sagt Fabian Kuhn, womit sich das Nachhaken dahingehend erübrigt, ob er auch in 2018/19 das SVO-Trikot tragen wird. "Ich hoffe, dass ich dann auch mit vielen Toren daran Anteil habe", fügt er augenzwinkernd noch hinzu. Gleichwohl erinnert sich Fabian gerne auch an seine vorherigen Laufbahnstationen. "Es gab für mich in der Tat in meiner noch recht jungen Laufbahn schon viele schöne Fußballmomente, ohne eines nennen zu wollen, das bereits den Status 'unvergesslich' haben könnte". Doch ein Tor möchte er nicht unerwähnt lassen, das einen gehobenen Stellenwert hat: "Das war in dieser laufenden Saison bei unserem 20. Saisonspiel in Nohen, als ich einen Eckball direkt zum 1:0-Endstand für uns verwandeln konnte".

 

 

Diese Laufeinheiten! Fabian Kuhn hat es lieber, wenn er im Training unentwegt mit dem Ball arbeiten kann.

 



 

 Fabian Kuhn auf den Zahn gefühlt:              

Du spielst als "Becherbacher Junge" in Oberhausen Fußball. Die TuS ist sozusagen "der" Verein Deines Vaters. Warum trägst Du nicht das Trikot Deines Heimatortsvereins?

Ich habe ja eine zeitlang in Becherbach bei der TuS gespielt. Nur wollte ich die Chance nutzen, um auch mal  eine Klasse höher Fußball zu spielen!

Kannst Du Dir vorstellen zeitnah, oder später wieder im Heimatort zu spielen, oder kann es sogar so sein, dass Du Deine Laufbahn in Oberhausen oder sonstwo beendest?

Da mache ich mir eigentlich noch keine große Gedanken drüber, wo ich mal meine Laufbahn beenden werde. Es ist also  beides möglich.

Das Derby Hennweiler gegen Oberhausen war am vergangenen Wochenende. Diese Begegnung war immer schon für die Spieler beider Vereine etwas Besonderes. Hat es Dich als "Auswärtigen" auch irgendwie ganz besonders stimuliert?

Dieses Derby ist in der Tat immer etwas Besonderes und auch unglaublich stimulierend. Vor allem ist es schön, weil wir beide Spiele der Saison für uns entscheiden konnten - und das beide Spiele wirklich fair angelaufen sind. An mein erstes Derby erinnere ich mich besonders gerne zurück. Es waren sehr viele Zuschauer da und es war eine super Stimmung rundum. Dazu kam, das wir das Duell glücklicherwiese auch noch gewinnen konnten.


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 "Kenne ansonsten keinen Verein, der auch so eine top Sportanlage hat"                                                 

Zur Zeit ist Rico Fels auf der Liste der verletzten Spieler zu finden. Doch er liegt sozusagen nicht "Auf Eis", denn es gibt im VfL immer etwas zu tun und kein Mangel an alternativer Beschäftigung. Hier sehen wir Rico beim 'Zubereiten von Grillgut beim Spiel der 1. Mannschaft. Fotos: Frank Grübnau (2) und imagoteam.tribuene (1).

'Alle sind in dem einen Spiel mehr gerannt, als in der ganzen Runde'

Beim VfL Simmertal fing Rico Fels bei den C-Junioren damit an Fußball in einer Mannschaft zu spielen und Mirko Altmaier war sein erster Trainer. Er sollte auch weiterhin und auf gleich mehreren Laufbahnstationen der Coach des talentierten Spielers sein, der schon bei Altmaier auf der 10er-Position im linken Mittelfeld seine Kreise - und dass am liebsten mit der Trikotnummer 13 auf dem Rücken zog. Mirko Altmaier war auch sein Trainer, nachdem 'Linksfuß' Rico Fels die Altersgrenze erreicht hatte und es bei den 'Aktiven" für ihn bei der SG Martinstein/Weitersborn mit dem Fußball weiterging. 

Zuvor aber entwickelte der Heranwachsende sich nicht nur bei Altmaier sondern auch noch bei den B- und A-Junioren des VfL Simmertal u.a. bei den Übungsleitern Ralph Boller und Markus Rosskopf weiter. Vier Jahre lang war Altmaier alleine bei SGMW der Wegbegleiter von Fels und diese Zeit hat ihn geprägt.

"Unter Mirko habe ich schon in der Jugend, sehr viel gelernt. Vor allem in der Zeit, in der ich als Aktiver wieder Spieler seiner Mannschaft war.  Bei ihm lernte ich vor allem, wie ich meine Schnelligkeit in Torgefahr umsetzen musste. Auch durch die vielen Gespräche mit ihm wurde ich immer selbstbewusster und traute mir mehr zu. Er war in diesen Jahren nicht nur ein wirklich guter Trainer für mich. Auch als Freund war und ist er ein klasse Typ, mit dem man sich bestens versteht. Seine Art, Spieler und eine Mannschaft zu führen, hatte seinerzeit bei uns dazu beigetragen, dass wir als Team immer Lust auf Fußball hatten, nie aufgegeben haben - auch in den schlechten Zeiten, die es bei SGMW gab.

Nach seiner SGMW-Zeit zog es den in Bad Kreuznach wohnenden Spieler zum Stammverein VfL Simmertal zurück, wo er bei Junus Mustafalic und schließlich Philipp Giegerich weiter reifte. Auch Mustafalic gab ihm zunächst viel mit auf den Weg in die weitere Laufbahn. "Bei ihm habe ich mich noch weiter entwickelt. Vor allem spielerisch und auch das taktische Verständnis hat sich deutlich verbessert. Dass dies bei Junus zu erwarten ist, war auch ein Grund dafür gewesen, weshalb ich zum VfL gewechselt bin. Ich war ganz einfach auf einem Level stehen geblieben, und weil ich wusste. es geht noch mehr nach oben, war ich mir sicher, mich unter Junus weiter verbessern zu können - was sich auch bestätigte".

Gleichwohl weiß Rico Fels, dass es nach wie vor Verbesserungsbedarf gibt. "Ich muss unbedingt noch an meiner Kopfballstärke sowie an meiner Zweikampfstärke arbeiten. Zur Zeit fehlt es auch an der Torgefahr, die nicht mehr so ist, wie vor drei, vier Jahren. Ich finde, ganz perfekt kann man nie werden, aber man kann sich immer weiter steigern und dazulernen". Als Spieler des VfL Simmertal gibt es für den 25-Jährigen ehrgeizige Ziele. "Ich würde mir wünschen, mit den Jungs des VfL in den nächsten 1, 2 Jahren in die Bezirksliga aufzusteigen. Das Potenzial dazu haben wir. Nur müssen wir das gemeinsam im Team angehen und schaffen".

Was Teamarbeit ermöglicht, weiß Rico Fels und er erinnert sich dahingehend an SGMW: "Wir hatten seinerzeit in der gesamten Saison 2 Punkte in der B-Klasse geholt und mussten in Fischbach gegen den VfL Algenrodt in die Abstiegsrelegation.  Also gegen eine Mannschaft die in ihrer Runde deutlich mehr Punkte als wir gesammelt hatte. Wir gewannen nach Verlängerung mit 3:1.  Das war so ein Spiel bei dem jeder für jeden kämpfte. Alle sind mehr gelaufen, wie in der gesamten Runde - als wenn es um "Leben oder Tod" ginge. Diese Teamleistung ist unvergessen - aber auch die Party, die es bis zum Abwinken anschließend gab".

Genauso unvergessen wird in Ricos Erinnerungen bleiben, wie seinerzeit mit SGMW die Meisterschaft in der C-Klasse doch noch gewonnen wurde, nachdem auch jeder Experte den Titelgewinn schon "abgeschrieben" hatte. "Wir hatten 4 Punkte liegengelassen und auch ansonsten sah es nicht gut aus. Dann aber gelang uns in der Rückrunde eine Wahnsinnsaufholjagd, wir gewannen (fast) alles und dann auch noch das letzte, entscheidende Spiel daheim gegen FC Hennweiler II, womit die Meisterschaft perfekt war".

 Mein schönstes Tor: Mein schönstes Tor ist gleichzeitig das bislang wichtigste. Es gelang mir einst in Bergen gegen die 2. Mannschaft der SG. Es ging am vorletzten Spieltag einfach um Alles, weil wir die Meisterschaft erreichen konnten. Bergen II führte bei Halbzeit 1:0. Marco Blahous gelang das Tor zum Ausgleich . 15 Minuten vor dem Ende kam die entscheidende Aktion. Nach einem Einwurf  hinter der Mittellinie bekam ich den Ball, legte ihn ein weni vor und zog voll noch hinter der Linie ab. Es war einfach ein geiles Gefühl, als das Ding oben, links im Winkel einschlug".

 

* Rico Fels übt den Job als Medientechnologe bei "Graphic-Druck" aus.

* Sein Lieblingsverein ist der 1. FC Kaiserslautern

Rico Fels...


 Rico auf den Zahn gefühlt:                                                                                      

 

Wie lief es so für Dich in der laufenden Saison?

 

Mein Trainingsfleiß war in diesem Spieljahr ehrlich gesagt,  katastrophal. Ich hatte von Anfang an nicht wirklich Lust auf Fußball. Deshalb bin ich auch kaum ins Training - ab und an auch arbeitsbedingt, ging es einfach auch nicht. Das merkte man. zumal man mich nicht mehr in der 1. Mannschaft sah und auch bei Begegnungen der 2. Mannschaft auf der Bank saß. Da merkte man eben auch, weil wir halt zwei gute Formationenen haben, dass in beiden Mannschaften ohne Training nichts läuft.  Ich muss wieder hart arbeiten und werde definitiv im neuen Spieljahr mehr Gas geben, um wieder in der 1. Mannschaft mit dabei zu sein.

 

Wie würdest Du das Ansehen Deines Vereins inder Region und Öffentlichkeit einschätzen?

 

Ich finde, dass das Ansehen des VfL Simmertal sehr gut ist. Der Zusammenhalt in der Truppe ist echt gut und gefällt mir auch. Dann die Sportanlage: Die ist super. Ich kenne keinen Verein in der Umgebung, der so zwei super Plätze hat. Die Jugendarbeit ist ebenfalls vorbildlich und auch das Drumherum vom und im Verein sind einfach klasse. Das Gesamtpaket ist einfach nur top. Und das sind Gründe, wesh alb ich mich am Flachsberg wohl fühle.

 

Der Konkurrenzkampf beim VfL ist groß. Hast Du eine Chance einen festen Platz im Kader der 1. Mannschaft zu bekommen?

 

Wenn ich nach meiner Verletzung wieder fit und voll im Training bin, bin ich mir sicher das ich mich wieder in der 1. Mannschaft festsetzen kann. Der Konkurrenzkampf ist tatsächlich groß, aberich weiß, dass ich es schaffen kann. Es liegt nur an mir selber, wie es nächste Saison aussieht.

 

Eine Prognose deinerseits: Wo steht die 2. Mannschaft am letzten Spieltag in der Tabelle?

 

Mit der 2. Mannschaft war die Saison meiner Meinung nach recht gut, obwohl wir unnötig viele Punkte liegen ließen. Ich denke, dass es der 5./6. Platz sein wird. Ich hoffe aber insgeheim , das wir am Schluss (*Zwinker) vor Hochstetten platziert sind.

 

                                                                                                                                                                                                    

 

 "Musste nach Anruf  nicht groß nachdenken"

"Rechtsfuß" Jan Niklas Berg. Fotos: imagoteam.tribuene

"So wie man trainiert, so spielt man auch"

Bei den Bambini des VfL Simmertal erlernte Jan Niklas Berg das Fußball-Einmaleins und bis zum Ende der Zeit, bei den E-Junioren noch spielen zu können, lernte er auf dem Flachsberg immer wieder dazu. Dann ging es zu den D-Junioren des SV Winterbach, die damals mit dem SC Bad Sobernheim in der Jugendarbeit kooperierten. Es folgte der Wechsel zu den C-Junioren des VfR Kirn. Hier trainierte und spielte der Schwarzerdener Junge, bis er die Altersgrenze erreicht hatte.

"Beim Nachwuchs des VfR Kirn war unter anderem Rüdiger Hahn mein Trainer. Auch wenn das Training des öfteren sehr hart für mich war, da ich so intensive Arbeit bei den Übungsstunden eigentlich nicht gewohnt war, konnte ich mich stets verbessern und gehörte irgendwann zum Stamm dazu", erläutert Berg. "In meiner aktiven Laufbahn konnte ich ein Jahr unter Junus Mustafalic in der A-Klasse spielen, bei dem ich noch einen Schritt nach vorne machen konnte". Nicht von ungefähr kommt daher von seinem in der Jugendspielzeit Erlernten die Einstellung, dass es ohne regelmäßiges Training nicht geht, will man vorwärts kommen.

"Wenn ich nicht arbeiten muss oder krank bin, findet man mich im Training. Denn so wie man trainiert, so spielt man auch", lautet das Credo von Jan Niklas Berg. "Ich denke, dass es meine Stärke ist, dass ich viele Positionen spielen kann. Ob Abwehr oder im Mittelfeld versuche ich immer mein Bestes zu geben. Ich gehe auch keinem Zweikampf aus dem Weg und versuche Situationen spielerisch zu lösen. Aber das ist auch dass, was die SG Alteburg seit Wochen ausmacht".

Das Dabeisein und spielen in der Mannschaft der SG Alteburg ist Fußball, wie ihn der 22-Jährige liebt. "Mir gefällt an meinem Verein ganz besonders der Zusammenhalt in der Mannschaft, sowie das Drumherum. Egal ob Sieg oder Niederlage: wir verstehen uns alle gut, denn wir sind nicht nur eine Mannschaft, sondern Freunde".  Sein größter, und naheliegender (Fußball-) Wunsch ist, dass nach dem Aufstieg nun auch die B-Klasse gehalten wird. "Ich hoffe, das wir so weitermachen, wie es in den letzten Wochen lief - und wir uns frühzeitig den Ligaerhalt sichern".

Training bei der SG Alteburg mit Übungsleiter Matthias Baus (re.). Ein intensiver Besuch der Übungsstunden ist auch für Jan Niklas Berg die unbedingte Notwendigkeit, ein gestecktes Ziel erreichen zu können.

 Drei Fragen an Jan Niklas Berg:                        

Warum gab es den Wechsel vom VfL Simmertal, also von der A-Klasse zur SG Alteburg?

Ich wechselte vor zwei Saisons vom VfL zur SG zurück, weil die SG wieder eine Elfer-Mannschaft stellen konnte. Damals rief mich unser jetziger Trainer Matthias Baus an und sagte mir, das die SG Alteburg wieder eine 11er-Mannschaft ins Rennen schickt. Da musste ich nicht groß nachdenken und wechselte wieder zurück - weil es eben mein Heimatverein ist.

Es war für Euch nicht leicht in der B-Klasse zunächst mitzuhalten und aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Dann aber gab es nach dem 13. Spieltag eine Serie mit 7 Begegnungen, die ihr nicht verloren habt. Wie kam es zu dieser Wende?

Ich glaube, da erreichten wir einen Punkt, bei dem man merkte, so geht es nicht weiter. Wenn wir die Klasse halten wollen, muss sich etwas ändern. Wir bekamen während der Winterpause ein paar Neuzugänge, trainierten gut und holten uns verdient die Punkte.

Bei der SG Alteburg gibt es die Möglichkeit auf drei verschiedenen Plätzen zu trainieren und die jeweiligen Spiele austragen zu können. Auf welchem dieser Plätze kommt ihr als Mannschaft am besten zurecht und auf welchem spielst Du selbst am liebsten?

Ich glaube, in der Form, die wir bis zuletzt hatten, ist es egal auf welchem Platz wir spielen, da hat es jede Gastmannschaft schwer, die Punkte mitzunehmen. Ich, als Schwarzerdener, bin auf dem Hartplatz groß geworden und verbrachte dort viel Zeit beim Bolzen und spiele natürlich am liebsten daheim - zumal sich viele Mannschaften schwer auf diesem Untergrund tun, und wir dort schon immer unsere Punkte holten".

 

 

 

 

 

 

   SG /                            

Vor der Nachtschicht ins Training

Die Mannschaft der SG Hundsbach/Limbach rekrutiert sich aus einer Mischung meist erfahrener, aber auch mehrerer junger Spieler und ist wieder einmal drauf und dran, zumindest Vizemeister der C-Klasse Bad Kreuznach West zu werden - und vielleicht sogar erneut den Sprung in die B-Klasse zu schaffen. Auf einen der ganz routinieren Spieler kann dabei nach wie vor Spielertrainer Oliver Seis bauen: Der 45-jährige Thorsten Reidenbach ist in der Tat eine der Säulen der Mannschaft.

Von der Pike auf hat er im Bereich der Vereine rund um Hundsbach das Fußballspielen erlernt, und nach einem Abstecher, den es in der A-Juniorenzeit nach Hochstetten und Simmertal gab, trug er lückenlos nur noch das Trikot seines Heimatsportvereins. Karl Aulenbacher war sein allererster Übungsleiter im nahen Schweinschied, wo es für Reidenbach im Alter von 8 Jahren die ersten (Fußball-) Gehversuche gab. "Grille", wie sie ihren Mitspieler seit Jahr und Tag im Kameradenkreis rufen - und der am liebsten das Trikot mit der Nr. 7 auf dem Rücken trägt, hatte es in der Tat schon mit vielen Trainern zu tun, aber herausheben tut er beim Nachhaken immer wieder Markus Westenberger, bei dem er das meiste erlernte, um seinerzeit ein unverzichtbarer Stammspieler in der ersten Garnitur der seinerzeit noch eigenständigen SG Blau-Weiß Hundsbach zu werden.

Kein Wunder, dass "Grilles" Lieblingsfarben bei einer Trikotkombination Blau und Weiß heißen. Der in Hundsbach wohnende Spieler zählt zu den trainingsfleißigsten Akteuren im Kader von Oliver Seis. Selbst wenn er abends noch zur Schichtarbeit bei Hay in Bockenau losfahren muss, ist er bei Wind und Wetter vorher im Training noch mit dabei. So einen Spieler mit im Kader dabei zu haben, das wünscht man sich als Coach. Es gibt aber ganz bestimmt nicht allzuviele in der Region, die so eine vorbildliche Einstellung haben. Da wundert es nicht, dass schon viele Trainer bereits in der Jugend und auch im aktiven Bereich auf ihn als Spielführer setzten.

In der Elf der Spielgemeinschaft kommt "Rechtsfuß" Reidenbach rechtsaußen und im defensiven Bereich am besten zurecht. Doch selbstkritisch weist der, mit seinen respektvollen 45 Jahren, immer noch als einer der schnellsten SG-Spieler darauf hin, dass es selbst in diesem "Fußball-) Alter noch Arbeit gibt. "Um noch perfekter zu werden, muss ich weiter darauf hinarbeiten, dass ich mich beim Kopfballspiel verbessere".

Es kommt auch nicht von ungefähr, dass sein Lieblingsverein in der Bundesliga der FC Bayern München, und vielleicht auch von daher Mehmet Scholl schon immer sein Fußball-Idol war. Das Ansehen seines eigenen Vereins in der Fußballregion an Nahe und Glan benotet Reidenbach mit "Gut bis sehr gut". Ihm gefällt und er bewundert es sogar, dass es den SV Blau-Weiß immer noch gibt. Die Spielgemeinschaft, die einst aus gutem Grunde besiegelt wurde und den Fortbestand des Fußballs auf den Plätzen im "Dieler Wald" und "Auf dem Kreuz" garantiert, stuft er als eine tolle Einrichtung ein und auch deshalb ist es für ihn grundsätzlich egal, ob ein anstehendes Spiel in Hundsbach oder Limbach zu bestreiten ist. "Allerdings ist es mir, weil ich nun einmal ein Hundsbacher Junge bin, am allerliebsten, wenn es auf unserem Platz im Ort zur Sache geht", gibt er zu.

Was Thorsten Reidenbach an der Entwicklung des Fußballsports auch im engeren Heimatbereich gar nicht gefällt, ist der Tatbestand, das viele der jüngeren Spieler nicht mehr für ihren Heimatortverein, sondern bei Nachbarvereinen oder sogar sonstwo das Trikot tragen. Was er sich und seiner Mannschaft wünscht ist, dass die SG Hundsbach/Limbach mit ihm als Mitspieler noch einmal Meister wird. Titelgewinne, die es mit der SG schon mehrfach zu feiern gab, sind deshalb auch für Thorsten Reidenbach die "Unvergesslichen Momente" - auf die viele Fußballer vergeblich in ihrer Laufbahn warteten, obwohl sie in anderen Vereinen die besseren Perspektiven dafür erkennen wollten.

So setzte Thorsten Reidenbach in seiner Laufbahn auch nicht von ungefähr immer auf Jörg Stützel als sein persönliches, sportliches Vorbild - der legendäre Stützel: ein Hundsbacher Fußball-Urgestein.

SV Blau-Weiß

Hundsbach - mit

Trainer

Markus Westenberger!

Da kommt Erinnerung hoch -

auch bei Thorsten Reidenbach

      

   

                                                                                                                                              

 

 4 Fragen an Thorsten Reidenbach       

 

Frage: Zuletzt gab es für Euch 3 Spiele in einer Woche. Nun geht es erst am 22. April mit dem Spiel in Sponheim weiter – und dann seit ihr 3 Wochen spielfrei, ehe es am 19. Mai, gegen FSV Rehborn II, und am 27. Mai, bei SG Nordpfalz II,  in die zwei Finalspiele geht. Das ist alles andere als ein regelmäßiger  Spielbetrieb. Wie geht ihr mit so einer Spielplangestaltung um?

 

Thorsten Reidenbach: Natürlich ist manchmal eine Pause nicht schlecht, gerade in meinem Alter. Aber am liebsten hätten wir jeden Sonntag ein Spiel.

 

Frage: Wollt ihr, wenn es denn klappen würde, überhaupt aufsteigen – ist der Kader groß und stark genug, um Euch zu behaupten, und personell über die Runden zu kommen?

 

Thorsten Reidenbach: Wir denken schon über den Aufstieg nach, aber es wird sehr schwer werden mit unserem Kader.

 

Frage: In der C-Klasse spielt ihr bestimmt oben mit, in der B-Klasse ist es regelmäßiger und geordneter. Was ist Euch lieber?

 

Thorsten Reidenbach: Mir ist es egal ob C oder B-Klasse - die Hauptsache regelmäßiger und geordneter.

 

Frage: Das Saisonende rückt näher, obwohl noch einiges ansteht: Was lief bei Euch im bisherigen Verlauf gut, was war weniger gut?

 

Thorsten Reidenbach: Mit dem Verlauf der Saison können wir ganz zufrieden sein. Nur aus der Winterpause kamen wir "schleppend" raus.

 

 

 

 

ENM geht ab Sommer neue Wege
 
  Es wird kein Team mehr gemeldet - Rückzug aus Berschweiler - Kooperation mit SV Göttschied  
 
 
 
"Eintracht Nahe Mitte" wird es in der bisherigen Form bald schon nicht mehr geben und in der neuen Spielzeit 2018/19 wird man ENM in den Ankündigungen, Spielberichten und Tabellen nicht mehr finden. "Wir werden neue Wege gehen", bringt es Norbert Friedt, ohne den die  "Eintracht" in ihrer ganzen Zeit des Bestehens nicht vorstellbar war, auf den Punkt. Wir hakten bei dem engagierten Vereinsvorsitzenden nach:
 
Die Saison 2017/18 läuft noch bis zum 27. Mai. Gibt es bei der "Eintracht" bereits Weichenstellungen hinsichtlich der nächsten Saison?
 
Friedt: Es gibt sie. Da es immer schwieriger wird eine, geschweige denn zweite Mannschaften zu stellen, haben sich die Verantwortlichen der ENM dazu entschlossen, in der neuen Saison kein Team mehr zu melden. Auch im organisatorischen Bereich wird es immer schwerer ehrenamtliche Personen zu finden, damit der Spielbetrieb ordnungsgemäß ablaufen kann. Bereits in der Winterpause wurde mit dem Gedanken gespielt,  auch weil Anfragen von anderen Vereinen nach einer Spielgemeinschaft kamen, in der neuen Saison andere Wege zu gehen.
 
Ist der Zusammenschluss mit einem Verein in der Nachbarschaft eine Option?
 
Eine Spielgemeinschaft wurde nicht in Erwägung gezogen sondern es wurde zusammen entschieden, dass wir einen anderen Verein unterstützen könnten. Daher sollten Gespräche mit anderen Vereinen geführt werden. Dies hatte sich jedoch nach Kontaktaufnahme mit unserem Wunschpartner, dem SV 05 Göttschied, bereits erledigt. Schon in den ersten Gesprächen wurde klar, dass dies der neue Weg sein wird.
 
Was bedeutet das konkret für alle Beteiligten?
 
Aus dem vorgenannten Grunde werden sich fast alle Spieler sowie alle Vorstandsmitglieder und einige passive Mitglieder dem SV 05 Göttschied anschließen. Ebenso wird unser jetziger Trainer Sven Mensah nächste Saison als CoTrainer in Göttschied fungieren.
 
In Berschweiler wird nach Lage der Dinge nach dem Ende der  Saison der Fußballspielbetrieb gänzlich eingestellt?
 
Der SV 05 Göttschied ist ein gutgeführter  Verein mit einer hervorragenden Infrastruktur und hat in den letzten Jahren schon einiges aufgebaut. Zusammen mit unserer Manpower kann der SV Göttschied nun langfristig planen.
Bedanken möchten wir uns aber beim SV Berschweiler, dass Sie uns die letzten Jahre über die Möglichkeit gegeben haben, ihre Sportanlagen zu nutzen. Ebenso Dank an Werner Weinz, der uns über Jahre 
durch seine Tätigkeiten unterstützt hat, sowie an alle Helfer rund um den Spielbetrieb.
 
 
 
Da war noch alles im "Grünen Bereich": Neue Wege wurden bereits mit der Verpflichtung von Trainer Mirko Altmaier gegangen. Fotos: imagoteam.tribuene. 
 
 
Mit Spielertrainer Sven Mensah wurde eine Mannschaft (in der Saison die noch läuft) geführt, die beste Perspektiven hatte, die aber auch mehrfach enttäuschte und den Durchbruch nach ganz oben nicht schaffte.

 

 

 

'Bin nicht von ungefähr schon 15 Jahre als Spieler

                - und seit 10 Jahren im Vorstand  mit dabei'

Die Familie geht bei Artur Wenzel vor - und dann kommt der Fußball. Fotos: imagoteam.tribuene

 

 Göttschied ist schwer einzuschätzen - und gegen den SCK wird's bestimmt ganz knapp                   

Im Alter von 12 Jahren begann für Artur Wenzel das Fußballspielen in einer Vereinsmannschaft bei den D-Junioren der SG Idarwald, die seinerzeit noch als 'TuS Rhaunen' eigenständig war. Bis die Altersgrenze erreicht war, trug er immer das Trikot von "Idarwald". Auch noch ein Jahr bei der 2. Mannschaft.  Als 19-Jähriger wechselte der jetzt 34-Jährige zur Spvgg. Teufelsfels, wo er auf Anhieb ein Erstmannschaftsspieler wurde, auf den auch nach mittlerweile 15 Jahren bei der Spvgg. nach wie vor als eine der Säulen der Mannschaft gesetzt wird. Mehr noch: Nun auch schon seit 10 Jahren ist Artur Wenzel in die Vorstandsarbeit mit eingebunden und Präsidiumsmitglied.

"Mein allererster Trainer war in der Jugend Heiko Albrecht, dann Oswald Bereczky, und bei den Aktiven Stefan Lang" erinnert sich Wenzel gerne an die Anfänge in Rhaunen beim Nachwuchs und den Senioren. Bei der Spvgg. Teufelsfels war zunächst Arne Wolf sein Trainer, dann Thomas Jung, Alexander Saliski, Flamur Quareti, Mitch Minke und nun ist Karsten Wellendorf sein Übungsleiter. "Thomas Jung hat mich in den 3 Jahren seiner Tätigkeit bei unserem Verein, am meisten geprägt", hebt er "TJ" aus der Reihe seiner Coachs noch hervor.

"Früher war ich einer der Trainingsfleißigsten. Aber nachdem wir nun vor gut einem Jahr eine Tochter bekamen, habe ich kaum noch Zeit zum trainieren. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit meiner Familie. Und wenn dann noch Zeit bleibt, gehe ich so oft es geht ins Training", erläutert der in Weierbach wohnende Spieler, der seinen Beruf als Sparkassenangestellter in Herrstein ausübt. "Rechtsfuß" Wenzel spielt in der Mannschaft generell in der Abwehr, vorzugsweise in der Viererkette als Außenverteidiger.

Hin und wieder fungierte er auch schon als Spielführer der 1. Mannschaft. Vorbild ist für ihn Ronaldinho. Seine persönlichen Stärke ist beim Fußball das Zweikampfverhalten. "Arbeiten muss ich weiterhin noch daran, das es bei mir beim 'Spielaufbau' noch besser wird", gibt er zu.  FC-Bayern-Fan Wenzel  kennt grundsätzlich keine Angst vor einem bestimmten Gegner. "Aber Respekt habe ich immer bei und vor den Derbyspielen - beispielsweise wenn es gegen den FC Hennweiler oder SV Oberhausen ging oder geht". 

Bei seinem Verein gefällt ihm ganz besonders die Kameradschaft, die einzigartig sei, das Umfeld und der gepflegte Rasenplatz, auf dem bei Teufelsfels gespielt werden kann. "Nicht umsonst spiele ich schon seit 15 Jahren hier und bin seit über 10 Jahre im Vorstand".  Sein sportliches Ziel ist, noch einmal mit seinem Club einen Aufstieg oder auch eine Meisterschaft zu feiern. "Unvergesslich ist deshalb auch für mich die Kreisliga-Meisterschaft, die wir 2009 feiern durften.

Als Abwehrspieler taucht Artur Wenzel nicht allzu oft in der Berichterstattung als Torschütze auf. "Aber wenn ich mal eins mache, dann wird das auch ausgiebig zelebriert".

Artur Wenzel im Kreis seiner Teamkameraden.

 

 

  Drei Fragen an Artur Wenzel         

 

Im Ringen um die lukrativen zwei ersten Tabellenplätze spielt ihr zwar seit dem Saisonbeginn mit, aber der Rang auf dem 'Teufelsfels' am meisten zu finden war, ist der Dritte. Könnte das trotz aller Bemühungen auch am letzten Spieltag der Platz sein, den die Spvgg.   Teufelsfels  einnimmt?

 Ich hoffe nicht. Wir werden in den nächsten entscheidenden Wochen versuchen alles zu   gewinnen. Und wenn uns das gelingt, dann werden wir hoffentlich ganz oben stehen.

Was sind nach Deiner Meinung die größten Hürden, die ihr noch zu nehmen habt – und wer von den Titelanwärtern hat es beim Saisonrest noch am schwersten bzw. leichtesten?

     Der FC Bärenbach und SC Kirn-Sulzbach werden uns alles abverlangen. Die größte Hürde           wird               allerdings das         Auswärtsspiel in Allenbach gegen die Spvgg Hochwald sein.

     Das vermeintlich leichteste Restprogramm hat Mörschied, denn sie haben bereits gegen                 Hochwald und gegen uns gespielt. 
     

Ihr habt nun im Rahmen einer sogenannten Englischen Woche drei Heimspiele. Das Spiel gegen Perlbachtal war bereits am 8. April, nun geht es am Mittwoch, 11. April, gegen den SV Göttschied und nächsten Sonntag, 15. April, noch gegen den SC Kirn-Sulzbach. Wie schätzt Du den Neuling Göttschied und den SCK ein?

      Die Mannschaft des SV Göttschied ist schwer einzuschätzen. Ich hatte noch nie das Vergnügen gegen sie zu           spielen, aber normalerweise müssten wir zu Hause 3 Punkte einfahren. Der SCK hat eine gut eingespielte Mannschaft mit einem Mix aus Jungen und erfahrenen            Spielern. Sie haben diese Saison viel mit Verletzungen zu kämpfen, ansonsten würden sie          um die Meisterschaft spielen. Wir haben im Hinspiel in Kirn-Sulzbach zwar relativ                        deutlich    (3:0) gewonnen, aber ich bin mir sicher, dass das Rückspiel um einiges                       knapper    wird. 

 

 

Stakineu

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"Mein Vorbild ist mein Vater"

Maximilian Heck, defensiver Mittelfeldspieler des SV Oberhausen. Fotos: imagoteam.tribuene

 

Vor 5 Jahren, ein unvergessenes Erlebnis:

Mit 2 Punkten in die Relegation und nach 0:1-Rückstand

- noch mit 3:1 eine ganze Saison und den Ligaverbleib gerettet

Beim Wohnort-Verein VfL Simmertal erlernte Maximilian Heck bei den D-Junioren das Fußball-Einmaleins und auch in den anderen Jugendaltersklassen lernte er am Flachsberg bishin zum A-Junioren-Alter immer weiter dazu. In der Folgezeit suchte er zunächst beim FC Viktoria Merxheim eine neue Herausforderung. Sein erster Trainer und dann auch späterer Wegbegleiter schließlich bis hin zu dem Wechsel zum SV Oberhausen war Mirko Altmaier.

Auch bei Ralph Boller (A-Junioren/VfL Simmertal) und bei Uwe Schwickert (A-Jugend JSG Waldböckelheim/Merxheim/Winterbach/Bockenau) sowie Thomas Kuhn (FC Merxheim) entwickelte sich Heck weiter.  Nach dem Erreichen der Altersgrenze gab es weitere Fortschritte mit den Übungsleitern Norbert Jung (FC Mexheim II), Mirko Altmaier (SG Martinstein/Weitersborn) und bei Eintracht Nahe Mitte, wohin er mit Altmaier weiterzog. Schließlich fasste er bei Michael Minke Tritt beim SV Oberhausen, wo wiederum Mirko Altmaier, Nachfolge-Coach von Minke war. 

"Seit ich Fußball spiele habe ich in der langen Zeit in der Mirko mein Coach war, bei ihm sicherlich fußballerisch das meiste gelernt. Aber auch die Zeiten bei Uwe Schwickert, und besonders bei Michael Minke haben mir sehr viel gebracht", bestätigt der 23-Jährige. "Doch der Trainer ist damit immer noch nicht zufrieden", sagt Maxi Heck beim Nachhaken zu seinem Trainingseifer und Besuch, den er selbst als gut sowie mehr oder weniger regelmäßig einstuft. Heck hat als Bundesbeamter im gehobenen Dienst einen Job beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum in Idar-Oberstein.

Bei der SG Martinstein/Weitersborn konnte Mirko Altmaier auf ihn auch als versierten Spielführer setzen. Als Spieler selbst war er bei der SG und bei ENM immer im defensiven Mittelfeld eine der Säulen des Teams, nicht zuletzt wegen seiner Lauf- und Zweikampfstärke.

"Grundsätzliich muss ich nach wie vor weiterhin noch an allem Arbeiten, aber insbesondere müsste ich mich noch mit  meinen linken Fuß - und die Laufwege beim Offensivpressing verbessern", gibt der "Rechtsfuß" zu, der am liebsten seit eh und je mit der Trikot-Nummer 5 am Ball ist. Heck räumt ein, dass es für ihn bei den Profis kein direktes Idol oder Vorbild gibt. "Aber ich versuche ein so guter Fußballer zur werden wie mein Vater". FC Bayern-Anhänger Heck hat Respekt vor jedem Gegner, gegen den es geht. doch er räumt ein, das diese Achtung nicht zur Angst oder Scheu werden darf.

Den SV Oberhausen hat er als einen Verein kennengelernt, dessen Ansehen er in der Region als "sehr hoch" bezeichnet. "Besonders durch die engagierte Jugendarbeit und Aktionen, wie 'Ein Tag für Lana' oder auch 'wer war's' vom SWR". Maximilian Heck gefällt ganz besonders beim SVO, dass in der Organisation alles bestens und akkurat geregelt ist, des Weiteren das ehrenamtliche Engagement der Vorstandsfunktionäre, Betreuer und Mitglieder, aber auch wie schon erwähnt, Aktionen, wie der "Tag für Lana", sowie die Veranstaltung der Hallenturniere oder auch den "Bündelchestag".

Wünschen würde sich der SVO-Spieler aber auch, das sich der Verein baldmöglichst die Sanierung der sanitären Einrichtungen zur Aufgabe macht. Auch moniert er, das es ein gewisses "Meckern auf hohem Niveau" gibt. Für Maxi Heck gibt es nur ein sportliches Ziel, und das ist der angestrebte Klassenerhalt mit dem SV Oberhausen in dieser Saison.

Maximlian Heck hat als Fußballspieler schon einiges erlebt. Eine Begegnung, die in seinen Erinnerungen aber immer einen besonderen Stellenwert haben wird, ist das Spiel, bei dem er gemeinsam mit seinem Vater in einer Mannschaft für den FC Martinstein auflaufen durfte. Und so gibt es auch einen unvergesslichen Moment, den er im Trikot des FC Martinstein miterleben durfte. "Es war, als wir mit dem FCM 2013 auf dem Platz in Fischbach im Relegationsspiel gegen den VfL Algenrodt nach Rückstand, doch noch die Wende schafften und mit einem 3:1 beim Schlusspfiff den Klassenerhalt mit allem drum und dran feiern konnten - und dass, nachdem wir in der gesamten Saison zuvor nur zwei Punkte gesammelt hatten".

Und dann fällt Maxi Heck doch noch etwas ein, was zu seinen Erlebnissen einfach dazu gehört: "Es gibt ja nicht allzu viele Tore, die mir bis jetzt glückten, aber eines war wohl sensationell, denn es gelang mir gegen Meisenheim aus gut 40 Metern - auch weil der Torhüter den Schuss sozusagen durch die 'Hosenträger' ließ.

Es geht wieder einmal um den Klassenerhalt ...  


 

  Noch drei Fragen an Maxi Heck obendrauf: 

 

Ihr seit nach einer zunächst durchwachsen verlaufenen Vorrunde – aber mit einem Durchhänger von 8 Spielen ohne jeden Sieg, zuletzt bis in der einstelligenTabellenbereich wieder hochgerückt. Was waren die Gründe oder/und  gab es einen bestimmten „Knackpunkt“?

 

Einen bestimmten "Knackpunkt" gab es nicht. In der Vorrunde waren wir vom Verletzungspech arg gebeutelt und das hat man dann auch an den Resultaten gesehen. Nun haben wir aber wieder alle Mann mit an Bord. Besonderes bemerkbar macht es sich auch, dass wir nun endlich unsere Chancen nutzen. In der Vorrunde waren wir vielen Mannschaften ebenbürtig, haben aber einfach zu wenige Tore geschossen. Zum Glück sind diese Tore jetzt da.

Du selbst hast vor Deinem Wechsel zum SVO in der C-Klasse und dann in der B-Klasse gespielt. Ist es Dir leicht gefallen in einer A-Klasse-Mannschaft Tritt zu fassen und Dich zu behaupten?

 

Das war natürlich eine große Umstellung für mich, auch besonders weil ich nach meinem Wechsel zum SVO aufgrund meines Studiums nicht trainieren konnte. Das hab ich dann auch in den ersten Trainings gemerkt, da war ich die ganze Zeit im Eckchen. In der A-Klasse muss man besonders im Kopf schneller sein und daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Aber das kam dann durch das Training mit den Jungs, die schon länger A-Klasse spielen und mich nach wie vor herausragend unterstützen - und durch die Trainer Michael Minke und jetzt Mirko Altmaier, die sich immer sicher waren, dass ich auch in der A-Klasse spielen kann. 

Was müsst Ihr noch tun, um mit Sicherheit die A-Klasse halten zu können?

 

Ganz einfach, wir müssen unbedingt Siege gegen die direkten Konkurrenten holen. Nach dem Rückschlag gegen den SV Mittelreidenbach vor allem das am nächsten Mittwoch anstehende Nachholspiel bei der SG Niederhambach/Schwollen, denn dass ist ein Duell, welches einfach gewonnen werden muss. Darüber hinaus sollten wir noch den einen oder anderen in der Tabelle besser platzierten ärgern, damit es nicht wieder so eng wird wie im letzten Jahr.  


 

 

Rainer Peitz ist beim FC Viktoria Hennweiler der "Abteilungsleiter Fußball". Die Liste seiner Ämter und Funktionen im Fußballverband und im Verein ist ellenlang. Wir listen hier nur die relevanten Fakten auf und weisen darauf hin, dass sich diese Liste ganz bestimmt noch verlängern ließe. 16 Jahre hat er bis zum 30. Juni 2016 im Verbandsbereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes diese Funktionen gehabt:

 

1.      Staffelleiter der B- Klasse Bad Kreuznach Ost

2.      Staffelleiter der C- Klasse Bad Kreuznach Ost

3.      AH- Staffelleiter Ü 32 Großfeld 11er Mannschaft, Ü 40 Großfeld 11er Mannschaft,

 Ü 50 Kleinfeld

 

a.       Ansetzung der Freundschaftsspiele Ü 32 im Kreis

b.      Pokalrunde der Ü 32 und deren Ansetzung um die Kreismeisterschaft,  die mit offiziellen Schiedsrichtern bis zum Endspiel auf neutralem Platz besetzt werden.

c.       Ü 40 Pokalrunde oder Turnier je nach Teilnehmerzahl die mit offiziellen Schiedsrichtern bis zum Endspiel auf neutralem Platz besetzt werden.

Turniere die mit offiziellen Schiedsrichtern besetzt werden, Spiele finden bei einem Verein der dieses Turnier ausrichten möchte statt.

d.  Ü 50 Turnier die mit offiziellen Schiedsrichtern besetzt werden, Spiele finden bei einem  Verein der dieses Turnier ausrichten möchte  statt. (seit 2011 immer beim SV Sommerloch)

         

  e.   Hallen Kreismeisterschaft Ü 32 (Futsal)

 

4.      Kreisehrenamtsbeauftragter: Ehrungen DFB- Uhren und Kreissieger DFB-Ehrenpreis.

    Anschreiben im Kreis für Kandidaten.

5.      Ehrenpreis Wettbewerb „Fußballhelden“

6.      Mitmachen bei der Aktion „Fair ist mehr“. Hier werden die Meldungen über Faires Verhalten an den SWFV gemeldet. ( Markus Beer SWFV)

7.      Konzept Gewaltprävention in Verbindung mit der Aktion „Fair ist mehr“

8.      Ehrungen der Egidius Braun Stiftung „Fußball- Mehr als 1:0“ und „ 1:0 für ein Willkommen.

9.      Aktion „Kinderträume“

10.  Schulungen „Wie gewinne ich ehrenamtliche Mitarbeiter für die Vereinsarbeit“

- Schulung sollte einmal im Jahr sein.

11.  Ausschreibung  Sepp Herberger Urkunden.

12.  Bildung Arbeitsgruppe Behindertenfußball ( noch offen).

13.  Meisterfeier AH in der Kirner Privatbrauerei

14.  Jahressitzung AH in Monzingen

15.  Schiedsrichter 19 Jahre aktiv

   Die Ämter im Verein - 46 Jahre ausgeführt bis  30.06.2018:   

Zuerst 8 Jahre Jugendtrainer von der D Jugend bis zur A Jugend

12 Jahre Jugendleiter im FC Hennweiler

8 Jahre 1. Vorsitzender im FC Hennweiler

4 Jahre 2. Vorsitzender im FC Hennweiler

Abteilungsleiter Fußball im FC Hennweiler: ges. 14 Jahre

 

Hier betrachtet Rainer Peitz schon ein wenig aus dem Hintergrund heraus wie Andre Stilz vom SV Oberhausen für sein Engagement geehrt wird. An diesem Tag, beim SVO-Sportfest 2016, war er letztmals als Verbandsfunktionär und Kreisehrenamtsbeautragter "unterwegs". Foto: imagoteam.tribuene

 

        Ämter + Funktionen: Rainer Peitz als Vorsitzender, Coach und Betreuer 

 

                 


      

           Weiter mit Rösler, egal in welcher Klasse!               

Drei Fragen an Rainer Peitz:

Das Spiel beim SV Bundenbach wurde sicherlich auch bei Euch als eine richtungsweisende Begegnung im Hinblick auf den noch anstehenden Rest von nun noch 14 Partien eingestuft. Was bedeutet die Niederlage mit dem Ergebnis von 1:2 vom Sonntag in Bundenbach?

Es war wohl ein richtungsweisendes Spiel, aber bei noch 14 auszutragenden Begegnungen ist trotz dieser Niederlage alles noch offen.

Ihr habt jetzt noch 6 Spiele auf fremden Plätzen auszutragen, achtmal geht es noch vor der eigenen Kulisse zur Sache. Aber fünfmal habt ihr bislang daheim verloren und einmal unentschieden gespielt. Wenn es denn am Ende nicht reichen sollte, wurde der Klassenerhalt daheim verspielt?

Ja und Nein. Wir sind oft unter unseren Möglichkeiten, besonders bei vielen Spielen zu Hause, wie auch in der Fremde,  geblieben.

Sind bereits Weichen gestellt, inwieweit es beim FC Viktoria weitergeht – egal ob in der A- oder B-Klasse? Stichwort Trainerfrage und Spielertransfers !

Die Trainerfrage ist schon länger geklärt. Ob in der A Klasse oder B Klasse: es wird unser Trainer Armin Rösler sein.

Mit der Ausnahme von 2 Spielern stehen keine weiteren Abgänge bevor. Mit diesen 2 Spielern werden wir noch gemeinsam ein Gespräch haben und werden versuchen, sie davon zu überzeugen, weiter im FC Hennweiler zu spielen.

 


 
 

Den Spagat zwischen der Aufgabe beim SCK und anderen Hobbies immer gemeistert

Mit 'Jogi' Schmidt hört ein SCK-Urgestein auf

Das Werk ist vollbracht: Sozusagen den "Stapellauf" und die Präsentation der "Prinz Eugen" gab es mangels eines geeigeneten Tümpels in Jogis Schrebergarten.

   

Wenn die laufende Fußballsaison 2017/18 Ende Mai abgehakt wird, dann endet auch für Hans-Dieter Schmidt sein Fußball-Engament: Nach 19 Jahren und somit im 20. Jahr seiner Tätigkeit als Mannschafts- und Spielerbetreuer macht "Jogi", wie sie ihn allerseits nennen, aber auch mit all seinem Ecken, Kanten und Engagement schätzen, Schluss. Ein SCK-Urgestein hört auf!

Dieser Entschluss ist ihm sicherlich nicht leicht gefallen. "Doch ich bin ja nicht der einzige, der aufhört. Einige der Spieler, die ich jahrein, jahraus betreut habe und die mir auch beste Kameraden waren, haben signalisiert, das sie auch aufhören möchten oder vielleicht zu einem anderen Verein gehen". Das sei mit ausschlaggebend gewesen, denn es gäbe jetzt eine ganz andere Generation, mit der er nicht mehr so zurechtkomme, wie das einmal war", erläutert "Jogi", der mit viel Herzblut am SCK hängt und auch weiterhin, wenn er dann auch nur noch als Zuschauer, Präsenz zeigen will.

Dann hat er es sogar leichter auf den Platz zu kommen, denn der Wohnortwechsel von "Über Nahe" in die Kirner-Straße nach "Sulzbach" steht unmittelbar bevor, wovon es dann nur noch ein Katzensprung bis hin zum SCK ist. Mangel an Beschäftigung wird es für den Frührentner auch dann nicht geben. Im Gegenteil. "Das Basteln und speziell der Modellbau von Schiffen in allen Variationen, hält mich sicherlich weiterhin jung und unternehmenslustig", mutmaßt FCK-Fan Schmidt. Die Liebe zu dem Verein der Roten-Teufel ist ungebrochen, doch sie wird zur Zeit eher zu einer Bürde, als das sie eine Würde ist. Jahrelang hat er kein Heimspiel versäumt, drückte er in Block 9 der Westkurve den Lauterern nicht nur die Daumen.

Auch auswärts war er, mal mit dem engeren Zirkel, mal mit dem "ganzen Reisebus", (fast) überall mit dabei gewesen: Auf St. Pauli, bei den Pokalendspielen des FCK in Berlin, bei den Bayern und 1860 in München sowieso. Es war für ihn eine "Selbstverständlichkeit" mit dabei zu sein, als es in Istanbul den Besuch bei Stefan Kuntz gab - mit dem unvergessenen Bankett im Besiktas Nobel-Clubheim und "mit Christoph Daum am Tisch".

Den Spagat zwischen dem Engagement beim SCK und beim FCK-Fanclub Naheteufel schaffte er stets bravourös - wer wollte schon auf der Fehlliste stehen, wenn es nach Vezelise, zu Turnieren in Duisburg, auf Abschlussfahrt nach Südtirol, auf den Törn ins Ijsselmeer - oder wie zuletzt noch, nach Pisa ging.

Der Fußballsport hat es "Jogi" in der Tat angetan. Gerne schwelgt er in Erinnerungen, auch an die Zeit als er in Hochstetten mitte der 1970-iger Jahre dort selbst noch Spieler war. "Zu den unvergessenen Momenten gehört, das wir das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Bezirksliga gegen den VfL Simmertal verloren haben", berichtet er auch von bitterer Stunde.

Mit dem SCK durfte er im Jahr 2000 noch einmal bei einer Meisterfeier und dem A-Klassenaufstieg dabei sein. "Auch die Teilnahme am Pokalfinale in Hintertiefenbach hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Jogi war immer und überall, vor allem aber beim SCK ein "Mann für viele Fälle". Bis das rechte Knie nicht mehr so recht mitmachte, zählte er auch noch zum festen Stamm der 2. Mannschaft, war er Referee bei den Reserven und sogar in der Vorrunde dieser Saison sprang er noch als Schiri in die Bresche.

Wäre da noch sein Engagement beim ASV "Forelle", das weiterhin Bestand haben soll. "Die Fahrten an die Ostsee zum Hochseeangeln bleiben unvergessen", hängt er an die Liste mit seinen Erinnerungen an, die sich noch beliebig verlängern ließe.

   

Alternative Beschäftigung gab es für "Jogi" bis zuletzt schon bei den Fahrten des ASV Forelle an die Ostsee: Unweit der Stelle, an der einst die von ihm nun gebastelte 'Prinz Eugen' kreuzte. war der SCK,ler zuletzt noch beim Hochseeangeln in Aktion. Im "Reisegepäck" nicht mit dabei waren allerdings wegen ihrer Übergröße weder die 'Prinz Eugen', noch die 'Gorch Fock'. Das hätte die Ladekapazität über die üppige Proviant-Mitnahme hinaus, gesprengt.

 

            Jogi - und Stichwörter zu:   

Ostsee: 

"Die Reise mit dem ASV Forelle zum Hochseeangeln war nach dem Ende einer Fußballsaison immer ein weiterer Jahreshöhepunkt - obwohl ich zugeben muss, dass ich Fisch nur esse, wenn er gänzlich grätenfrei auf den Tisch kommt"

BILD-Zeitung:

"Die lese ich jeden Tag - allerdings nur den Sportteil"!

Zeitumstellung:

"Es ist mir egal ob sie abgeschafft wird oder nicht. Ich hatte damit nie Umstellungsprobleme".

TRIBÜNE:

"Ich rufe das Sportportal ständig auf. Beim SCK informiert man sich hier allerseits über das sportliche Geschehen in der Region. Man schätzt die Aktualität, die Vielseitigkeit und die Aufmachung, die sich bis zuletzt immer weiter verbessert hat".

Vezelise (France):

Rotwein von 123gif.de"Unvergessene Fahrten, Momente und Aktionen. Tolle Spiele, Siege und das ganze Drumherum: Wo gibt es das noch, dass zum Beginn eines Freundschaftsspiels die Nationalhymne gespielt wird - und auch jeder mitsingt? Aber es tat auch mir weh, das es nach 50-jährigem Bestand diese Verbindung nicht mehr weitergeben soll".

Gefüllte Klöße:

"Wenn es denn sein muss... - meine Lieblingsspeise ist allerdings Schaschlik: mit Beilagen. Zweimal im Monat muss es sein".


                                                                                                                                                                                                                                    

    Mit dem, auch bei Junus Erlernten, direkt den Sprung in die 1. Garnitur geschafft   

Auf dem Flachsberg von den F-Junioren zu einem versierten Erstmannschaftsspieler aufgewachsen: Tobias Marx. Fotos: imagoteam.tribuene

Dieses Tor, am 7. November 2015, im Derby gegen Monzingen...

Tobias Marx ist ein gebürtiger Kirner Junge, der dann im Elternhaus "im Schatten des Flachsberges" in Simmertal herangewachsen und jetzt, beruflich bedingt, wohnhaft in Kaiserslautern ist -  "obwohl" er seit Jahr und Tag ein Fan des FC Bayern München ist. Das er das Fußballeinmaleins von der Pike an auf dem Flachsberg erlernte, war eine logische Konsequenz. Vor vielen Trainern, von denen  er betreut und geschult wurde, zieht er immer noch den Hut. Einen hebt er allerdings hervor: "Bei Junus Mustafalic konnte ich fußballerisch besonders viel lernen. Zu seiner Zeit als VfL-Coach bin ich zum Stammspieler der 1. Mannschaft aufgestiegen".

Doch es ist nicht ganz leicht, diesen Stammplatz zu behaupten. "Durch meinen Job bedingt ist es recht schwer, alle Trainingseinheiten zu besuchen. Allerdings versuche ich mindestens einmal die Woche ins Training zu kommen. Wenn ich im Training bin, würde ich mich persönlich als ehrgeizig beschreiben. Ich gebe immer mein Bestes, um auch die verlorenen Trainingseinheiten schnellstmöglich wettzumachen", erläutert der Entwicklungsingeneur der Firma 'verope' mit Sitz in Contwig.

Auch bei Trainer Kay Warkus ist der Innenverteidiger einer der gesetzten Spieler - und er übt derzeit sogar die ehrenvolle Funktion des stellvertretenden Spielführers aus. Am liebsten spielt der "Rechtsfuß" im VfL-Trikot mit der Nr. 5. Der 24-Jährige weiß allerdings, dass er weiter an sich arbeiten muss. "An meiner konditionellen Verfassung ist immer wieder zu arbeiten - und ich muss noch cleverer werden, um Spielsituationen besser einschätzen zu können", gibt er zu. Doch was ihn zu eine der Säulen im Team des A-Ligisten macht ist sicherlich auch seine Schnelligkeit und die daraus folgende Torgefährlichkeit bei Tempogegenstößen.

Hat ein Spieler, dessen Vorbild FC Bayern-Urgestein Sebastian Schweinsteiger ist, Angst vor einem Gegner? "Angst nicht, aber Respekt sollte man vor jeder Mannschaft haben. Es ist doch so, das alle anderen Formationen, genau wie wir, wohl imnmer ihr Bestes geben wollen, um am Ende der Woche die 3 Punkte zu holen. Dabei ist es egal, ob man zum Tabellenführer oder aber zu einem vermeintlich schwächeren Gegner fährt. Jeder im Team muss sein Bestes geben und wir sollten als eine Mannschaft fungieren. Nur so können wir die 3 Punkte gewinnen, um die es geht", ist der Standpunkt von Tobias Marx.

Dem VfL Simmertal stellt er ein ausgezeichnetes Zeugnis aus: "Ich würde das Ansehen des VfL's in der Region als sehr gut beurteilen. Wir haben zwei gute Mannschaften und die Zuschauerzahlen sind nach wie vor hoch. Durch den Zusammenschluss in der JSG Kirner Land haben wir eine gute Jugendarbeit, die uns in den nächsten Jahren den Nachwuchs bei den Aktiven sichert". Beim VfL Simmertal gefällt Tobias Marx vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Truppe. "Wir sind schon über mehrere Jahre hinweg ein überwiegend eingespieltes Team. Außerdem haben wir zwei super Sportanlagen, die aber ohne die ganzen ehrenamtlichen Helfer undenkbar wären".

Nichts wünscht sich Tobias Marx mehr als "mit dieser geilen Truppe" einen Titel zu holen. Ein Spiel, an das er sich immer wieder zurückerinnern wird gibt es mit einem Test beim Sportfest des SV Limbach: "Ich durfte als 18-Jähriger direkt für die Erste Mannschaft auflaufen und konnte dort als Mittelfeldspieler auch noch direkt ein Tor vorbereiten".

Und dann freut sich Marx auch über ein erzieltes Tor, das er als sein bislang schönstes bezeichnet: "Es glückte mir beim Derby 2015 gegen den TuS Monzingen. Unser Torwart hatte sehr früh im Spiel die Rote Karte gesehen. Somit mussten wir lange mit nur 10 Mann kämpfen. Nach einem packenden Verlauf des Duells stand es kurz vor Schluss 3:3. Durch einen Konter bekam ich die Chance das 4:3 zu erzielen - und wir gewannen damit dann doch noch das Lokalduell".

 

 

 

 "Steckbrief"                                                                                                                     

Torbias Marx zum Verlauf seiner bisherigen Laufbahn als Fußballspieler:

Wann und wo ging's los: Richtig angefangen habe ich bei den F-Junioren, da es zu Beginn noch keine Bambinis, heutige G-Junioren, in Simmertal gab.

Alle Altersstufen bei der Jugend ?

Bambinis/F-Junioren/E-Junioren/Erstes Jahr D-Junioren/Zweites Jahr B-Junioren/Erstes Jahr A-Junioren: Alle meine Jugendjahre habe ich beim VfL Simmertal gespielt.

Nach meinem ersten D-Junioren-Jahr konnten wir keine Mannschaft mehr stellen, da wir nicht genügend Spieler waren. Somit löste sich mein Jahrgang beim VfL Simmertal auf. Daraufhin probierte ich es 5 Jahre in einer anderen Sportart, der Leichtathletik, - bis ich zum zweiten B-Junioren-Jahr wieder zurück zum Fußball, und dem VfL Simmertal kehrte.

Wer war Dein 1. Trainer?: Der erste Trainer in meiner Zeit als F-Junior war Volker Jochum.

Die folgenden Trainer: 

Bambinis: Achim Fett / Manfred Dietz

F-Junioren: Rüdiger Schlapp / Wolfgang Schmitt

E-Junioren: Detlef Schumann / Björn Schumann

Erstes Jahr D-Junioren: Detlef Schumann / Björn Schumann

Zweites Jahr B-Junioren: Mirko Altmeier

Erstes Jahr A-Junioren: Ralph Boller

2011-2013: Aktive mit 18 Jahren: Ingo Dörr / Daniel Speh

2013-2014: Erhardt Geiß (1. Mannschaft) / Ralph Boller (2. Mannschaft)

2014-2017: Junus Mustafalic

2017-heute: Kay Warkus

Tobias Marx ist auch stellvertretender Spielführer beim VfL Simmertal.

 

 

 Tobias Marx auf den Zahn gefühlt:      

Ist seit mittendrin in einer sogenannten Englischen Woche - und eine weitere schließt sich dann noch. Der Start in diese erste Woche war recht gelungen. Wie ist Deine Einschätzung zum 6:0 gegen Hüffelsheim II und zu diesem Gegner.

Der Start aus der Winterpause heraus konnte nicht besser sein. Wir haben zu null gespielt und 3 Punkte hier auf dem Flachsberg behalten. Jedoch gibt es noch einiges zu verbessern und wir dürfen uns nicht auf diesem Ergebnis ausruhen. Wir haben in der ersten Halbzeit gut begonnen, doch in der zweiten Halbzeit zu sehr nachgelassen und somit den Gegner zu guten Chancen kommen lassen. Für uns folgen nun entscheidende Wochen. Wir befinden uns mitten in einer der zwei englischen Wochen, gefolgt von den Osterspielen. Hier wird noch einiges auf uns zukommen. In diesen Spielen wird sich zeigen, wo unser Weg in dieser Saison hinführen kann.

Am Sonntag geht es beim Ende dieser Woche zum aktuellen Tabellennachbarn VfL Sponheim. In der Vorrunde habt ihr diese „Hürde“ mit Leichtigkeit und einem 7:2-Ergebnis genommen. Es wird wohl nicht so leicht, wie in der Vorrunde werden?

Zunächst einmal geht es für uns am Mittwoch gegen den Tabellenführer nach Waldböckelheim. Hier müssen wir unsere Leistung von Sonntag nochmal steigern, um am Ende des Spiels was Zählbares mitnehmen zu können. Wir sollten von Spiel zu Spiel denken und uns fokussieren. Allerdings dürfen wir uns nicht auf dem Ergebnis der Hinrunde ausruhen. Auch Sponheim ist mit einem Sieg aus der Winterpause gestartet. Sie werden, genau wie wir, alles dafür geben, den Kontakt zur Spitze nicht zu verlieren. Somit sind auch wir gewarnt, müssen diszipliniert spielen und als Team auftreten, um diese 3 Punkte aus Sponheim mitzunehmen.

Ihr seid aktueller Tabellensechster mit 4 Punkten Abstand zum TuS Monzingen, der auf dem lukrativen 2. Tabellenplatz sitzt. Gibt es für den VfL noch die Chance, am Ende vielleicht doch Zweitplatzierter zu sein?

Zurzeit haben wir noch ein Spiel weniger als der Tabellenzweite aus Monzingen. Daher besteht natürlich noch die Chance auf den Sprung auf Tabellenplatz zwei. Hierfür müssen wir aber als gesamtes Team in den nächsten Wochen an uns arbeiten und jedes Spiel alles dafür geben, um am Ende auf dem zweiten Platz zu stehen. Dies werden, wie oben schon erwähnt, die nächsten wichtigen Wochen zeigen.

Liegt Ihr nach nun 16 Spielen grundsätzlich im Soll?
 

Ziel war es, sich solange wie möglich oben zu halten, um am Ende ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden zu können. Diese Chance haben wir nach wie vor. Jedoch haben wir in der Hinrunde einige unnötige Punkte liegen lassen, die uns daran hindern, jetzt schon weiter oben zu stehen. Nun heißt es, sich voll und ganz auf die kommenden Gegner vorzubereiten und so gut wie keine Punkte liegen zu lassen, um am Ende der Saison immer noch ein Wörtchen mitreden zu können.

 
                                                                                                                                                                                                                  
 
                                                                                                                                                                 
 

 

         "Das will ich mir nicht entgehen lassen"       

 
 5 Fragen an Rico Jelacic:                                                                 
 
Ihr habt in diesem Jahr erst einmal um Punkte gespielt. Nun wird es wohl erst am kommenden Wochenende losgehen und dann gleich gegen den Tabellenführer SV Steinwenden.  Es könnte so sein, dass auf dem Hartplatz gespielt wird. Kommt Euch das entgegen, oder kommt ihr auf dem Rasen besser zurecht - obwohl dort letztmals am 29.Oktober gegen die Mannschaft der SG Hüffelsheim ein Heimspiel war?
 
Wir haben schon auf beiden Plätzen gute und schlechte Spiele absolviert. Ich spiele natürlich immer lieber auf dem Rasenplatz - unabhängig vom Gegner. Wir sind aber momentan gut an den Hartplatz gewohnt und spielen dort, weil wir derzeit auch keine andere Möglichkeit haben.
 
Wie schätzt Du die Mannschaft des Erstplatzierten ein?  In der Vorrunde habt Ihr dort 0:2 verloren und im Vorjahr gab es auf dem Loh ebenfalls eine 0:2-Niederlage?
 
Wir haben beim Hinspiel in Steinwenden gezeigt, dass wir mehr als mithalten können. Mit etwas mehr Glück und besserer Chancenverwertung wäre damals sogar mehr drin gewesen. Beim SVS sind ja im Winter einige Leistungsträger gewechselt, was sicherlich auch nicht ganz zu verachten ist. Trotzdem sind sie natürlich weiterhin der Aufstiegskandidat Nummer 1, aber mein Ziel ist es, dennoch dieses Spiel zu gewinnen.
Es gab beim VfR recht früh die Bekanntgabe, dass Trainer Dieter Müller am Saisonende aufhört. Wird sich das bei den restlichen Saisonspielen auf die Spielweise und den Konkurrenzkampf bei jedem Einzelnen und bei der Mannschaft mehr oder weniger motivierend auswirken?
 
Ich denke und hoffe, dass sich das motivierend auswirken wird. Zum einen möchte man natürlich Dieter einen guten Abschied geben und das geht am besten mit einer ordentlichen Tabellenposition am Ende.
Zum anderen wird unser neues Trainer-Duo bereits jetzt schon ihre Augen auf uns haben und für die neue Saison planen. Da kann man jetzt schon zeigen was man drauf hat.
 
Was sagst Du von der Variante, dass es künftig beim VfR Kirn ein Trainergespann geben wird?
 
Ich finde es gut, dass Florian Galle von außen noch Unterstützung bekommt. Ich denke das wäre alleine als Spielertrainer sehr schwierig gewesen, alles im Blick zu haben und gleichzeitig noch gute Leistungen zu bringen.
Wie genau das beim Training und bei den Spielen dann ablaufen wird muss man dann noch abwarten, aber ich denke es ist ein Duo mit sehr viel Potenzial und Erfahrung.
 
Kann man davon ausgehen, dass Rico Jelacic auch in der nächsten Saison das Trikot des VfR 07 tragen wird?
 
Ja, ich freue mich auf die neue Saison und die anstehenden Veränderungen. Das will ich mir nicht entgehen lassen.
 
 
 
"Ich spiele beim VfR, weil ich hier fußballerisch alles erlernte -
 
 und weil es mein Heimatverein ist"
 
Bei den Bambinis des VfR Kirn begann für Rico Jelacic als Sechsjähriger die Laufbahn als Fußballspieler. Der mittlerweile 25-Jährige gebürtige Kirner spielt nach wie vor  bei seinem Wohnort- und Stammverein, spielte allerdings eine Saison lang, bevor die Altersgrenze erreicht wurde, in der A-Juniorenmannschaft der Spvgg. Nahbollenbach, die seinerzeit Verbandsligist war. "Ich spiele beim VfR Kirn, weil ich bei ihm fußballerisch alles gelernt habe und weil es mein Heimatverein ist. Viele meiner Freunde und meiner Familie spielen hier oder sind im Verein aktiv", ist der Standpunkt von Rico, der auch bei Trainer Dieter Müller - mit der Nr. 10 auf dem Trikot - als eine der Säulen der Mannschaft zählt.
 
Müller weiß auch, dass Rico Jelacic einer seiner Jungs ist, die gerne trainieren und keine Übungsstunde auslassen, auch wenn es einmal keine Lust dazu gäbe. "Am liebsten spiele ich hinter der Spitze. weil ich mich da frei bewegen kann, aber grundsätzlich dort, wo der Trainer mich braucht", sagt der "Rechtsfuß", doch er weist auch darauf hin: "Mein größtes Problem war immer schon meine Verletzungsanfälligkeit. Ich konnte noch nie eine ganze Saison ohne Probleme durchspielen, was mich immer wieder zurückgeworfen hat. Es ist aber auch schwer daran zu arbeiten".
 
Was ihn auszeichnet ist, dass er immer versucht alles zu geben. "Wenn es mal spielerisch nicht läuft, dann sollte man kämpferisch dagegen halten", sagt Jelacic, der einer der laufstarken Spieler und ein technisch versierter Akteur in Müllers Landesligakader ist.
 
Ein guter Fußballspieler ohne Idole und Vorbilder gibt es eigentlich nicht. Bei Rico Jelacic ist es menschlich, mit seinem Vater Romeo, ebenfalls ein vom VfR, der auf dem Loh schon als Jugendspieler und als Aktiver alle Tiefen, aber mehr noch Höhen miterlebt hat. Fußballerisch ist es Lionel Messi. Für Rico gibt es keinen besonderen Respekt vor einem Gegner. "Nein. Ich beschäftige mich lieber mit meinem Team als mit dem Gegner", erläutert Jelacic, der bekennender Anhänger des FSV Mainz 05 ist.
 
Während es für die Mainzer allerdings nicht ganz leicht werden dürfte, die Klasse zu halten, gibt es für Rico andere sportliche Ziele. "Ich will mit dem VfR Kirn den Aufstieg in die Verbandsligga schaffen", bekräftigt der Mittelfeldspieler. Beim Nachhaken nach einem unvergesslichen Moment, nach dem bislang schönsten Tor und einem Spiel, an das er sich immer wieder gerne zurückerinnert, fasst Rico Jelalic schließlich seine Erinnerungen  in einem Satz zusammen: "Mein allererstes Spiel in der 1. Mannschaft des VfR Kirn, war ein Pokalduell in Ebernburg, bei dem es kurz vor dem Ende noch Unentschieden stand, mich mein damaligerTrainer Willi Kossligk noch einwechselte und ich mich mit dem Siegestreffer bedanken konnte".
 
 
Vorfreude über die anstehenden Veränderungen beim VfR 07 Kirn: Auch Rico Jelacic will sich das nicht entgehen lassen! Fotos: imagoteam.tribuene

 

                                                                                                                                                                                                                          
 

 

Laufbahn-Stationen:

Erfolgreiche und tolle Zeit als Jugendspieler beim VfR Kirn
Mit 17 Jahren beim FC Viktoria Hennweiler (Bezirksliga) aktiviert
Mit 22 Jahren Wechsel zum SV Oberkirn - und von der B-Klasse bis in die Bezirksliga aufgestiegen 
Beim VfR 07 Meisterschaften in der Bezirks- und Landesliga unter Dieter Müller (Bezirksliga) und Thomas Jung (Landesliga)
 
                                   Trainerstationen:                                   
 
SV Oberkirn: Co-Trainer (Bezirksliga/Aufstieg in die Landesliga) 
VfR Kirn: 1b-Trainer (B-Klasse)
VfL Simmertal: Trainer (Bezirksliga)
FC Hennweiler: Trainer (B-Klasse)
SG Wallhausen: Trainer (B-Klasse)
Spvgg Teufelsfels: Trainer (B-Klasse)
SV Oberhausen: Trainer (A-Klasse)
 

 

     Drei Fragen an "Mitch" Minke:   

Für viele Fußballkreunde kam Dein Trainercomeback überraschend. Wann und warum hast Du Dich entschieden, Dich doch noch einmal als Übungsleiter zu engagieren?
 
Eigentlich hatte ich fest vor, aus privaten Gründen ein oder zwei Jahre zu pausieren. Zwischen den Feiertagen kam der TuS Monzingen auf mich zu. Nachdem der vorherige Trainer der zweiten Mannschaft in der Vorrunde aufgehört hatte, übernahm dann kurzfristig der Torwarttrainer des Vereins die Mannschaft. In der Situation wollte ich den Verantwortlichen nicht absagen, zumal ich seit zehn Jahren in Monzingen wohne und mein Spielerpass bei der AH liegt. 
Die Aufgabe, TuS Monzingen II zu coachen, war von vorneherein keine leichte. Nun ist sie nach zwei Niederlagen hintereinander bei den Nachholspielen sicherlich noch schwerer geworden. Ist es Dir leicht gefallen, den Job zu übernehmen und welche Eindrücke gibt es nach diesen zwei ersten Punktspielen in Merxheim und in Kirn?
 
Mit TuS-Abteilungsleiter Jörg Beddies und Trainer Andreas Edinger habe ich gute Gespräche geführt und die beiden konnten mich davon überzeugen, dass in der Mannschaft mehr steckt als der momentane Tabellenplatz widerspiegelt. Leider sind wir in den beiden Nachholspielen in Merxheim und beim VfR Kirn auf Teams gestoßen, die sich von oben verstärkt hatten. Auch die nächste Aufgabe beim Tabellenzweiten TuS Meddersheim dürfte nicht einfacher werden. Es werden sicher noch Spiele kommen, in denen wir unsere Punkte machen.
Wie steht es um den Kader der 2. TuS-Mannschaft? Reicht es um aus der prekären Lage herauszukommen, und was nährt Deinen Optimismus, dass die Mannschaft es schaffen wird?
 
Natürlich bin auch ich abhängig von der ersten Mannschaft und muss Spieler abstellen oder bekomme sie. Aber das Gerüst der zweiten Mannschaft mit jungen und erfahrenen Spielern erscheint mir durchaus gewappnet, dafür zu sorgen, dass wir in der Klasse verbleiben. Die derzeit gute Trainingsbeteiligung gibt ebenfalls Anlass, optimistisch in die Runde zu blicken. 

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       'Wir haben die Qualität aufzusteigen'  

Im Haag einer der Lieblingsspieler der Idarer Fanszene

Beim VfR 07 gleich ein Stammplatz

Bei den D-Junioren des SV Bergen und SC Kirn-Sulzbach begann für Nakharin Schmeier das Spielen in einer Fußballmannschaft. Nachdem er bei den C-Junioren die Altersgrenze erreichte hatte, suchte der begabte Jugendliche eine neue Herausforderung bei den B-Junioren des SC Idar-Oberstein. Im Haag erkannte man direkt, wie talentiert der in Kirn wohnende Junge  ist und nicht von ungefähr kam es, das man ihm sogar die Funktion des Spielführers übertrug.

Ab der Saison 2015/16 spielte er in den Aktiven Mannschaften des Schmuckstadtvereins, schaffte es sogar, in den von Murat Yasar trainierten Verbandsliga-Kader zu kommen. Vom Saisonstart weg, gegen Kandel, in Dudenhofen stand er volle 90 Minuten auf dem Platz, gegen Waldalgesheim wurde er in der 90. Minute taktisch ausgewechselt - er war so etwas wie ein Publikumsliebling der Fanszene im Haag. Die Startelfberücksichtigungen wurden weniger, aber in der gesamten Vorrunde zählte er zum Kader von Yasar.

Es folgte nach der Saison der Wechsel zum VfR nach Kirn, wo der mittlerweile 23-jährige direkt bei Dieter Müller seinen Stammplatz erhielt.

Nakharin Schmeier blickt dennoch auf erfolgreiche, gute Fußballzeiten in der Schmuckstadt zurück - nennt mit Christof Maslanka, den sie Lato nannten, einen Trainer, vor dem er immer noch den Hut zieht. Nakharin, für den es keine Lieblingsnummer bei den Trikots gibt, der aber mit dem FC Liverpool seinen Lieblingsverein nennt, spielt am liebsten im zentralen Mittelfeld  - und ist auch in Kirn als ein unermüdlich, nie aufsteckender Kämpfer bekannt, der auch vor "großen" Gegnern keine Bange hat. Im Gegenteil !


Fragen an Nakharin Schmeier:

Was würdest Du zu Deiner Zeit beim SC Idar-Oberstein sagen?


Ich hatte das Glück, dass der Verein sehr bemüht war gute Bedingungen zu gewährleisten. Dementsprechend hatte ich es mit hervorragenden Trainern zu tun, die es sehr ernsthaft angingen. So konnte ich mich sowohl fußballerisch, als auch persönlich entwickeln. Die Rolle als Kapitän in dem jungen Alter hat mich geprägt. Auch die Erfahrung, dass ich mich von der 3. Mannschaft in die 1. hochgespielt habe, bin ich sehr dankbar. Das wissen viele gar nicht. Alle denken, der kann gut kicken und klar, kam er dann in die erste Mannschaft. So ist es nicht. Es zeigt vielmehr, dass man mit Ehrgeiz und Disziplin so einiges erreichen kann, im Fußball und im Leben. 


Beim VfR hattest Du gleich einen Platz im Landesligakader. Ist es mittlerweile schwerer geworden den Platz in der 1. Mannschaft behaupten zu können?


Bei der eigentlichen Qualität, die wir haben, sollte jeder die Einstellung haben, dass es nicht leicht ist - und dementsprechend auch etwas dafür tun. Dass ich in den Testspielen während der Winterpause und nun im ersten Ligaspiel nicht so zum Zuge kam, liegt nur an mir. Ich bin davon überzeugt, dass, wenn ich wieder mehr Energie und Fokus in den Fußball lege, auch wieder meine Leistung bringen werde und mir meinen Platz hole. Beruflich und privat bedingt, war es in letzter Zeit leider nicht möglich. Seit dem ich Fußball spiele, hatte ich noch nie so viele Trainingseinheiten ausgesetzt.

Was glaubst Du, was für eine Platzierung für den VfR in der laufenden Saison noch möglich ist?

Ich will gar keine Platzierung nennen. Wir sollten einfach vom Spiel zu Spiel sehen. Über die Platzierung kann man sich vor der Saison Gedanken machen. Generell ist für mich einiges möglich. Ich denke wir haben die Qualität um aufzusteigen. Das ist natürlich schwer zu glauben, bei dem jetzigen Tabellenplatz. Es ist auch schwer aufzusteigen, wenn nicht alle daran glauben - oder wollen. Für mich ist es mit unserer Mannschaft jedenfalls möglich und ich versuche es vorsichtig in die Mannschaft einzuimpfen.

Könntest Du Dir vorstellen auch in der Saison 2018/19 beim VfR zu spielen?


Wenn es keinen besonderen Grund gibt, bin ich nicht jemand, der wechselt.

Was kann nach Deiner Meinung die 2. Mannschaft des VfR Kirn in der B-Klasse in dieser Saison noch erreichen?


Ich finde die Qualität der 2. Mannschaft gemixed mit Spielern aus der 1. Mannschaft ist überdurchschnittlich für die B-Klasse. Leider kamen die Spieler der 2. Mannschaft nicht mehr so oft ins Training. Auch hier kann ich nur sagen, dass man vom Spiel zu Spiel schaut und jedes Wochenende das beste daraus macht.

Tore für den VfR erzielte Nakharin Schmeier in der Saison 2016/17 gegen SG Hüffelsheim sowie in Mackenbach und in der nun laufenden Saison beim Derbysieg gegen SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach.

 

 

 

 

Am 15. Oktober 2017 trat der SV Vatanspor am 10. Spieltag der B-Klasse Bad Kreuznach West Auf Kyrau als Tabellen-13. gegen den TuS Gangloff an und verlor mit 2:8. Es  war das letzte Spiel, bei dem Sinan Kaya als Trainer fungierte. Das Team des Aufsteigers hatte an diesem Tag sein viertes Spiel in Serie verloren und nach dem furiosen Saisonauftakt mit zwei Siegen in Folge aus 8 Begegnungen nur noch 4 Punkte geholt. Sinan Kaya hörte auf und sein Nachfolger wurde Ümit Peker.  Zwar wurde das folgende Spiel bei Schmittweiler/Callbach-Reiffelbach II mit 0:2 verloren, doch dann gab es zwei Siege (ohne Gegentreffer) hintereinander, aber folgend daheim ein knappes 1:2 gegen den SV Lauschied und ein 1:4 gegen VfR Kirn II. Das war am 25. November. Seitdem hatte es keinen Einsatz mehr gegeben, weil alle Partien, die noch vor der Winterpause sein sollten, ausfielen.

Wir sprachen mit Ümit Peker.

 

Es hatte sich bis kurz vor dem Jahresende bei Euch ja einiges verändert und Du selbst bist seit Mitte Oktober der verantwortliche Übungsleiter. Was wurde während der Winterpause getan, um nun beim Wiederbeginn des Spielbetriebes guter Dinge an das Restpropramm herangehen zu können?

Leider war die Hinrunde sehr turbulent, was wir uns im Vorstand so nicht vorgestellt hatten. Vor allem war es wichtig, wieder Ruhe rein zu bringen und das jeder Beteiligte mit Spaß und Konzentration zu Werke geht. In so einer Situation wollten wir keine Risiken eingehen und jemand von „außerhalb“ an die Seitenlinie stellen. Deswegen haben wir gemeinsam entschieden, dass ich die Geschicke leite. Wenn es um die Resonanz der Spieler und beim Vorstand geht, denke und hoffe ich, das dies die beste Wahl für den gesamten Verein war. 

 

Mit Mikail Coskun, Alexander Tächl und Caglar Bayir gab es in der Winterpausen-Wechselzeit drei Abgänge alleine zu Türkgücü Ippesheim, des Weiteren von Carel Simo zum TuS Gutenberg, sowie von Sinan Kaya und Kevin Doll zum TuS Gau-Bickelheim, die wohl so ohne Weiteres nicht zu kompensieren sind. Und mit Kaan Özdemir kam zunächst nur ein Spieler, vom VfL Rüdesheim, der allerdings in der A-Klasse keine Spielpraxis sammeln konnte. Der Kader ist offenkundig nicht mehr so stark als zuvor besetzt. Geht es bei Euch jetzt nur noch um den Klassenerhalt?

Natürlich sind die genannten Spieler ein Verlust für uns, aber wir haben außer Kaan Özdemir noch Ismail Cakir, Soner Yürekli und Mahmut Irmak, die alle vom FC Bad Sobernheim kamen, starke Spieler für uns gewinnen können. Und das wichtigste dabei ist, dass jede vakant gewordene Position wieder besetzt ist und das die „Neuen“ durchweg alte Bekannte sind. Nicht zu vergessen gilt, dass wir mit Amir und Youcef Dahdouh noch 2 weitere Spieler neu in unseren Reihen begrüßen können. Zu Amir Dahdouh muss man nebenbei erwähnen, dass er ein ehemaliger algerischer Profi war. Eine Schwächung kann ich, auch nach den vergangenen Trainingseindrücken, nicht erkennen. Bei uns geht es seit dem ersten Spieltag nur um den Klassenerhalt, da gibt es auch keine 2 Meinungen dazu. Jeder, der auch vor 3 Jahren mit dabei war, kann dies bestätigen. 

 

Am Sonntag geht es, wenn es denn bespielbare Plätze gibt, auch für Euch wieder los: Bei SG Weinsheim II  gibt es ein Schlüsselspiel beim aktuellen Tabellen-13., und nur noch 1 Punkt trennt beide Teams, wenn es losgeht. Wie schätzt Du Eure Chancen - und den Gegner ein?

Wenn wir mit der richtigen Konzentration zu Werke gehen, sind wir sehr schwer zu schlagen. Vielleicht fehlt uns im Moment noch etwas der Rhythmus, aber ich denke, dass es vielen Mannschaften so geht. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel für uns, aber ich bin da sehr zuversichtlich - falls überhaupt gespielt wird. Aber so wie die Wettervorhersagen sind, bezweifle ich das sehr stark.

 

 Marco Köhler auf den Zahn gefühlt                                                    

Die Mannschaft der SG Bergen/Berschweiler ist seit dem 7. Spieltag Tabellen-14. der B-Klasse Birkenfeld Ost. Furios war man am 13. August mit einem Auswärtssieg in Becherbach in die Saison 2017/18 gestartet. Doch das war ein Strohfeuer, denn nur noch am 6. Spieltag, beim 1:1 gegen den Tabellenletzten Spvgg. Wildenburg, und am 13. Spieltag mit einem 3:1 -Erfolg gegen den Vorletzten SV Niederwörresbach sprangen vier weitere Punkte heraus.

Da gab es Handlungsbedarf. Kein Wunder, dass man in der Winterpause nicht untätig war. Wir hatten in einer Analyse zum bisherigen Saisonverlauf auf die prekäre Situation hingewiesen (Siehe die Seite B-Klasse Birkenfeld) und hakten bei Marco Köhler vom SG-Führungsgremium nun nach:

   

Welche Schlüsse wurden aus der missratenen Vorrunde gezogen und was wurde konkret getan, um beim Saisonrest das Ruder noch einmal herumreißen zu können?

Wir wussten nach dem, was sich nach dem bisherigen Saisonverlauf ergab, dass auf uns eine sehr schwere Rückrunde zukommt. Wir haben mehr Auswärtsspiele als Heimspiele und sind mit 7 Punkten Drittletzter der Tabelle. Anfang Januar haben wir uns von unserem Trainer Uwe Schwickert getrennt. Wir mussten feststellen, das wir in unserer Situation verschiedene Auffassungen hatten. Wir haben keine Fortschritte gesehen. Trotzdem danke ich Uwe für seine Bemühungen. Seit dem 15. Januar ist nun Udo Zimmer unser 1. Trainer und er wird von Nadir Bilgi unterstützt.

Was sprach für Udo Zimmer?

Warum Udo Zimmer? Udo ist schon sehr lange in unserem Verein. Er brauchte keine Eingewöhnungszeit. Er kennt alle Spieler und die unterschiedlichen Charakteren in der Mannschaft. Und: Udo Zimmer macht einen sehr guten Job.

Ein Trainer allein kann es wohl kaum richten!

Wir konnten uns während der Winterpause mit drei Neuzugängen auf ganz wichtigen Positionen sehr gut verstärken und ich bin davon überzeugt, das wir mit diesen Verstärkungen - und einem vollmotivierten Trainerteam - die nötigen Punkte holen, um die Klasse halten zu können.

Und welche Namen verbergen sich hinter der punktuellen Verstärkung der Mannschaft?

Die Namen möchte ich, zumindest jetzt noch, ungern preisgeben, sonst ist der Überraschungseffekt weg. Ich kann und will zum jetztigen Zeitpunkt nur sagen, dass es ein Innenverteidiger ist, des Weiteren ein richtig guter '10er' - und ein Mittelstürmer mit Tor-Garantie.

   

Am 18. Februar stand ursprünglich  die erste Bewährungsprobe nach der Winterpause beim Tabellen-13., SG Perlbachtal, in Kappeln, auf dem Programm: Das Spiel wurde jedoch auf Mittwoch, 11.04./19 Uhr, verlegt.

   

 
                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                              

      "Kein Titelanwärter wird davonziehen"   

Bert Wolf, Spvgg. Teufelsfels.  Fotos: imagoteam.tribuene

 

  'Zweite' soll sportlich Freude bereiten, wie die Erste "Garnitur"  

 

Bert Wolf hat das Fußballspielen beim VfR Kirn erlernt. Der allerseits geschätzte Jürgen Barth war sein erster Fußball-Lehrer. Bei dem umsichtigen Übungsleiter begann für den mittlerweile 41-Jährigen seinerzeit die Laufbahn bei den F-Junioren. Beim VfR 07 spielte er auch noch bei den E-Junioren, doch dann musste er krankheitsbedingt mit dem Fußballspielen pausieren. Erst im A-Juniorenalter ging es wieder weiter: Bei der damaligen A-Jugend der JSG Hochstetten/Simmertal. Seit 1994 trägt Bert Wolf das Trikot der Spvgg.Teufelsfels - immer im offensiven Mittelfeld, am liebsten auch seit je her mit der 10 als Trikotnummer auf dem Rücken. Trainer sah Bert Wolf schon viele kommen und gehen, Thomas Jung war für ihn in der Vergangenheit aber derjenige, den er als den versiertesten einstufen würde.

Bei der Spvgg. Teufelsfels war und ist Wolf nicht nur als Spieler am Ball. Er engagiert sich nach wie vor in der Vorstandsarbeit und ist jetzt auch der "Sportliche Leiter" des Vereins, dessen erste Mannschaft in der laufenden Saison als einer der Titelanwärter der B-Klasse Birkenfeld Ost gilt, dessen "Zweite Garnitur" in der Klasse darunter aktueller Tabellendritter ist, und beste Perspektiven hat, sich in der Tabelle noch verbessern zu können.

Und gerade in diesem Bereich möchte auch Bert Wolf mithelfen, für die Erste "Garnitur" eine sattelfeste Basis zu schaffen, damit es für das Aushängeschild auf Dauer einen Unterbau gibt, der personelle Engpässe minimiert.  Als "Abteilungsleiter Fußball" ist er seit dem Beginn der Saison allerdings für die Belange, das Auftreten und das Abschneiden beider Mannschaften mitverantwortlich. "Endlich aber Spieler der Zweiten Mannschaft, aufgrund des nun größeren Kaders, den wir haben", merkt Wolf noch an und weist darauf hin, das er neben dem Trainer des Vereins auch als Betreuer des Teams fungiert.

Doch es dreht sich nicht nur alles um "Teufelsfels": Einen interessanten Beruf hat Werder-Bremen-Fan Bert Wolf, der als Dipl.-Psychologe in Kirn arbeitet, allerdings auch.

Fragen an Bert Wolf

Wie kann man den Zuständigkeitsbereich präzisieren?

An den Spieltagen liegt der Schwerpunkt der Zuständigkeit und der Arbeit zunächst einmal bei der 2. Mannschaft. die ich neben dem Trainer betreue. Während der Trainingswoche gibt es aber viel Austausch mit dem Co-Trainer und Übungsleiter Wellendorf hinsichtlich der 1. Mannschaft.

Wie ist das Zusammenwirken mit Karsten Wellendorf?

Sehr offen und konstruktiv.

Euer angegebenes Saisonziel hieß "Vorne mitspielen". Liegt Ihr im Soll - ist das Ziel erreichbar?

Mit der 1. Mannschaft liegen wir im Soll. Meine Vermutung ist, dass es bis zum Ende keine Mannschaft gibt, die auf- und davon zieht. Es bleibt eng bis zum Schluss. 

Wo und was könnte noch nachgebessert werden?

Die vielen Fähigkeiten der Einzelspieler konstant im Kollektiv abzurufen.

Was hat die 2. Mannschaft für einen Stellenwert im Verein?

Die Kadergröße erfüllt in diesem Jahr den Wunsch von vermutlich vielen Vereinsverantwortlichen: und wir arbeiten daran, auf Dauer eine 2. Mannschaft stellen zu können, die sportlich genauso so viel Freude bereitet, wie die 1. Mannschaft.

Wie würde der Sportliche Leiter das Ansehen der Spvgg. in der Öffentlichkeit und in der Fußballszene einschätzen?

Jene, die etwas vom Vereinsleben wissen, oder mitteilen möchten, wären bei mir gut aufgehoben.

 

 

In der letztjährigen Saison 2016/17 gehörte Bert Wolf noch zum Kader der 1. Mannschaft. Nun ist er Spieler bei der so erfolgreichen 2. Mannschaft - und deren Betreuer.

                                                                                                                                                                                                           

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            "Es lag zu oft an der Einstellung"     

Tolga Coskun, SV Vatanspor Kirn.  Fotos: imagoteam.tribuene

 

 'Wir haben spielerisch eine der 3 besten Mannschaften der Liga' 

 

Es sind weite Wege, die Tolga Coskun auf Trab halten, um unter der Woche und vor allem am Wochenende vom Wohnort in Bretzenheim aus alles auf die Reihe bringen zu können. Da ist zum einen der Job am Flughafen in Frankfurt, und zum anderen sind es die Fahrten nach Kirn zu den Treffs mit seinem aktuellen Verein, SV Vatanspor Kirn. Vor allem aber auch sind es für den gebürtigen Rüsselsheimer auch noch unbekannte Strecken, wenn es dann noch auswärts, wie in Reiffelbach, bei Alteburg oder auch in Gangloff um Punkte geht. Doch der Akteur des gerade erst im Sommer in die B-Klasse aufgestiegenen Kirner Vereins, der bis zuletzt auch als Spielführer fungierte, geht als Vorbild voran - ist ja mittlerweile auch nicht mehr der einzige Spieler des Vereins der Kirner Fußball-Türken, der von ein wenig weit her in Kirn seiner ersten und liebsten Freizeitbeschäftigung nacheifert.

Als 10-Jähriger hat er beim FSV Bretzenheim angefangen Fußball zu spielen, dann ging es nach Bingen, wo er bei der Hassia komplett bis zur Altersgrenze durchspielte. Seit den Anfängen und auch jetzt immer noch spielt der "Rechtsfuß" am liebsten im defensiven Mittelfeld, aber auch Innenverteidigung - mit der Nr. 5 auf dem Rücken des Trikots. Seine Stärke ist vor allem die kämpferische Einstellung, arbeiten will der 25-Jährige weiter und gezielt an der Verbesserung seiner Schnelligkeit. Bis zuletzt fungierte er auch noch als Spielführer der Mannschaft, die 'Auf Kyrau' ihre Heimstatt hat. "Ich hasse es zu verlieren", sagt Tolga Coskun, für den 'Pepe' , der Innenverteidiger seines Lieblingsvereins Besiktas Istanbul, schon immer ein Vorbild war. 

Angst und Respekt vor einem bestimmten Gegner, dass gibt es für ihn, der nicht nur Besiktas, sondern auch Schalke-Anhänger ist, nicht. Bei seinem derzeitigen Verein gefällt es ihm recht gut. "Das Klima im Club, der Mannschaft und das Miteinander mit unserem Vorstand finde ich bestens - es sind alles sehr liebe Menschen", bestätigt er. Die Mannschaft selbst sei vom spielerischen her eigentlich eine der besten der Liga. "Allerdings stimmte es zuletzt allzu oft nicht mit der Einstellung".

Tolga Coskun denkt oft und gerne auch seine vorherigen Vereine und Mannschaften. "Vor allem erinnere ich mich oft an meine Zeit bei den A-Junioren zurück. Unvergesslich bleibt das alles entscheidende Spiel gegen den FC Meisenheim. Das war für den Mitkonkurrenten überhaupt die einzige Saisonniederlage und wir haben das Meisterstück mit einem turbulenten 4:3-Erfolg perfekt gemacht", berichtet Tolga. Ähnlich spektakulär war es, was er als Karadeniz-Spieler miterleben durfte.  "Das war ein super Jahr, das mit dem Meistertitel gekrönt wurde. Doch es gab auch schon im Trikot des SV Vatanspor schöne Erfolge und ein Tor, das ein besonderes war: "Es gelang mir bei unserem 2:0-Erfolg im Pokalspiel auf der Kyrau gegen den ASV Langweiler/Merzweiler. Es war das schönste, das ich in meiner bisherigen Laufbahn erzielte".

 

 Bei Tolga Coskun nachgehakt:                                               

Die Vorrunde ist mit der Ausnahme des Spiels, das bei der SG Weinsheim II ausfiel und am 16. Dezember nachgeholt wird, am 19. November, beendet worden. Das erste Rückrundenspiel ging am Sonntag gegen die 2. Mannschaft des VfR Kirn mit 1:4 daneben.

Was lief bei Euch in der Vorrunde gut und was war nicht so gut?

Es lief, wahrlich gesagt, nicht allzuviel gut. Aber es hat bei uns sozusagen einen "Klick" gegeben, und wir wissen jetzt, was wir in der Rückrunde alles besser machen müssen.

Ihr habt nach dem Aufstieg als Saisonziel angegeben, die B-Klasse Bad Kreuznach West halten zu wollen. Ist dieses Ziel in Gefahr, oder schafft Ihr das mit Sicherheit?

Vom Spielerischen her schaffen wir das locker. Ich behaupte sogar, dass wir spielerisch eine der 3 besten Mannschaften dieser Liga sind. Aber wie gesagt: die Einstellung muss sich ändern.

Nach dem Kirner Stadtderby, das ihr am Sonntag verloren habt, soll es noch drei weitere Spiele in diesem Jahr geben. Wie schätzt Du die Gegner ein, und gegen wen sind noch Erfolge möglich?

Das Spiel gegen den VfR hat es gezeigt: In der Hinrunde hatten wir "beim" VfR gewonnen, weil es mit der Einstellung eines jeden gestimmt hat. Nun geht es gegen die SG Alteburg. Wir kennen diese Mannschaft vom vergangenen Spieljahr her, nach dem wir beide aufgestiegen sind. Besser als wir, sind sie gewiss nicht, alles andere wird sich auf den Platz zeigen. Im auch noch anstehenden Spiel gegen den TuS Meddersheim, das ebenfalls auf der Kyrau stattfindet, geht es gegen eine Mannschaft, die eine ganz starke Vorrunde hingelegt hat. Wir müssen und werden unser Bestes geben, um uns auch über dieses Spiel von den Abstiegsrängen entfernen zu können. 

 

Vatanspor Kirn ist aktuell Tabellen-11. Fünf Siege, ein Unentschieden und 9 Niederlagen gab es in der laufenden Saison. Nach der Serie 2016/17 war die Mannschaft als Vizemeister  der C-Klasse Bad Kreuznach West in die B-Klasse Bad Kreuznach West aufgestiegen.

 

       ,      "Wir liegen voll im Soll"               

 Der Fußballabteilungsleiter der Spvgg. Hochstetten in seinem Element.  Fotos: imagoteam.tribuene

 

'Hab nie gedacht, dass wir Vorrundendritter werden'

 

Erdal Özdemir ist der Fußballabteilungsleiter der Spvgg. Hochstetten, und damit auch hinsichtlich des Spielbetriebes bei der SG Hochstetten/Nussbaum, einer der kompetenten Ansprechpartner. Der Kirner ist zunächst in den Jugendmannschaften des VfR 07 'groß' geworden, war jahrelang eine der Säulen in der Mannschaft des SV Vatanspor, und wechselte dann mit zur Spvgg., als Vatanspor mit dem Verein in der Nachbarschaft vereinbarte, im Kreisklassenbereich zu kooperieren. Özdemir spielte bis vor einem Jahr noch in der 1. Mannschaft aktiv und engagiert sich seit Jahren bei der Spvgg. in der Vorstandsarbeit.

Nach dem Spiel in Bad Sobernheim (1:1) vom 15. Spieltag hakten wir bei ihm nach:

    

Wie lief es letzten Sonntag im Bad Sobernheimer "Staaren" beim  1:1 im Verfolgerduell der B-Klasse Bad Kereuznach West, bei dem sich der Vierte und Tabellendritte gegenüberstanden?

"Wir führten durch den Treffer von Steven Green ab der 16. Spielminute nicht von ungefähr mit 1:0 - und dann bis zur 66. Spielmnute, in der Timo Erbach das Tor zum Ausgleich und Endergebnis gelang. Ich gebe zu, das wir riesiges Glück hatten, dass es für uns keine deutliche Niederlage gab. Unsere Gastgeber gingen nämlich ziemlich leichtsinnig mit ihren Großchancen um. Sie trafen nacheinander den Pfosten, die Latte und versiebten auch noch einen Elfmeter. Aber so läuft es manchmal beim Fußball. Denn beinahe hätten wir sogar noch gewonnen, denn kurz vor dem Ende hatten wir noch eine hochkarätige Konterchance".

Zwar müsst Ihr noch das abgesagte Spiel bei SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach II nachholen, doch der 15. Spieltag ist abgehakt und nächsten Sonntag geht es mit der Rückrunde weiter. Was kann man zum bisherigen Auftreten Eurer Mannschaft in der B-Klasse Bad Kreuznach West sagen?

"Wir hatten daran gearbeitet, und wussten, dass wir diesmal mit einem gut besetzten Kader in die Saison hineingehen konnten. Auch ich selbst war mir dessen sicher, doch ich habe trotzdem nicht damit gerechet, dass wir als Dritter aus der Vorrunde hervorgehen würden.  Wir waren ja außerdem noch an 5 Spieltagen Tabellenzweiter und konnten den Vizemeisterrang auch deshalb nicht halten, weil wir bei den jüngsten zwei Spielen auf, für uns ganz wichtige Spieler verzichten mussten. Unter anderem auf Danny Mitchell, der aber am Sonntag wieder mit auf der Bank saß, auf Lars Ganns und auch auf Steven Poensgen. Doch es gibt keine Atempause, denn außer den drei Rückrundenspielen, die noch abgearbeitet werden, gibt es ja noch die Hängepartie in Desloch bei der SG Meisenheim II, die am 16. Dezember gespielt werden soll.

Was ist bei diesem Programm noch machbar, wie schätzt Ihr die Gegner ein?

"Zunächst geht es am kommenden Wochenende zum Derby bei VfL Simmertal II. Obwohl die VfL-Reserve letzten Sonntag gegen Meddersheim verloren hat, ist die Mannschaft um Philipp Giegerich eine bekannt, starke Heimmannschaft. Sie hat von den bisherigen 8 Heimspielen nur das Derby gegen den TuS Meddersheim nicht gewonnen, und überhaupt nur noch einmal in Bad Sobernheim verloren. Wenn wir aber in der bestmöglichen Formation auf dem Flachsberg antreten können, ist vielleicht mehr machbar, als bei dem 0:0, welches es beim Vorrundenspiel bei uns in Hochstetten gab. Um Rückrundenpunkte geht es anschließend noch daheim gegen den TuS Gangloff und zur 2. Mannschaft des FC Schmittweiler/Callbach".

Es sieht also recht gut aus, den Platz unter den ersten Drei behaupten zu können?

"Wir liegen jedenfalls voll im Soll. Und was für uns vielleicht ein Vorteil ist: Wir spielen in der Rückrunde gegen alle starken, ambitionierten Mannschaften, wie gegen SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach II, TuS Meddersheim und FC Bad Sobernheim auf dem eigenen Platz - auch gegen die "Zweite" des VfR Kirn.

                                             

Tabellenstände/Siege/Unentschieden und Niederlagen bei den letzten 5 Saisons:

2017/18 2016/17 2015/16 2014/15 2013/14 (A-Klasse)
VR: 3./Gesamt: -/- VR: 7./Gesamt: 14. VR: 16/.Gesamt: 9. VR: 14./Gesamt: 15. VR: 16./Gesamt: 18.
Siege: 8 7 8 4 0
Remis: 4 1 6 9 4
Niederlagen: 2 7 1 2 12

 

 

                                                                                                                                                                    

  ,   Als 18-Jähriger gegen MZ 05- mit Kloppo 

 

 Sven Eliot Mensah, Spielertrainer von Eintracht Nahe Mitte. Fotos: imagoteam.tribuene

 

 "Versuche alles zu geben um selbst Vorbild zu sein" 

 

Für Sven Eliot Mansah gab es beim SC Idar-Oberstein für den seinerzeit Siebenjährigen bei den F-Junioren die Anfänge seiner Laufbahn als Fußballspieler. Der mittlerweile 34-Jährige erinnert sich noch genau, wie ihm sein erster Trainer Peter Dietrich das Fußball-Einmaleins beibrachte und wie er sich bei ihm weiterentwickelte, um in den folgenden Alterstufen bei seinem Stammverein auf Anhieb Tritt fassen zu können. So hat er auch nicht von ungefähr, abgesehen vom jüngsten Jahrgang bei den A-Junioren, in der kompletten Jugendspielzeit das Trikot des Idarer Vereins getragen. Der talentierte Junge bekam ab dem D-Junioren-Alter, dann jahrelang bei Günther Kuhn, und im letzten Jahr bei den A-Junioren bei Krzysztof Maslanka, das Rüstzeug mit auf den Weg, um den nahtlosen Übergang zum Aktivenbereich zu schaffen.

"Die Trainer, die mich am meisten gefördert haben, waren zum einen Günter Kuhn, von der D- bis zur A-Jugend, und später Werner Mörsdorf, der mich als A-Jugendlicher in die erste Mannschaft des SC Idar-Oberstein aufnahmn und mich in allen fußballerischen Bereichen enorm verbesserte", lobt er zwei seiner Übungsleiter ganz besonders. Neben Mörsdorf nennt Sven Mensah aber auch die weiteren Coachs, unter denen er das erlernte, um nun selbst als Spielertrainer ein Fußball-Lehrer und Vorbild sein zu können: Neben Mörsdorf, in der Oberliga,  waren es  (in der Bezirksliga beim ASV Idar-Oberstein) Harry Heike, dann wieder Krzystof Maslanka (beim TuS Kirschweiler), sowie Patrick Muders (in der Verbandsliga beim SC Idar). Und: Björn Peters (VfL Weierbach - von der C-Klasse bis hoch in die A-Klasse), schließlich Willi Kossligk, beim dann in der Bezirksliga spielenden Weierbacher VfL.

Sven Mensah weiß eine gründliche und versierte Jugendarbeit zu schätzen: "Ich würde mich selber gerne in der Jugendarbeit engagieren. Wurde auch schon vom SC Idar, wo mein ältester Sohn in der E-Jugend mit dabei ist, mehrmals gefragt, Nur lässt es sich aufgrund meiner Selbstständigkeit und wegen des Studiums leider zeitlich nicht vereinbaren", bedauert Mensah, der sich beruflich als Freelancer der Kategorie Eventmanager engagiert und zeitgleich seinen MBA-Abschluss anstrebt.

Er selbst versucht jedenfalls trotz aller Beschäftigung, an jedem Training der Mannschaft von Eintracht Nahe Mitte teilzunehmen, deren Coach und Spielertrainer er seit diesem Sommer ist. "Dabei versuche ich dort alles zu geben, weil ich auch als gutes Vorbild vorangehen möchte. Zum Glück gelingt mir dies seit dieser Saison auch, was man an meiner bisherigen Konstanz sicherlich auch erkennt", sagt Mensah, der immer schon, und nun auch bei ENM, im zentralen Mittelfeld gerne seine Kreise zieht, dabei auch am liebsten das Trikot mit der 4 auf dem Rücken trägt. 

Der Spielertrainer der "Eintracht" war in seiner Zeit beim damaligen Bezirksligisten ASV Idar-Oberstein bei Harry Heike als erst 20-Jähriger bereits Spielführer einer Mannschaft und danach beim VfL Weierbach in der Bezirksklasse Vize-Kapitän. Auf dem Spielfeld ist es für ihn auch ein Vorteil, dass er nicht nur einen starken rechten Fuß hat, denn, so Mensah, "der linke ist auch ganz gut". Gleichwohl gibt er gerne zu, dass immer etwas dafür getan werden muss, um konditionell weiterhin auf der Höhe zu bleiben. "Weil dies die Grundlage für mein laufintensives Spiel ist - und ich mit mittlerweile 34 Jahren nicht mehr zu den Jungen zähle". Auszeichnen tut ihn vor allem sein Ehrgeiz, mit dem er an eine Sache heran und in das Spiel hineingeht. Ernsthaft versichert Real-Madrid-Fan Mensah, das es für ihn selbst keinen Gegner gibt, vor dem er besonderen Respekt hat: "Da gibt es keinen. Ich bin der Meinung, das man mit einer guten Vorbereitung und dem nötigen Glück jeden Gegner besiegen kann". 

An der "Eintracht" gefällt ihm, dass es hier mit Norbert Friedt einen engagierten und äußerst motivierten Vorsitzenden gibt, "Ich bin mir sicher, das er diesen Verein nicht nur nach vorne bringen will, sondern auch wird. Klar gibt es Dinge, die man noch verbessern könnte, aber wir sind dabei, und ich bin mit dem wie es ist, grundsätzlich zufrieden". Was aber auch ihm bisweilen Kopfzerbrechen bereitet, ist das eklatante Verletzungspech, von dem die Mannschaft immer wieder heimgesucht wird. "Allerdings steckt man da nicht drin, aber man sieht trotz allem, das wir uns im Aufwärtstrend bewegen - und wir unser Vorhaben, die Saison in der B-Klasse noch spannend machen zu können, sicherlich realisieren".

Sven Mensah zu:

Unvergessliche Momente: "Da gab es einen mit dem VfL Weierbach, als wir mit dem damaligen C-Klasse-Team den Kreispokal gewonnen haben - und in der Halle im gleichen Jahr an meinem Ex-Verein, den damaligen Viertligisten, SC Idar-Oberstein, vor tobenden Zuschauern, bei den Stadtmeisterschaften im Halbfinale, nur denkbar knapp mit 0:1 gescheitert sind".

* An was man sich immer wieder gerne erinnert: "Da fällt mir direkt das Vorbereitungsspiel in meinem ersten aktiven Jahr beim SC Idar-Oberstein gegen den damaligen Zweitligisten FSV Mainz 05 in Simmertal ein. Jürgen Klopp war dort damals der Trainer und ich durfte mit 18 Jahren  30 Minuten lang gegen die Profis ran".

 

  Sven Mensah auf den Zahn gefühlt:                                                                           

. Ihr habt als Saisonziel angegeben, Favoriten ärgern zu wollen und einen einstelligen Tabellenbereich zu erreichen. Liegt Ihr im Soll? Was wurde verwirklicht, was ist noch zu tun?

Ja wir liegen absolut im Soll, nur ist es für mich persönlich ärgerlich, das wir nicht noch weiter vorne stehen, was wir mit ein wenig mehr Konstanz hätten auch erreichen können. Wir hatten bei den verloren gegangenen Spielen fast immer Pech mit Ausfällen. Zudem sind wir ein relativ neues Team, welchem man noch Zeit geben muss.

  •  Spielt Ihr vor allem dann immer sehr gut, wenn es gegen einen der sogenannten Favoriten geht?
  • Ich würde eher sagen, wenn alle Spieler da sind können wir jeden Gegner in unserer Klasse schlagen, was wir vor allem gerade in den letzten Spielen bewiesen haben. Wohl gemerkt, mussten wir auch bei den Spielen auf ein zwei Leistungsträger verzichten.
  • Ihr habt noch ein Vorrundenspiel (am 19. November in Regulshausen) zu bestreiten. Wie schätzt Du den Gegner ein, wie müsst Ihr an die Sache herangehen um die erste Saisonhälfte mit einem Erfolg abzurunden?
  • Es ist natürlich gerade wegen unserer und deren Vereinsgeschichte ein brisantes und spannendes Duell. Mit Regulshausen erwarten wir einen sehr robusten Aufsteiger, der auf seinem Hartplatz mit Sicherheit nicht leicht zu besiegen ist. Wenn wir konzentriert an die Aufgabe herangehen, sollten wir jedoch die Aufgabe lösen.
  • Was lief in der Vorrunde auf dem Platz gut, was war weniger gut?
  • Wir müssen uns noch im Spiel ohne Ball verbessern, ansonsten bin ich sehr zufrieden. Da immer mehr ein Team zusammenwächst, welches sich auch ausserhalb des Platzes super versteht.
  • Drei Rückrundenspiele sollen in diesem Jahr noch abgewickelt werden: Dabei geht es zunächst zum Neuling Göttschied, dann erwartet Ihr den SV Hottenbach und dann geht es noch nach Langweiler, also gegen keinen der Favoriten. Wo lauern Stolpersteine und was ist bei diesem Restprogramm noch machbar?

Ehrlich gesagt sind alle drei Gegner unangenehm. Wir haben gegen Göttschied auf jeden Fall nach der 1:4 Heimpleite wieder etwas gut zu machen. Am Ende des Tages liegt es nur an uns. Wenn wir konzentriert herangehen und vollständig besetzt spielen können, werden wir nicht mehr viele Punkte liegen lassen.

   

Eintracht Nahe Mitte: B-Klasse Birkenfeld Ost, wickelt seinen Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem SV-Areal in Berschweiler bei Kirn ab und ist vor dem letzten Vorrundenspiel Tabellen-6.

                                                                                                                                                                                                                                                                                 

       Vereinschef, Spieler, Coach und Macher 

Daniel Scholz, SV Oberhausen. Fotos: imagoteam.tribuene

 "Es spricht sich herum, das wir hier einiges richtig machen"       

Daniel Scholz ist beim SV Oberhausen ein Mann für (fast) alle Fälle: Er ist von der Pike auf in seinem Stammverein aufgewachsen, hat dem Verein unentwegt als Spieler die Treue gehalten, kickt jetzt immer noch ständig bei der "Reserve", steht "Gewehr bei Fuß," wenn es bei der "1. Garnitur" Engpässe gibt und ist seit 2014 der Erste Vorsitzende. Auch in anderen Funktionen - vor allem in der Jugendarbeit war, und ist er nicht wegzudenken.

Als 5-Jähriger trat er auf dem SVO-Sportfeld erstmals gegen das runde Leder. Immer spielte er fortan in Mannschaften der JSG Lützelsoon. Viel gaben ihm dabei immer wieder Trainer wie Armin Horbach, Oswald Theis, Roland Wildberger und Thomas Müller mit auf den Weg, vor allem aber war es Burkhard Uebel, der ihm bestens als versierter Jugendtrainer in Erinnerung ist. In der Zeit als Aktiver Spieler entwickelte er sich bei den Übungsleitern Harald Priez, Junus Mustafalic, Rüdiger Heckmann, Lothar Scholz sowie Michael Minke weiter und jetzt ist es Mirko Altmaier, bei dem er immer noch etwas dazulernt.

Seit 2016 ist Daniel Scholz Trainer der Bambini, seit 2017 coacht er die F-Junioren. "Gerade die Jugendarbeit ist es, die mir am Herzen liegt. Hier investiere ich viel und gerne meine Zeit ". Es gibt also viel zu tun, für den 30-Jährigen, der sich um die Familie mit 2 Kindern, das Haus, und den Verein ständig zu kümmern hat. Und da gibt es ja auch noch den Beruf mit dem Job bei der SIMONA, wo er für den Einkauf und den logistischen Part, sowie den Farbeneinkauf, als Zollbeauftragter und die Führung der Azubis in seiner Abteilung zuständig ist. Auch über den Verein hinaus engagiert sich Daniel Scholz: U.a. als Schriftführer im Jugendförderverein JSG Kirner Land, sowie als Mitglied im Leistungsteam der Jugendspielgemeinschaft. Außerdem ist Scholz Anhänger des Bundesligisten 1. FC Köln und sein Lieblingsverein überhaupt ist der FC Barcelona.

Zu seiner Zeit als Aktiver beim SVO: Am liebsten spielte Daniel Scholz schon immer in einer zentralen Position, sprich der 6er, oder hinter den Spitzen. Unvergessene Spiele gibt es für ihn reihenweise. Unter anderem gibt es für ihn unvergessene Momente an die erste Saison bei den "Erwachsenen", als 2006 der Aufstieg perfekt wurde. "Beim Spiel gegen den SV Vatanspor gelangen mir beim 2:1 Erfolg sogar beide Tore, womit gleichzeitig der Aufstieg Fakt war. Und auch die beiden Aufstiege in die A-Klasse, zunächst durch das 7:1 gegen Hennweiler in 2011, sowie zwei Jahre später über die Relegation gegen den TuS Oberbrombach sind unvergessen", erzählt Scholz. Eines seiner schönsten Tore sei ihm in der Meistersaison 2011 gelungen, als er mit einem Freistoß von der Mittellinie aus unhaltbar in's Tor des ASV Langweiler/Merzweiler traf.

Daniel Scholz zum ...

     Ansehen des SV Oberhausen in der Fußballszene und der Öffentlichkeit:

"Das Ansehen unseres Vereins sehe ich selbst als ausgezeichnet an. Wir versuchen von Vorstandsseite immer da zu sein, packen viel an. versuchen auch viel Neues und scheuen uns nicht viel Arbeit in die Hand zu nehmen. Wir haben in der Mannschaft ein sehr gutes Klima, unternehmen viel zusammen. Das, wie auch in diesem Jahr, viele Spieler zu uns gekommen sind, zeigt auch, dass es sich herumspricht, dass wir hier einiges richtig machen. Die Jung's die mal zu uns gekommen sind, bleiben auch  in der Regel beim SVO. In den letzten 5 Jahren hatten wir vielleicht gerade mal 3 Abgänge zu verzeichnen. Worauf wir sehr stolz sind, ist unsere Jugendarbeit. Innerhalb eines Jahres konnten wir eine Bambini, F- und E-Jugend aufbauen, in denen nun knapp 60 Kinder und 10 ehrenamtliche Betreuer aktiv sind. Das spricht auch für unsere prima Arbeit in diesem Bereich - und für das gute Ansehen".

     Wo noch nachgebessert werden könnte:

"Aktuell gibt es eigentlich nichts großes. Hier und da könnte man etwas optimieren, jedoch muss ich sagen, dass es derzeit ganz gut läuft".,

     Was die nächste Projekte sind:

"Was in der nächsten Zeit ansteht, sind unsere beiden Großveranstaltungen: Der Verkaufsstand am 'Bündelchenstag' und unser Hallenturnier vom 12. bis 14. Januar 2018. Für nächstes Jahr wollen wir im Sportplatzgelände einen kleinen Freizeit-/Spielplatz errichten". 

 

 

Daniel Scholz bei der Jugendarbeit in seinem Element: Der ältere der Sohnemänner spielt auch schon bei den Bambini...

 

"Haben einen Kader, der Vertrauen hat"

 

Daniel Scholz auf den Zahn gefühlt:

Vor dem Saisonbeginn habt Ihr angegeben, in der Serie 2017/18 eine bessere Platzierung als in 2016/17 (13. Platz) erreichen zu wollen. Liegt Ihr dahingehend im Soll, was ist zu tun, um das Ziel und evtl. mehr erreichen zu können?

 

Schaut man auf die Tabelle liegen wir gerade noch so im Soll….Zeit zum verschnaufen haben wir aber leider nicht, da es unten ganz schön eng hergeht.

Wir machen aus unseren Chancen zu wenig und verlieren Spiele und gleichzeitig wichtige Punkte zu oft unnötig… Hinzu kommen jetzt auch noch zwei Langzeitverletzte….

 

An was lag es hier und da, das eine angestrebte, bessere Platzierung nicht zustande kam?

 

Wie schon vorher geschrieben, machen wir zu wenige Tore…. und wie es leider oft ist, wenn man unten drin steht, fehlt eben auch das Quäntchen Glück.

 

Ihr seit mit Mirko Altmaier als Nachfolger von Michael Minke an die Saison herangegangen. Es hieß, das Ihr einen neuen Weg gehen wollt. Was hat sich verändert – wie seit Ihr zufrieden?

 

Wir wollten auf jeden Fall einen Spielertrainer….das war der Hauptgrund für den „neuen“ Weg.

Wir haben uns außerdem auch erhofft, mit den neuen Ideen von Mirko neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen, was bisher auch gut läuft….wir spielen größtenteils offensiver, pressen früher….. Wenn wir dies noch verfeinern können, holen wir auch die nötigen Punkte….wir sind oft sehr nah dran was mitzunehmen oder gar zu gewinnen….aber naja, das Glück fehlt halt derzeit.

 

Die Vorrunde wird am übernächsten Wochenende mit dem Spiel in Bundenbach abgeschlossen. Zuvor gibt es am 12. November noch das Heimspiel gegen SG Kirschweiler/Leisel. Im Vorjahr habt ihr in Bundenbach 0:0 gespielt und gegen Kirschweiler 2:1 gewonnen. Sind auch diesmal 4 Punkte machbar?

 

4 Punkte sind auch dies Mal drin. Gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenregion bewegen wir uns eigentlich immer auf Augenhöhe, nehmen aber zu wenig mit….wenn wir einen guten Tag erwischen, ist auch gegen Kirschweiler was drin…. Gegen Bundenbach geht es dann gegen einen direkten Konkurrenten….hier wird es alleine auf die Tagesform und den Willen, das Spiel zu entscheiden, ankommen ….wollen wir uns aber etwas Luft verschaffen, ist ein Sieg eigentlich und natürlich Pflicht.

 

Drei Rückrundenspiele gibt es dann noch in diesem Jahr und nach der Winterpause geht es am 4. März erst weiter. Wird personell „nachgerüstet“? Oder wollt ihr weiter auf den gegebenen Kader setzen?

 

Eigentlich gibt es keine Gründe groß nachzubessern….ich selbst bin auch kein Freund von diesen Winterwechseln….die Vereine planen ja auch wie wir mit den Jungs für eine Saison….und da sollte man im Normalfall auch dazu stehen….daher denke ich nicht, das wir groß aktiv werden. Wir haben außerdem einen großen Kader, der unser Vertrauen hat, die aktuelle Situation zu schaffen !

Sollte jemand von sich aus zu uns kommen wollen und der abgebende Verein dem zustimmt, werden wir natürlich nicht nein sagen….das muss aber schon passen und sauber ablaufen.

 

Zum aktuellen Spiel bei VfR Baumholder II: Was lief letzten Sonntag gut, was war weniger gut?

 

Das Spiel wurde durch zwei individuelle Abwehrfehler leider früh mit 2:0 in die falsche Richtung gelenkt…man kam kurz vor der Pause nochmals ran und ging dann mit einem 2:1 in die Pause. Danach verflachte das Spiel ein wenig….mitte der zweiten HZ wurden wir wieder etwas stärker, wobei große Chancen aber nicht heraussprangen. Kurz vor Schluss hatten wir dann einen Lattenschuss, der den 2:2 Ausgleich bedeutet hätte…im Gegenzug fällt dann aber das 3:1 für Baumholder.

 

                                                                                                                                                                                                                

                                                                                                                                                                                                                   

 

  ,   Kapitän im Finale und in der Relegation 

Sascha Glöckner, SC Kirn-Sulzbach. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Wahrscheinlich schafft es Teufelsfels"

 

Das Fußball-Einmaleins erlernte Sascha Glöckner auf dem Rasen (und auf dem Hartplatz) im Sportzentrum Loh bei Lutz Brandenberg, der sein erster Fußball-Lehrer bei den E-Junioren des VfR Kirn war. Als er das B-Junioren-Alter erreicht hatte, wechselte er zur damaligen JSG Kyrburg, wo Werner Dräger als Coach das Zepter schwang. Zuvor hatte er sich bei den VfR-Übungsleitern Andreas Hailer und Michael Holler weiterentwickelt. Nachdem er die Altersgrenze erreicht hatte, war zunächst beim SCK Martin Fey sein Coach, dann lernte er auch viel bei Marko Valentin hinzu, der mit Akim Baus ein versiertes Gespann bildete. Schließlich waren es beim SC Kirn-Sulzbach Michael Asmussen, Jens Wückert und Jochen Schneider, die auf Sascha Glöckner als die Nummer 1 im Tor setzten. "Alle diese Übungsleiter haben mir viel mit auf den Weg in meine Laufbahn als Torhüter gegeben", bestätigt der in Meckenbach wohnende SCK,ler, der sich auch schon in der Jugendarbeit seines Vereins engagierte. Er betreute die Bambini seines Vereins bis sie im Sommer 2017 zur E-Jugend wechselten.

Es kommt nicht von ungefähr das für den SCK-Keeper seit eh und je die Rückennummer 1 die Lieblingsnummer ist, wenn es in der Kabine an das Verteilen der Trikots geht. Der Torwart mit dem starken rechten Fuß ("Ich bin im Training fast immer am Start"), fungierte auch schon als Spielführer. Bis vor zwei Jahren, als das Pokalfinale bestritten und anschließend über die Aufstiegsrelegation die A-Klasse erreicht wurde, trug er die Armbinde des Kapitäns. "Das waren Spiele, an die ich mich sicherlich immer wieder gerne zurückerinnern werde". Was den SCK-Torwart vor allem auszeichnet, ist das Spiel und somit die Reaktion auf der Linie. Daran zu arbeiten, noch perfekter zu werden, ist auch für den gestandenen Keeper nach wie vor eine Notwendigkeit. "Ich muss halt eben noch etwas ruhiger werden", gibt er zu.

"Keine Angst, aber Respekt vor jedem Gegner", ist das Credo des 33-Jährigen, der "trotz allem" nach wie vor eingefleischter Anhänger des 1. FC Kaiserlautern ist. Glöckner, der bei KELVION in Monzingen beruflich als Industrieverpacker seinen Job macht, will auch sportlich noch einiges erreichen. "Am liebsten, mit dem SC Kirn-Sulzbach wieder in die A-Klasse aufsteigen - und dann dieser Liga auch halten", ist sein Wunsch. Dann muss es vielleicht auch wieder die Relegation sein, um in die A-Klasse zurückzukehren, denn der Torhüter des SCK vermutet und tippt, das die Spvgg. Teufelsfels diesmal wohl als Meister den direkten Aufstieg schafft - und das der FC Bayern Deutscher Meister wird.

 

 Fragen an Glöckner: ENM ist immer für Überraschungen gut 

 

*Ihr seit aus der A-Klasse nach der Saison 2016/17 abgestiegen. War der Abstieg vermeidbar, an was lag es, und wie wurde er verarbeitet?
 
Ja, er war vermeidbar. Es gab einige unglückliche Situationen und verletzungsbedingte Ausfälle. Zudem konnten einige Leistungsträger Ihre Fähigkeiten nicht  immer optimal abrufen. Einige Spieler und darunter auch ich, hadern immer noch damit. Man hat ja schließlich 10 Jahre lang daraufhin gearbeitet und nach einem Jahr mussten wir wieder den Gang zurück in B Klasse antreten.
 
* Eine kurze Einschätzung zu Eurem Spiel vom Sonntag bei der SG Bergen/Berschweiler: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?
 
Auf einem schwer bespielbaren Rasenplatz haben wir Moral gezeigt und einen 0:2 Pausenrückstand noch zu einem verdienten Sieg umgewandelt. Weniger gut war, das wir viele Torchancen nicht nutzen konnten, um in Führung zu gehen. 
 
 
* Der nächste Gegner ist am Sonntag Eintracht Nahe Mitte: Wie schätzt Du ihn ein?
 
Die Eintracht ist ein ernst zunehmender Gegner, da sie einige richtig gute Spieler im Kader haben und mit den Spielen gegen Teufelsfels und Hochwald gezeigt haben, das sie immer für eine Überraschung gut sind. 
  
*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf?
 
Aufgrund der vielen verletzungsbedingten Ausfälle bin ich (außer den Spielen gegen Hochwald und Teufelsfels) zufrieden, mit dem bisherigen Saisonverlauf.
 
*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar?
 
 Platz 1-5 - und das sollte machbar sein.
 

                                                                                                                                                                                                                                            

                                                                                                                                                                                                                                     

 

        Der in der TuS aufgewachsene Kapitän  

Christopher Klein, TuS Becherbach. Fotos: imagoteam.tribuene

 

Zusatzpunkte gegen Fischbach und ENM

 

Weil es seinerzeit bei der JSG Schmidthachenbach/Becherbach keine Mannschaft im F-Jugend-Bereich gab, machte Christopher Klein als 6-Jähriger bei den E-Junioren die ersten "Gehversuche" als  Fußballanfänger. Sein erster Übungsleiter war Heiko Barth. Bei der JSG spielte er durchgehend, bis die Altersgrenze erreicht war. Von den Anfängen an, war bis einschließlich dem B-Jugendallter Ottmar Venter sein Trainer, bei den A-Junioren war es Roland Veeck.

 

Christopher Klein blieb als Becherbacher Junge seinem Heimatortverein bis heute treu. Als Spieler der 1. Mannschaft, entwickelte er sich zunächst bei Marco Grub weiter. Dann war im Reigen der Coachs, bei denen er noch mehr dazulernte, Mario Weinz ein versierter Spielertrainer, es folgte Philipp Giegerich, Christoph Klein, im Gespann mit Daniel Friedrich, und schließlich Markus Schaaf. mit dem die TuS derzeit auf dem besten Wege dazu ist, in der B-Klasse Birkenfeld Ost in ruhiges Fahrwasser zu gelangen. Den Hut zieht der 25-Jährige immer wieder vor Ottmar Venter. "Er hat uns in der ganzen Zeit sehr viel beigebracht, und uns zu guten Spielern gemacht, die dann als A-Junioren sogar Bezirksliga spielen durften und dort von Roland Veeck den entscheidenden Schliff dafür bekamen, um auf Anhieb in der Ersten Mannschaft Tritt fassen zu können".

 

Nach wie vor ist es auch so, dass er grundsätzliches beherzigt. "Ich nehme an jedem Training teil, das zeitlich machbar ist, also fast an jeder Übungsstunde der TuS". So kommt es auch nicht von ungefähr, dass er zu den Säulen des Teams zählt und das Christopher Klein Träger Spielführerarmbinde ist. Der 'Rechtsfuß' trägt am liebsten das Trikot mit der Nummer 5 und spielt seit eh und je am liebsten auf der 6er-Position. Arbeiten will der lauf- und vor allem in der Defensive kopfballstarke Spieler aber weiter intensiv an sich, und vordergründig daran, mit ein wenig mehr Geduld, die sich ergebenden Chancen auch zu verwerten. Der Spielführer der TuS ist sich sicher, dass in der B-Klasse Birkenfeld Ost eigentlich jede der anderen 15 Mannschaften schlagbar ist, und man grundsätzlich vor keinem Angst haben muss. "Allerdings hat vor allem die Spvgg. Teufelsfels eine ganz starke Offensive - sie ist aber 'an einem guten Tag' auch nicht unbesiegbar", ist er sich sicher.

 

BVB-Anhänger Christopher Klein ist stolz auf seinen Heimatortverein. "Ich denke, der TuS Becherbach ist als ein ehrlicher Verein bekannt. Die Stimmung in unserem Verein ist gut, gerade auch, weil bei uns kein Spieler 'bezahlt' wird. Mir gefällt der gute Zusammenhalt. Wir liefern in der laufenden Saison eine geschlossene Mannschaftsleistung ab und haben deswegen schon mehr Punkte geholt, als erwartet", freut auch er sich über die gute Entwicklung, weist aber darauf hin, das es eine extrem kurze Spielerdecke, und einen Gesamtkader gibt, der bei Engpässen so gut wie keine alternativen Möglichkeiten hergibt. Gleichwohl gibt es auch für den beruflich engagierten Vertriebsmitarbeiter, bei BITO-Lagertechnik (Meisenheim),  das angestrebte sportliche Ziel, wieder in die obere Tabellenregion der B-Klasse zurückkehren zu können.

An gleichermaßen guten, wie auch schönen Fußball-Erinnerungen an die Jugendspielzeit bis hin zur Gegenwart gibt es auch für Christopher Klein keinerlei Mangel. "Immer wieder erinnere ich mich gerne an den Gewinn der Meisterschaft mit unserer B-Jugend, die wir im entscheidenden Spiel gegen den TuS Tiefenstein seinerzeit perfekt machten.  Und: an das Tor, das mir in der letztjährigen Saison gegen die Spvgg. Teufelsfels mit einer Volley-Annahme gelang, die aus 25 Metern im rechten Winkel einschlug".

 

   5 Fragen an Christopher Klein:      

 

*Im Gegensatz zum Vorjahr ist einiges bei Euch anders. Unter anderem habt Ihr einen neuen Coach. Was hat sich verändert?

 

Gegenüber dem letzten Jahr haben wir eine bessere Ordnung, vor allem in der Defensive. 
Das Training ist sehr abwechslungsreich, was es für die Spieler auch attraktiv macht.

 

* Eine kurze Einschätzung zu Eurem jüngsten Spiel bei der SG Regulshausen/Hintertiefenbach: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

 

Wir hatten eine sehr gute Chancenverwertung, wobei Regulshausen mehr vom Spiel hatte. 
Weniger gut war die Verteidigung bei Standards (zwei Kopfballtore gegen uns).
Trotzdem eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein wichtiger Punkt, den wir mitgenommen haben.

 

* Der nächste Gegner ist am Sonntag mit dem SV 05 Göttschied ein weiterer Neuling der B-Klasse BIR Ost: Wie schätzt Du ihn ein?

 

Schwierig einzuschätzen, da Göttschied wie Regulshausen ein Aufsteiger ist. 
Mit 15 Punkten sind sie auch gut gestartet und sind sicher nicht zu unterschätzen. 
Gerade bei einem Heimspiel dürfen wir uns aber nicht einschüchtern lassen und müssen unseren Fussball spielen.
 

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf ?

 

Nachdem wir letztes Jahr fast abgestiegen sind und erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft hatten war klar, dass diese Saison schwer wird. 
Trotz eines Fehlstarts gegen SG Bergen haben wir bisher schon 16 Punkte gesammelt und sind somit auf einem sehr guten Weg, nicht in den Abstiegskampf zu rutschen.
Vor allem die Siege gegen Fischbach und Eintracht Nahe Mitte waren „Zusatzpunkte“, die zeigen, das gegen jede Mannschaft etwas möglich ist.

 

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?

 

Saisonziel war es von vorneherein, nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Wir sind dahingehend auf einem sehr guten Weg.

 

 

Gegen die Spvgg. Teufelsfels holten die Becherbacher in der letztjährigen Saison 4 Punkte: Mit 1:0 gewannen sie das Heimspiel (Bild) und in Schneppenbach erreichten sie ein 3:3: Vor allem an diese Vorrundenpartie erinnert sich Spielführer Christopher Klein immer wieder gerne zurück.

                                                                                                                                                                                                                                                     

     Käpitän, die Nr. 3 und das Brehme-Trikot 

SG-Spielführer: Lars Ganns. Fotos: imagoteam.tribuene

 

Fußballgrundlagen im Elternhaus erlernt

 

Lars Ganns ist einer der SG Spieler, die in der 'Spvgg. 1916' von der Pike an aufgewachsen sind. Ein Hochstettener Junge, dessen Vater Norbert seit Jahrzehnten zu den Säulen des Vereins zählt, dort einer der etablierten Spieler, auch in höheren Klassen war, der den Verein nicht nur lenkte, sondern auch aus Talsohlen heraus führte und der nach wie vor Vorsitzender ist. Da kommt es nicht von ungefähr, das Norbert Ganns der allererste Trainer von Sohnemann Lars war. Es waren die F-Junioren, bei denen es losging und ab dieser Altersstufe wuchs Lars Ganns als ein Spieler heran, auf den immer Verlass war. Bis zur D-Jugend, ab der C-Jugend in der seinerzeit gebildeten JSG Hochstetten/Simmertal/Merxheim bis hin zur Altersgrenze, der sich  nahtlos der Übergang in den Aktivenbereich bei der Spvgg. anschloss.

Weitere Trainer, die ihm in der Jugendzeit und darüber hinaus wichtig waren, nennt Lars Ganns ohne lange überlegen zu müssen mit Timo Holländer, Winfried Körper, Ralf Maiwald, Thomas Eid, Ingo Dörr, Ralf Grevelhörster, Markus Neu, Mario  Weinz, Michael Asmussen, Fred Stilgenbauer, Timo Bender, Hansjürgen Haas - und: Jürgen Aranda. "Bei meinem Vater habe ich die wichtigsten Grundlagen des Fußballs erlernt und Ingo Dörr hat mir später bei der B- und A-Jugend aus seinen Erfahrungen heraus sehr viel vermitteln können. Zu Beginn meiner Zeit bei den Aktiven haben mich Ralf Grevelhörster und Markus Neu nochmal ordentlich vorangebracht", erläutert Ganns.

 

Der mittlerweile 33-Jährige trug bei der seinerzeit noch eigenständigen Spvgg. Hochstetten bereits die Spielführerarmbinde und ist nun auch bei der SG Hochstetten/Nussbaum "Kapitän" des Teams. Damit hat er eine Vorbildfunktion. In Bezug auf das Mannschaftstraining versucht er die Kriterien zu erfüllen, obwohl er als Speditionskaufmann bei Schenker Deutschland in Waldlaubersheim stark engagiert ist. "Ich versuche zweimal in der Woche dabei zu sein, doch manchmal lässt es der Beruf einfach nicht zu. Einmal in der Woche ist jedoch drin", bestätigt der 'Rechtsfuß', den Jürgen Aranda im  defensiven Mittelfeld oder auch als Außenverteidiger einsetzt. Der zweikampfstarke Spieler, sporadisch und bei guter Gelegenheit auch offensiv ausgerichtet, weiß, dass er immer noch daran arbeiten muss, perfekter zu werden. "Der  'Torabschluss'  ist durchaus verbesserungswürdig", gibt er zu. In der letztjährigen Saison traf aber auch er beim 9:2-Schützenfest gegen Gangloff. Am liebsten spielt Lars Ganns mit dem Trikot, das die Nr. 3 hat. "Bedingt durch Andreas Brehme, wie bei der WM 1990", gibt er zu, obwohl er Anhänger von Borussia Dortmund ist.

 

Wer so lange das Trikot seines Vereins trägt, hat einiges erlebt was in Vergessenheit geraten ist, was aber auch unvergessen bleibt. "Auch wenn es verloren ging, ich erinnere mich immer wieder an das Bezirkspokalfinale gegen den klassenhöheren SV Niederwörresbach. Wir unterlagen zwar mit 1:2 in der Verlängerung, aber die mannschftliche Geschlossenheit, der Einsatz und Wille, der dort an den Tag gelegt wurde, waren enorm. Ein Teil dieser Mannschaft und dieses Spiels gewesen zu sein, da denke ich gerne dran zurück". Und auch von einem besonderen Tor erzählt Lars immer wieder, wenn in Erinnerungen geschwelgt wird. "Das war ein Freistoßtor gegen den TV Hettenrodt aus rund 25 Metern in den Winkel. Da hatte alles gepasst - denn am Ende gewannen wir auch noch glatt mit 4:0."

Viel Zeit für andere Dinge hat ein Speditionskaufmann und Fußballspieler wie Lars Ganns wahrlich nicht, aber wenn es die Freizeit doch mal zulässt, greift Lars Ganns alternativ auch schon mal zum Golfschläger."

 

           Vier Fragen an Lars Ganns:                              

 

* Eine kurze Einschätzung zu Eurem Spiel vom vergangenen Wochenende in Meddersheim: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

 

Positiv ist auf jeden Fall das Ergebnis. Mit dem 1:1 können wir gut leben. Wir haben im Großen und Ganzen den Gegner von unserem Tor fernhalten können. Kam Meddersheim dann mal zu Chancen, lag dies daran, dass wir Sie durch Fehler und Unachtsamkeiten dazu eingeladen haben. Aber auch wenn wir dem Gegner letztendlich auf Augenhöhe begegnet sind, behaupte ich, dass dies, nach der Niederlage in Weinsheim, unser bisher schwächstes Spiel in dieser Saison war. Wir haben leider versäumt Fußball zu spielen und haben zu viele lange Bälle geschlagen, waren im Aufbauspiel zu überhastet. Aber am Ende haben wir einen Punkt aus Meddersheim mitgenommen. Mal schauen wie vielen anderen Teams dies dort gelingen wird.

 

* Der nächste Gegner ist am 11. Spieltag FC Viktoria Merxheim II. Wie schätzt Du ihn ein?

 

Dass unser Nachbar aus Merxheim eine große Qualität in seinem Kader hat, steht außer Frage. Nicht umsonst steht die Reserve des Bezirksligisten auf Platz 5 und hat Ihr letztes Heimspiel gegen TuS Meddersheim siegreich gestalten können. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir aus dem letzten Spiel die richtigen Schlüsse ziehen werden und in der Lage sind, auch aus Merxheim Punkte zu entführen.

 

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf ?

 

Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich mehr als zufrieden. Unsere Neuzugänge haben sich sehr gut integriert, unsere Offensive ist sehr effizient und im Defensivbereich lassen wir recht wenig zu. Aber das große Plus bis dato ist, dass Spiel für Spiel eine Einheit auf dem Platz steht und jeder immer sein Bestes gibt und für den Anderen kämpft. Diese Einstellung gilt es beizubehalten und dann bin ich mir sicher, dass auch weiterhin gute Resultate möglich sind.

 

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?

underarmour

Angesichts des Abschneidens in der letzten Saison ist der Klassenerhalt das Ziel, welches es zu erreichen gibt. Aktuell sind wir auf einem guten Weg dahin. Sobald das Ziel erreicht ist, kann man immer noch schauen, was die Saison so bringt.

 

                                                                                                                                                             

 

CN-Automobile ist ein regionaler Dienstleister rund ums Auto. Für EU-Neuwagen sowie Neu- und Gebrauchtwagen der Fabrikate VW, Audi, BMW, Hyundai und Seat sind wir der richtige Ansprechpartner. Unsere Meisterwerkstatt ist ein freundlicher und verläßlicher Ansprechpartner für Inspektionen und Reparaturen aller Art.

   

CN-Automobile führt als modernes und leistungsfähiges Unternehmen die lange Tradition der Kirner Autohäuser in der Binger Landstraße fort.

Im Jahr 2001 gründete Cihan Özdemir das Unternehmen, welches aufgrund der guten Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren stetig und gesund wachsen konnte. CN-Automobile beschäftigt mittlerweile 15 Mitarbeiter, davon einen Auszubildenden im gewerblichen Bereich.

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Mit der Übernahme des ehemaligen Opel-Autohauses Wittmann im Jahr 2016 macht die Özdemir-Gruppe einen weiteren Schritt zum Ausbau des Standortes in der Binger Landstraße. Um die Versorgung der ehemaligen Wittmann-Kunden sicherzustellen wurden bereits Anfang 2016 sowohl im Bereich Reifen, wie auch für Inspektion und Wartungsarbeiten die Kapazitäten in der Werkstatt von CN-Automobile erweitert.

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      'Tore sollten der Mannschaft weiterhelfen' 

Laufbereitschaft, Einsatzwillen. Fotos: imagoteam.tribuene

 

'Spiele dort wo der Trainer mich braucht'

 

Das Fußball-Einmaleins hat Sandro Setz bei den F-Junioren des TuS Becherbach erlernt. In der Jugendspielzeit waren der Bollenbacher SV, VfR Kirn und der VfL Weierbach weitere Vereine, bei denen er sich weiterentwickelte. Wohnort war aber von je her und ist nach wie vor die Gemeinde Bärenbach, wo er nun Spielführer und eine der Säulen des FCB ist. Trainer, an die er sich bestens erinnert, die ihm wichtig waren und bei denen er immer wieder etwas dazulernte, waren Thomas Müller bei der B-Jugend, Mario Jakoby, bei den Aktiven des FCB, sowie Stefan Bank und seit der nun laufenden Saison Kai Mengeu und Guido Klein. Sandro Setz würde sich auch gerne mit und um den Fußballnachwuchs kümmern. "Wenn meine Weiterbildung in meinem Beruf als Steuerfachangestellter abgeschlossen ist - und es die Zeit zulässt, werde ich mich mit großer Vorfreude in der Jugendarbeit engagieren", erläutert der 23-Jährige.

Und auch deshalb gibt der aktuelle Spielführer des FCB allen Nachwuchs- und Mitspielern den Ratschlag: "Training ist sehr wichtig, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Daher versuche ich selbst jede Trainingseinheit mitzunehmen". Fußball ist kein Wunschkonzert. Auch Sandro Setz ist der Meinung, das der Trainer ihn wohl am besten dort aufstellt, wo der Coach und die Mannschaft ihn braucht. Das Vereinstraining ist für ihn die ideale Einrichtung um an sich selbst und für die Mannschaft zu arbeiten. "Perfekt ist niemand, daher kann und muss man im Training an seinen Schwächen arbeiten, um sich zu verbessern". Der  Linksfuß ("An meinem rechten Fuß muss ich noch arbeiten")  ist einer der FCB-Spieler, die sich mit hoher Laufbereitschaft und Einsatzwillen immer wieder auszeichnen.

Von seinem Heimatortverein hat FC Bayern-Fan Setz eine hohe Meinung. "Der FC Bärenbach ist gut positioniert, da sich einige junge Spieler dem Verein  angeschlossen haben und vielleicht noch einige dazu kommen werden. Mir gefällt besonders die Kameradschaft und der Zusammenhalt den wir untereinander haben".

 

Sportliches Ziel ist es für Sandro Setz, der beruflich bei Steuerbüro Gordner in Baumholder und in Weierbach engagiert ist, die vielen jungen Spieler des Vereins weiter zu integrieren, damit sie mit Freude am Verein und beim Fußballspielen bleiben. "Natürlich will ich in meiner Laufbahn auch Meister werden und erfolgreich Fußball spielen", fügt er hinzu. Tore sind beim Fußball wichtig, weiß Sandro Setz, doch für ihn geht es vordergründig nicht darum, ob man ein schönes oder weniger schönes Tor schießt. "Für mich ist es relevant, das meine Tore meiner Mannschaft weiterhelfen".

 

 4 Fragen an Sandro Setz: 

 

 

* Eine kurze Einschätzung zu Eurem Spiel bei der Spvgg. Wildenburg: Was lief mit, und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

 

In den ersten 35 Minuten waren wir als Mannschaft nicht konzentriert genug. Wir kamen nicht in die Zweikämpfe, waren immer einen Schritt zu spät und lagen folgerichtig 0:2 zurück. Mit zunehmender Spieldauer kamen wir besser ins Spiel, gewannen die Zweikämpfe, spielten zielstrebiger und drehten das Spiel verdientermaßen auf 2:6.

 

* Der nächste Gegner ist am 15. Oktober Liganeuling SG Regulshausen/Hintertiefenbach: Wie schätzt Du ihn ein?

 

Die SG Regulshausen/Hintertiefenbach steht zur Zeit als Aufsteiger im Mittelfeld der Tabelle. Sie haben schon einige Punkte gesammelt. Einzelne Spieler des Gegners sind mir bekannt, ich kann aber nicht einschätzen, wie sie spielen und welche Spielidee die Mannschaft hat. Letztendlich wird es im direkten Aufeinandertreffen darauf ankommen, wer das Spiel gewinnen will und wer die entscheidenden Zweikämpfe für sich entscheidet.

 

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf?

 

Wir haben fünf Spiele gewonnen, ein Unentschieden verbucht und drei Spiele verloren. Darunter waren allerdings Mannschaften wie der SC Kirn-Sulzbach, der neue Tabellenführer Spvgg. Hochwald, Eintracht Nahe-Mitte, der Zweitplatzierte Teufelsfels und Lokalkontrahent Spvgg. Fischbach, die sich in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt haben. Unter den verloren gegangenen Partien waren meiner Einschätzung nach auch unnötige Niederlagen, die durch eigene Fehler und Unkonzentriertheiten zustande gekommen sind. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison und hoffe, dass wir weiter so gut zusammenarbeiten.

 

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt. und: ist es erreichbar?

 

Wir haben uns kein explizites Saisonziel vorgenommen. Wir wollen die jungen Spieler in die Mannschaft integrieren und erfolgreich Fußball spielen.

 

                                                                                                             

 

 

     Kicken im Ort ist Herzensangelegenheit 

Wünscht unter anderem dem FC Hennweiler, das der Umbruch gemeistert wird:  Daniel Speh. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Dann geht der Verein auch nicht unter"

 

Daniel Speh, in Kirn geboren, in Simmertal aufgewachsen und dort nach wie vor wohnend, hat am "Flachsberg" das Fußball-Einmaleins erlernt. Er wollte sich nach der Zeit als C-Juniorenspieler weiterentwickeln, und war dann bei den B- und A-Junioren von Hassia Bingen am Ball. Nachdem die Altersgrenze erreicht war, ging es zum VfR Kirn, wo Thomas Jung sein erster Trainer war. Anschließend, beim FC Meisenheim, war Dieter Müller sein Übungsleiter und beim SV Alemannia Waldalgesheim war es Uwe Hartenberger.

In Meisenheim hat sich Daniel Speh auch selbst in der Arbeit um den Fußballnachwuchs engagiert: Gemeinsam mit dem Callbacher Rolf Michel hat er dort die D- und C-Junioren betreut. "Seitdem habe ich aber keine Jugendmannschaft mehr trainiert. Auch wenn es durch meine Trainertätigkeit dann, und bis zuletzt beim FC Hennweiler, in den Aktivenbereich hinauslief, könnte ich mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gut vorstellen", sagt Speh, der von Beruf Lehrer ist. Er selbst bemüht sich auch nach seiner sportlichen Rückkehr zum VfL Simmertal ein fleißiger Besucher des Trainings zu sein. "Wenn es keine triftigen Gründe gibt, bin ich imTraining. Das war schon immer und bei allen Vereinen so.  Vor der nun laufenden Saison musste ich allerdings abwarten, wie es sich privat nach der Geburt meiner zweiten Tochter entwickelt. Doch glücklicherweise klappt es organisatorisch ganz gut, sodass ich die meisten Trainingseinheiten besuchen konnte und auch weiterhin kann", erläutert der 31-Jährige.

In seiner bisherigen Laufbahn spielte der "Rechtsfuß" ("Ich kann aber, so glaube ich, auch mit beiden etwas anfangen") am liebsten immer im Zentrum, hin und wieder auch auf den Außenbahnen - und mit der 13 als Rückennummer auf dem Trikot. Daniel Speh ist ein Spieler, der auf dem Spielfeld mit einer sauberen Technik und guten Übersicht seiner Mannschaft hilft. Er weiß aber auch, dass er sich mit dem Kopfballspiel noch verbessern könnte.

FC-Bayern-Fan Speh stellt seinem Verein ein ausgezeichnetes Zeugnis aus: 

 
"Der VFL Simmertal hat, denke ich, ein sehr gutes Ansehen in der Region. Wenn ich die tolle Qualität unserer beiden Mannschaften sehe, und dann beobachte, was in den nächsten Jahren aus den Jugendmannschaften nachkommt, kann man sich hier für die Zukunft bestens gerüstet sehen. Trotz des demografischen Wandels und der immer höher werdenden Anzahl von Spielgemeinschaften auch im Aktivenbereich, haben wir hier ein großes Gerüst einheimischer Spieler, gepaart mit Kickern aus umliegenden Gemeinden, die teilweise seit vielen Jahren schon für den VFL die Stiefel schnüren. Ähnlich war es übrigens auch bei meinem ehemaligen Verein, dem FC Hennweiler. Dort war die Trainingsbeteiligung auch stets sehr hoch. Überwiegend auch bestehend aus Hennweilerer Jungs. Vor der Saison gab es dort zwar einen Umbruch, jedoch traue ich dem Verein (und wünsche es ihm auch) zu, sich in der A-Klasse Birkenfeld zu etablieren und auch diesen Umbruch zu meistern".
 

Ihm selbst gefällt beim VfL Simmertal vor allem der klasse Zusammenhalt. "Im Heimatort kicken, ist immer auch eine Herzenensangelegenheit. Das Umfeld ist hervorragend. Es ist immer Spaß im Spiel, sowohl beim Training, als auch bei den jeweiligen Begegnungen. Es kann aber auch diszipliniert und konzentriert gearbeitet werden, wenn es erforderlich ist". Sportliches Ziel wäre es, einen weiteren Aufstieg mitzuerleben. "Einen habe ich in Meisenheim mitgemacht. Es war ein tolles Erlebnis. Es wäre eine schöne Geschichte so etwas noch einmal mitmachen zu können. Aber dazu muss natürlich vieles passen - und das über eine ganze Saison hinweg".

 

Zwei Spiele gibt es, an die sich Daniel Speh immer wieder gerne zurückerinnert. "Da gibt es zunächst den 5:1-Erfolg seinerzeit mit Meisenheim beim SV Oberkirn am letzten Spieltag der Landesliga-Saison und der damit verbundene Aufstieg in die Verbandsliga - und die 1:2-Niederlage mit Alemannia Waldalgesheim beim FC 08 Homburg. Ich musste zwar kurz nach der Halbzeit mit einer Platzwunde ausgewechselt werden, das war jedoch eine tolle Atmosphäre im Homburger Waldstadion und ein echt interessantes Erlebnis". Unvergessliche Momente gibt es für ihn vor allem hinsichtlich des  privaten Bereichs. "Und das sind mit Abstand die Geburten meiner beiden Töchter".

 

Sein schönstes Tor hat er freilich (bis jetzt) im Meisenheimer Trikot erzielt: Es sei 2008 ein Freistoßtreffer im Verbandspokal gegen den SC Birkenfeld gewesen, wobei damit in der Nachspielzeit der Einzug in das Südwest-Halbfinale perfekt wurde -  erinnert er sich.

 

  4 Fragen an Daniel Speh                       

 

 

* Eine Einschätzung zu Eurem Spiel in Rüdesheim vom aktuellen Wochenende: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

 

Gegen tief stehende Rüdesheimer ist es uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen, unser schnelles Kombinationsspiel in der Offensive aufzuziehen. Die Rüdesheimer standen sehr kompakt und brachten uns das ein oder andere Mal durch robustes Zweikampfverhalten und schnelles Umschaltspiel nach Ballgewinn in Bedrängnis. Ohne dabei jedoch wirklich gefährliche Chancen zu kreieren. Mit 0:0 ging es dann auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen wir dann etwas besser ins Spiel, wurden jedoch in dieser Phase nicht belohnt. Mitten hinein in unseren Vorwärtsdrang fiel dann nach einem Freistoß, der im zweiten Kontakt quergelegt wurde, die 1:0 Führung der Hausherren. In der Folge war das Spiel dann geprägt durch ein ständiges Auf und Ab und viele kleine Nickligkeiten von beiden Seiten. Dem schwachen Schiedsrichter gelang es in dieser Phase nicht, das Spiel zu ordnen. Kurz vor Ende der Partie gipfelte seine schwache Leistung dann in einem völlig unberechtigten Elfmeter, den die Heimischen zum 2:0 nutzen konnten. Einige Minuten zuvor, verweigerte uns der Schiedsrichter nach einem klaren Foul im 16er an mir einen Elfmeter für uns.
 
Fazit: Wir haben das Spiel verdient verloren, da wir nie in unser Spiel gefunden haben. Zu viele einfache Ballverluste im Aufbauspiel, zu wenig Bewegung ohne Ball, keine Kreativität in der Offensive. Nach den erfolgreichen letzten Wochen vielleicht ein wichtiges Zeichen für unsere Mannschaft im Hinblick auf die nächsten (entscheidenden) Wochen
 

* Der nächste Gegner ist am 8. Oktober die TSG Planig: Wie schätzt Du ihn ein?

Gegen Planigeine junge aufstrebende Aufstiegsmannschaft, die mittlerweile in der Klasse angekommen ist, muss ein Sieg vor heimischem Publikum her. Nur so sind wir für die wichtigen Spiele gegen Monzingen, Medard und Guldenbachtal gerüstet. Nach diesen Spielen wissen wir auch ganz sicher, wo es im weiteren Saisonverlauf hingehen wird.

 

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf??

Das 1:4 in Duchroth gegen Disibodenberg ärgert mich immer noch, da wir, auch wenn ich es ungern sage, spielerisch die klar bessere Mannschaft waren. Der Rest, mit Ausnahme von 'Rüdesheim' lief bisher super, allerdings müssen wir diese Leistungen auch gegen Mannschaften wie Medard, Guldenbachtal und Monzingen bestätigen, erst dann ist das bisher Erreichte wirklich etwas wert.

 

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?

Also mit unserer Truppe sollten wir schon unter den ersten vier in der A-Klasse KH mitspielen. Ob es für ganz oben reicht, ist von so vielen Unwägbarkeiten abhängig, dass man das zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison nur schwer absehen kann. Fazit: Wenns klappt, wärs toll, wenn es nicht klappt, geht der Verein auch nicht unter.

 
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underarmour
 
 

 

         An der Finsterheck "groß" geworden 

Schon so etwas wie ein Routinier. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Kann konzentriert, jeder Elf  behilflich sein"

 

Sven Danech, am 4. Juli 1992 in Idar-Oberstein geboren, hat als 12-Jähriger, also im Jahr 2004, seine Freude am Fußball- und damit auch am Mannschaftssport als "Außenstehender" beendet - und, wie könnte es auch anders sein,  sich beim FC Hohl "gemeldet", um an der "Finsterheck" bei den D-Junioren mit dabeisein zu können. In diesem Stadtteil, hoch über Oberstein, wohnt er auch jetzt noch, doch nun trägt er das Trikot von Eintracht Nahe Mitte, bei einem der Vereine der B-Klasse Birkenfeld Ost, der seinen Trainings- und Spielbetrieb auf dem Sportfeld des SV Berschweiler bei Kirn abwickelt.
 
Als 14-Jähriger versuchte er es ein Jahr lang mit einer Zweitspielerlaubnis zusätzlich auch beim SC Idar-Oberstein am Ball zu sein und vorwärts zu kommen. Danach ging es zurück zum Stammverein, für den er bis zum Beginn der A-Juniorenzeit spielberechtigt war. Aber erneut mit einem Zweitspielrecht ausgestattet, versuchte er es im jüngsten Jahrgang dieser Altersklasse nun zusätzlich noch bei der Spvgg. Nahbollenbach, etwas dazuzulernen. "Weil ich ja als 18-Jähriger sowohl A-Jugend, als auch als Aktiver spielen durfte, entschied ich mich, dem Dabeisein im Aktiven Bereich den Vorzug zu geben und spielte nun bei den Erwachsenen des FC Hohl mit", erläutert der mittlerweile 25-Jährige.
Sven Danech erinnert sich: "Meine ersten Trainer waren bei den E-Junioren Alexander Conrad und Thomas Stützel. Dann folgten auf dem weiterenn Weg u. a. Udo Hüster, Jörg Danielmeier, Wolfgang Engel, Andreas Bruntsch, Alfred Kaul und dann bei den Aktiven Joachim Seithel sowie Willi Kossligk". Alle seine aufgelisteten Übungsleiter werden es sicherlich bestätigen: Sven Danech versucht zwar bei jedem Training grundsätzlich mit dabei zu sein, und bei den Übungsstunden gab er durchweg das Bestmögliche, um sogar an die Grenzen heranzukommen. Er selbst weist aber auch darauf hin, dass es durch die Schichtarbeit als Galvaniseur bei "GMG Galvanotechnik" bedingt, nicht ganz so einfach ist, den Kriterien die der Verein vorgibt, gerecht werden zu können.
In allen Mannschaften, bei denen er mit dabei war, spielte er am liebsten die Rolle des Innenverteidigers und die 5 war und ist nach wie vor seine Trikot-Lieblingsnummer. Der "Rechtsfuß", den man sicherlich schon als einen "Routinier" bezeichnen kann, weiß indes, das immer noch einiges zu tun ist, um als Fußballer perfekt zu werden. "Zu oft ist es eine reine Kopfsache, die mich schlecht spielen lässt. Wenn ich aber voll konzentriert in ein Spiel hineingehe und auch keinen der Gegenspieler unterschätze, kann ich wohl jeder Mannschaft behilflich sein", gibt er zu. Sergio Ramos, einst FC Sevilla und dann auch Real Madrid, ist sein sportliches Vorbild, sein Lieblingsverein der FC Bayern. Beim Stichwort "Respekt" weist Danech darauf hin, das es Angst vor Niemandem gibt, und er fügt hinzu: "Respekt bekommen aber alle meine Gegner von mir"..
Seine Jugendspielzeit ist immer noch verknüpft mit Erinnerungen. Vor allem an ein Spiel, das ihm immer mal wieder durch den Kopf geht. Es war ein Pokalspiel mit den A-Junioren des FC Hohl gegen den ASV Idar-Oberstein - den Stadtrivalen "direkt von nebenan, vom Volkesberg". Kurz vor dem Abpfiff habe es 0:1 gestanden, die "Huhler" schienen aus dem Wettbewerb auszuscheiden. "Praktisch mit dem Schlusspfiff verwandelte ich eine Ecke zum 1:1 und es folgte die Verlängerung und sogar ein Elferschießen, das wir gewannen", erzählt Sven Danech, der bei guter Zeit auch schon einmal sehenswerte Treffer "fabriziert", wie etwa jene  Volleyannahme mit der er aus 30 Metern abzog und die maßgerecht einschlug, was sein wohl schönster bisheriger Treffer war.
 
  4  Fragen an Sven Danech:                      
 
*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf aus der Sicht der Eintracht?
 
Wir sind alle bisher hoch zufrieden und arbeiten gemeinsam daran, die Saison erfolgreich zu beenden.
 
* Warum bist Du vom VfL Weierbach zur "Eintracht" gewechselt?
 
Ich kannte die Mannschaft bis auf 3 oder 4 Mann schon. Ich wusste wie die Jungs drauf sind und was sie für einen Fussball spielen. Nach einigen Tagen und vielen Gesprächen, auch mit anderen Vereinen, War es dann mein Kollege Sven Mensah, der mich überzeugt hat mit ihm zusammen die Eintracht zu coachen.
 
Du bildest also mit Sven Mensah bei ENM ein Trainergespann. Seid Ihr gleichberechtigt, oder gibt einer den Ton an  - und wie funktioniert Eure Zusammenarbeit?
 
Wir sind gleichberechtigt. Wobei ich Sven von mir aus öfters den Vortritt lasse. Er hat bereits einiges an Erfahrung sammeln können und hat schon 1 Jahr als Spielertrainer hinter sich, da kann ich auf jeden Fall noch etwas von ihm lernen. Unsere Zusammenarbeit funktioniert bisher echt klasse, wir versuchen alles gemeinsam zu meistern, wenn einer mal nicht da ist übernimmt der andere. Die Spieler respektieren uns beide und das ist wichtig.
 
*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?
 
Wir wollen einen der Plätze zwischen 1-7 erreichen und das werden wir auf jeden Fall schaffen. Die Jungs sind gut drauf und machen super Fortschritte.

 

                                                                                                                                                                                                        
Stakineu

 

                                                                                                                                                  

          Bei 'Biebertal' das ABC erlernt    

Christoph Kauer. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Tradition schlägt den Kommerz"

 

 - ist total lächerlich!

 

Mit ein Grund für den Wechsel zur Spvgg. Teufelsfels, auch von Christoph Kauer war es, mit weiteren Verstärkungen die hinzukamen, endlich mal 'in einer Mannschaft' zu spielen. Und auch sein Bestreben ist es nun, mit 'Teufelsfels' in die wohl attraktivste Spielklasse nicht nur der Region, aber bestimmt des Fußballkreises Birkenfeld, zurückzukehren.

Aber gehen wir beim Auflisten seiner bisherigen Laufbahnstationen am Besten der Reihe nach.

Christoph Kauer, dessen Wohnsitz in Rhaunen ist, hat nicht nur das Fußball-Einmaleins im 'tiefsten' Hunsrück bei der Spvgg. Biebertal erlernt, sondern sich dort auch als Heranwachsender weiterentwickelt. In der Jugendspielzeit spielte er aber auch beim TuS Kirchberg, TuS Mörschied und im letzten Jahr der A-Juniorenzeit bei der SG Idarwald, bei der er auch als Spielführer fungierte. Das meiste aber hat er als Fußballspieler erlernt, als er nach seinem Wechsel zum SV Bundenbach von Frank Vogt gecoacht und betreut wurde. "Auch Ali Dibooglu, war für mich bei der SG Idarwald ein hervorragender Übungsleiter", bestätigt Kauer. Das Erlernte weiterzuvermitteln setzte er selbst gerne in die Tat um, indem er als Trainer zwei Jahre lang die C-Junioren der "Bergmannself" trainierte.

"Trainingseinheiten sind das A und O", ist sein Credo. "Ich versuche möglichst immer bei den Übungsstunden dazu sein", fügt der 'Linksfuß' hinzu, der gerne in einer Mannschaft als Rechtsaußen zum Einsatz kommt, aber auch im Zentrum, am liebsten mit der 7 als Rückennummer - hinter den Spitzen. "Ich bin gerne an jeder Offensivaktion beteilgt, vernachlässige ab und an die Rückwärtsbewegung. Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial", gibt der 26-Jährige, dessen sportliches Vorbild in der Jugendspielzeit immer Raúl von Real Madrid war, zu. Beim Nachhaken nach einer seiner Stärken, weist er aber auch zurecht darauf hin, "Dass mein linker Fuß nicht der Schlechteste ist". Kauer streitet indes nicht ab, dass es beim Fußball, und somit auch für ihn, 'Angstgegner' gibt. Für ihn ist es zugegebenermaßen der TuS Kirschweiler. "Wir haben mit dem SV Bundenbach quasi alljährlich im Pokal gegen Kirschweiler spielen 'dürfen' - und immer verloren. "Aber auch nach dem Aufstieg mit dem SVB in die A-Klasse gab es gegen die TuS deutliche Niederlagen".

Sportliches Ziel ist es für ihn nach dem Weggang vom SV Bundenbach zur Spvvg., das er mit seinem neuen Verein umgehend wieder in die A-Klasse zurückkehren kann. "Denn sie ist die wohl attraktivste für die Region und im Fußballkreis Birkenfeld ohnehin".

Beruflich ist Christoph Kauer ein engagierter Auomobilverkäufer bei der Torpedo-Gruppe Idar-Oberstein, wo er die Marke Mercedes-Benz vertritt. Der zeitintensive Beruf und der Fußball - da bleibt auch für den leidenschaftlichen Anhänger des 1. FC Kaiserslautern kaum noch Zeit für weitere Hobbies. "Allerdings verreise ich übers Jahr möglichst oft und gerne".

In Sachen Fußball gab es in der Tat bereits schöne Erfolge und Momente für Kauer. "Der schönste Moment war für mich sicherlich der Aufstieg 2015 mit der Bergmannself in die A-Klasse. Wir haben für dieses Ziel vier Jahre lang hart gearbeitet und uns 2014/15 endlich dafür belohnt. Auch die Feierlichkeiten im Anschluss waren überragend", bestätigt Kauer. Seinem jetzt neuen Verein stellt er ein vorzeigbares, gutes Zeugnis aus. "Es gab natürlich im Sommer viel Gesprächsstoff im Zusammenhang mit der Spvgg. Teufelsfels. Ein Spruch eines Mörschieder Spielers nach deren Sieg gegen uns werde ich so schnell nicht vergessen: 'Tradition schlägt Kommerz', meinte er nach der Begegnung. Das ist natürlich total lächerlich". Kauers Meinung dazu": Man sollte nicht vergessen, dass all die Spieler, die nach 'Teufelsfels' gewechselt sind, schon seit längerem gut befreundet sind. Wir haben im letzten Winter quasi zusammen entschieden, das wir endlich mal 'in einer Mannschaft' spielen wollen. Das dies nun jetzt auch funktioniert und wir in der Tat eine ausgezeichnete Stimmung im Team haben , freut mich um so mehr". Und er fügt hinzu: "Es gibt schon jetzt weitere Spieler die gerne bereits während der Winterpause zu uns wechseln würden. Auch dabei handelt es sich um enge Freunde und nicht um Spieler XY".

Kauer verdeutlicht auch, dass der Zusammenhalt, auch außerhalb des Platzes und der vereinsbedingten Zusammenkünfte 'überragend' sei. "Wir unternehmen sehr viel zusammen - auch bleibt bei der Spvgg. kein Wunsch offen", ergänzt er.

 

 Bei Christoph Kauer nachgehakt:                 

 

Eine Einschätzung zum Spiel vom vergangenen Wochenende in Bärenbach. Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut? 

Wir sind gegen Bärenbach sehr gut in das Spiel reingekommen, haben uns dann auch relativ früh mit dem 1:0 belohnt. Leider haben wir es dann verpasst, den Druck weiter aufrecht zu halten. So kam Bärenbach besser ins Spiel und dann auch zum Ausgleich. Nach der erneuten Führung ca. 10 Minuten vor Schluss, musst du das Ergebnis dann auch halten, was uns leider nicht gelungen ist. Ein Gegentreffer in der Nachspielzeit tut natürlich immer weh.

Wir müssen das Bärenbach-Spiel jetzt ganz schnell vergessen und uns auf Becherbach konzentrieren.

* Was sagst Du zum Ausscheiden gegen den TuS Monzingen im Pokalwettbewerb?

Wir haben definitiv ein gutes Spiel abgeliefert. Unter dem Strich haben dann ein paar Prozent gefehlt. Monzingen ist verdient in die nächste Runde eingezogen.


* Der nächste Gegner ist am 7. Spieltag der TuS Becherbach. Wie schätzt Du ihn ein?

Becherbach schätze ich als ungemütlichen Gegner ein. Ich denke, das sie in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wir werden alles in die Wagschale werfen müssen, um die drei Punkte einzufahren.

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf??

Den bisherigen Saisonverlauf sehe ich mit gemischten Gefühlen. Wir schaffen es bisher noch nicht, ein gutes Spiel über 90 Minuten abzuliefern. Das ist wohl auch der Grund, warum wir bereits fünf Punkte liegen gelassen haben. Wir dürfen uns dennoch nicht verrückt machen und müssen weiter arbeiten. Die Saison ist noch sehr lang und es gibt noch einige Punkte zu holen.

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar ?

Vor der Saison hat uns fast jedes Team als Aufstiegsfavorit genannt. Wir haben wohl auch das Potenzial dazu. Allerdings stehen im Normalfall 5-6 Neuzugänge auf dem Platz. Eine eingespielte Truppe wie es zum Beispiel Kirn-Sulzbach ist hat da Vorteile.

Sollten wir allerdings verletzungsfrei bleiben, sehe ich uns unter den ersten drei-vier Mannschaften.

                                                                                                                                                                                                  
 

 

          'Es wird ein geiles Spiel werden' 

Reiner Rusch engagiert sich in der VfR-Jugendarbeit, zählt zum aktuellen Trainer- und Betreuergespann der Landesliga-B-Junioren von der JSG Kirner Land. Fotos: imagoteam.tribuene

 

"Vor niemandem Angst - weil jeder schlagbar ist"

 Was Reiner Rusch zum nächsten Pokalgegner und zur Niederlage in Steinwenden sagt

 

Wer in Kirn geboren, und aufgewachsen ist, für den ist es nicht nur am praktischsten, sondern auch ideal, beim VfR 07 Kirn das Fußball-ABC zu erlernen, um direkt vor Ort das Rüstzeug zu erhalten, sportlich vorwärts zu kommen. Reiner Rusch hat bereits im jüngsten Alter, also bei den Bambinis, auf dem Loh damit angefangen am Ball zu sein, dann durchgehend das VfR-Trikot getragen - und zuletzt bei der JSG Kirner Land. An die Anfänge, bei Gunnar Venter, kann er sich noch bestens erinnern. Weitere Trainer waren Ibo Bekdemir, Alexander Bauer und Marcel Priez. "Bei ihnen gab es erste Entwicklungen und dann auch Erlerntes, was mich in der spielerischen und taktischen Entwicklung vorwärts brachte", bestätigt  Reiner Rusch, der auch Daniel Scholz, Timo Munstein, Junus Mustafalic, sowie Jürgen Graffe und Harald Römer nennt, die ihn zu einem versierten Akteuer formten, der nun ein Landesligaspieler ist.

So kam es auch nicht von ungefähr, das bei dem 'Eigengewächs' angefragt wurde, ob er sich nicht auch selbst in der Nachwuchsarbeit seines Stammvereins engagieren wolle. "Mehrmals wurde darüber gesprochen, doch es ging zunächst aus zeitlichen Gründen nicht. "Aber nun geht es und es macht mir bereits viel Spaß, als Betreuer der B-Junioren im Trainerstab der JSG Kirner Land mit dabei sein zu können", bestätigt der 20-jährige, der beruflich momentan bei der Basalt AG als Industriekaufmann ausgebildet wird. Mit Pascal Sichler und Franz Kromer, die ihn bei den B-Junioren gerne dabei haben wollten und Torwartcoach Patrick Bleisinger komplettiert Reiner Rusch ein versiertes Quartett, mit dem das Landesligateam etwas erreichen sollte. Er selbst gilt bei Dieter Müller und den Aktiven als einer, der immer da ist und immer 'Gas' gibt, um sich optimal vorbereiten zu können. Am liebsten spielt der vielseitig einsetzbare Spieler aber im Mittelfeld, wenns pressiert, geht es auch schon mal als Außenverteidiger ran. "Schon weil in der Jugend immer die Trikots gewechselt wurden, habe ich grundsätzlich keine Lieblingsnummer, aber ich gebe zu, das es die 8 war, die ich ab der A-Jugend am liebsten trug". Reiner Rusch ist Rechtsfuß, doch es geht auch, wenn's denn sein muss,  auch mit dem linken.

Die Funktion eines Spielführers hatte er bislang noch nicht, doch unter Alper Bekdemir, Anthony Delgado und Tarek Lanz fungierte er gerne als Stellverteter. "Meine Stärken sind sicherlich einerseits mein Ehrgeiz und außerdem die Laufbereitschaft, jeden Ball haben zu wollen", weiß Rusch, der aber auch darauf hinweist, das er selbst noch an vielen Dingen arbeiten muss - und will. "Vordergründig an der Schnelligkeit, sowie im Zweikampfverhalten, gilt es, noch einen Zahn zuzulegen". Vorbild für Rusch, der schon seit je her BVB Fan ist, war "zu seiner besten Zeit" Ronaldinho und nun ist es Lionel Messi, dem er heutzutage immer wieder gerne zusieht. Vollsten Respekt hat Reiner Rusch vor jedem Gegner. "Aber Angst vor einem gibt es nicht, weil jeder schlagbar ist".  Beim VfR ist es vordergründig  sein Ziel, eine gute Saison zu spielen, und sich mit möglichst viel Spielpraxis sportlich weiterzuentwickeln.  Erinnerungen, die er nicht missen möchte, gibt es bereits. Vor allem an das Startelfdebüt im Landesligateam des VfR gegen Rüssingen, am 17. April 2016, bei dem es gleich mit einem Treffer und 2 Torvorlagen einen optimalen Einstand gab.  Damit einher gehen unvergessliche Momente. " Im positiven Sinne ist es neben dem top Einstand gegen Rüssingen wohl auch die Meisterschaft, die seinerzeit mit Alexander Bauer und Harald Priez gelang. Im negativen Sinne war es gewiss die Pokalniederlage mit den A-Junioren und die 'Vizemeisterschaft' vor einem Jahr.

'Rüssingen' ist allerdings ein weiteres Stichwort, wenn ein Porträt zu Reiner Rusch abzurunden ist. "Das Tor, welches mir gegen die nun in die Verbandsliga aufgestiegene Elf glückte, gelang mir volley aus 25 Metern. Die 'Bogenlampe' landete über den Torwart hinweg maßgerecht im Netz", erinnert sich Reiner Rusch, der sich sicher ist, einen Stammplatz in der Landesliga behaupten zu können. "Zutrauen tue ich mir das allemal. Wenn ich weiterhin gute Leistungen zeige, und im Training mit Erfolg an meinen Schwächen arbeite, meine Stärken zudem  ausbaue - dann könnte es mit dem Stammplatz klappen".

 

  4 Fragen an Reiner Rusch:   

 

* Euer nächster Gegner in der Landesliga West  ist am kommenden Sonntag, 19.09., daheim auf dem Loh die Mannschaft des Aufsteigers FC Fehrbach, die als Tabellensiebter anreist. Nur ein Punkt trennt den Neuling vom VfR, der Fünfter ist.  Wie würdest Du den Gegner einschätzen?

 
"Der FC Fehrbach ist ein schwer einzuschätzender Gegner, da sie ein Neuling sind. Sie hatten einen guten Start und haben sich auch schon solide in der Tabelle etabliert. Wir werden den Gegner allerdings nicht unterschätzen - und werden versuchen, die drei Punkte auf dem Loh zu behalten".

*Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf??

"Der bisherige Saisonverlauf ist allemal positiv, da wir mit 9 Punkten gut gestartet sind. Die Heimniederlage gegen Bundenthal war ärgerlich, da wir an sich ein gutes Spiel gemacht haben, allerdings in manchen Situationen zu unkonzentriert waren und die Bundenthaler das eiskalt ausnutzten. Des Weiteren haben wir mit den Siegen gegen Hohl Idar-Oberstein und gegen Hackenheim zwei hartnäckige Gegner im Pokal rausgeworfen. Jetzt kommt der Oberligist SV Mechtersheim, was auf jeden Fall ein geiles Spiel wird. Alles in allem ein solider und erfolgreicher Start in die Runde".

*Was für ein Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt: Ist es erreichbar?

"Ziel war es, keine Saison wie letztes Jahr und somit um den Abstieg zu spielen - und vor allem verletzungsfrei zu bleiben. Als Ziel haben wir einen soliden Mittelfeldplatz im Visier. Was dann eventuell nach oben geht, ist abzuwarten".

* Eine kurze Einschätzung zu Eurem Spiel in Steinwenden vom aktuellen Wochenende: Was lief mit und in der Mannschaft gut, was war weniger gut?

"Das Spiel in Steinwenden war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der Favorit auf die Meisterschaft ist. Wir konnten das Spiel aber sehr ausgeglichen gestalten und waren auch in vielen Phasen die bessere Mannschaft. Was sehr gut war, war die Moral von jedem Einzelnen und der Wille, das Spiel nach Rückstand noch gewinnen zu wollen. Etwas negatives fällt mir zu dem Spiel nicht ein, bzw. was wir nicht gut gemacht haben".

                                                                                                                                                            

 

                                   

 'Gewisse Leichtigkeit ist Fehl am Platz'

"Wenn ich im Training bin, versuche ich immer mein Bestes zu geben - und mich weiter zu verbessern", sagt Pascal Lang, der als Torhüter des FC Viktoria Hennweiler die Nachfolge u.a. von Kevin Grünewald antrat, als 19-jähriger einer der Youngster in der Mannschaft ist, und, der nach den diversen Abgängen, die es beim FC Viktoria nach der Saison 2016/17 gab, in eine relevante Lücke springen musste.

                                     

"Ich finde, das ich mich noch vor allem bei 'Standarts' und beim 'Mitspielen' verbessern muss", gibt der Youngster zu, der ein Hennweilerer Junge ist, also auch in der Jugend des FC Viktoria 'groß' wurde. Seit je her fühlte sich Pascal Lang, der 'Rechtsfuß' ist,  als Fußballspieler auf dem Platz zwischen der Torpfosten am wohlsten, also mit der Trikotnummer 1 auf dem Rücken.

Zwar weiß der Keeper, das weiterhin viel zu tun ist, um als Torwart noch perfekter zu werden, doch es gibt auch Stärken, die ihm das Selbstvertrauen vermitteln, das man es schafft. "Ich weiß, dass ich stark mit schnellen Reaktionen beim Spiel auf der Linie bin, aber auch beim Spiel 1 gegen 1".

Dabei geht er ohne großen Respekt vor einem bestimmten  Gegner an seine Aufgaben heran. "Ich finde, man sollte jeden Gegner respektieren und nicht mit einer gewissen Leichtigkeit in's Spiel gehen - etwa nach dem Motto 'wir gewinnen sowieso' ".

Pascal Lang ist noch jung, doch es gibt auch für ihn schon Erinnerungen an die bisherige Laufbahn, die einen besonderen Stellenwert haben. "Unvergessen bleibt wohl für mich, das wir seinerzeit mit den A-Junioren die Meisterschaft ebenso, wie den Sieg im Pokalwettbewerb verpasst hatten". 

Pascal ist auf einem guten Weg

"Wir müssen bedenken, dass Pascal ein sehr junger Spieler ist, der noch vor Kurzem bei den A-Junioren spielte, und der jetzt schon in der A-Klasse zwischen den Pfosten steht. Ganz klar, dass er als Torwart noch reifen muss. Er ist allerdings auf einem sehr guten Weg, den Kriterien gerecht zu werden. Wir haben das Vertrauen, das er für uns auf Dauer ein starker Rückhalt werden kann. Seine ruhige und besonnene Art sind Stärken, die ihm dahingehend weiterhelfen. Schon beim ersten Spiel in Buhlenberg hatte er seine Sache auf Anhieb gut gemacht. Auch im Pokalspiel beim TuS Gangloff war er bereits ein Rückhalt - und an den Toren, die wir einstecken mussten, war er machtlos. Auch bei der knappen, unglücklichen 1:2-Niederlage, die es beim jüngsten Auswärtsspiel in Buhlenberg gab, machte er seine Sache sehr gut".

Rainer Peitz, Fußball-Abteilungsleiter.

 

 Bei Pascal Lang nachgehakt: 

 
Die ganz knappe 1:2-Niederlage, die es für Euch letzten Sonntag gegen den starken Tabellenzweiten SG Rötsweiler gab, war bitter. Genau so, wie zuvor wie die, mit dem gleichen Endergebnis in Buhlenberg. Wie schätzt der FCV-Torwart diese zwei Niederlagen ein?. 
"Ich denke, wir haben nach dem frühen Gegentor, das es gegen Rötsweiler gab, ein sehr gutes Spiel gemacht. Haben uns einige Chancen herausgespielt, diese wiederum haben wir nicht ausgenutzt. Ein Sieg in Buhlenberg, eine Woche zuvor, wäre bestimmt nicht unverdient gewesen".
 
Der nächste Prüfstein ist die 2. Mannschaft des aktuellen Tabellenvierten VfR Baumholder, die schon am Samstag der nächste Heimspiel-Gegner sein wird. Was erwartet Euch bei dieser Begegnung? 
"Für mich ist VfR Baumholder II ein unbekannter Gegner. Deswegen kann ich die Mannschaft schlecht einschätzen - und auch deshalb sollten wir voll konzentriert an die Sache ran gehen".
 
Kommen wir noch einmal auf Dich selbst zurück: Glaubst Du auf Dauer der Aufgabe und dem Druck (schon) standhalten, und die Nr. 1 des FC Hennweiler bleiben zu können? 
"Ich versuche natürlich, auch wenn jeder mal Fehler macht, von Spiel zu Spiel mein Bestes für die Mannschaft zu geben. Ich denke auch, das ich auf einem guten Weg bin, ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft zu werden - und die Aufgabe meistern zu können".
 

                                                                           

 

                                                                                                                                                                                        

Das Spielerporträt:

 "Dieses Tor zum 2:0 gegen Hennweiler"

Fotos: imagoteam.tribuene

In Mittelreidenbach ein Spiel auf Augenhöhe
 
Bei den Bambini (G-Junioren) der JSG Lützelsoon gab es für Felix Klein die ersten "Fußball-Gehversuche" - bei Ralf Löwenbrück, der sein erster Übungsleiter war. Im Alter der C-Junioren spielte der Junge aus Oberhausen beim VfR Kirn, bei den B-Junioren wieder im Trikot der JSG Lützelsoon. Dann gab es bereits den 'Sprung' zu den Aktiven des SV Oberhausen, der nach wie vor der Wohnortverein des mittlerweile 21-jährigen ist. Trainer, bei denen Felix Klein viel lernte und bei denen er sich weiterentwickelte, waren in der Jugendspielzeit Daniel Scholz und Harald Römer, bei den Aktiven des SVO Rüdiger Heckmann und nun Mirko Altmaier.
 
Trainer und Training sind für Felix Klein ganz wichtige Komponenten.  "Nur mit Training wird man besser. Ich bin überzeugt, dass man als Fußballspieler mit viel, und vor allem intensiven Training, immer besser wird", sagt Klein zum Thema 'Trainingsfleiß'. Am liebsten spielt der Rechtsfuß in der Mannschaft als Rechtsaußen und es ist die Rückennummer mit der 7, die er am liebsten auf dem Trikot trägt. An was er vordergründig noch arbeiten sollte, weiß Felix Klein: "An so ziemlich allen Dingen, insbesondere aber an der Kommunikation während des Spiels", gibt er zu. Allerdings ist Klein ein Spieler, der das 'Umschaltspiel' beherrscht, was ihn zu einem Spieler im Gesamtkader macht, auf den ein Trainer - je nach Gegner undTaktik - nicht verzichten möchte.
 
Für den angehenden Studenten an der Fach-Hochschule in Birkenfeld gibt es, wenn es samstags oder sonntags auf dem Sportplatz zur Sache geht, keine besonderen Kontrahenten. "Ich respektiere jedenfalls jeden Gegner". Sein Ziel ist es, ständig daran zu arbeiten,  sich sportlich zu verbessern. Dahingehend fühlt er sich beim SV Oberhausen bestens aufgehoben: "Es gefällt mir der Zusammenhalt den wir in der Mannschaft  haben. Wir sind ein Team"! Felix Klein liebt den Fußballsport, arbeitet und informiert sich in seiner Freizeit aber auch am, und mit dem PC - und ist gerne mit dem Fahrrad unterwegs.
 
Wenn er sich mit dem Fußball beschäftigt, denkt er oft an sein wohl bislang schönstes Tor, das er in der Saison 2014/15 in der Hinrunde beim 2:1 im Lokalderby gegen den FC Viktoria Hennweiler (am 2. November 2014) vor 250 Zuschauern erzielte. Mit diesem Treffer brachte er damals seine Mannschaft mit 2:0 in Führung. Aber auch an die jüngere Fußballzeit gibt es - wie an die diesjährige Saisonvorbereitung, die für ihn mit dem Testpiel beim luxemburgischen SC Grevenmacher gekrönt wurde, eine wohl bleibende Erinnerung.
 
 

Trainer-Einschätzung

"Felix ist ein fleißiger, junger Spieler, der immer im Training ist, und der bei den Übungsstunden, sowie im Spiel 100 % gibt. Er passt mit seiner Spielweise, aber auch mit seinem Charakter perfekt zum SVO. Ich bin mir sicher, dass er in diesem Spieljahr,  und auch noch in vielen weiteren Saisons, für viel Furore sorgen wird.

Ich bin sehr froh, einen Spieler wie ihn, in meiner Mannschaft zu haben".

Mirko Altmaier

 
    Bei Felix Klein nachgehakt:            
 
Ihr habt nach dem Sieg in Niederwörresbach gleich nachgelegt, aber 'nur' mit 1:0 gegen die Mannschaft der SG Niederhambach/Schwollen gewonnen. Mit was konntet ihr zufrieden sein, was lief weniger gut?
 
Gut war, dass in der Mannschaft jeder bis zum Ende gekämpft hat - und wir gewonnen haben. Weniger gut war unsere Chancenverwertung.
 
Der nächste Gegner ist der SV Mittelreidenbach, Aufsteiger und aktueller Tabell-15.. bei dem ihr anzutreten habt. Wie kann man diese Mannschaft einschätzen?
 
Ich bin auf diese Mannschaft sehr gespannt. Ich gehe aber auch davon aus, das es ein Spiel zwischen und von zwei Mannschaften  'auf Augenhöhe' werden wird.
 
                       

 

Das Spielerporträt: 

    Einer der Verteidiger von 'Alteburg' 

Sven Wilke ist einer der "Weitersborner" Spieler bei der SG Alteburg. Fotos: imagoteam.tribuene

"Habe Tugenden, die uns stark machten, vermisst"!

 

Wie so viele Fußballspieler aus der Region, hat auch Sven Wilke das Fußball-ABC bei den Übungsleitern Hieronimus Huhn und Udo Schmnidt in der JSG Lützelsoon erlernt. "Ich habe im Alter von 3 oder 4 Jahren angefangen, dem runden Leder hinter zu rennen - und dass immer in allen Jugendaltersstufen bei den Mannschaften der JSG Lützelsoon", erläutert Wilke, der in Weitersborn aufgewachsen ist, aber jetzt in Kirn wohnt. Als Weitersborner Junge war es nach der Jugendspielzeit naheliegend, auch bei der TuS, so lange wie sie eigenständig war, zu spielen. Dann, nach der 'Fusion' bei der SG Martinstein/Weitersborn und anschließend bis jetzt in der SG Alteburg, in der sein Stammverein, sowie der ASV Seesbach und FSV Schwarzerden nun in der 2. Saison kooperieren.

 

Schon als Nachwuchsspieler entwickelte sich Sven Wilke bei einer ganzen Reihe von weiteren Trainern weiter. Mittlerweile ist es für ihn beruflich bedingt nicht mehr so einfach, die Übungsstunden regelmäßig besuchen zu können. "Das berufliche Engagement bei der SIMONA wurde zwar durch den Wohnortwechsel nach Kirn erleichtert, doch wegen der Schichtarbeit ist es mir nur möglich, alle zwei Wochen die Trainingseinheiten zu besuchen", erläutert Wilke, der in der Jugend ein typischer Mittelfeldspieler war, nun aber in der Mannschaft von "Alteburg" am liebsten als Außenverteidiger zum Einsatz kommt. Der rechte Fuß ist der stärkere, wenn es gilt, im Abwehrverbund Flurschaden zu verhindern. Der 29-jährige ist selbstkritisch und gibt zu, dass immer noch daran gearbeitet werden muss, um noch perfekter zu werden. "Ich muss noch ruhiger werden, wenn ich im Ballbesitz bin", gibt er zu.

 

Sven Wilke ist eingefleischter Anhänger von Borussia Mönchengladbach, deren Mannschaft er in der Bundesliga am liebsten um die ersten Plätze spielen sieht, doch er selbst wünscht sich als Kicker der SG nichts mehr, als das nach der Meisterschaft und dem Aufstieg, den es nach der letztjährigen Saison gab, einfach nur die B-Klasse gehalten wird. Dahingehend gab es zwar einen gelungenen Saisonauftakt mit dem 1:0-Erfolg gegen SG Schmittweiler/Callbach II, aber nun am vergangenen Samstag mit der deutlichen 1:4-Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Vatanspor Kirn, einen ersten Rückschlag. Ein Garant ist hinsichtlich des angestrebten Klassenerhalts, aber auch für Sven Wilke, der Zusammenhalt, den es bei "Alteburg" nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz gibt.

 

   Sven Wilke auf den Zahn gefühlt:     

 

Was lief bei der bitteren Heimnniederlage gegen Vatanspor Kirn aus Deiner Sicht eigentlich ganz gut, und was lief weniger rund und gut?

 

Gut war es, das wir trotz allem, nie aufgegeben hatten und zu spüren, das es mit dem Zusammenerhalt nach wie vorstimmt. Aber das allerwichtigste war, das wir uns trotz der deutlichen 1:4-Niederlage nicht gegenseitig 'angemotzt' hatten, sondern immer wieder versucht haben, das einer dem anderem hilft. Weniger gut war es, dass wir den Kampf nicht angenommen hatten, und auch nicht wirklich in die Zweikämpfe gekommen sind. Fakten und Tugenden, die uns in der letztjährigen Meistersaison so stark gemacht hatten.

 

Warst Du denn mit Deiner eigenen Leistung zufrieden?

 

Es hätte besser sein können. Wobei ich allerdings wegen einer Oberschenkelverletzung schon nach 30 Spielminuten passen, und aus dem Spiel gehen musste.

 

Jetzt wird es nicht leichter. Im Gegenteil. Ihr habt zwar am 3. Spieltag das 3. Heimspiel in Folge, doch es geht gegen die 2. Mannschaft des TuS Monzingen, die ihre zwei bisherigen Spiele verlor und den klassischen Fehlstart sicherlich unbedingt verhindern will. Wie schätzt Du diesen Gegner ein?

 

Ich glaube, das TuS Monzingen II eine gute Formation hat, obwohl sie noch keinen Punkt gewonnen haben. Schon in der Vergangenheit war es immer unangenehm, gegen diese Mannschaft spielen zu müssen.

 

                                                                                                                             

  Der Youngster im Team des SCK        

Miguel Grub gefiel es, beim SCK willkommen zu sein. Fotos: imagoteam.tribuene

 

 

Am liebsten die Rückennummer 7 auf dem Trikot

 

Miguel Grub, dass ist der Bruder von Laszlo Grub: Und damit gibt es also gleich zwei Bärenbacher Jungs in den Reihen des SC Kirn-Sulzbach, die bei Trainer Jochen Schneider Schlüsselpositionen in der 'Ersten Garnitur' haben. Laszlo im Angriff, Miguel im Mittelfeld - aber wenn es machbar ist, am liebsten als linker Außenstürmer. Miguel, der 17jährige Youngster, des optimal in die Saison gestarteten SCK, kommt beim Hinterfragen, warum er denn beim SC Kirn-Sulzbach am Ball ist, ohne Umschweife direkt auf den Punkt.: "Mit gefällt vor allem der Zusammenhalt den wir haben und die Menschen meines Teams, die Trainer und Betreuer". Doch das ist nicht alles. "Gechätzt habe ich auch die gute Aufnahme in die Gemeinschaft und das Willkommen im Verein", fügt er hinzu.

 

Der in Idar-Oberstein geborene und in Bärenbach wohnende Junge hat die Fußballanfänge ab den 'Bambini' bei der Jugendspielgemeinschaft Mittelreidenbachtal gehabt. Später entwickelte er sich in der Spielgemeinschaft, bei welcher der FCB und SCK kooperierten, weiter. Dann beim SV Oberhausen und zuletzt bei der A-Jugend der JSG Nahetal, die federführend von der Spvgg. Nahbollenbach gecoacht wurde. "Vor allem habe ich hier noch viel dauzugelernt", bestätigt Miguel.

 

Beste Erinnerungen hinsichtlich des Vorwärtskommens als heranwachsender Fußballspieler gibt es für ihn an die  Bärenbacher Übungsleiter Guido Klein und Harald Jakoby. Auch zieht er den Hut vor Bernd Greber und Werner Dräger, bei denen es in Oberhausen und beim SCK immense Fortschritte für ihn gab. Was ihm auch von ihnen mit auf dem Weg gegeben wurde, beherzigt er nach wie vor: Für Miguel Grub ist der regelmäßige Trainingsbesuch eine Selbstverständlichkeit. Die Position, auf der er am liebsten zum Einsatz kommt, ist die des Linksaußen - mit der Nr. 7 auf dem Trikot.

 

Der technisch versierte Linksfuß ist nicht nur selbstkritisch sondern auch lernwillig - weiß, das er die taktischen Vorgaben des Trainers noch mehr beherzigen muss. Respekt vor allen Gegnern und deren Leistungen, aber vor niemanden Angst zu haben, ist für ihn das A und O. Miguel ist noch Schüler, aber schon immer Anhänger des FC Bayern München. "Meine eigenen Leistungen noch zu steigern, und gut im Team mit- und zusammenspielen", ist sein immer wieder angestrebtes Ziel. Dabei dreht sich in der Freizeit für ihn nicht nur alles um den Fußball, sondern darüber hinaus hält er sich im ständigen Fitnesstraining und auch gerne beim Basketballspielen mit seinen Freunden sportlich auf der Höhe.

  

 

'Aufnahme in den Kader war logische Konsequenz'

"Miguel hat uns alle positiiv überrascht. Eigentlich hatten wir ihn in unseren Planungen gar nicht auf der Rechnung, doch nachdem er im Sommer von der JSG Nahetal zu uns kam, machte er in der Vorbereitung, bei Tests- und im Training immer mehr auf sich aufmerksam. Es war schließlich eine logische Konsequez, dass er in den Erstmannschaftskader rückte und hier sogar besser als erwartet auftrat. Nach den bisherigen Eindrücken passt er in unser Team. Natürlich muss auch er das Vertrauen, das er bereits beim Trainer genießt, durch Leistung immer wieder bestätigen", so die Einschätzung von Mike Porger (Abteilungsleiter Fußball, SCK).

Beim 6:3-Auftaktspiel gegen die Spvgg. Fischbach spielte Miguel Grub von Anfang an, machte sogar in der 5. Spielminute das Tor zum 2:0 und wurde erst eine Minute vor dem Abpfiff aus taktischen Gründen ausgewechselt. 

 

 

    Miguel Grub auf den Zahn gefühlt:                                             

 

Ihr seid eigentlich optimal in die Saison gestartet: habt mit einem 6:3 im heiklen Derby von der Kreisgrenze gegen Fischbach losgelegt. Lief auch schon alles reibungslos im Team oder gibt es  hier und da noch Handlungsbedarf - es gab zwar einen Sieg, aber drei Gegentore in einem Heimspiel!

"Wir wollen uns weiterentwickeln und dürfen nicht auf der Stelle treten, dass heißt für uns, daran zu arbeiten". 

Und wie lief es aus der persönlichen Sicht für Miguel Grub, der ja einer der  Torschützen war?

 "Mir gab das Tor zum Saisonauftakt Sicherheit in der Mannschaft"

Ihr habt Euch nach dem Abstieg vorgenommen, nun in der B-Klasse  einen Platz unter den ersten 5 Mannschaften zu haben. Bedeutet das, ständig unter Erfolgsdruck antreten zu müssen?

"Nein, wir werden an uns arbeiten und sehen, wie es sich weiterentwickelt.

                                                                                                                                     

  Interview mit dem Coach             

SG ALTEBURG: Gespräch mit Trainer Matthias Baus 

                                                                                           

Vor gut einem Jahr wurde die SG Alteburg gegründet. Rasch nahm das geplante Projekt Konturen an - und wurde zu einem Begriff. Die Vereine FSV Schwarzerden, ASV Seesbach, die schon jahrelang erfolgreich zusammengearbeitet hatten, aber mittlerweile mit ihrer (9er-) Mannschaft nur noch C-Klasse spielten, und der TuS Weitersbórn, der (noch) mit dem FC Martinstein in der B-Klasse spielte, aber den Abstieg nicht mehr aufhalten konnte, besiegelten eine Gemeinschaft, auf die wohl mittlerweile keiner der Beteiligten mehr verzichten möchte. Die SG Alteburg wurde zu einer Erfolgsgeschichte - zumal am vergangenen Wochenende auch noch die Meisterschaft gefeiert wurde, nachdem eineWoche zuvor bereits der Aufstieg in die B-Klasse feststand.

Vater des sportlichen Erfolges ist zweifelsfrei Spielertrainer Matthias Baus, der aus dem Spieler-Material der drei Vereine binnen kürzester Zeit eine Einheit geformt hatte, die immer mehr zu einer verschworenen Gemeinschaft wurde. Wir sprachen nach dem Gewinn der Meisterschaft mit Matthias Baus.

Fotos: imagoteam.tribuene

  Das Tüpfelchen auf dem i                              

Es gab sicherlich viele Glückwünsche für das, was am vergangenen Wochenende bereits zu feieren war?

Das kann man wohl sagen, nun geht es am kommenden Wochenende aber weiter. Dann soll es beim Saisonfinale mit dem Spiel gegen FSV Rehborn II in Schwarzerden die offizielle Meisterehrung auch durch die Spielbehörde geben. Natürlich wurden bereits Aufstieg und Meisterschaft anständig gefeiert. Das hatten sich die Jungs auch verdient, die ein ganzes Jahr daran gearbeitet hatten, dass der angestrebte Erfolg zustande kommt.

Selbst wenn man beim Feiern ist, denkt man auch als Trainer bestimmt schon über die nun endende Saison hinaus und damit daran, was kommen mag?

Das stimmt. Aber hinsichtlich des Übungsleiters wurde schon während der Winterpause darüber Einvernehmen erzielt, das ich als Trainer bei Alteburg weitermachen werde. Dabei gab es für mich allerdings die Grundvorraussetzung, dass alle Spieler bleiben, und auch so wie bisher mitziehen werden.

Was war überhaupt dafür ausschlaggebend, dass sie vor gut einem Jahr den nicht ganz leichten Job übernahmen, aus dem verbliebenen Material der drei beteiligten Vereine, eine Mannschaft zu formen, mit der man Chancen hatte, auf Anhieb gegen die von den Experten erhobenen Titelanwärter bestehen und mithalten zu können?

Mir war bekannt, dass es gleich mehrere gestandene Spieler gibt, auf deren Erfahrung man setzen kann und auch interessierte Akteure, die kommen oder zurückkommen würden. Außerdem sah es dahingehend gut aus, dass vor allem jüngere Spieler dazu kommen, was dann auch realisiert wurde. Stichworte sind u.a. Namen wie Jan-Niklas Berg, Andre Kuhn, Marius Baus, Johannes Philippi, aber auch einer wie "Dodo", der noch in der Winterpause dazustieß. Für mich und meine Arbeit war es zudem eine ideale Konstellation, in einer SG arbeiten zu können, bei der es Spieler aus drei Vereinen gab, die mit ihren Ortschaften und Sportstätten  nur ein paar Kilometer von einander entfernt, angesiedelt waren. Damit war es auch so, dass eigentlich jeder jeden kannte, der bei Alteburg mitspielen wollte und sollte.

Was war die Basis für den relativ schnellen Erfolg?

Die sehr gute Kameradschaft, die es von Anfang an gab. Natürlich ist Erfolg ganz wichtig um in Ruhe und gut daran arbeiten zu können, damit es rasch vorwärts geht.  Um aber Erfolg zu haben, muss man dazu etwas  tun und wenn man dann noch von Verletzungen einigermaßen verschont bleibt, kann es - wie bei uns geschehen - auch funktionieren. Ich habe allerdings auch immer darauf hingewiesen, dass wir uns nicht nur für uns selbst, sondern auch für unseren Anhang in's Zeug legen müssen. Auch für die Leute, die das Drumherum organisieren. Auch für ehemalige, mittlerweile ältere Spieler, die das Spiel ihrer Vereine früher geprägt haben und sehen wollen, das auch jetzt in den drei Gemeinden sehenswerter Fußball gespielt wird. In diesem Sinne wollen wir auch weitermachen.

Gehen Sie davon aus, das mit dem Kader, wie er jetzt zusammen ist und bleiben wird, in der B-Klasse eine gute Rolle gespielt werden kann?

Wer mich kennt, weiß, das ich kein Freund früher Prognosen bin. Mir geht es grundsätzlich darum, den Zusammenhalt zu festigen und in gut besuchtem Training die Grundlagen dafür zu schaffen, das wir unser Ziel verwirklichen können. Wenn dann im Spiel  jeder alles gibt, ist manches machbar und wenn selbst bei einer Niederlage jeder sein Bestmöglichstes gegeben hat, kann man auch zufrieden sein.

Gab es einen Zeitpunkt, an dem Sie sich sicher waren, dass es mit dem Aufstieg und sogar mit der Meisterschaft klappen wird?

Ja. Den gab es am 30. April, als wir das Spiel beim Mitkonkurrenten Vatanspor auf der Kyrau in Kirn gewonnen hatten.

Was bedeutet für Sie die Meisterschaft?

Ich freue mich für die Vereine der Spielgemeinschaft, ihre Verantwortlichen und Helfer, vor allem auch für die Spieler und ihre Familien. Jetzt wollen wir auch noch das letzte Spiel gewinnen und auch die von Anfang an mal spielen lassen, die nicht so oft oder eher selten zum Einsatz kamen. Auch das wäre noch so etwas wie ein i-Tüpfelchen zu einer rundum gelungenen Saison 2016/17 - auf die wir allesamt Stolz sein dürfen .

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  Das Interview:  

 

                                                                                                                                                                                                     

Inhaberwechsel

 

Alt- und Neukunden sind begeistert

 

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Outdoor- und Fitnessbereich werden ausgebaut - Starkes Mitarbeiterteam

Ein starkes Team von Sport Loch  mit und um Catherine Knopf und Michelle Holzhauser.                                                                              Foto: Klaus Desinger

DaS                                                                                                                                

Wir sprachen mit Geschäftsführerin Cathérine Knopf von Sport Loch:

 

Für den Außenstehenden gab es bei Sport Loch zuletzt sozusagen „geräuschlos“  einen Inhaber- bzw. Geschäftsführerwechsel. Was hat sich in  dem Sportgeschäft, das 1995 von Ute Holzhauser und Gerhard Loch in der Neue Straße 12 – 14 eröffnet wurde, nun grundsätzlich verändert?

 

Das Tagesgeschäft läuft seit dem Ausscheiden von Gerhard und Christine Loch normal weiter. Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen auf die bisher getätigten kleineren Umbauten. Auch von den Herbst-Winter Kollektionen sind die Kunden begeistert. Wir haben das Gefühl, dass die „Altkunden“ gut mit dem Wechsel zurecht kommen und konnten seit Übernahme auch schon einige „Neukunden“ für uns begeistern.

 

Kann der Kunde davon ausgehen, es auch jetzt mit dem von ihm geschätzten sowie versierten langjährigen Mitarbeiter-Personal bedient, beraten und betreut zu werden?

 

Stammkunden können beruhigt sein. Neben mir und meiner Schwester Michelle sind auch die langjährigen Mitarbeiterinnen Frauke Spreier, Regina Klein, Erika Steinhauer-Knebel, Bettina Hey weiterhin Teil des Sport Loch Teams.

 

Es wird davon gesprochen, dass zeitnah der Outdoor- sowie der Fitnessbereich, sowie das Vereinsgeschäft ausgebaut werden sollen. Und: dass es weiterführende mittelfristige Planungen gibt. Das macht neugierig. Können Sie dennoch schon das eine oder andere verraten?

 

Wie sich unsere Kunden bereits überzeugen konnten, hat sich im Fitness- und Outdoorbereich bereits einiges bei uns getan, und die durchweg positiven Rückmeldungen bestärken uns in unserer Entscheidung die Bereiche auszubauen. Die Vereinskunden fühlen sich durchweg gut aufgehoben und schätzen unsere Flexibilität und kurze Reaktionszeit. Unsere Liste an Plänen ist lang und wird nun Schritt für Schritt umgesetzt. Zu den langfristigen Plänen möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verraten. Natürlich werden die Leser und Leserinnen des Tribüne-Portals zum gegebenen Zeitpunkt informiert.

 

Sport Loch ist nicht nur für den Kirner ein fester Begriff. Dennoch hört man hier und da von auswärtigen Besuchern der Stadt, dass man im Innenstadtbereich über den Standort in der Neue Straße nicht gerade stolpert. Sieht sich Sport Loch über die eigene Anzeigenwerbung hinaus, beispielsweise als Partner von KIRN AKTIV unterstützt, „im Gespräch“ zu sein?

 

Natürlich sucht uns der ein oder andere Neukunde, aber dank der netten Kollegen und Einwohner hat uns bis jetzt noch jeder gefunden. Kirn Aktiv hält unsere Stadt im Gespräch und ist für jeden, ob Gewerbetreibender oder Endkunde eine Bereicherung.

 

Was dem bisherigen Kunden wichtig ist, wäre ein Hinweis, was beispielsweise mit den Gutscheinen ist, die noch vom bisherigen Geschäftsführer ausgestellt wurden und noch nicht eingelöst sind. Aber auch, wie es mit den Geschäftszeiten, die ja in Kirn extrem unterschiedlich sind, aussieht.

 

Wir haben weiterhin montags bis freitags von 9:00-18:00 Uhr durchgehend, und samstags von 9:00-13:00Uhr, geöffnet. Gutscheine können selbstverständlich weiterhin eingelöst werden.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                          

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