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 Rechtsfuß, der zumeist mit dem 'Linken' trifft   
 
'Kloses Torinstinkt wollte ich immer haben' - Unvergessliches Tor in Kirn - Spielerporträt/Interview  
 
 
In Mainz, beim Traditionsverein SpVgg. Mombach 03, ging es für den damals 10-jährigen Kevin Schmäler mit dem Fußballspielen in einer Vereinsmannschaft los, doch erst nach dem Wohnortwechswel ins Naheland gab es noch mehr Spaß an diesem Sport und die entscheidenden Fortschritte im B-Juniorenalter, als Harald Römer vom FC Hennweiler Trainer des Teams der JS Lützelsoon war. "Bei Harald Römer lernte ich sehr viel. Er brachte mir als Jugendspieler nicht nur das Spielerische näher, auch das Denken eines Fußballers konnte er uns Spielern sehr gut übermitteln".
 
Als die Altersgrenze erreicht war und dann Jürgen Aranda bei der Spvgg. Hochstetten sein Übungsleiter wurde, gab es durch die Arbeit des Trainers gleich weitere Fortschritte. "Bei ihm konnte ich mich durch viel Training und Tipps aus seinem Erfahrungsschatz rasch weiter nach vorne entwickeln", bestätigt der mittlerweile 23-Jährige. "Und auch jetzt haben wir aktuell ein sehr gutes Trainerteam draußen stehen, das in uns sehr viel Potenzial sieht - und bei jedem Spiel und Training vesucht, das Beste aus jedem Einzelnen herauzuholen".  
 
"In meiner Zeit als A-Jugendspieler habe ich sogar mit meinem Vater zusammen die G-Junioren der JSG Lützelsoon gecoacht", erzählt Schmäler, der Interesse bekundet, vielleicht schon bald beim Fußballnachwuchs Verantwortung zu übernehmen. "Doch zunächst einmal möchte ich noch 'frisch und munter' weiter meine Spiele machen, ohne Anweisungen geben zu müssen". Er selbst zählt zu den trainingseifrigsten Spielern im Kader des aktuellen Tabellen-6. der B-Klasse KH 1. "Ich habe seit Saisonbeginn maximal vier Trainingseinheiten verpasst und bin im Team einer von denen, die immer mit dabei sind".
 
Ist die Gelegenheit da, nutzt sie Schmäler in der Regel. 11 Tore hat er bereits erzielt, ist damit Torschützenkönig der Hinrunde. Am liebsten trägt er die 7 auf dem Rücken des Trikots und das Kurisosum ist, dass der Stürmer mit dem starken rechten Fuß, sieben dieser 11 Tore mit dem Linken schoss. "Aktuell bin ich zudem Co-Kapitän der Mannschaft, was mir zeigt, dass das Team auch Vertrauen in mich hat, worauf ich sehr stolz bis". Dass er weiter an sich arbeiten muss, weiß der Torjäger, dessen Stärke gegenüber seinen Gegenspielern definitiv die Schnelligkeit ist. "Mein Abschluss ist nach wie vor 'ausbaufähig' und das Zusammenspiel im Mittelfeld gilt es auch noch zu verbessern", gibt er aber auch zu. Dahingehend gibt es auch ein Vorbild: "Schon als Kind war Miroslav Klose bereits mein Idol. Diesen eiskalten Torinstinkt wollte ich auch immer haben".
 
"Mein Herzensverein ist der 1. FC Kaiserslautern, aber auch Manchester United gefällt mir sehr. Leider läüft es ja aktuell für beide nicht allzu gut". Ihm selbst gefällt es bei der Spielvereinigung ausgesprochen gut. "Wir haben einen sehr familiären Verein, in dem es zwischen Alt und Jung keinen Unterschied gibt. Jeder Helfer, Spieler und Anhänger wird bei uns geschätzt und bekommt dies auch zu spüren. Das ist einer der Gründe, wieso ich mich für diesen Verein entschieden habe - und auch meine Zukunft dort sehe", bestätigt Schmäler, der auch selbst mit anpackt: als Zeugwart und Mitgflied des Mannschaftsrates. 
                                 
  Stichwörter und Standpunkte:                                                                                                                                                  
 
 
ANGSTGEGENER. "Respekt habe ich vor jedem Gegner , wer ohne Respekt ins Spiel geht , hat auf dem Sportplatz nichts zu suchen. Angst hingegen haben ich vor keinem Gegner , denn wir wissen, was wir als Team leisten können".
 
SAISONZIEL. "Die SG wurde am Saisonbeginn belächelt , als unser Trainer Berat Llugaliu dass Ziel "unter die ersten 5" auf den Tisch haute. Mittlerweile haben wir, so glaube ich, jedem Bewiesen, dass dieses Ziel absolut realistisch sein kann, vor allem wenn man sieht, gegen wen wir so gepunktet haben, obwohl niemand damit gerechnet hat".
 
AN WAS ES HAKT: "Ich denke, wir haben im Verein nichts, was negativ ist, evtl. sollten wir aber beginnen, eine Jugendabteilung aufzubauen, was allerdings für die nächsten Jahre der Plan ist. 
 
A-KLASSE: "Der Aufstieg mit der SG? Klar steht dieser noch in weiter Ferne, und ich rede auch nicht von dieser Saison, aber Potenzial haben wir definitiv, irgendwann wieder den Sprung in die A Klasse zu schaffen. Aktuell möchte ich aber mit meiner Mannschaft den bestmöglichen Tabellenplatz in der B-Klasse holen und so viele Punkte wie nur möglich einzusammeln". 
 
UNVERGESSLICHE MOMENTE: "Da gibt es mehrere! Mit der SG waren es zwei besondere Spiele: Einmal das Derby in der letzten Saison gegen den VfR II, bei dem ich kurz vor Schluss das Spiel mit 1:0 für uns entscheiden konnte  - und die Freude bei uns allen groß war. Aber auch unsere Pokalspiele in dieser und der vorigen Saison, bei denen wir beides mal gegen das A-Klasseteam von Gräfenbachtal überragende Teamleistungen gezeigt haben. Leider verloren wir diese beiden Spiele im Elfmeterschießen". 
 
DEIN WICHTIGSTES TOR: "Unvergesslich bleibt für mich das Tor gegen den VfR II von der letztjährigen Saison. Ein Derby ist immer was besonderes. In solch einem Spiel das entscheidende Tor zu machen ist etwas ganz besonderes. Für mich war es auch das bisher wichtigste". Fotos: imagoteam.tribuene
 
 Fragen zum Stand der Dinge                                                                                                                                                      
 
Wie lief es letzten Sonntag beim 3. Sieg in Folge ohne Gegentor und beim 5. Duell in Serie, das nicht verloren wurde? 
 
In der ersten Halbzeit war es ein offenes Spiel, bei dem wir das leicht spielstärkere Team waren. Trotzdem haben die Volxheimer stark dagegen gehalten und gezeigt, warum sie die 5 Spiele davor nicht verloren hatten. In der 2. Halbzeit konnten wir dann unsere deutliche Überlegenheit ausspielen. Vier Tore in einer Halbzeit, gegen einen mental starken und kämpferischen Gegner, erzielt man nicht alle Tage. Respekt an mein Team für diese geschlossene Leistung. Dem Gegner wünsche ich viel Glück in der laufenden Saison, man merkte nicht, das Voxheim sich aktuell im unteren Viertel der Tabelle befindet.
 
Das nächste Spiel ist immer das schwerste, sagt man. Was erwartet Euch nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellen-10.?
 
Gegen SG Guldenbachtal II konnten wir in der Hinrunde unseren ersten Saisonsieg einfahren - dies gilt es zu unterstreichen. Trotzdem gehen wir gegen einen starken Gegner mit Respekt und dem Willen ins Spiel , die Punkte in der Heimat zu lassen.
 
Du hast bereits 11 Tore in 17 Spielen erzielt. Wieviel sollen es am Saisonende sein?
 
Tore sind immer etwas Geiles! Vor allem wenn man seinem Team damit helfen kann. Trotzdem spielt ein Stürmer alleine kein Fußball. Die Dinger müssen ja erstmal richtig kommen, um sie zu verwerten - und das macht unser Team momentan unglaublich stark! Trotzdem setzt man sich natürlich immer ein realistisches Ziel. Meins ist es, 15-18 Tore am Ende der Saison auf dem Konto zu haben.
 
Bei Euch lief es erst gegen Ende der Vorrunde so richtig rund, was war los und was ist noch erreichbar?
 
Wir wissen, dass wir die Hälfte der Hinrunde komplett verpennt haben und viel weiter oben stehen könnten, wenn wir die Punkte nicht so leichtsinnig abgegeben hätten. Aber wir sind uns auch darüber im Klaren, dass wir bei den letzten Begegnungen sehr stark spielten und aktuell sicherlich ein unangenehmer Gegner für jeden sind. Wir haben schon des öfteren bewiesen, dass wir zum Schluss einen riesen Sprung nach oben machen können. Wenn man sieht, wo wir vor 6 Wochen noch in der Tabelle gestanden haben, ist dies, so glaube ich, auch der Beweis dafür. Nun gilt es Woche für Woche weiterhin diese Leistung abzurufen und zu unterstreichen. 
 

             

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Thomas Schrader: Als VfR-Torjäger ein Phänomen

Ein Garant für Treffer in 8 Saisons, in denen er 229 Treffer erzielte - ARCHIVS/SPECIALS

Man schrieb an der 'Fußball-Nahe' das Jahr 1997. Der VfR 07 Kirn ging auf das eher betagte Alter von 90 Jahren zu, aber Grund zum Feiern über die stolze Jahreszahl gab es nicht. Im Gegenteil: Der Kirner Traditionsverein war in den Niederungen angelangt, plante für das Spieljahr 1997/98 in der Bezirksklasse Nahe/West: Die Gegner hießen TuS Veitsrodt,  SV Dickesbach, Spvgg. Wildenburg, SG Unnertal, und - der VfR 07 war nun unter dem SV Oberhausen in einer Liga "abgesiedelt"!

Zuvor aber gab es allerdings den Schluss-Strich unter die Äera Jürgen Wilhlm/Reinhold Eckardt, die ebenso spektakulär endete, wie sie einst begann. Das eher betagte, aber stolze Alter von 90 Vereinsjahren war in aller Stille gewürdigt worden. Es konnte nur noch besser werden: Zunächst mit Lothar Koch als Trainer, der das Beste aus der verfahrenen Situation machte, wie in der Serie 1995/96, mit einem  aufgeblähten Kader von 24 eingesetzten Spielern, vornehmlich aus Kirn und dem Umland - die damit überfordert waren, die Liga halten zu können.

Es konnte also nur noch besser werden: Mit einem Torjäger, der schließlich mit Thomas Schrader auch gefunden wurde. Ein Phänomen in Sachen Tore, mit der Aussicht, nach den ersten Anzeichen einer Besserung, ein Offensiv-Spektakel starten zu können: "Tatort" war zunächst die Bezirksklasse Nahe West. Der Zeit im Zeichen des Jürgen Wilhelm folgte beim Kirner Traditionsverein die Zeit im Zeichen des Torjägers Thomas Schrader. Acht Saisons sollten es werden, in denen Schrader das VfR-Trikort trug - in der er zum Schrecken aller Abwehrreihen wurde, die sich den Kirnern entgegenstellten. 229 Tore gelangen ihm insgesamt als Spieler des VfR Kirn.

Die Saison 1997/98: Der VfR Kirn wurde in der Bezirksklasse Nahe/West Vizemeister und stieg über Rang 2 in die Bezirksliga auf. Thomas Schrader war mit 37 Treffern Torschützenkönig. Sein Glanzstück waren 4 Einschüsse beim 8:1 gegen den TuS Tiefenstein.

Die Saison 1998/99: Die Kirner wurden in der Bezirksliga auf Anhieb Tabellenvierter und Schraders Beitrag dazu waren 45 Treffer. Alleine sieben (7), gelangen ihm beim 9:1-Kantersieg gegen den SV Schwollen. Mit Dieter Müller als Trainer sollte es weiter vorwärts gehen...

Die Saison 1999/00: Nun wurde der VfR sogar Vizemeister, verpasste jedoch den Aufstieg, aber Thomas Schrader hatte erneut 45 Treffer erzielt. Eigentlich sogar 50, aber 5 waren wieder abgezogen worden, weil SW Kreuznach sein Team wärend der Saison abgemeldet hatte. Aber je 5 waren jeweils seine Best-Marken bei den Siegen gegen FC Merxheim (6:1) und ASV Idar-Oberstein (7:1).

Die Saison 200/01: Der VfR Kirn wurde nun Landesligameister, nahm aus welchem Grund auch immer, die Aufstiegsmöglichkeit nicht wahr.  Thomas Schrader hatte 33 Tore erzielt. Es wären wahrscheinlich mehr geworden, doch der SV Oberkirn war selbst zu seinem Heimspiel gegen den VfR nicht mehr angetreten.

Die Saison 2001/02: Diesmal wurden die Kirner in der Landesliga nur Tabellen-10. Es waren nun 22 Treffer, die Schrader gelangen: Alleine drei glückten ihm beim 4:1-Erfolg in Hüffelsheim.

Die Saison 2002/03: In der damaligen Serie traf Schrader "nur" 17 Mal - der VfR landete auf dem 9. Tabellenplatz der Landesliga.

Die Saison 2003/04: Noch einmal ein Thomas Schrader in altbekannter Manier. 25 Tore waren sein Beitrag zur gelungenen Vizemeisterschaft in der Landesliga. Drei Spiele gab es, in denen ihm jeweils 3 Treffer glückten. Der VfR spielte in der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga gegen den FSV Oggersheim: In Kirn siegte der VfR 1:0, beim Rückspiel verlor man 0:2 und das Stechen fand in Siegelbach statt und wurde 1:3 verloren.

Die Saison 2004/05: Noch einmal wollte der VfR mit Thomas Jung als Trainer an das anknüpfen, was 2003/04 gelang - und es glückte. Der VfR 07 wurde sogar Meister und stieg "automatisch" in die Verbandsliga auf - obwohl Thomas Schrader nur noch auf 5 Torerfolge kam. Drei gelangen ihm alleine auf einen Schlag beim 6:1 gegen den Bollenbacher SV. Das war's!

In der Verbandsliga hatten die Kirner wenig Fortune. Sie schlossen die Serie 2005/06 als Tabellen-16. ab. Es war ihnen nicht vergönnt das 100-Jährige Vereinsjubiläum in der höchsten Spielklasse des Südwestdeutschen Fußballverbandes feiern zu können. Fotos: Klaus Mittnacht.


              

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So viele 'Herbstmeister' wie schon lange nicht mehr

Schafft der VfR noch den Sprung auf einen der 2 lukrativen Ränge? - Halten VfL Simmertal, SVO und VfR II die Platzierungen?  

Bis auf das Landesligaspiel des VfR Kirn beim FC Fehrbach, das auf den 8. Dezember verlegt wurde, sind alle Vorrundenspiele in den Klassen abgewickelt worden, in denen Mannschaften aus dem Bereich "Mittlere Nahe" mit dabei sind, die aus der Sicht des Kirner Landes ständig im Blickpunkt stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter der abgesetzten Partie SG Gutenberg II - VfR Kirn II. Wir listen in der nachfolgenden Tabelle die Regionsmannschaften auf, und erinnern zunächst, wer sich welche Saisonziele vor dem Rundenstart gesteckt hatte, welcher Tabellenplatz nach der Vorrunde besetzt wurde - und ziehen einen Vergleich zum Vorjahr. Hier ist zu erkennen, inwieweit die Tabellenplatzierung der Vorrunde noch verbessert wurde, ob es dabei blieb, oder ob die Mannschaft weiter nach unten abgerutscht war.

In der Auflistung sind Zweite Mannschaften nur bis hin zu den B-Klassen berücksichtigt. 18 Mannschaften des berücks. Bereichs waren Anfang August beim Saisonstart dabei, das Feld hatte sich nach der Teamabmeldung des SV Vatanspor Kirn auf 17 reduziert. Vatanspor war im Vorjahr Herbstmeister, stieg aber am Ende über den erreichten 2. Tabellenplatz auf. In der B-Klasse KH wurden 9 Begegnungen absolviert, dann kam Mitte Oktober die Abmeldung - als Tabellen-12.

Was wurde anvisiert, was wurde verpasst und was wurde erreicht? Es gibt zwar nach dem Vorrundenende diesmal gleich drei "Herbstmeister" aber auch gleich mehrere Mannschaften im Kirner Land, die um den Klassenerhalt ringen - wohl auch bis zum Ende in der Rückrunde. Foto: imagoteam.tribuene. 

Verein/Team Platzierung aktuell/Angestrebte Platzierung am 24.05.2020 Vorjahresplatz in Winterpause/Am Saisonende
SC Idar-Oberstein 2019/20*Herbst: 7 *S.Ziel: Platz 1 bis 5 2018/19 (O.Liga)*Winter 17./Ende: 17.
VfR 07 Kirn 2019/20*Herbst:5 *S.Ziel: Einstellig 2018/19*Winter: 9./Ende: 6.: 
FC Merxheim 2019/20*Herbst: 6 *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19*Winter: 12./Ende: 12.
VfL Simmertal 2019/20*Herbst: 1. S.Ziel: Attrakiv spielen 2018/19*Winter: 4./Ende: 3.
FC Hennweiler 2019/20*Herbst: 13. *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19 (B-Kl.): Winter: 1./Ende: 1.
Spvgg. Teufelsfels 2019/20*Herbst: 3 *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19: Winter: 9./Ende: 9.
SV Oberhausen 2019/20*Herbst: 1. *S.Ziel: Aufstieg 2018/19 (A-Kl.): Winter:16./Ende: 14.
FC Bärenbach 2019/20*Herbst: 3. *S.Ziel: Unter erste 5 2018/19: Winter: 3./Ende: 3.
SC Kirn-Sulzbach 2019/20*Herbst: 6. *S. Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 8./Ende: 6.
TuS Becherbach 2019/20*Herbst: 9. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 12./Ende: 10.
SG Bergen/Berschweiler 2019/20*Herbst: 13 *S.Ziel; Ligaverbleib 2018/19: Winter: 14./Ende: 14.
VfR 07 Kirn II 2019/20*Herbst: 1. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 5./Ende:5.
VfL Simmertal II 2019/20*Herbst: 7 *S.Ziel: Jgd. integrieren 2018/19: Winter: 4./Ende: 4.
SG Hochstetten/Nußbaum 2018/19*Herbst: 7. *S.Ziel:  Unter erste 5 2018/19:Winter: 7./Ende: 8.
SG Alteburg 2018/19*Herbst: 14. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 10./Ende: 9.
FC Martinstein 2018/19*Herbst: 5. *S.Ziel: Vorne dabeisein 2018/19: Winter´: 5./Ende: 4.
SG Hundsbach/Limbach 2018/19*Herbst: 9 *S.Ziel: Unter erste 7 2018/19: Winter: 9./Ende: 9.

Drei Mannschaften aus dem hiesigen Bereich sind also diesmal 'Herbstmeister' geworden, so viele wie schon lange nicht mehr. Dazu kommt u.a. das Team der Spvgg. Teufelsfels (A-Klasse BiR) und dass des FC Bärenbach (B-Klasse BIR Ost), die auch noch als aktuelle Tabellendritte beste Aussichten haben, am Ende einen der zwei lukrativen ersten Ränge besetzen zu können. Fünf ganz heiße Aufstiegskandidaten gibt es also derzeit. Ob sie alle auch aufsteigen, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Kandidat aus dem Kreis der 17 ist jedenfalls zur Zeit nicht erkennbar - es könnte allerdings sogar noch  der aktuelle Landesliga-5. VfR 07 Kirn sein.

                                                                    

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  Rückschläge trübten nur kurzzeitig die gute Stimmung beim SCK 

Mike Porger ist der Sportliche Leiter des SC Kirn-Sulzbach, der in der laufenden Saison 2019/20 nach nun 14 Saisonspielen auf dem 6. Tabellenplatz zu finden ist. Porger ist ein im SCK aufgewachsener Spieler, der nach seinem Laufbahnende einen nahtlosen Übergang bis hin in die jetzige Funktion hatte.

Nur in der Zeit als Spieler bei den B- und A-Junioren trug er das Trikot des VfR Kirn, wo er schließlich eine der Säulen der A-Junioren-Meisterelf >>> war, die in der Bezirksliga Nahe 1991 Meister wurde und um den Aufstieg in die Verbandsliga antrat.

Auch mit dem SCK war er bei Meisterschaften und Aufstiegen sowie bei den sensationellen Pokalerfolgen mit dabei.

Wie lief es mit dem am vergangenen Sonntag mit 4:1 gewonnenen Spiel des 14. Spieltages beim TuS Becherbach?

Unsere Erste Mannschaft konnte ihren positiven Trend der letzten Wochen, insbesondere in der 1. Halbzeit, eindrucksvoll fortsetzen und führte beim Seitenwechsel verdient mit 3:0. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte  ließen wir den Gastgebern zuviel Räume, sodass diese besser ins Spiel fanden und sich einige Torchancen erspielten konnten.

Zudem verpasste es unsere Mannschaft aus den zahlreichen Konterchancen, die sich nun boten, Kapital zu schlagen und somit rechtzeitig den Deckel auf die Partie zu machen. In etlichen Situationen wurde jeweils die falsche Entscheidung getroffen. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen wurde quergespielt - und umgekehrt.

Yannick Horbach sorgte dann schließlich mit seinem zweiten Treffer in der 87. Spielminute für die Entscheidung.

   

Die Vorrunde zur Saison 2019/20 wird am kommenden Wochenende für den SC Kirn-Sulzbach in der B-Klasse Birkenfeld Ost mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger FC Rhaunen abgeschlossen. Was kann man jetzt schon zum Verlauf der 1. Saisonhälfte sagen: Was lief gut, was lief weniger gut?

Trotz zahlreicher personeller Veränderungen innerhalb beider Kader und auf der Trainerposition fanden Trainer und Spieler relativ schnell zusammen.

Die Trainingsbeteiligung war in der Vorbereitung zudem durchweg positiv. Dies spiegelte sich in den Vorbereitungsspielen, die man ohne Niederlage, auch gegen namhafte Gegner absolvierte, wieder. Außerdem herrschte in der Truppe ein guter Teamspirit, was sich auch an den Umsatzzahlen im Clubheim erkennen ließ ().

Insgesamt sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf, insbesondere der letzten Wochen zufrieden.

Leider meinte es die Losfee nicht gut mit uns, denn zu Saisonbeginn hatten wir es direkt mit den Aufstiegsanwärtern (FC Bärenbach, SV Oberhausen und Spvgg. Fischbach) zu tun. Die Niederlagen, die es gegen diese Gegner gab, trübten kurzzeitig etwas die Stimmung, wobei man gegen diese Mannschaften durchaus verlieren kann. Zudem fehlten uns gerade bei diesen Begegnungen häufig ganz wichtige Spieler.

   

Du bist seit Jahr und Tag Anhänger des 1. FC Kaiserslautern, warst sogar Mitbegründer des Fanclubs Naheteufel sowie Mitglied im (Bild) Gründervorstand. Was sagst Du zu dem bisherigen Auftreten der  Mannschaft in der Meisterschaftsrunde und im DFB-Pokal, im Gegensatz zur der Talfahrt in der 3. Liga - und zum Chaos in der Vereinsführung.

Ich will hier nicht auch noch herumjammern und bringe es auf den Punkt: Auch ich hoffe, dass bei der nun bald anstehenden Jahreshauptversammlung ein kompetentes Team um Markus Merk die Vereinsführung und Verantwortung übernimmt. Bis dahin gilt es noch so viele Punkte wie möglich zu sammeln, damit sich die Führungslosigkeit nicht noch weiter verschlimmert und der Kampf um den Ligaverbleib nicht noch aussichtsloser wird.

 

   Fakten/Daten zur Vorrunde beim SCK:                            

Im Vorjahr wurde der SCK in der Vorrunde Tabellen-10. der B-Klasse Birkenfeld Ost und am Saisonende ging er als Tabellen-6. über die Ziellinie.

In den 14 bisherigen Spielen der Serie 2019/20 gab es 7 Siege, zwei Unentschieden und 5 Niederlagen. Zuletzt wurden vier Siege in Serie gemeldet und bei den letzten 6 Begegnungen gab es 5 Siege und nur die eine Niederlage (mit 1:3 in Schauren) bei der Spvgg. Wildenburg.

Den deutlichsten Sieg gab es in der Hinrunde mit dem 6:0 gegen den SV Bundenbach. Die höchste Niederlage galt es am 5. Spieltag mit 1:6 im Derby bei der Spvgg. Fischbach wegzustecken.

Es gab bisher nur zwei Spiele (0:4 in Bärenbach und 0:3 gegen SG Idarwald II) bei denen nicht in das gegnerische Tor getroffen wurde.

Bester bisherige Tabellenplatz: Rang 2 nach dem 2. Spieltag. Tiefste Platzierung: Rang 14 nach dem Spiel in Fischbach.

Als Saisonziel wurde vor dem Rundenstart eine einstellige Platzierung angegeben. Siebenmal war man bislang zweistellig und siebenmal einstellig platziert. Aktueller Tabellenplatz: 6. 

 

                                                   

 

  Andre Müller sieht den SV0 auf einem guten Weg um aufzusteigen - und noch attraktiver zu werden                    

* "Hoffe, dass der FC Hennweiler Erfolg hat"

 

* "Der FCB ist mit Alex Bauer jetzt noch stärker"

Oberhausener Jungs, auf die später und jetzt immer noch der SVO setzt, haben fast alle bei Burkhard Uebel das Fußball-ABC erlernt. So ist es auch bei Andre Müller, der als 5-Jähriger bei den Bambini anfing und sich dann in den Mannschaften der JSG Lützelsoon weiterentwickelte. Als er bei den B-Junioren die Altersgrenze erreichte, wechselte er zu den A-Junioren des VfR Kirn. Dort wurde er später zu einem Landesligaspieler, der zu den Säulen der Kirner Mannschaft zählte. Trainer, bei denen Andre Müller heranreifte und bei denen er immer wieder dazulernte, waren unter anderem Michael Wagner, Harald Priez und in der Jugend noch Bernd Dilfer. Dann Thorsten Effgen, Willi Kossligk und bei der Rückkehr zum SVO Rüdiger Heckmann, Lothar Scholz, Michael Minke, Mirko Altmaier, Bernd Greber und schließlich Daniel Speh.

"Bei der 'Umschulung' vom Offensiv- zum Defensivspieler waren mir seinerzeit das Können und die Erfahrungen von Harald Priez und Bernd Dilfer besonders hilfreich", erläutert der mittlerweile 30-Jährige, der selbst schon als Übungsleiter ein Jahr lang an der Basis in das "Trainergeschäft" hineinschnupperte, wegen seinem beruflichen Engagement als Physiotherapeut im Kirner Therapiezentrum Schmidt aber wieder aufhören musste. "Auf weitere Sicht bin ich prinzipiell allerdings durchaus bereit, mal eine Trainer-Jobmöglichkeit zu übernehmen", sagt Müller - und fügt augenzwinkernd hinzu: "Wegen dem beruflichen Engagement ist es für mich selbst auch nicht gerade leicht beim Training mit dabei zu sein - aber das ist ja auch eher etwas für Menschen unter 30".

Der Rechtsfuß ist nicht nur in der Liga als versierter Innenverteidiger bekannt, trägt am liebsten die 4 auf dem Rücken, weist aber selbstkritisch darauf hin, dass er eigentlich "an Allem" weiterarbeiten müsste, um noch perfekter zu werden. Sein Bundesligalieblingsverein ist der 1. FC Köln, sein Idol und Vorbild ist sportlich der 1998er franz. WM-Sieger und aktuelle Trainer des OGC Nizza Patrick Vieira - und menschlich sein Vater.

Sein Engament im SVO, und das Ansehen seines Stammvereins bedeuten ihm viel und er ist sich sicher, dass der SVO noch attraktiver wird: "Da wir uns auch über den Fußball hinaus noch breiter aufstellen, Stichwort dazu Dart, Zumba etc., und vor allem im Jugendbereich wieder aktiver werden wollen, wird unser Ansehen sicherlich weiter zunehmen". Das er selbst die Übernahme von Verantwortung nicht scheut, bewies Andre Müller auch gleich nach dem Wechsel vom VfR, zurück zu seinem Stammverein, mit der Übernahme von Vorstandsfunktionen. "Wir sind ein schöner Dorfverein mit engagierten Personen", bringt er es auf den Punkt, und ergänzt: "Mein Ziel ist es mit dem SV Oberhausen den Wiederaufstieg zu erreichen und weiterhin junge Mitspieler in ihrer Entwicklung zu unterstützen".

Ein "Unvergesslicher Moment" ist für Müller deshalb auch nicht von ungefähr der Gedanke an das heikle erste Spiel, das er in Oberhausen als Bambinitrainer zu bestehen hatte. Beste Erinnerungen gibt es allerdings auch an die Zeiten bei den anderen Mannschaften. "Da fällt mir beispielsweise das Benefizspiel ein, das ich in Merxheim gegen die Bundeswehrnationalmannschaft mitbestreiten durfte - auch wegen dem guten Zweck und wegen des starken, attraktiven Gegners". Einer der unvergesslichen Höhepunkte, so Müller, sei beim VfR 07 Kirn auch die Teilnahme am Pokalendspiel der A-Junioren gewesen...

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  Andre Müller auf den Zahn gefühlt                                                                                    


Was sagst Du zu Eurem Spiel und dem (8:0-)  Ergebnis gegen den FC Rhaunen?

Es war das erwartete Spiel gegen einen tief stehenden Gegner, ob wir das dann 1:0 oder 8:0 gewinnen, ist da garnicht so wichtig.


Wie schätzt Du den TuS Mörschied II ein, bei dem am kommenden Sonntag das nächste Auswärtsspiel stattfindet?

Gegen eine Reservemannschaft zu spielen ist immer schwierig einzuschätzen, aber in dieser Liga sind wir immer bestrebt 3 Punkte zu holen und dieser Rolle wollen wir auch am Sonntag gerecht werden.. Allerdings wartet ja auch schon beim Nachholspiel am Freitag  mit Hochwald ein starker Gegner.

Ihr erlebt eine ähnliche Situation wie der FC Hennweiler vor einem Jahr. Nach dem Abstieg gab es eine sensationell verlaufene Saison in der B-Klasse. In der A-Klasse weht aber ein anderer Wind. Seit Ihr personell besser gerüstet, wie der FC Viktoria?


Der FC Hennweiler hat es im Moment personell wohl nicht so einfach und das ist natürlich in der A-Klasse noch schwieriger zu kompensieren, ich wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg in der Runde. Wir selbst haben in beiden Mannschaften zum Glück einige Neuzugänge: das hilft natürlich, und gerade jetzt in der Winterzeit erkennt man die Vorteile eines breiten Kaders.

Die Herbstmeisterschaft scheint Euch sicher zu sein, doch die Saison ist noch lange. Wie steht es mit den Chancen am Ende auch ganz vorn zu stehen.


Wenn man oben steht, will man dort auch bleiben, allerdings wird es kein Spaziergang. Wir haben jetzt am verlängerten Wochenende 2 schwere Spiele und können dann weitere große Schritte Richtung (Herbst-) Meisterschaft machen. Aber es liegt an uns weiter zu punkten, weiterhin flexibel Fußball spielen und uns weiterhin im spielerischen Bereich zu verbessern.

Wer sind die größten Widersacher auf dem Weg zur Meisterschaft, wo könnten sonst noch Stolpersteine lauern?

Fischbach hat ein hungrige Truppe und einen klasse Lauf. Bärenbach ist mit meinem alten Mitspieler Alexander Bauer noch stärker geworden, Langweiler und Hochwald kenne ich noch nicht, aber ich denke, dass das auch zwei schwere Spiele werden.


    


 Mit bald 57 Jahren springt Manni immer noch bei der "Ersten" in die Bresche              

Manfred 'Manni' Salzsäuler erlernte das Fußball-ABC erst ab dem 'C', denn erst im Alter der C-Junioren trat er als Zehnjähriger erstmals in einer Vereinsmannschaft gegen den Ball: Beim VfR 07 Kirn auf der guten 'alten' Kyrau. Das war 1971. Auch bei den B- und den A-Junioren trug der nach wie vor in Sonnschied wohnende das Schwarz/Weiße Trikot des Traditionsvereins. Auch nachdem die Altersgrenze erreicht war blieb er dem VfR noch 'erhalten' - als Spieler der damaligen 1b-Mannschaft.

Als 20-Jähriger wechselte 'Manni' zum FC Martinstein. 1994 suchte er bei der Spvgg. Teufelsfels eine neue Herausforderung - und seitdem ist er auch Vereinsmitglied bei Teufelsfels. 1998 gab es den Wechsel zum FC Hennweiler. Doch schon ein Jahr später lockte der FC Martinstein - bis 2010 spielte er dort, obwohl er eigentlich 'nur' AH spielen wollte. Dann ging es zurück zur Spvgg. Teufelsfels. "Wo ich eigentlich auch nur in der 2. Mannschaft aushelfen wollte", erläutert Torwart Salzsäuler.,

"Es gab überall, wo ich war, schöne Zeiten - vor allem tolle Kameraden beim VfR Kirn. Namen wie Uebel, Heinz, Liebetanz, und unvergessen: Andy Müller" listet der Keeper Namen auf, die mit besten Erinnerungen verknüpft sind. Die Liste ließe sich beliebig erweitern, sagt Salzsäuler. ,In Martinstein sei es u.a. die Freundschaft mit den beiden Brüdern Klaus und Werner Heck gewesen - in Teufelsfels Kameradschaften mit Herrmann, Winni, die 'Wölfe' sowie TJ (Thomas Jung) gewesen. Beim FC Hennweiler waren Markus Schwickert, Rolf Wagner, Markus Schmidt Kumpels, mit denen man heute noch gerne über die damaligen Zeiten plaudere...

Manfred Salzsäuler ist Versicherungsfachmann für Fondsfinanz Makler, Deutsche Makler und BGV Makler. "Mit Verbundenheit meines Hobbys, den Immobilien", kärt er auf und ergänzt in Bezug auf Hobbys: "Im Verein bin ich sozusagen Mädchen für vieles - aber nicht für alles, sowie Torwart, Stürmer, Verteidiger und was ansonsten immer gerade gebraucht wird". Sein Lieblingsverein ist der FC Bayern  - "Weil ich als Kind Sepp Maier und Gerd Müller verehrte, aber ich mag auch den FCK, Dortmund und Mainz 05", sagt Manni - der Mann für viele, aber nicht gerade für alle Fälle....

 

  Manfred Salzsäuler auf den Zahn gefühlt:                                                                                                     

Wer hat denn nun bei der Euch alles schon in der 1. Mannschaft in dieser Saison zwischen den Pfosten gestanden?

Vier Spiele hat zunächst unser Neuzugang Timo Zielske absolviert, einmal half Sascha Kaiser in Niederwörresbach aus, gegen Nohen war es Bernd Greber und ich in den anderen vier Partien.

Ist die Torwartfrage das Problem, warum es in der laufenden Saison immer wieder diese Rückschläge - und ein ständiges Hin und Her gab?

Nein, absolut nicht, da wir selbst mit mir "altem Sack" die Spiele nach der Verletzung von Timo gut gemeistert haben. Klar ist es ein herber Rückschlag mit der Verletzung von Timo. Er hatte bis dahin zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Aber selbst die sechs Spiele nach der Verletzung von ihm liefen recht gut, denn es gab drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Es liegt manchmal nur an der Einstellung - und die war gerade beim letzten Heimspiel nicht gerade die Beste. Den Schuh muss sich aber die ganze Mannschaft anziehen. Denn ich weiß mit absoluter Sicherheit: wir können das besser.

Liegt Ihr trotzdem einigermaßen im Soll und was ist mit dem Kader zu erreichen, der derzeit verfügbar ist?

Fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen finde ich nicht schlecht für das zweite Jahr in der A-Klasse. Obwohl wir Punkte leicht verschenkt haben - aber auch mit tollem Einsatz, wie gegen Idarwald noch in den letzten Minuten eine drohende Niederlage in einen Sieg umgedreht hatten. Wir liegen somit im Soll und hoffen, trotz Verletzungen im oberen Drittel der Tabelle unseren Platz zu finden. Erreichbar ist von Platz 2 bis 5, würde ich sagen, noch alles.

In der Vorrunde gibt es des Nachholspiels in Hoppstädten noch 4 Begegnungen. 12 Punkte können noch geholt werden, ehe die Rückrunde beginnt. Wo könnt Ihr beim Hinrundenrest noch was holen?

Ich wage mal diese Prognose nach machbaren Pluspunkten: In Kirschweiler (3), in Hoppstädten (3),daheim gegen Buhlenberg (3) und in Mittelreidenbach (3), also 12 Zähler die drin sind. Und wir schaffen das, wenn die Einstellung stimmt. Wobei allerdings auch immer wieder auf  Überraschungen zu achten ist.  Da machst Du hervorragende Spiele und der Gegner hat dann das Potenzial eines Landesligisten und dann verlierst Du sogar gegen den Tabellenvorletzten!

Wie lange wird denn Timo Zielske nun noch fehlen. Oder bleibt es dabei, dass Ihr über die Winterpause hinaus improvisieren müsst?

Ich denke, dass er noch zwei oder drei Spiele fehlen wird, aber ich hoffe doch sehr dass er darauf brennt, zu hause gegen Buhlenberg wird zwischen den Pfosten zu stehen.

       

 

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"Der VfR bekommt nicht das        

 

Ansehen, das er verdient"

Nico Schweig im Spielerporträt und Interview - "Wohlfühlatmosphäre, die mir gefällt"

 

Begonnen hat das "Kapitel" Fußball für Nico Schweig bei den  Bambini des VfL Simmertal - bis zur E-Jugend. "Das war eine super schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen. Anschließend ging es für mich zum TUS Monzigen - für ingesamt ein Jahr. Im letzten Jahr der D-Jugend habe ich mein Glück beim 1.FCK probiert. Krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfieber) bin ich hier leider ausgeschieden. Danach ging es für mich für 3 Jahre zur Hassia aus Bingen. Hier sind wir in meinem zweiten Jahr (letztes Jahr C-Jugend) in die Regionalliga aufgestiegen. Im zweiten Jahr der B-Jugend bin ich dann zum SV Gonsenheim in die Regionalliga gewechselt, wo ich meine Jugendspielzeit beendete", listet im Gespräch mit der Tribüne, der mittlerweile 23-Jährige, der in Simmertal wohnt, auf.

Angefangen zu kicken habe ich im Alter von 4 Jahren. Lustigerweise wollte ich damals nach meinem ersten Training nicht mehr weitermachen.  Letzten endes wurde Fußball aber zu einer meiner größten Leidenschaften.

Und zu den Trainern, in einem Satz zusammengefasst: "Meine Trainer haben mich alle auf ihre eigene Weise fußballerisch geprägt. So ist es für mich unmöglich herauszufiltern, wer nun der „beste Trainer“ war. Rückblickend bin ich für jeden einzelnen dankbar dafür, dass er mich mit vollem Engagement begleitet hat. 

Vereinsbezogen würde ich behaupten, dass ich von der Zeit beim FCK, bei Hassia Bingen und beim SVG am meisten profitiert habe". Dann wollten wir noch wissen, ob es vielleicht sogar schon Planungen, gibt, was der Fußball über die aktive Laufbahnzeit noch für eine Rolle spielen könnte und es vielleicht eine eigene Trainerlaufbahn sein wird?

"Darüber habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken gemacht. Ich möchte mich derzeit voll und ganz auf meine aktive Fußballzeit konzentrieren, aber ausschließen möchte ich es keineswegs", bringt es Schweig auf den Punkt, der vom Beruf und Job her Dualer Student (Bachelor of Arts Fitnessökonomie) ist.

* Stichwörter: 

 *  Wie ist es mit Deinem Trainingsfleiß?  

Meine beruflichen Umstände schränken meine Möglichkeiten, mit der Mannschaft zu trainieren, leider häufig ein. Dementsprechend ist es mir nicht möglich, so oft zu trainieren , wie ich es mir wünschen würde. Nichts desto trotz, versuche ich mich selbst fit zu halten und trainiere deshalb individuell,  um meiner Mannschaft professionell weiterhelfen zu können und das beste aus mir herauszuholen.

 * Lieblingsposition in der Mannschaft?     

Ich laufe sehr gerne im zentralen Mittlfeld auf, schalte mich aber auch häufig mit nach vorne und hinten ein. Auf der 6 fühle ich mich deshalb sehr wohl.

 * An was musst Du noch arbeiten um perfekter zu werden?  

Von perfekt bin ich weit entfernt :) Verbessern will ich aber definitiv meine Abschlüsse weiterhin und die Ruhe am Ball. 

 * Was meinst Du, was Deine Stärken als Spieler sind:  

Ich würde mich als einen sehr engagierten Teamkollegen einschätzen, der nicht aufgibt und großen Willen hat. Mein Trainer bei Hassia Bingen sagte immer zu uns: „Man kann einen schlechten Tag haben,  aber laufen und kämpfen kann man immer.“ Diesen Satz  habe ich sehr stark verinnerlicht. Wenn ich nicht 100% ins Spiel finde, versuche ich über den Kampf reinzukommen.  Zusätzlich glaube ich, dass ich das Spiel relativ gut verstehe und meiner Mannschaft mit Spielübersicht helfen kann. 

 * Hast Du ein Idol oder Vorbild?  

Sportlich gibt es für mich einige Idole. Herauszuheben sind hier Mario Götze, der für mich ein großes Kämpferherz hat, ebenso wie Marco Reus, der sich nach unzähligen Verletzungen immer wieder zurück gekämpft hat. Cristiano Ronaldo inspiriert mich unheimlich bezüglich der Disziplin, die er immer wieder aufs Neue an den Tag legt. Er und Conor McGregor stehen für Mich beispielhaft dafür, was die richtige Einstellung und Mentalität alles ausmachen kann.

 * Gibt es einen Gegner, vor dem Du besonderen Respekt oder Angst hast?  

Von Angst würde ich bei einem Wettkampf nicht ausgehen. Respekt habe ich schon, vor Allem vor hochrangigen Clubs. Allerdings denke ich, dass man nur die eigene Leistung beeinflussen kann, deshalb fokussiere ich mich auf mein Team und mich. Wenn wir in jedem Spiel alles geben, haben wir uns nie etwas vorzuwerfen.

 * Wie würdest Du das Ansehen des VfR Kirn in der Region beurteilen?  

Ich befürchte, dass der Verein nicht das Ansehen bekommt, welches er verdient. Es ist ein Verein voller engagierter Menschen und mit tollen Mannschaften. In meinen Augen ist der VfR aber auf einem guten Weg, sich das Ansehen zu verschaffen,  das er verdient. Vielleicht finden dann auch ein paar mehr Zuschauer den Weg aufs Loh und geben dem Verein eine Chance, sich zu präsentieren.

 * Dein (sportliches) Ziel:  

Sportlich möchte ich mich täglich weiter verbessern und an mir arbeiten, um dem Team von Woche zu Woche weiterhelfen zu können. Als Fußballer habe ich auch die Ambitionen, nochmal weiter oben anzugreifen,  wenn es die berufliche Situation wieder zulässt. Ein großer Traum wäre es, mit dem VfR in die Verbandsliga aufzusteigen.  Ich bin mir sicher, dass wir langfristig das Potenzial dazu haben, wenn wir weiterhin fokussiert arbeiten. 

 * Ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst? 

Definitiv das Spiel gegen den VfL Wolfsburg in der A-Jugend mit dem SV Gonsenheim. Mit 17 Jahren vor einer Kulisse von über 1200 Zuschauern aufzulaufen und gegen die beste Jugendmannschaft Deutschlands zu dieser Zeit anzutreten, gehörte definitiv zu den Highlights meiner sportlichen Karriere. 

 * Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?  

Davon gibt es mehrere. Herausheben möchte ich aber den Sieg gegen den 1. FCK im Pokalfinale des Verbandspokals. Die Mentalität in unserer Mannschaft zu dieser Zeit war unschlagbar und ich erinnere mich daran, dass unser trainer nach dem Sieg sagte, er bekomme langsam Angst vor unserem Siegeshunger. 

 * Was gefällt Dir an Deinem Verein und warum spielst Du beim VfR Kirn Fußball?  

 

 Ich bin ein riesen Fan von der Teamchemie beim VfR. Nicht nur auf dem Platz,  sondern auch neben dem Platz sind wir alle sehr gut miteinander verbunden - nicht nur im Team, sondern mit allen die sich am Vereinsleben beteiligen, auch. Das schafft ein unglaublich familiäres Umfeld und eine sehr starke Wohlfühlatmosphäre.

 


   ,, Nico Schweig auf den Zahn gefühlt:                                                                                    

Du bist als Fußballspieler nicht beim VfR 07 herangewachsen, warum bist Du erst relativ spät zum VfR gewechselt?

In der Jugendzeit startete ich beim VfL Simmertal, weil ich hier gemeinsam mit Meinem Cousin und anderen Freunden das Fußballspielen begann. 4 Jahre später sind wir dann nach Simmertal gezogen und so blieb ich lange Zeit beim VfL. Dann kamen neue Stationen dazu, wie beispielsweise das DFB-Stützpunkttraining und später auch die Südwestauswahl. Dieses Sprungbrett wollte ich dann nutzen, um direkt bei einem sehr großen Verein, damals beim FCK, meine Chance zu ergreifen. Nachdem ich mich von meiner Krankheit erholt hatte, kontaktierte der Trainer der Hassia aus Bingen meinen Vater und Fragte, ob ich nicht nach Bingen wechseln wollte. So nutzte ich damals diese Gelegenheit. Ähnlich verlief es auch mit dem Wechsel zum SVG in die Regionalliga, der für mich der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung darstellte. So hatte ich nie aktiv Bezug zum VfR 07 Kirn, ohne den Verein damit in irgendeiner Weise negativ darstellen zu wollen - ganz im Gegenteil. Da es sich für mich aus beruflicher Sicht sehr gut angeboten hatte, wechselte ich zum VfR und bereue diese Entscheidung in keinster Weise. Ich fühle mich in der Mannschaft und dem Verein seit der ersten Sekunde sehr gut aufgehoben und unglaublich wohl. Dass man so herzlich von ALLEN empfangen wird, ist nicht selbstverständlich. Diese Tatsache allein spricht für den Verein!

Wie beurteilst Du Deine Zeit beim SC Idar-Oberstein?

 Auch diesem Verein habe ich vieles zu verdanken. Murat Yasar ermöglichte mir von Beginn an, auf einem hohen Niveau zu spielen, auch wenn ich beruflich bedingt nur wenig trainieren konnte. Das war definitiv ein sehr großer Vorteil für meine sportliche aber auch persönliche Entwicklung und dafür bin ich Murat und dem Verein sehr dankbar. Zwei besondere Highlights mit diesem Club waren definitiv der Aufstieg in die Oberliga mit meinem jetzigen Trainer Florian Galle und das Spiel gegen den 1. FCK im Verbandspokal. 

Allerdings ist die Zeit beim SC rückblickend für mich auch mit einigen Verletzungen verbunden, die mich davor abhielten, konstant für den Verein aufzulaufen.

Gibt es noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern beim SC oder bei früheren Vereinen?

 Ja, definitiv. Zu einigen pflege ich heute noch sehr tiefe Freundschaften, egal ob zu Mitspielern, Betreuern oder Trainern. Es ist interessant zu verfolgen,  welche Richtung der ein oder andere eingeschlagen hat. 

Liegt Ihr nach nun einem Drittel der Saison 2019/20 im Soll? War vielleicht noch mehr machbar?

Wir haben uns für diese Saison einiges vorgenommen. Rückblickend betrachtet, haben wir sicherlich gegen Zweibrücken-Ixheim und Bundenthal ungünstig Punkte liegen lassen, aber wir haben uns in diesen Spielen immer wieder zurückgekämpft und sind bis zur letzten Minute als Einheit aufgetreten. Diese Spiele haben uns in der Tabelle sicher nicht weiter nach oben gebracht, aber unsere Moral definitiv gestärkt für den Rest der Saison. Insgesamt können wir mit dem Start in diese Saison durchaus zufrieden sein.  

Ein Satz zu dem 2:0-Erfolg vom jüngsten Spiel beim VfB Reichenbach

Eine tolle, engagierte und fokussierte Mannschaftsleistung besiegte zurecht den Fluch gegen Reichenbach aus den letzten Jahren.

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FC Viktoria: Ohne Niederlage von Sieg zu Sieg in die A-Klasse - und nun so etwas

In Hennweiler schon am 11. Spieltag ein "Schicksalsspiel": Als 14. geht es gegen den 13., SV Nohen

In der A-Klasse wird auf einem anderen Niveau gespielt, als in der B-Klasse. Das weiß man gerade beim FC Viktoria Hennweiler recht gut, aber den Start in die Saison 2019/20 hatte man sich nach dem Wiederaufstieg sicherlich etwas anders vorgestellt.

Das erste Drittel des Spieljahres wurde am vergangenen Wochenende abgehakt, und der Liganeuling ist Tabellen-14. - und damit mittendrin in der sogenannten "Roten Zone" der vier Mannschaften, die es mit dem Abstieg treffen kann. Und in Anbetracht der ellenlangen Liste mit Verletzten und sonstigen Ausfällen wird es gar nicht leicht, zeitnah aus der prekären Lage herauskommen zu können. Das nächste Spiel wird zudem schon jetzt zu einem "Schicksalsspiel", denn der FCV erwartet am Sonntag als Tabellen-14. mit dem SV Nohen den 13. der Tabelle - der just vor der Reise nach Hennweiler, am letzten Sonntag das Kunststück fertigbrachte, mit dem Tabellenzweiten, Bollenbacher SV, einen der aktuellen Aufstiegsaspiranten (mit 2:1) aufs Kreuz zu legen.

10 Spieltage sind, inklusive eines zweimaligen Fehlschlages abgehakt, das Spiel des FC Hennweiler beim VfR Baumholder II unter Dach und Fach zu bringen. Offiziell ist das "Urteil" bereits bestätigt, dass die Punkte VfR II zugesprochen werden. Damit hat der FCV nach dem jetzigem Stand sieben Zähler auf seinem Habenkonto: Aus Siegen in Rötsweiler sowie gegen den SV Mittelreidenbach und vom 4:4 im jüngsten Heimspiel gegen den TuS Breitenthal. Sieben Niederlagen stehen demnach zu Buche, wobei das 0:7, das es letzten Sonntag "Auf Klopp" in Nahbollenbach gab, der vorläufige und wohl schmerzlichste Tiefpunkt ist.

Die Liste der Verletzten und sonstigen Ausfälle ist mittlerweile ellenlang. Selbst Trainer Sascha Siegel musste, und das war so bestimmt nicht geplant, schon mehrfach ran und ein "Opfer" der Misere ist auch die gerade erst vor Saisonbeginn neu aufgestellte Zweite Mannschaft, die wegen der Personalnot kürzlich abgemeldet werden musste.

Den wohl empfindlchsten Verlust gab es nach dem 7. Spieltag mit der Verletzung von Torjäger Fabian Schwarz sowie den von Manfred Schumacher, den es bei einem der Pokaleinsätze traf. Schwarz traf es mit einem Muskelfaserriss und er wird noch vier weitere Wochen auf der Fehlliste stehen. Schumacher erwischte es mit einem Bänderriss, und die "Gute" Nachricht ist, dass er vielleicht schon in zwei Wochen wieder mit dabei sein wird. Dann meldete sich mit Eduard Sarymamed-Ogly mittendrin ein weiterer vom festen Stamm noch in den Heimaturlaub ab. Aktuell fehlten bei dem Drama in Nahbollenbach vom Kader außerdem noch Niklas Römer, Robin Scheurer, Eike Wagner und berufsbedingt Carsten Beicht. 

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, im FreienDer wohl größte Pechvogel im Zusammenhang mit der ewigen FCV-Fehlliste ist Fabian Schwarz. Und damit der Torjäger, der sich wie im letztjährigen Meisterjahr auch, nach wenigen Spielen, bei denen er aber auch schon zu 7 Treffern gekommen war, monatelang mit einer Verletzung herumquälte, erst auf der Zielgerade wieder voll belastbar war und da noch in 8 Spielen 13 Tore zum Gewinn der Meisterschaft beisteuern konnte. Wir hakten bei Fabian Schwarz nach:

Was war diesmal passiert und wann ist mit einem Comeback zu rechnen?:

Ich habe einen Muskelfaserriss und falle noch definitiv 4 Wochen aus. Ich kann garnicht sagen die wievielte Verletzung das nun bereits ist, da ich in den letzten Jahren nun mal sehr verletzungsanfällig geworden bin. Das trifft mich jedes Mal sehr hart, da ich ja meiner Mannschaft helfen möchte, gerade jetzt im Abstiegskampf. Ich bin auch gut in die Saison gestartet, mit 7 Treffern in 7 Spielen, aber dann so einen Rückschlag zu bekommen, ist natürlich sehr schlimm.

Die Ausfälle haben Euch schwer getroffen. Was helfen die schönsten Pokalsiege, wenn es um Punkte nun den Abstiegskampf gibt. Wie siehst Du Eure Situation?

Uns war klar, dass es nicht nochmal eine solch erfolgreiche Saison wird, wie wir sie letztes Jahr hatten, und wir haben uns das Ziel gesetzt, als Aufsteiger nicht schon wieder gleich abzusteigen. Durch unsere Ausfälle war es natürlich sehr schwer die ganze Zeit, 
aber ich sehe positiv in die nächsten Wochen. Wir haben das Potenzial die Klasse zu halten. Von daher glaube ich fest an die Mannschaft und unterstütze sie tatkräftig, ob auf oder neben dem Platz.

Fabian Schwarz zählte zu dem starken Nachwuchs, den es bis vor wenigen Jahren beim FC Viktoria gab. Er wurde vorzeitig aktiviert und schaffte nahtlos den Übergang und Sprung in die 1. Mannschaft. Er war immer schon und bleibt ein Garant für Tore - wenn er denn mit dabei ist. Eine Übersicht über seine Erfolge in Meisterschaftsspielen:

         

          2015/16 (A-Klasse):     2

          2016/17 (A-Klasse):   10

          1920/18 (A-Klasse):   10

          2018/19 (B-Klasse):   22

          2019/20 (A-Klasse :     7

          Gesamt:                     51 


 

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 "Im Amateurbereich lernt man nie aus"           

Fotos: imagoteam.tribuene

Das Fußball-Einmaleins erlernte Phillip Wolter bei den F-Junioren des SV Hottenbach, die seinerzeit von Martin Wolter trainiert und betreut wurden. Nach der Zeit in der D-Junioren-Alterstufe wechselte er zum TuS Breitenthal, wo er sich bis zum Ende der Zeit bei den A-Junioren weiterentwickelte. Bei den A-Junioren gab es für ihn auch ein Erlebnis und Spiel, an das er sich immer gerne zurückerinnert: "Wir hatten ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft, das wir schließlich nach Elfmeterschießen für uns entscheiden konnten".

Der in Bergen wohnende Spieler hatte es in der bisherigen Laufbahn mit vielen Trainern in verschiedenen Vereinen zu tun - und immer wieder wurde dazugelernt: So bei Michael Dahlheimer, Oliver Seis, bei Daviczek, Oswald Bereczky, Udo Zimmer. Markus Stein, Guido Klein und schließlich jetzt bei Mirko Altmaier - dessen Kotrainer er nun sogar ist.

Vor der Saison 2017/18 kam Phillip Wolter vom FC Bärenbach zu seinem Heimatortverein  SG Bergen/Berschweiler zurück - auch weil es hier etwas gibt, was er an einem Verein schätzt: Kameradschaft. Der Beruf geht immer vor, aber Training ist für Wolter, der Werkzeugmechaniker bei FISMA-Ketten ist,  das Nunplusultra für einen Fußballspieler. "Wenn man Fußball spielen möchte, gehört Training zweimal in der Woche dazu", bringt er es auf den Punkt.

Wolter beherzigt selbst, was er nicht nur als Kotrainer seinen Mitspielern hinter die Ohren schreibt: "Im Amateurbereich lernt man nie aus - egal in welcher Hinsicht".. 

Auch in der Mannschaft des wieder einmal abstiegsbedrohten, aktuellen Tabellen-Zwölften spielt er in der Regel auf der 6er oder 8er Position, die auch sein Lieblingsterrain ist. Hier kommen auch seine Stärken zur Geltung: Den 33-Jährigen zeichnen sein Stellungsspiel und die Übersicht aus - und am allerliebsten trägt der Rechtsfuß das Trikot mit der 14 auf dem Rücken. 

Sein Idol und Vorbild ist der legendäre Zinedine Zidane - sein Lieblingsverein in der Bundesliga Eintracht Frankfurt. "Dass das Interesse am Vereinssport immer mehr nachlässt, ist etwas, was mir beim Fußball im Allgemeinen nicht gefällt", moniert Phillip Wolter, der hinsichtlich seines Heimatortvereins aber noch einen Wunsch nachschiebt: "Ich hoffe, dass wir es schnellstmöglich schaffen, das wir es im weiteren Saisonverlauf mal nicht mit dem Abstieg zu tun haben".

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       "Alles gut rund teufel-0020.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand  um den Teufelsfels"      

Der Kapitän von Teufelsfels II. Fotos: imagoteam.tribuene

Wenn ein Fußballspieler 33 Jahre für den ein- und denselben Verein spielberechtigt ist, dann ist er so etwas wie ein "Urgestein". Hut ab also vor Michael Greber von der Spvgg. Teufelsfels, der nach wie vor Sonntag für Sonntag auf der Matte steht und als eine der Säulen - und Spielführer der starken 2. Garnitur des Vereins ist.

1986 erlernte Greber als "Teufelsfelser" das Fußball-Einmaleins bei der JSG Lützelsoon und er war 9 Jahre beim Nachwuchs der Jugendspielgemeinschaft mit dabei. Dann gab es ab 1995 eine Zwangspause wegen einer Knieverletzung, die er sich allerdings nicht beim Fußballspielen einhandelte.  1999 wagte er das Comeback, das besagte Knie hielt, und das bis zum heutigen Tag. Zwischenzeitlich engagierte sich der mittlerweile 38-Jährige als Vorstands- und Präsidiumsmitglied. Er war zudem Sportlicher Leiter und auch Mitverantwortlicher beim Bau des Jugenddorfes. Chef der Zweiten Mannschaft ist er seit Jahren und so wird es sicherlich auch bleiben.

"Der FC Bayern ist mein Lieblingsverein, aber international sind es alle deutschen Vereine", gibt der in Schneppenbach wohnende und bei ATR-Solutions in Kirn als Serviceleiter arbeitende "Teufelsfelser" zu - der aber neben dem Fußball ein weiteres 'Steckenpferd'  nicht missen möchte. Michael Greber gilt in der Branche als Experte für Whisky und ist  in seiner Freizeit Kompetenzpartner von Andreas Hailer, dessen Keller in Bruschied mit seinem von Kennern geschätzten Sortiment als ein Geheimtipp in der Szene gilt.

"Da gibt es einiges zu tun zumal wir nicht nur bei unserer beliebten Haus-Messe, sondern auch ständig Präsenz  bei Messen, wie in München, Limburg oder auch in Aschaffenburg zeigen. Auch beim Genießertag, am vergangenen Wochenende,  auf Schloss Dhaun, habe ich Andreas gerne unterstützt", erläutert Greber - ohne augenzwinkernd zuzugeben, dass vielleicht auch deshalb das Spiel der 2. Mannschaft vom Wochenende bei Nahbollenbach II auf den 17. November, 13 Uhr, verlegt worden ist.

Der in Schneppenbach wohnende "Teufelsfelser" schweift nicht groß aus, wenn es darum geht, das Ansehen seines Vereins in der Region einzuordnen. "Ich hoffe gut", bringt er es auf den Punkt. Doch er schiebt  beim Nachhaken, zu dem was gut und vielleicht sogar verbesserungswürdig ist, nach: " Die Kameradschaft gefällt mir momentan gut bei uns. Natürlich muss hier immer daran gearbeitet werden. Aber wir haben mit Karsten Wellendorf einen Trainer, der dementsprechend, und wenn  nötig, immer wieder etwas für die Kameradschaft tut. 

     Michael Greber auf den Zahn gefühlt:                                                                                                                      

Es gab beim Startprogramm bei Euch ein ziemliches Hin und Her. Auch im letzten Jahr fehlte es in der A-Klasse bei Euch an der Konstanz. Müssen wir uns damit abfinden, dass bei Teufelsfels am beständigsten die Unbeständigkeit ist?

Das sehe ich nicht so. Ich denke, wir sind in die aktuelle Serie gut mit Siegen gegen SG Idarwald, in Hennweiler und in Nahbollenbach, sowie im Derby gegen "Bränel" in die Saison gekommen. Das Spiel in Baumholder rechne ich nicht mit. Da haben wir ein Riesenspiel abgeliefert. Baumholders "Erste" hatte spielfrei und stockte die "Zweite" dementsprechend auf! Baumholder II wird in dieser Saison bestimmt nicht allzu oft so eine Formation, wie gegen uns, aufbieten können. Also alles in allem - alles gut rund um den Teufelsfels!

Die Spvgg. hat eine stark besetzte 2. Mannschaft. Warum wurde im vorigen Spieljahr 2018/19 der mögliche Aufstieg auf der Zielgerade verpasst - oder war er gar nicht gewollt?

Ich meine, durch Ausfälle im gesamten Kader wurde letztes Jahr auf der besagten Zielgerade wichtige Punkte verloren. Das war und ist dann auch nicht schlimm. Wir sind viele ehemalige Erstmannschaftsspieler, wie zum Beispiel Bert Wolf, Mario und Valentin Rathgeb, Andreas Hailer, Arthur Wenzel, Pascall Wettmann, und uns geht es vordergründig um den Sport. Das Ergebnis ist da erstmal nicht so wichtig. Des Weiteren denke ich auch, dass die B-Klasse eine Nummer zu groß für uns wäre.

Noch mal zurück zur Ersten Mannschaft: Ist die A-Klasse Birkenfeld für Teufelsfels die ideale Spielklasse, in der man sich etablieren sollte?

Ich denke, dass diese Liga für uns die optimale Spielklasse ist.

 
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"Der SVO wird in der Region als Verein unterschätzt"

Bernd Greber war Tim Wittenbergs erster Trainer überhaupt und auch jetzt sind dem Eigengewächs des SV Oberhausen die Hinweise des aktuellen Kotrainers wichtig. Fotos: imagoteam.tribuene

Der SV Oberhausen setzt nach dem Abstieg in die B-Klasse bei seinem Neuaufbau auch auf seine Eigengewächse. Einer dieser Youngster ist mit Tim Wittenberg ein Talent, das schon das Fußball-Einmaleins beim damaligen Jugendtrainer Bernd Greber erlernt hat, und bei dem sich der Junge auch jetzt noch bestens betreut und aufgehoben fühlt. Greber übernahm bekanntlich die arg abstiegsbedrohten Oberhausener im Vorjahr als Interimscoach und hätte beinahe noch das Kunststück geschafft, den Ligaverbleib zu meistern. Nun ist Daniel Speh der Coach und Greber hilft seinem Verein jetzt in der Funktion des Kotrainers. In seiner bisherigen Laufbahn als Fußballspieler gab es für Tim Wittenberg viele weitere Übungsleiter die ihn vorwärts brachten und die ihm wichtig sind.

Bild könnte enthalten: TextNach Bernd Greber war es zunächst Gilbert Vogel,  Bruno Zerfaß, Markus Schaaf, Junus Mustafalic, Mirko Altmaier und nun Daniel Speh. "Besonders viel gelernt habe ich allerdings bei Bernd Greber, Junus Mustafalic und Gilbert Vogel", weiß Wittenberg - und die sicherlich alle auch bestätigen können, was er selbst zu seiner Devise gemacht hat. "Ich trainiere so oft es mir möglich ist - und es meine Arbeit zulässt". Tim ist sich bewusst, das er als einer der jungen Spieler weiter an sich arbeiten muss um noch perfekter zu werden. "Vor allem muss ich mich noch mit dem linken Fuß verbessern" räumt er ein.

Das Trikot mit der Nummer 9 auf dem Rücken trägt er am liebsten und beim Spiel mit der Mannschaft fühlt sich der Rechtsfuß am wohlsten auf der Sechserposition. Dann kommen auch seine Stärken zur Geltung - die Übersicht und der Zweikampf. An seine Zeit als Jugendspieler, die ja nun noch gar nicht lange zurückliegt,  erinnert sich Tim Wittenberg immer wieder gerne. Bei der im Rahmen der JSG Kirner Land gecoachten Jugend des VfL Simmertal war er sogar Spielführer und da gab es auch für ihn mit dem Pokalfinale das Spiel, das in seinen Erinnerungen den besonderen Stellenwert hat.

Doch nun gilt es mit dem Heimatortverein das Beste zu erreichen. "Ich spiele beim SVO, weil es mein Stamm- und Heimatverein ist und auch deshalb ist sein Credo und Bestreben: "Fit bleiben und Disziplin wahren". Das Ansehen seines Vereins schätzt er hoch ein. Doch unverständlich ist für ihn, dass der SV Oberhausen als Verein hier und da unterschätzt wird. Er selbst ist sich sicher, was den SVO so stark macht, wie er ist. "Es sind die Leute, die verantwortlich sind, die den Verein tragen, die Mitspieler und der Anhang".


      

 

 "So war es besser": 3 Fragen an Tim Wittenberg  

 

Du warst in der letztjährigen Saison mit dabei, als es den bitteren Abstieg gab. Wie hast Du ihn als einer der jüngeren Spieler empfunden. Ist es vielleicht nicht besser, dass ihr mit dem neuen Trainer die Neuausrichtung der Mannschaft in der B-Klasse anpacken und umsetzen könnt?


Der Abstieg war zu Beginn sehr deprimierend. Doch mir wurde klar, das es so besser für den SVO ist, denn nun können wir von vorne anfangen und noch besser werden. 

Man sagt, dass es leichter ist eine höhere Klasse zu halten, als aus der B-Klasse wieder aufsteigen zu können. Wie schätzt Du Eure Chance ein, den Wiederaufstieg vielleicht direkt, oder auf weitere Sicht schaffen zu können?

Die Chance aufzusteigen ist für uns schon in dieser Saison da, nur es liegt an uns, was wir daraus machen.

Euer Auftaktprogramm in der Punkterunde war schon schwer genug, und nun stehen zeitnah die Spiele gegen die zweistellig platzierten Teams der SG Idarwald II, in Hottenbach und gegen SG Perlbachtal auf dem Programm. Wird es nun leichter um oben dran bleiben zu können, und wie schätzt Du diese drei  Gegner ein?


Man darf nie einen Gegner unterschätzen und somit denke ich, dass es für uns sicherlich drei schwere Spiele werden.


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Wer schafft den Sprung in die 3. KH-Pokalrunde?

 

,Erdal Özdemir vom Spielausschuss der SG Hochstetten/Nußbaum wagt diese Prognosen zu 7 Begegnungen, an denen Mannschaften aus dem Kirner Land in dieser Woche beteiligt sind:

 

 

1) SG Spabrücken/Hergenfeld vs. TuS Becherbach: "Für mich ist die SG Spabrücken am Mittwoch gegen den TuS Becherbach der Favorit und sie wird wohl 3:0 siegen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt/Spabrücken ist weiter. 

2) SG Hochstetten/Nußbaum vs. SG Gräfenbachtal: "Ich setze darauf, das unsere Mannschaft, wenn auch knapp, am Dienstagabend mit 2:1 gegen Gräfenbachtal die Nase vorn haben wird". 1:3 hieß es nach Verlängerung und 11er-Schießen.

Fakt: Beinahe lag Özdemir richtig. Die Partie ging nach 1:1 in die Verlängerung und 11er-Stechen! 

3) SG Alteburg vs. Spvgg. Teufelsfels: "Selbst daheim in Seesbach wird für Alteburg am Mittwoch gegen die A-Klasse-Mannschaft nichts zu machen sein. Ich tippe auf 4:1 für die Teufelsfelser".

 Fakt: Alteburg schlug sich bravourös, gab sich nur ganz knapp 1:2 geschlagen.

4) VfL Simmertal - SG Disibodenberg: "Der A-Klassen-Spitzenreiter VfL Simmertal wird a uch im Pokal weiter mitmischen. Ich tippe mal auf einen 3:1-Erfolg, den es am heutigen Dienstag auf dem Flachsberg geben wird".

 Fakt: Erdal Özdemir lag richtig - seine 3:1-Prognose traf haargenau zu!   

5) SV Oberhausen vs. TuS Waldböckelheim am Mittwoch - schon um 18 Uhr: "Auch hier wird es sicherlich knapp werden, aber zugunsten für den SV Oberhausen, der  in einer ausgezeichneten Form ist: 2:1"!

 Fakt: Der SVO verliert ganz knapp mit 1:2       

6) FSV Bretzenheim vs. FC Viktoria Hennweiler: "Ich gehe davon aus, dass der FC Hennweiler seine Favoritenstellung beweist und sich mit 3:1 beim FSV Bretzenheim durchsetzt".

 Fakt: Hennweiler gewinnt den Schlagabtausch mit 5:4  

(7) TuS Winzenheim vs. SV Vatanspor Kirn: "Der SV Vatanspor ist am Mittwoch selbst in Winzenheim Außenseiter. Die Gastgeber werden knapp, vermutlich mit 2:1 gewinnen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt. Winzenheim ist weiter 

Erdal Özdemir lag einmal haargenau richtig, zweimal knapp daneben und die zwei Spielausfälle hatte er ja nicht auf seiner Rechnung.

                  

  "Wir sind noch lange nicht an dem Punkt,

                                                an dem wir eigentlich sein wollen"

 Simmertaler Youngster Ricardo Schönheim weiß die Basis für den Erfolg am Flachsberg zu schätzen - Interview/Porträt

Mit Ricardo Schönheim ist einer der Youngster des VL Simmertal drauf und dran, sich einen festen Platz im Kader des aktuellen Tabellenführers der A-Klasse Bad Kreuznach zu sichern. Der in Bad Kreuznach geborene, in Simmertal aufgewachsene und nach wie vor wohnende 18-Jährige ist auch als Fußballspieler auf dem Simmertaler Flachsberg "großgeworden". Er hat bei Timo Holländer als Fünfeinhalbjähriger die Grundbegriffe erlernt, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist als C-Jugendspieler zum FC Meisenheim gewechselt. Auch hier ging es vorwärts, doch als B-Jugendspieler zog es ihn zurück zu seinem Heimatortverein. 

Michael Naujoks, Jürgen Graffe, Torben Scherer, Markus Rehbein und schließlich Ricardo Ridder waren die Trainer, die ihn zu dem Talent formten, das offenkundig auf Anhieb den Sprung in die Erste Mannschaft des VfL Simmertal schaffte. "Ganz besonders viel habe ich vor allem bei Markus Rehbein und Ricardo Ridder gelernt", sagt Schönheim, der Schüler am Kirner Gymasium ist. Seine bisherigen Trainer können indes nur bestätigen, was er selber zu einem Grundsatz gemacht hat. "Im Training versuche ich immer, das Beste aus mir herauszuholen und mich stets zu verbessern".

Vorbilder und Idole zugleich sind für Ricardo der spanische und jetzt bei Vissel Kobe im zentralen Mittelfeld spielende Offensivspieler Andrés Iniesta, sowie der legendäre Lionel Messi vom FC Barcelona. Es kommt also nicht von ungefähr, das der Rechtsfuß selbst am liebsten auf der Sechserposition spielt und das Trikot mit 10 als Rückennummer trägt. Als Vorbild durfte er sich auch selbst schon auszeichnen: Nach der Rückkehr zum VfL in der Saison 2016/17 als Spielerführer der B-Junioren.

Selbstkritik ist für ihn kein Fremdwort. "Normalerweiswe müsste ich an allem arbeiten um noch perfekter zu werden, aber am liebsten wäre ich schneller", gibt er offen zu, doch Angst davor, selbst und als Mannschaft nicht mithalten zu können, kennt er nicht. Im Gegenteil. "Ich glaube, in der A-Klasse brauchen wir uns in dieser Saison vor keinem zu fürchten, auch weil die Liga diesmal ausgeglichener ist, als im Vorjahr".

Bild könnte enthalten: TextDie Basis für den Erfolg und das bisherige Auftreten in dieser Saison steht für Ricardo Schönheim fest. "Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt auf, und abseits des Platzes, sind es - was mir an meinem Verein auch so gut gefällt". Auch deshalb wohl gibt es für ihn keine sportlichen Ziele auf "weitere Sicht", sondern das jetzt scheinbar schon machbare. "Es gilt eine gute Runde zu spielen, sich von Spiel zu Spiel weiter zu entwickeln, und wenn alles am Ende passt, natürlich auch aufsteigen".

Gleichwohl denkt Ricardo Schönheim ab und wann auch mal gerne zurück an seine schöne und erfolgreiche Zeit als Jugendspieler. "Vor allem an das Pokalfinale von 2018, in meiner ersten Saison als A-Jugendspieler meines Vereins".

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 Drei Fragen an Ricardo Schönheim:                                                                                           

> Du bist mit den A-Junioren in die Landesliga aufgestiegen und im Vorjahr Kreispokalsieger geworden. Was hatte das für Dich für eine Bedeutung.

 Der Aufstieg hat jetzt keine große Bedeutung für mich, da wir es eigentlich nicht selbst schafften und nur durch das Verzichten von Meisenheim 2 in die Landesliga geschafft haben. Der Kreispokalsieg war natürlich etwas schönes, jedoch sollte man immer nach vorne blicken und sich nicht so viel mit der Vergangenheit beschäftigen. 

> Nun bist Du bei den Aktiven voll mit dabei und Du bekamst schon die Chance in der 1. Mannschaft Fuß zu fassen. Was glaubst Du: Ist es bei dem großen und starken Kader möglich, sich einen Stammplatz zu sichern?

 Ich würde mal behaupten, es gibt 3-4 Spieler die für die Mannschaft unersetzlich sind und der Rest muss halt durch gute Leistungen im Spiel und im Training beim Trainer punkten.

> Ihr habt in der A-Klasse einen ausgezeichneten Start hingelegt mit drei hohen Siegen in den drei Auftaktspielen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?

Mit dieser Mannschaft sind wir noch lange nicht an dem Punkt gelandet an dem wir eigentlich sein wollen. Die nächsten Wochen werden uns zeigen wo wir hingehören, da jetzt auch alle Spieler dem Trainer zur Verfügung stehen und auch noch schwere Auswärtsspiele vor der Tür stehen. 

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Nach dem Laufbahnende, als "Aushilfe" ein gelungenes Comeback

das mit der Meisterschaft gekrönt wurde!

Ein Torwart und Rechtsfuß, der beim Fußball vor nichts, also auch vor keinem Gegner Angst hat: FCV-Keeper Tristan Fey. Fotos: imagoteam.tribuene

Tristan Fey ist ein in Hennweiler und im FC Viktoria aufgewachsener, bodenständiger Junge, der sich auch im FCV engagiert. Bei seinem Verein gilt er nicht nur als zuverlässiger, versierter Torwart, er bringt sich auch ein. Im Vereinsvorstand und im Förderverein hat er die Funktion eines Beisitzers. Der Ehrgeiz, ständig im Training, beim Spiel und in der Ausübung der Funktionen mit dabei zu sein, ist sein Bestreben, und wenn es das Privatleben und der Beruf als Kalkulator bei Schneider-Bau in Merxheim zulässt, steht Tristan auch auf der Matte.

Sein allererster Fußball-Übungsleiter war Armin Horbach. "Besonders viel gelernt habe ich in der Folgezeit bei den Trainern Michael Minke, Armin Rösler und bei Torwarttrainer Rainer Peitz", bestätigt der mittlerweile 33-Jährige - der allerdings immer noch dazulernen und nachbessern möchte. "Arbeiten muss ich noch an der Ballsicherheit sowie Schusskraft und perfekter muss noch das Coaching der Mitspieler während des Spiels werden", gibt er gerne zu.

Sein Lieblingsverein ist nicht nur der FC Viktoria: Tristan Fey ist darüber hinaus auch Anhänger von Borussia Dortmund.


  Tristan Fey auf den Zahn gefühlt:                                                                                 

Warum spielst Du bei Deinem Verein Fußball?


Ich hatte eigentlich nach einer schweren Verletzung vor, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Aber als mein Stamm- und Heimatverein, auf Grund eines Torwart-Problems wieder auf mich zukam, zögerte ich nicht lange um auszuhelfen. Aus der kurzen Aushilfe sind nun schon zwei Saisons geworden und die Dritte ging gerade los. Der Fußball hat mich wieder gepackt - und mal sehen, wie lange mein Körper im aktiven Bereich noch mitmacht...

Was gefällt Dir beim Fußballsport nicht?


Generell sollte der Umgang der Vereine untereinander respektvoller sein.


Gibt es ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst?


An das Derby, und mit 3:0 gewonnene Heimspiel gegen den SV Oberhausen in der Saison 2010/11. Leider haben wir das Rückspiel mit 1:7 verloren. 

Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?


Den gab es, als wir letzte Saison die Meisterschaft im Spiel beim ASV Langweiler/Merzweiler klarmachten.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...

...und Robins Idol und Vorbild ist Virgil van Dijk 

Robin Weyh ist ein im VfR Kirn aufgewachsener, talentierter Fußballspieler der sich, ab dem Alter von 8 Jahren, in allen Altersstufen  bis hin zu den A-Junioren der JSG Kirner Land kontinuierlich weiterentwickelte. Der 18-Jährige spielt mittlerweile in der 2. Saison bei der SG Hochstetten/Nußbaum. Doch der Junge will mehr, als nur in der B-Klasse am Ball zu sein! "Ich möchte erreichen, höherklassig zu spielen", sagt er selbstbewusst.

Robin Weyh ist nicht irgendeiner der vielen Spieler, die von der Pike auf beim VfR 07 mit dabei waren, dann aber in der Fußballnachbarschaft gegen den Ball traten - und nach wie vor treten. Der Name Weyh ist nicht nur für bereits ältere VfR,ler ein fester Begriff. Sein Großvater Robert Weyh war es, der in den goldenen VfR-Jahren nach dem Weltkrieg zu den Stammkräften der "Rasenspieler" zählte, und auf der legendären Kirner Kyrau vor Tausenden in der Oberliga und in der 2. Liga glänzten. Sein Vater Thorsten ist ebenfalls im VfR, aber auf dem  Loh großgeworden, spielte noch nach der Zeit bei den A-Junioren aktiv für den Kirner Traditionsverein.

Kein Wunder, dass Robin seinen Vater, der sich auch in der Jugendarbeit engagierte, als Ersten beim Auflisten seiner Trainer nennt, bei denen er in seiner bisherigen Laufbahn besonders viel gelernt hat. "Auch Ricardo Ridder, Lars Ganns und Berat Llugaliu waren und sind Übungsleiter, die mich prägten und mir weiterhalfen". Ehrgeiz und Trainingsfleiß sind für ihn nicht nur so eine dahingesagte Floskel, denn die Trainingsquote von ihm liegt bei 100 Prozent.

Spielen tut der Rechtsfuß am liebsten und besten auf der Sechser Position als Innenverteidiger - und mit der 4 auf dem Rücken als Lieblingsnummer. Sein Idol und großes Vorbild ist nicht von ungefähr und von daher der beim FC Liverpool bei Jürgen Klopp als Innenverteidiger spielende Virgil Van Dijk. Dessen (und Robins) Stärken sind Insidern bekannt: Zweikampf, Spieleröffnung, Passspiel und die Übersicht. Angst vor einem Gegner gibt es nicht! "Man sollte jeden Gegner respektieren, egal auf welcher Position er einem gegenüber steht".

Sein Bundesliga-Lieblingsverein ist der FC Bayern. Bei dem Verein und der Mannschaft, dessen Trikot er aktuell trägt, gefällt ihm vor allem der Zusammenhalt - auf, und außerhalb des Platzes.

Im  Archiv gefunden:

VfR Kirn - 1. FC Kaiserslautern 2:10 (0:4)

Wettbwerb: Meisterschaft Südwestdeutschland (1. Liga) , 21. Spieltag 
Datum: 11.06.1950 * Zuschauer: 5000 (Auf Kyrau)

Aufstellung VfR Kirn: Hettfleisch, Weyh, Jorbandt, Weiser, Schuckmann,        Malsbenden, Porger, Balbier, Wahl, Pies, Nickweiler.

1. FC Kaiserslautern: Jung Huppert, Kohlmeyer, E. Liebrich, Gawliczek, Klee, Fölz, F. Walter, O. Walter, Baßler.


  Robin Weyh nach dem Auftakt-2:3 gegen Alteburg auf den Zahn gefühlt:                      

Was sagst Du zu Eurem Spiel gegen das Team der SG Alteburg zum Saisonauftakt. Was lief gut, was war weniger gut?

Das Spiel ging 90 Minuten lang nur auf ein Tor. Alteburg wusste sich nur mit langen Bällen zu helfen. Wir waren spielerisch klar überlegen, hatten die Chance das ein oder andere Tor mehr zu erzielen. Aber wie das so im Fussball ist, wird man dafür bestraft. Wir wurden 3x knallhart ausgekontert und konnten jedes mal aufs neue dem Rückstand hinterherlaufen.

Am Ende hat es leider nicht mehr für den Ausgleich gereicht und somit gingen wir als Verlierer vom Platz. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und den Fokus jetzt auf Volxheim/Badenheim richten.

Was habt Ihr Euch für die Saison 2019/20 vorgenommen und an was ist noch zu arbeiten, um das Ziel zu erreichen?

Unser Ziel ist es, ganz klar unter den Top 5 mitmischen zu können.


Wer ist für Dich der Meister- und Aufstiegsfavorit und wer bekommt es schwer, die Klasse halten zu können?


Die Mannschaft der SG Spabrücken ist für mich ein klarer Favorit für den direkten Aufstieg in dieser Saison.

Um dem Abstieg werden nach meiner Meinung SG Volxheim/Badenheim, Türkgücü Ippesheim und die 'Zweite' der SG Veldenzland kämpfen.


 

 
 

"Es wird schwer, aber wir wollen den Dreier gewinnen"

Daniel Speh, der Spielertrainer des SV Oberhausen: "Unsere Vorbereitung lief sehr gut! Durchschnittlich waren 18/20 Mann im Training! Die Jungs waren alle sehr motiviert und mit viel Ehrgeiz bei der Sache! Die Ergebnisse waren ebenfalls überwiegend gut! 3:3 gegen Merxheim, 2 Siege gegen Hennweiler, Sieg gegen Teufelsfels, Unentschieden gegen Niederwörresbach! Lediglich bei den beiden Niederlagen gegen Simmertal mussten wir Lehrgeld zahlen! Aber das ist für mich auch ne überragende Truppe, der ich von Herzen den lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga wünsche!!

Am Samstag wollen wir mit nem Dreier gegen Bärenbach starten! Auch wenn das keine leichte Aufgabe sein wird! Sie zählen für mich zu den Favoriten dieser Klasse! Personell müssen wir Samstag auf Marko Stilz (Außenbandriss), Lukas Stilz (Meniskus) und Chrissi Greber (Aufbauphase nach längerer Verletzungspause) verzichten"!

 

Am Samstag, 3. August, standen sich in der B-Klasse Birkenfeld Ost der FC Bärenbach und SV Oberhausen gegenüber. Die hochdramatische, irre Partie endete 3:3. Fotos: imagoteam.tribuene

"Den SV Oberhausen schätze ich als den ersten Titelanwärter ein"

Johannes Mudrich, Coach des FC Bärenbach: "Die Vorbereitung auf die neue Saison ist gut verlaufen, die Spiele waren gut. In der Urlaubszeit ist es immer schwierig alle Mann an Bord zu bekommen. Für Samstag ist es schwer einzuschätzen,da uns einige Spieler fehlen. Wir werden aber trotzdem eine gute Mannschaft auf den Platz bekommen.

Die Mannschaft des SV Oberhausen schätze ich als ersten Titelanwärten ein. Uns sehe ich, wie letzte Saison, unter den ersten 4 Mannschaften. Das ist auch unser Ziel - die letzte Saison zu bestätigen".

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Stakineu

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