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Sa. 31.08./18 Uhr: TT-Verbandsoberliga TTC GW Kirn - TuS Weitefeld/Langenbach

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  "Wir sind noch lange nicht an dem Punkt,

                                                an dem wir eigentlich sein wollen"

 Simmertaler Youngster Ricardo Schönheim weiß die Basis für den Erfolg am Flachsberg zu schätzen - Interview/Porträt

Mit Ricardo Schönheim ist einer der Youngster des VL Simmertal drauf und dran, sich einen festen Platz im Kader des aktuellen Tabellenführers der A-Klasse Bad Kreuznach zu sichern. Der in Bad Kreuznach geborene, in Simmertal aufgewachsene und nach wie vor wohnende 18-Jährige ist auch als Fußballspieler auf dem Simmertaler Flachsberg "großgeworden". Er hat bei Timo Holländer als Fünfeinhalbjähriger die Grundbegriffe erlernt, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist als C-Jugendspieler zum FC Meisenheim gewechselt. Auch hier ging es vorwärts, doch als B-Jugendspieler zog es ihn zurück zu seinem Heimatortverein. 

Michael Naujoks, Jürgen Graffe, Torben Scherer, Markus Rehbein und schließlich Ricardo Ridder waren die Trainer, die ihn zu dem Talent formten, das offenkundig auf Anhieb den Sprung in die Erste Mannschaft des VfL Simmertal schaffte. "Ganz besonders viel habe ich vor allem bei Markus Rehbein und Ricardo Ridder gelernt", sagt Schönheim, der Schüler am Kirner Gymasium ist. Seine bisherigen Trainer können indes nur bestätigen, was er selber zu einem Grundsatz gemacht hat. "Im Training versuche ich immer, das Beste aus mir herauszuholen und mich stets zu verbessern".

Vorbilder und Idole zugleich sind für Ricardo der spanische und jetzt bei Vissel Kobe im zentralen Mittelfeld spielende Offensivspieler Andrés Iniesta, sowie der legendäre Lionel Messi vom FC Barcelona. Es kommt also nicht von ungefähr, das der Rechtsfuß selbst am liebsten auf der Sechserposition spielt und das Trikot mit 10 als Rückennummer trägt. Als Vorbild durfte er sich auch selbst schon auszeichnen: Nach der Rückkehr zum VfL in der Saison 2016/17 als Spielerführer der B-Junioren.

Selbstkritik ist für ihn kein Fremdwort. "Normalerweiswe müsste ich an allem arbeiten um noch perfekter zu werden, aber am liebsten wäre ich schneller", gibt er offen zu, doch Angst davor, selbst und als Mannschaft nicht mithalten zu können, kennt er nicht. Im Gegenteil. "Ich glaube, in der A-Klasse brauchen wir uns in dieser Saison vor keinem zu fürchten, auch weil die Liga diesmal ausgeglichener ist, als im Vorjahr".

Bild könnte enthalten: TextDie Basis für den Erfolg und das bisherige Auftreten in dieser Saison steht für Ricardo Schönheim fest. "Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt auf, und abseits des Platzes, sind es - was mir an meinem Verein auch so gut gefällt". Auch deshalb wohl gibt es für ihn keine sportlichen Ziele auf "weitere Sicht", sondern das jetzt scheinbar schon machbare. "Es gilt eine gute Runde zu spielen, sich von Spiel zu Spiel weiter zu entwickeln, und wenn alles am Ende passt, natürlich auch aufsteigen".

Gleichwohl denkt Ricardo Schönheim ab und wann auch mal gerne zurück an seine schöne und erfolgreiche Zeit als Jugendspieler. "Vor allem an das Pokalfinale von 2018, in meiner ersten Saison als A-Jugendspieler meines Vereins".

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 Drei Fragen an Ricardo Schönheim:                                                                                           

> Du bist mit den A-Junioren in die Landesliga aufgestiegen und im Vorjahr Kreispokalsieger geworden. Was hatte das für Dich für eine Bedeutung.

 Der Aufstieg hat jetzt keine große Bedeutung für mich, da wir es eigentlich nicht selbst schafften und nur durch das Verzichten von Meisenheim 2 in die Landesliga geschafft haben. Der Kreispokalsieg war natürlich etwas schönes, jedoch sollte man immer nach vorne blicken und sich nicht so viel mit der Vergangenheit beschäftigen. 

> Nun bist Du bei den Aktiven voll mit dabei und Du bekamst schon die Chance in der 1. Mannschaft Fuß zu fassen. Was glaubst Du: Ist es bei dem großen und starken Kader möglich, sich einen Stammplatz zu sichern?

 Ich würde mal behaupten, es gibt 3-4 Spieler die für die Mannschaft unersetzlich sind und der Rest muss halt durch gute Leistungen im Spiel und im Training beim Trainer punkten.

> Ihr habt in der A-Klasse einen ausgezeichneten Start hingelegt mit drei hohen Siegen in den drei Auftaktspielen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?

Mit dieser Mannschaft sind wir noch lange nicht an dem Punkt gelandet an dem wir eigentlich sein wollen. Die nächsten Wochen werden uns zeigen wo wir hingehören, da jetzt auch alle Spieler dem Trainer zur Verfügung stehen und auch noch schwere Auswärtsspiele vor der Tür stehen. 

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Nach dem Laufbahnende, als "Aushilfe" ein gelungenes Comeback

das mit der Meisterschaft gekrönt wurde!

Ein Torwart und Rechtsfuß, der beim Fußball vor nichts, also auch vor keinem Gegner Angst hat: FCV-Keeper Tristan Fey. Fotos: imagoteam.tribuene

Tristan Fey ist ein in Hennweiler und im FC Viktoria aufgewachsener, bodenständiger Junge, der sich auch im FCV engagiert. Bei seinem Verein gilt er nicht nur als zuverlässiger, versierter Torwart, er bringt sich auch ein. Im Vereinsvorstand und im Förderverein hat er die Funktion eines Beisitzers. Der Ehrgeiz, ständig im Training, beim Spiel und in der Ausübung der Funktionen mit dabei zu sein, ist sein Bestreben, und wenn es das Privatleben und der Beruf als Kalkulator bei Schneider-Bau in Merxheim zulässt, steht Tristan auch auf der Matte.

Sein allererster Fußball-Übungsleiter war Armin Horbach. "Besonders viel gelernt habe ich in der Folgezeit bei den Trainern Michael Minke, Armin Rösler und bei Torwarttrainer Rainer Peitz", bestätigt der mittlerweile 33-Jährige - der allerdings immer noch dazulernen und nachbessern möchte. "Arbeiten muss ich noch an der Ballsicherheit sowie Schusskraft und perfekter muss noch das Coaching der Mitspieler während des Spiels werden", gibt er gerne zu.

Sein Lieblingsverein ist nicht nur der FC Viktoria: Tristan Fey ist darüber hinaus auch Anhänger von Borussia Dortmund.


  Tristan Fey auf den Zahn gefühlt:                                                                                 

Warum spielst Du bei Deinem Verein Fußball?


Ich hatte eigentlich nach einer schweren Verletzung vor, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Aber als mein Stamm- und Heimatverein, auf Grund eines Torwart-Problems wieder auf mich zukam, zögerte ich nicht lange um auszuhelfen. Aus der kurzen Aushilfe sind nun schon zwei Saisons geworden und die Dritte ging gerade los. Der Fußball hat mich wieder gepackt - und mal sehen, wie lange mein Körper im aktiven Bereich noch mitmacht...

Was gefällt Dir beim Fußballsport nicht?


Generell sollte der Umgang der Vereine untereinander respektvoller sein.


Gibt es ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst?


An das Derby, und mit 3:0 gewonnene Heimspiel gegen den SV Oberhausen in der Saison 2010/11. Leider haben wir das Rückspiel mit 1:7 verloren. 

Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?


Den gab es, als wir letzte Saison die Meisterschaft im Spiel beim ASV Langweiler/Merzweiler klarmachten.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...

...und Robins Idol und Vorbild ist Virgil van Dijk 

Robin Weyh ist ein im VfR Kirn aufgewachsener, talentierter Fußballspieler der sich, ab dem Alter von 8 Jahren, in allen Altersstufen  bis hin zu den A-Junioren der JSG Kirner Land kontinuierlich weiterentwickelte. Der 18-Jährige spielt mittlerweile in der 2. Saison bei der SG Hochstetten/Nußbaum. Doch der Junge will mehr, als nur in der B-Klasse am Ball zu sein! "Ich möchte erreichen, höherklassig zu spielen", sagt er selbstbewusst.

Robin Weyh ist nicht irgendeiner der vielen Spieler, die von der Pike auf beim VfR 07 mit dabei waren, dann aber in der Fußballnachbarschaft gegen den Ball traten - und nach wie vor treten. Der Name Weyh ist nicht nur für bereits ältere VfR,ler ein fester Begriff. Sein Großvater Robert Weyh war es, der in den goldenen VfR-Jahren nach dem Weltkrieg zu den Stammkräften der "Rasenspieler" zählte, und auf der legendären Kirner Kyrau vor Tausenden in der Oberliga und in der 2. Liga glänzten. Sein Vater Thorsten ist ebenfalls im VfR, aber auf dem  Loh großgeworden, spielte noch nach der Zeit bei den A-Junioren aktiv für den Kirner Traditionsverein.

Kein Wunder, dass Robin seinen Vater, der sich auch in der Jugendarbeit engagierte, als Ersten beim Auflisten seiner Trainer nennt, bei denen er in seiner bisherigen Laufbahn besonders viel gelernt hat. "Auch Ricardo Ridder, Lars Ganns und Berat Llugaliu waren und sind Übungsleiter, die mich prägten und mir weiterhalfen". Ehrgeiz und Trainingsfleiß sind für ihn nicht nur so eine dahingesagte Floskel, denn die Trainingsquote von ihm liegt bei 100 Prozent.

Spielen tut der Rechtsfuß am liebsten und besten auf der Sechser Position als Innenverteidiger - und mit der 4 auf dem Rücken als Lieblingsnummer. Sein Idol und großes Vorbild ist nicht von ungefähr und von daher der beim FC Liverpool bei Jürgen Klopp als Innenverteidiger spielende Virgil Van Dijk. Dessen (und Robins) Stärken sind Insidern bekannt: Zweikampf, Spieleröffnung, Passspiel und die Übersicht. Angst vor einem Gegner gibt es nicht! "Man sollte jeden Gegner respektieren, egal auf welcher Position er einem gegenüber steht".

Sein Bundesliga-Lieblingsverein ist der FC Bayern. Bei dem Verein und der Mannschaft, dessen Trikot er aktuell trägt, gefällt ihm vor allem der Zusammenhalt - auf, und außerhalb des Platzes.

Im  Archiv gefunden:

VfR Kirn - 1. FC Kaiserslautern 2:10 (0:4)

Wettbwerb: Meisterschaft Südwestdeutschland (1. Liga) , 21. Spieltag 
Datum: 11.06.1950 * Zuschauer: 5000 (Auf Kyrau)

Aufstellung VfR Kirn: Hettfleisch, Weyh, Jorbandt, Weiser, Schuckmann,        Malsbenden, Porger, Balbier, Wahl, Pies, Nickweiler.

1. FC Kaiserslautern: Jung Huppert, Kohlmeyer, E. Liebrich, Gawliczek, Klee, Fölz, F. Walter, O. Walter, Baßler.


  Robin Weyh nach dem Auftakt-2:3 gegen Alteburg auf den Zahn gefühlt:                      

Was sagst Du zu Eurem Spiel gegen das Team der SG Alteburg zum Saisonauftakt. Was lief gut, was war weniger gut?

Das Spiel ging 90 Minuten lang nur auf ein Tor. Alteburg wusste sich nur mit langen Bällen zu helfen. Wir waren spielerisch klar überlegen, hatten die Chance das ein oder andere Tor mehr zu erzielen. Aber wie das so im Fussball ist, wird man dafür bestraft. Wir wurden 3x knallhart ausgekontert und konnten jedes mal aufs neue dem Rückstand hinterherlaufen.

Am Ende hat es leider nicht mehr für den Ausgleich gereicht und somit gingen wir als Verlierer vom Platz. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und den Fokus jetzt auf Volxheim/Badenheim richten.

Was habt Ihr Euch für die Saison 2019/20 vorgenommen und an was ist noch zu arbeiten, um das Ziel zu erreichen?

Unser Ziel ist es, ganz klar unter den Top 5 mitmischen zu können.


Wer ist für Dich der Meister- und Aufstiegsfavorit und wer bekommt es schwer, die Klasse halten zu können?


Die Mannschaft der SG Spabrücken ist für mich ein klarer Favorit für den direkten Aufstieg in dieser Saison.

Um dem Abstieg werden nach meiner Meinung SG Volxheim/Badenheim, Türkgücü Ippesheim und die 'Zweite' der SG Veldenzland kämpfen.


 

 
 

"Es wird schwer, aber wir wollen den Dreier gewinnen"

Daniel Speh, der Spielertrainer des SV Oberhausen: "Unsere Vorbereitung lief sehr gut! Durchschnittlich waren 18/20 Mann im Training! Die Jungs waren alle sehr motiviert und mit viel Ehrgeiz bei der Sache! Die Ergebnisse waren ebenfalls überwiegend gut! 3:3 gegen Merxheim, 2 Siege gegen Hennweiler, Sieg gegen Teufelsfels, Unentschieden gegen Niederwörresbach! Lediglich bei den beiden Niederlagen gegen Simmertal mussten wir Lehrgeld zahlen! Aber das ist für mich auch ne überragende Truppe, der ich von Herzen den lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga wünsche!!

Am Samstag wollen wir mit nem Dreier gegen Bärenbach starten! Auch wenn das keine leichte Aufgabe sein wird! Sie zählen für mich zu den Favoriten dieser Klasse! Personell müssen wir Samstag auf Marko Stilz (Außenbandriss), Lukas Stilz (Meniskus) und Chrissi Greber (Aufbauphase nach längerer Verletzungspause) verzichten"!

 

Am Samstag, 3. August, standen sich in der B-Klasse Birkenfeld Ost der FC Bärenbach und SV Oberhausen gegenüber. Die hochdramatische, irre Partie endete 3:3. Fotos: imagoteam.tribuene

"Den SV Oberhausen schätze ich als den ersten Titelanwärter ein"

Johannes Mudrich, Coach des FC Bärenbach: "Die Vorbereitung auf die neue Saison ist gut verlaufen, die Spiele waren gut. In der Urlaubszeit ist es immer schwierig alle Mann an Bord zu bekommen. Für Samstag ist es schwer einzuschätzen,da uns einige Spieler fehlen. Wir werden aber trotzdem eine gute Mannschaft auf den Platz bekommen.

Die Mannschaft des SV Oberhausen schätze ich als ersten Titelanwärten ein. Uns sehe ich, wie letzte Saison, unter den ersten 4 Mannschaften. Das ist auch unser Ziel - die letzte Saison zu bestätigen".

      

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Der VfR 07 Kirn vor 30 Jahren:

 

        Von der Talsohle hoch in die Landesliga         

 

Krönender Abschluss des Höhenflugs: Mit dem 3:2-Erfolg beim SV Niederwörresbach waren am letzten Spieltag, am 26. Mai 1991, Meisterschaft und Landesligaaufstieg perfekt: Jürgen Wilhelm, Rainer Jung und Harry Baumgärtner waren die Torschützen.

Viele der Beteiligten und Anhänger werden sich noch an das Spieljahr 1988/89 erinnern: Der VfR Kirn war als Tabellen-7. über die Ziellinie gegangen, dümpelte im gesamten Saisonverlauf im Niemandsland der A-Klasse Bad Kreuznach herum. Sage und schreibe 27 Spieler waren eingesetzt worden: mit Ausnahme von Ralf Kohlhaas und Rolf Wagner) waren es aber alles Akteure, die im Kirner Traditionsverein "groß" geworden waren.

Es nahte das Spieljahr 1989/90 und während der Sommerpause und Wechselzeit war der Clou eingefädelt worden: Jürgen Wilhelm, ein bundesweit bekannter Spieler, ließ sich von der "Eintracht" nach Kirn ködern und mit im Paket waren Sohnemann Thorsten, sowie Wilhelm Hoffmann. Das passte auf Anhieb, denn im Gebund mit versierten Stammkräften wie Michael Faust, Ralf Steinebrunner, Harald Priez, den Gebrüdern Jelacic, Thomas Schiel, Marco Horbach sowie Torwart Michael Schmitz marschierte die Formation von Anfang an von Sieg zu Sieg.

Mit einem 2:1 in Desloch ging es los, gegen den SV Oberhausen reichte es im ersten Heimspiel zwar nur zu einem 1:1, doch mit dem folgenden 5:0 in Nohen übernahm der VfR erstmals die Tabellenführung und gab sie bei den restlichen 27 Spielen auch nicht mehr her. Die Mission Wiederaufstieg war nach fünfjähriger Tristesse bravourös gemeistert worden. Doch Wilhelm & Co. wollten mehr.

Fakten zur Serie 1989/90:

Eingesetzte Spieler: 22

Torschützen 15

Torschützenkönig: Jürgen Wilhelm (37)

Alle 30 Spiele hatten mitgemacht: Ralf Steinebrunner und mit damals 331 VfR-Einsätzen Rekordspieler Harald Priez. Zweimal gefehlt: Wilhelm Hoffmann, Thorsten Wilhelm, Michael Schmitz. Dreimal Jürgen Wilhelm, Oliver Jelacic. Aus so einem Gerippe kann man Meistermannschaften machen, die (noch) mehr wollen. 


 Auf dem Weg zur Meisterschaft und zur Landesliga war das Spiel gegen den SC Idar am 10. März 1991 der Durchbruch. Es folgte nur noch ein 1:1 gegen den FC Hennweiler, aber die Tabellenführung gab der VfR nicht mehr her. Das Golden-Goal gegen den SC Idar erzielte Wilhelm Hoffmann.

Der 2. Streich: In der Bezirksliga startete der VfR mit einem 4:2-Erfolg als Tabellen-6.: Jürgen Wilhelm, Rolf Dill, Michael Emrich und Michael Faust waren die Torschützen. Platz 6 war die tiefste Platzierung, die es während der gesamten Saison gab, doch schon nach dem folgenden 6:2-Sieg  in Hammerstein war man Zweiter und dem folgenden 5:1 gegen Roxheim Erster! In der Folgezeit waren die Kirner 19 Mal Tabellenführer, siebenmal Zweiter, einmal Dritter. Ab dem 23. Spieltag wurde nur noch Rang 1 besetzt. Die Krönung gab es am letzten Spieltag mit dem 3:2 (1:0) beim SV Niederwörresbach.

Den deutlichsten Sieg feierte Jürgen Wilhelm und seine Jungs mit jeweils 7:0 gegen SC Birkenfeld 1b und beim TuS Roxheim. Nur beim SC Idar-Oberstein (2:3), sowie beim FC Meisenheim (1:2) hatte es Niederlagen gegeben. Beim Spiel in Niederwörresbach machten diese Spieler den Landesligaaufstieg perfekt: Thomas Schlicht, Michael Kettern, Thorsten Wilhelm, Harald Priez, Wilhelm Hoffmann, Rolf Dill, Jürgen Wilhelm, Rainer Jung, Michael Emrich, Ralf Steinebrunner, Harry Baumgärtner. Kein Spieler war ein- bzw. ausgewechselt worden.

Fakten zur Serie 1990/91:

Eingesetzte Spieler: 20

Torschützen: 13

Torschützenkönig: Jürgen Wilhelm (26)

Alle Spiele hatten mitgemacht: Harald Priez, Ralf Steinebrunner. Einmal gefehlt: Jürgen Wilhelm. Zweimal gefehlt: Michael Kettern, Wilhelm Hoffmann,  Dreimal: Marco Horbach. In der "ewigen" Nominierungsliste kamen nun Harald Priez auf 361 VfR-Einsätze, Romeo Jelacic auf 189, Michael Kettern auf 176, Michael Emrich auf 163 und Oliver Jelacic auf 118.  

Das "Werk" ist vollbracht: Es gratulieren zum Landesligaaufstieg Bürgermeister Fritz Wagner, Fußballbezirkschef Werner Bappert. Betreuer Wolfgang Henrich, Jürgen Wilhelm und Spieljührer Michael Kettern nehmen Meisterbälle und Komplimente entgegen. Fotos: Klaus Mittnacht

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    Foto: imagoteam.tribuene  

 

 Erfolgreicher Becherbacher Coach Markus Schaaf hört nach dem Saisonabschluss-Spiel als Trainer auf!                               

 

 Das Interview zum Saison-Zapfenstreich: 

 

Zuletzt gab es eine beeindruckende erfolgreiche Serie des TuS Becherbach, mittendrin sogar ein 6:0-Kantersieg bei der 2. Mannschaft des TuS Mörschied. Ist da so etwas wie der berühmte Knoten geplatzt?

Die letzten Ergebnisse waren tatsächlich sehr gut. Mit dem Erfolg vom Wochenende, vor heimischem Publikum, gegen die SG Regulshausen/Hintertiefenbach sind wir nun seit 6 Spielen ungeschlagen. Ein Grund ist sicherlich, dass wir nun schon wochenlang mit dem gleichen Kader auflaufen können, was in der Vergangenheit nur selten der Fall war. Zudem stehen wir in der Defensive sehr stabil und sind in der Offensive sehr effektiv. Aus meiner Sicht sind das die Hauptgründe warum es momentan so gut läuft. Du hast immer Phasen in einer Saison wo nicht mal so gut läuft - und umgekehrt.

Es naht das letzte Saisonspiel, bei dem es das knifflige Duell von Euch bei Deinem Wohnortverein in Bergen gibt. Wollt Ihr das unbedingt gewinnen oder wäre eine Punkteteilung nicht das Beste, damit beide Mannschaften einen gelungenen Saisonabschluss feiern können?

Natürlich ist das Spiel in Bergen schon etwas Besonderes für mich, keine Frage! Als Fußballer bzw. als Trainer willst du immer gewinnen, dafür trainiert man doch die Woche, um am Wochenende möglichst erfolgreich zu sein. Da wir ja am Wochenende gegen die SG Regulshausen/Hintertiefenbach, einem Kontrahenten der SG Bergen/Berschweiler gegen den Abstieg, gewonnen haben und somit die SG Bergen auch im kommendem Jahr B-Klasse spielt, ist doch eine Menge an Brisanz aus dem Spiel raus und das ist auch gut so. Nach dem Spiel wird es schon das eine oder andere Kaltgetränk geben, womit beide Mannschaften einen schönen Saisonabschluß feiern können. Aber nochmal, wir wollen schon am Sonntag gewinnen, das muss auch unser Anspruch sein, wobei wir die SG Bergen auf keinen Fall unterschätzen werden, in Bergen sind schon andere Teams gestrauchelt.

Hier und da war zuletzt hinter vorgehaltener Hand davon zu hören, dass Markus Schaaf nach dem Saisonende als Trainer beim TuS Becherbach aufhört. Was ist dran, oder rein garnichts – und wie geht es weiter?

Ja das stimmt ich höre als Trainer beim TuS Becherbach auf. Auf Grund des doch recht kleinen Kaders hat sich der Vorstand dazu entschieden die nächsten Jahre mit einem Spielertrainer, der möglichst noch den ein oder anderen Spieler mitbringt, zu agieren. Das ist auch legitim und hat mit meiner Person als Trainer nichts zu tun. Ich habe nach wie vor ein hervorragendes Verhältnis zu den Verantwortlichen bzw. zu den Spielern, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern! Ich hatte zwei schöne Jahre beim TuS, die ich als Trainer nicht missen möchte. Da es am Wochenende dann auch mein letztes Spiel als Trainer ist, denke ich, wird das auch etwas emotional werden. Das gehört ja auch dazu! Was ich in Zukunft machen werde steht noch nicht fest. Ich bin da offen für alles. Kann mir aber auch gut vorstellen mal eine Pause einzulegen, ich mache das jetzt schon 26 Jahre, das ist schon eine recht lange Zeit. Warten wir ab was die Zukunft bringt.

 
   Markus Schaaf: Die Trainer-Laufbahn

 

JSG Kyrburg                                                                                    Jugend

FC Griebelschied                                                                           Spielertrainer

SC Kirn-Sulzbach                                                                          Damen

SG Monzingen-Nußbaum                                                           Spielertrainer

VfR 07 Kirn                                                                                      Jugend- bzw. Spielertrainer II-Mannschaft

SC Kirn-Sulzbach                                                                          Damen

SG Hundsbach/Limbach/Schweinschied                            Spielertrainer

                               JSG Kirner-Land                                                                           A-Jugend

                               TuS Becherbach                                                                             Trainer

 

     

  Die Serie:                                                                                                                                                                                        
 
 
 
Spieltag Spielstätte Paarung Fakt
24./18.04.2019 Heim TuS Becherbach - SG Perlbachtal        1:0
25./28.04.2019 Heim TuS Becherbach - ASV Langweiler/Merzweiler 3:3
26./01.05.2019 Auswärts TuS Mörschied II - TuS Becherbach 0:6
27./05.05.2019 Heim TuS Becherbach - SV Hottenbach 
4:1
28./12.05.2019 Auswärts SG Oberreidenbach/Sien - TuS Becherbach 0:2
29./19.05.2019 Heim TuS Becherbach - SG Regulshausen/H'tiefenbach   6:0
30./26.05.2019 Auswärts  SG Bergen/Berschweiler - TuS Becherbach -:-
 
 
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 "Diese legendären Ansprachen unseres Kapitäns"    ,       

 

 Ein Herz für den SCK, die Eintracht und FCK schlagen in einer Brust  

Christian Horbach ist ein "Kirn-Sulzbacher". Der Filialleiter bei LIDL ist beim SCK herangewachsen, hat dort und in der Spielgemeinschaft mit dem SV Bergen seine Jugendspielzeit verbracht und Aktiv nur beim SC Kirn-Sulzbach gespielt. Als mittlerweile 45-Jähriger ist er also bei seinem Stamm- und Wohnortverein sozusagen in die Jahre gekommen, aber mittlerweile ist es ja landauf, landab gang und gäbe, dass man in diesem hohen Alter noch ganz gut am Ball ist.

Christian Horbach spielt in der 2. Mannschaft und immer noch in der "Ersten Garnitur", wobei er auch in der noch laufenden Saison oft genug zur Startformation zählte. Doch der Defensiv- und Mittelfeldspieler schaut auch über den (Fußball-) Tellerrand hinweg - ist seit Jahr und Tag Fan von Bundesligist Eintracht Frankfurt und in der 3. Liga ist er Anhänger des 1. FC Kaiserslautern.

 Christan Horbach auf den Zahn gefühlt: 

Du zählst beim SCK zu den Routiniers in der Mannschaft, die in der B-Klasse Birkenfeld Ost um Punkte spielt. Nach einer gewissen Aus-Zeit war zuletzt immer wieder davon zu hören, dass Du wieder in der 1. Mannschaft zum Einsatz kommst. Warum tut man sich das in dem Alter noch an?


Da gibt es mehrere Gründe:
 1. Ich habe noch einen guten Bezug zur Mannschaft. Trotz des großen Altersunterschiedes.
 2. Es macht Spass mit solch einer positiv, verrückten Mannschaft zu spielen.
3. und zu guter letzt wegen den legendären Ansprachen von Tommy, unserem Kapitän, vor den Spielen... 
 

 Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf, kurz vor dem Ende des Spieljahres 2018/19. Lief es so, wie Ihr Euch das vorgestellt habt – und woran lag es, dass es so lief wie es war?


Durch den Trainerwechsel mitten in der Saison bedingt, musste die Mannschaft plötzlich den Verlust von zwei Leistungsträgern (Trainer und CO-Trainer) verkraften. Hinzu kam der lange Auslandaufenthalt von Pascal Sichler und die lange Sperre von Marcel Rosenkranz. Das sind 4 Stammspieler die wir mit unserem kleinen Kader kaum kompensieren konnten. Dann verlierst du 8 von 9 Spiele - und die Motivation war dahin.


Die Mannschaft konnte sich im letzten Saisondrittel aber doch noch zusammenreißen und eine schöne Serie von 6 gewonnen Spielen nacheinander hinlegen.
So können wir dann doch auf eine vernüftige Saison zurückblicken.
 

 Es gibt nicht sehr viele Vereine in der Region, bei denen es so ist, dass Vater und Sohn zusammen in einer Mannschaft am Ball sind. Spielt Ihr Euch besonders oft die Bälle zu?


Ich Ihm schon. Er nur wenn es sein muß...

  
Die nächste Saison 2019/20 wird immer öfter zum Thema. Beim SCK wird es einen Neuanfang – auch mit einem neuen Trainer geben, hängst Du noch eine Saison dran, oder war es das?


Für mich wird defenitiv Schluß sein.
 
Beim Saisonrest gibt es für Euch noch zwei sogenannte „Derbys von der Kreisgrenze“ - zunächst in Bärenbach und dann noch gegen Fischbach. Wie schätzt Du diese Gegner ein, und was ist für Euch noch machbar?


Immer wieder schöne Derbys. Alle 3 Mannschaften haben einen Lauf.
Ich denke, die Tagesform entscheidet

Ohne die Routiniers geht es nicht...

Auch letzten Sonntag bei SCK II noch beim furiosen 6:1-Erfolg gegen Göttschied mit dabei - und anschließend bei der "Ersten" mit im Kader: Christian Horbach (2. v. links). Fotos: imagoteam.tribuene

 

 

  Reminenszenz                                                                                                                                                                            

So war es vor 25 Jahren:

Ein SCK-Mannschaftsfoto vom 15. August 1994: Der Kader der von Michael Müller gecoacht und von Friedhelm Ochs betreut wurde, spielte in der A-Klasse Birkenfeld. An dem besagten Wochenende ging es gegen den TuS Kirschweiler, gegen den allerdings das Heimspiel mit 0:2 verloren wurde. Der SCK startete in die Saison als Tabellen-13. und war am Saisonende Tabellen-8. Christian Horbach (hintere Reihe, 3. von links), gehörte zu der starken Formation, bei der es einen harten Konkurrenzkampf gab. 

Hintere Reihe von links: Trainer Michael Müller, Markus Schappert, Christian Horbach, Frank Rothschmidt, Markus Kuhn, Andreas Müller, Markus Meisch, Thomas Altmaier, Markus Kley, Michael Setz, Friedhelm "Flock" Ochs.
Vorne von links: Jörg Schappert, Gerd Setz, Sascha Stephan, Stefan Jakob, Robert Nikodemus, Gero Bernhard, Jürgen Urbanek, Peter Koch und Ralf Scherer. 

 Sein damaliger Trainer erinnert sich:                                                                            

"Christian spielte in der Abwehrreihe. Meistens auf der rechten Außenbahn. Er war damals einer der konditionell stärkeren Spieler und verkörperte
bereits in den neunzigern (wohlgemerkt für die Verhältnisse in den unteren Klassen) eine Art Offensiv-Verteidiger.
Er war einer der trainingfleißigsten Spieler.
Außerdem, nebenbei bemerkt, war er auch EINTRACHT-Frankfurt-Fan - so war es jedenfalls seinerzeit...
Ich persönlich freue mich, daß er nach wie vor seinem Heimatverein treu ist und immer wieder ansprechbar für alle möglichen Aufgaben ist".

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Stakineu

Link: Auf das Bild klicken!  

 

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