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"Der VfR bekommt nicht das        

 

Ansehen, das er verdient"

Nico Schweig im Spielerporträt und Interview - "Wohlfühlatmosphäre, die mir gefällt"

 

Begonnen hat das "Kapitel" Fußball für Nico Schweig bei den  Bambini des VfL Simmertal - bis zur E-Jugend. "Das war eine super schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen. Anschließend ging es für mich zum TUS Monzigen - für ingesamt ein Jahr. Im letzten Jahr der D-Jugend habe ich mein Glück beim 1.FCK probiert. Krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfieber) bin ich hier leider ausgeschieden. Danach ging es für mich für 3 Jahre zur Hassia aus Bingen. Hier sind wir in meinem zweiten Jahr (letztes Jahr C-Jugend) in die Regionalliga aufgestiegen. Im zweiten Jahr der B-Jugend bin ich dann zum SV Gonsenheim in die Regionalliga gewechselt, wo ich meine Jugendspielzeit beendete", listet im Gespräch mit der Tribüne, der mittlerweile 23-Jährige, der in Simmertal wohnt, auf.

Angefangen zu kicken habe ich im Alter von 4 Jahren. Lustigerweise wollte ich damals nach meinem ersten Training nicht mehr weitermachen.  Letzten endes wurde Fußball aber zu einer meiner größten Leidenschaften.

Und zu den Trainern, in einem Satz zusammengefasst: "Meine Trainer haben mich alle auf ihre eigene Weise fußballerisch geprägt. So ist es für mich unmöglich herauszufiltern, wer nun der „beste Trainer“ war. Rückblickend bin ich für jeden einzelnen dankbar dafür, dass er mich mit vollem Engagement begleitet hat. 

Vereinsbezogen würde ich behaupten, dass ich von der Zeit beim FCK, bei Hassia Bingen und beim SVG am meisten profitiert habe". Dann wollten wir noch wissen, ob es vielleicht sogar schon Planungen, gibt, was der Fußball über die aktive Laufbahnzeit noch für eine Rolle spielen könnte und es vielleicht eine eigene Trainerlaufbahn sein wird?

"Darüber habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken gemacht. Ich möchte mich derzeit voll und ganz auf meine aktive Fußballzeit konzentrieren, aber ausschließen möchte ich es keineswegs", bringt es Schweig auf den Punkt, der vom Beruf und Job her Dualer Student (Bachelor of Arts Fitnessökonomie) ist.

* Stichwörter: 

 *  Wie ist es mit Deinem Trainingsfleiß?  

Meine beruflichen Umstände schränken meine Möglichkeiten, mit der Mannschaft zu trainieren, leider häufig ein. Dementsprechend ist es mir nicht möglich, so oft zu trainieren , wie ich es mir wünschen würde. Nichts desto trotz, versuche ich mich selbst fit zu halten und trainiere deshalb individuell,  um meiner Mannschaft professionell weiterhelfen zu können und das beste aus mir herauszuholen.

 * Lieblingsposition in der Mannschaft?     

Ich laufe sehr gerne im zentralen Mittlfeld auf, schalte mich aber auch häufig mit nach vorne und hinten ein. Auf der 6 fühle ich mich deshalb sehr wohl.

 * An was musst Du noch arbeiten um perfekter zu werden?  

Von perfekt bin ich weit entfernt :) Verbessern will ich aber definitiv meine Abschlüsse weiterhin und die Ruhe am Ball. 

 * Was meinst Du, was Deine Stärken als Spieler sind:  

Ich würde mich als einen sehr engagierten Teamkollegen einschätzen, der nicht aufgibt und großen Willen hat. Mein Trainer bei Hassia Bingen sagte immer zu uns: „Man kann einen schlechten Tag haben,  aber laufen und kämpfen kann man immer.“ Diesen Satz  habe ich sehr stark verinnerlicht. Wenn ich nicht 100% ins Spiel finde, versuche ich über den Kampf reinzukommen.  Zusätzlich glaube ich, dass ich das Spiel relativ gut verstehe und meiner Mannschaft mit Spielübersicht helfen kann. 

 * Hast Du ein Idol oder Vorbild?  

Sportlich gibt es für mich einige Idole. Herauszuheben sind hier Mario Götze, der für mich ein großes Kämpferherz hat, ebenso wie Marco Reus, der sich nach unzähligen Verletzungen immer wieder zurück gekämpft hat. Cristiano Ronaldo inspiriert mich unheimlich bezüglich der Disziplin, die er immer wieder aufs Neue an den Tag legt. Er und Conor McGregor stehen für Mich beispielhaft dafür, was die richtige Einstellung und Mentalität alles ausmachen kann.

 * Gibt es einen Gegner, vor dem Du besonderen Respekt oder Angst hast?  

Von Angst würde ich bei einem Wettkampf nicht ausgehen. Respekt habe ich schon, vor Allem vor hochrangigen Clubs. Allerdings denke ich, dass man nur die eigene Leistung beeinflussen kann, deshalb fokussiere ich mich auf mein Team und mich. Wenn wir in jedem Spiel alles geben, haben wir uns nie etwas vorzuwerfen.

 * Wie würdest Du das Ansehen des VfR Kirn in der Region beurteilen?  

Ich befürchte, dass der Verein nicht das Ansehen bekommt, welches er verdient. Es ist ein Verein voller engagierter Menschen und mit tollen Mannschaften. In meinen Augen ist der VfR aber auf einem guten Weg, sich das Ansehen zu verschaffen,  das er verdient. Vielleicht finden dann auch ein paar mehr Zuschauer den Weg aufs Loh und geben dem Verein eine Chance, sich zu präsentieren.

 * Dein (sportliches) Ziel:  

Sportlich möchte ich mich täglich weiter verbessern und an mir arbeiten, um dem Team von Woche zu Woche weiterhelfen zu können. Als Fußballer habe ich auch die Ambitionen, nochmal weiter oben anzugreifen,  wenn es die berufliche Situation wieder zulässt. Ein großer Traum wäre es, mit dem VfR in die Verbandsliga aufzusteigen.  Ich bin mir sicher, dass wir langfristig das Potenzial dazu haben, wenn wir weiterhin fokussiert arbeiten. 

 * Ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst? 

Definitiv das Spiel gegen den VfL Wolfsburg in der A-Jugend mit dem SV Gonsenheim. Mit 17 Jahren vor einer Kulisse von über 1200 Zuschauern aufzulaufen und gegen die beste Jugendmannschaft Deutschlands zu dieser Zeit anzutreten, gehörte definitiv zu den Highlights meiner sportlichen Karriere. 

 * Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?  

Davon gibt es mehrere. Herausheben möchte ich aber den Sieg gegen den 1. FCK im Pokalfinale des Verbandspokals. Die Mentalität in unserer Mannschaft zu dieser Zeit war unschlagbar und ich erinnere mich daran, dass unser trainer nach dem Sieg sagte, er bekomme langsam Angst vor unserem Siegeshunger. 

 * Was gefällt Dir an Deinem Verein und warum spielst Du beim VfR Kirn Fußball?  

 

 Ich bin ein riesen Fan von der Teamchemie beim VfR. Nicht nur auf dem Platz,  sondern auch neben dem Platz sind wir alle sehr gut miteinander verbunden - nicht nur im Team, sondern mit allen die sich am Vereinsleben beteiligen, auch. Das schafft ein unglaublich familiäres Umfeld und eine sehr starke Wohlfühlatmosphäre.

 


   ,, Nico Schweig auf den Zahn gefühlt:                                                                                    

Du bist als Fußballspieler nicht beim VfR 07 herangewachsen, warum bist Du erst relativ spät zum VfR gewechselt?

In der Jugendzeit startete ich beim VfL Simmertal, weil ich hier gemeinsam mit Meinem Cousin und anderen Freunden das Fußballspielen begann. 4 Jahre später sind wir dann nach Simmertal gezogen und so blieb ich lange Zeit beim VfL. Dann kamen neue Stationen dazu, wie beispielsweise das DFB-Stützpunkttraining und später auch die Südwestauswahl. Dieses Sprungbrett wollte ich dann nutzen, um direkt bei einem sehr großen Verein, damals beim FCK, meine Chance zu ergreifen. Nachdem ich mich von meiner Krankheit erholt hatte, kontaktierte der Trainer der Hassia aus Bingen meinen Vater und Fragte, ob ich nicht nach Bingen wechseln wollte. So nutzte ich damals diese Gelegenheit. Ähnlich verlief es auch mit dem Wechsel zum SVG in die Regionalliga, der für mich der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung darstellte. So hatte ich nie aktiv Bezug zum VfR 07 Kirn, ohne den Verein damit in irgendeiner Weise negativ darstellen zu wollen - ganz im Gegenteil. Da es sich für mich aus beruflicher Sicht sehr gut angeboten hatte, wechselte ich zum VfR und bereue diese Entscheidung in keinster Weise. Ich fühle mich in der Mannschaft und dem Verein seit der ersten Sekunde sehr gut aufgehoben und unglaublich wohl. Dass man so herzlich von ALLEN empfangen wird, ist nicht selbstverständlich. Diese Tatsache allein spricht für den Verein!

Wie beurteilst Du Deine Zeit beim SC Idar-Oberstein?

 Auch diesem Verein habe ich vieles zu verdanken. Murat Yasar ermöglichte mir von Beginn an, auf einem hohen Niveau zu spielen, auch wenn ich beruflich bedingt nur wenig trainieren konnte. Das war definitiv ein sehr großer Vorteil für meine sportliche aber auch persönliche Entwicklung und dafür bin ich Murat und dem Verein sehr dankbar. Zwei besondere Highlights mit diesem Club waren definitiv der Aufstieg in die Oberliga mit meinem jetzigen Trainer Florian Galle und das Spiel gegen den 1. FCK im Verbandspokal. 

Allerdings ist die Zeit beim SC rückblickend für mich auch mit einigen Verletzungen verbunden, die mich davor abhielten, konstant für den Verein aufzulaufen.

Gibt es noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern beim SC oder bei früheren Vereinen?

 Ja, definitiv. Zu einigen pflege ich heute noch sehr tiefe Freundschaften, egal ob zu Mitspielern, Betreuern oder Trainern. Es ist interessant zu verfolgen,  welche Richtung der ein oder andere eingeschlagen hat. 

Liegt Ihr nach nun einem Drittel der Saison 2019/20 im Soll? War vielleicht noch mehr machbar?

Wir haben uns für diese Saison einiges vorgenommen. Rückblickend betrachtet, haben wir sicherlich gegen Zweibrücken-Ixheim und Bundenthal ungünstig Punkte liegen lassen, aber wir haben uns in diesen Spielen immer wieder zurückgekämpft und sind bis zur letzten Minute als Einheit aufgetreten. Diese Spiele haben uns in der Tabelle sicher nicht weiter nach oben gebracht, aber unsere Moral definitiv gestärkt für den Rest der Saison. Insgesamt können wir mit dem Start in diese Saison durchaus zufrieden sein.  

Ein Satz zu dem 2:0-Erfolg vom jüngsten Spiel beim VfB Reichenbach

Eine tolle, engagierte und fokussierte Mannschaftsleistung besiegte zurecht den Fluch gegen Reichenbach aus den letzten Jahren.

 

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FC Viktoria: Ohne Niederlage von Sieg zu Sieg in die A-Klasse - und nun so etwas

In Hennweiler schon am 11. Spieltag ein "Schicksalsspiel": Als 14. geht es gegen den 13., SV Nohen

In der A-Klasse wird auf einem anderen Niveau gespielt, als in der B-Klasse. Das weiß man gerade beim FC Viktoria Hennweiler recht gut, aber den Start in die Saison 2019/20 hatte man sich nach dem Wiederaufstieg sicherlich etwas anders vorgestellt.

Das erste Drittel des Spieljahres wurde am vergangenen Wochenende abgehakt, und der Liganeuling ist Tabellen-14. - und damit mittendrin in der sogenannten "Roten Zone" der vier Mannschaften, die es mit dem Abstieg treffen kann. Und in Anbetracht der ellenlangen Liste mit Verletzten und sonstigen Ausfällen wird es gar nicht leicht, zeitnah aus der prekären Lage herauskommen zu können. Das nächste Spiel wird zudem schon jetzt zu einem "Schicksalsspiel", denn der FCV erwartet am Sonntag als Tabellen-14. mit dem SV Nohen den 13. der Tabelle - der just vor der Reise nach Hennweiler, am letzten Sonntag das Kunststück fertigbrachte, mit dem Tabellenzweiten, Bollenbacher SV, einen der aktuellen Aufstiegsaspiranten (mit 2:1) aufs Kreuz zu legen.

10 Spieltage sind, inklusive eines zweimaligen Fehlschlages abgehakt, das Spiel des FC Hennweiler beim VfR Baumholder II unter Dach und Fach zu bringen. Offiziell ist das "Urteil" bereits bestätigt, dass die Punkte VfR II zugesprochen werden. Damit hat der FCV nach dem jetzigem Stand sieben Zähler auf seinem Habenkonto: Aus Siegen in Rötsweiler sowie gegen den SV Mittelreidenbach und vom 4:4 im jüngsten Heimspiel gegen den TuS Breitenthal. Sieben Niederlagen stehen demnach zu Buche, wobei das 0:7, das es letzten Sonntag "Auf Klopp" in Nahbollenbach gab, der vorläufige und wohl schmerzlichste Tiefpunkt ist.

Die Liste der Verletzten und sonstigen Ausfälle ist mittlerweile ellenlang. Selbst Trainer Sascha Siegel musste, und das war so bestimmt nicht geplant, schon mehrfach ran und ein "Opfer" der Misere ist auch die gerade erst vor Saisonbeginn neu aufgestellte Zweite Mannschaft, die wegen der Personalnot kürzlich abgemeldet werden musste.

Den wohl empfindlchsten Verlust gab es nach dem 7. Spieltag mit der Verletzung von Torjäger Fabian Schwarz sowie den von Manfred Schumacher, den es bei einem der Pokaleinsätze traf. Schwarz traf es mit einem Muskelfaserriss und er wird noch vier weitere Wochen auf der Fehlliste stehen. Schumacher erwischte es mit einem Bänderriss, und die "Gute" Nachricht ist, dass er vielleicht schon in zwei Wochen wieder mit dabei sein wird. Dann meldete sich mit Eduard Sarymamed-Ogly mittendrin ein weiterer vom festen Stamm noch in den Heimaturlaub ab. Aktuell fehlten bei dem Drama in Nahbollenbach vom Kader außerdem noch Niklas Römer, Robin Scheurer, Eike Wagner und berufsbedingt Carsten Beicht. 

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, im FreienDer wohl größte Pechvogel im Zusammenhang mit der ewigen FCV-Fehlliste ist Fabian Schwarz. Und damit der Torjäger, der sich wie im letztjährigen Meisterjahr auch, nach wenigen Spielen, bei denen er aber auch schon zu 7 Treffern gekommen war, monatelang mit einer Verletzung herumquälte, erst auf der Zielgerade wieder voll belastbar war und da noch in 8 Spielen 13 Tore zum Gewinn der Meisterschaft beisteuern konnte. Wir hakten bei Fabian Schwarz nach:

Was war diesmal passiert und wann ist mit einem Comeback zu rechnen?:

Ich habe einen Muskelfaserriss und falle noch definitiv 4 Wochen aus. Ich kann garnicht sagen die wievielte Verletzung das nun bereits ist, da ich in den letzten Jahren nun mal sehr verletzungsanfällig geworden bin. Das trifft mich jedes Mal sehr hart, da ich ja meiner Mannschaft helfen möchte, gerade jetzt im Abstiegskampf. Ich bin auch gut in die Saison gestartet, mit 7 Treffern in 7 Spielen, aber dann so einen Rückschlag zu bekommen, ist natürlich sehr schlimm.

Die Ausfälle haben Euch schwer getroffen. Was helfen die schönsten Pokalsiege, wenn es um Punkte nun den Abstiegskampf gibt. Wie siehst Du Eure Situation?

Uns war klar, dass es nicht nochmal eine solch erfolgreiche Saison wird, wie wir sie letztes Jahr hatten, und wir haben uns das Ziel gesetzt, als Aufsteiger nicht schon wieder gleich abzusteigen. Durch unsere Ausfälle war es natürlich sehr schwer die ganze Zeit, 
aber ich sehe positiv in die nächsten Wochen. Wir haben das Potenzial die Klasse zu halten. Von daher glaube ich fest an die Mannschaft und unterstütze sie tatkräftig, ob auf oder neben dem Platz.

Fabian Schwarz zählte zu dem starken Nachwuchs, den es bis vor wenigen Jahren beim FC Viktoria gab. Er wurde vorzeitig aktiviert und schaffte nahtlos den Übergang und Sprung in die 1. Mannschaft. Er war immer schon und bleibt ein Garant für Tore - wenn er denn mit dabei ist. Eine Übersicht über seine Erfolge in Meisterschaftsspielen:

         

          2015/16 (A-Klasse):     2

          2016/17 (A-Klasse):   10

          1920/18 (A-Klasse):   10

          2018/19 (B-Klasse):   22

          2019/20 (A-Klasse :     7

          Gesamt:                     51 

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  Hoch, höher - Sahin Bekdemir  

 

Wenn ein versierter Fußballspieler zu den Wurzeln zurückfindet

            

 Fotos: imagoteam.tribuene

In der Türkei, also auch am Schwarzen Meer, wo der "Kirner" Junge Sahin Bekdemir zunächst aufgewachsen und dann in den 1970iger Jahren mit den Eltern nach Kirn verzogen war, gilt Basketball, direkt hinter dem Fußball, als Volkssport Nr. 2. "Die Kinder in der Türkei wachsen mit dem immer greifbaren Basketball heran - denn Fußball war und wird zwar immer beliebter, ist aber nicht in und an jedem Ort zu spielen, während man Basketball vor und hinter dem eigenen Haus spielen kann. Man brauch kein normgerechtes Fußballterrain, sondern nur einen Spielball und einen Basketballkorb", erläutert Bekdemir.

Galatarasy-Fan Bekdemir war bis vor zwei Jahren selbst noch beim Fußball aktiv. Half sogar bei Eintracht Nahe-Mitte in Berschweiler aus. In seiner Laufbahn prägten ihn zunächst einmal die Zeit bei der VfR-Jugend, dann bei den Aktiven des VfR 07, ehe es dann 1989 mit dem SV Vatanspor losging. Der Verein der Kirner Fußballtürken erlebte damals aus dem Stand heraus seine bislang wohl stärkste Zeit, stieg in die B-Klasse auf und scheiterte in einem Entscheidungsspiel in Dickesbach (vor hunderten von Zuschauern) im Stechen um den Aufstieg in die A-Klasse. Eine der Säulen der seinerzeit von Marko Valentin trainierten Elf war Sahin Bekdemir. invergessen sind aus dieser Zeit auch die spektakulären Erfolge, die es für Vatanspor im sogenannten Atatürk-Pokal gab.

Nach dem Motto "Ohne Bewegung" geht es nicht" hängte, wie so viele seiner Jahrgangskameraden auch Bekdemir die Fußballschuhe zu gegebener Zeit an den so oft schon zitierten, berühmten Nagel an der Wand, stieg aber nahtlos um auf den Sport, der ihm ursprünglich am liebsten war. Nun dreht er regelmäßig seine Kreise und zeigt mit versierten Korb-Würfen, dass er in all den Jahren nichts verlernt hat. Zeitgleich und in Sichtweite mit den Vatanspor-Übungsstunden, und in der Regel alleine, denn weit und breit und auch in Kirn gibt es keine Basketball-Aktivitäten. Der Homepage des TuS Kirn ist lapidar nur zu entnehmen, dass die Basketballer des Vereins zur Zeit nicht aktiv sind!

    Mit dem in Deutschland als Randsport geltenden Basketballsport ist das in der "Heimat" des Kirners ganz anders. Über dessen Abläufe ist Bekdemir nach wie vor auf dem Laufenden. Wir hakten nach:

Wie entwickelte sich dieser Sport und wie steht es aktuell um den Basketball in der "Heimat" ?

Ja es ist so, dass fast in jedem Ort, oder Stadtteil, dem Basketball nachgeeifert wird. Da gibt es in Dörfern manchmal sogar 2/3 Teams. Es ist aber auch leichter eine Mannschaft stellen zu können, denn man benötigt nur 5 Spieler. Der wohl bekannteste und erfolgreichste Verein meiner engeren, eigentlichen Heimat war Giresun Spor. Die haben sogar den Sprung in die 1. Liga der Türkei geschafft. Aus finanziellen Gründen stiegen sie jedoch freiwillig wieder ab und meldeten das Team schließlich ganz vom Spielbetrieb ab. In der Türkei verdienen Basketballprofis genau so viel, wie die türkischen Fußballstars in der 1. Liga. Das war finanzell offenbar nicht zu stemmen.

Und wie steht es um den Basketball hier vor Ort?

Es gibt weit und breit keine Liga und somit Vereine, wo man mitmachen könnte. Ich bin sozuagen ein 'Einzelkämpfer' der nur etwas zur köperlichen Ertüchtigung tut. Außerdem fehlen in Kirn Möglichkeiten sich betätigen zu können - und zu dürfen. Da kann es einem passieren, das man darauf hingwiesen wird, dass aus "versicherungstechnischen Gründen " persönliche Übungsaktivitäten zu unterlassen sind. In der Türkei wäre so etwas undenkbar.

Wenn es denn mit Giresun Spor in der 1. türkischen Liga keinen (Basketball-) Lieblingsverein mehr für Dich gibt, wer sind dann die Mannschaften, bei denen Deine sportlichen Idole zu finden sind?

Das ist wohl Manu Ginobili San Antonio Spurs, sowie Kobe Bryant Los Angeles Lekers! Und, trotz Allem - nach wie vor, beim Fußball der 1. FCK und Galatasaray !

       

Fußball-Erinnerungen: U.a. an die Zeit als Trophäensammler bei der VfR A-Jugend, als eine der Säulen der Vatanspor-Elf, und an die Aktionen und Auslandsfahrten mit der VfR-Jugend. Rechts bei einem der Segeltörns im Ijsselmeer. 


         

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 "Im Amateurbereich lernt man nie aus"           

Fotos: imagoteam.tribuene

Das Fußball-Einmaleins erlernte Phillip Wolter bei den F-Junioren des SV Hottenbach, die seinerzeit von Martin Wolter trainiert und betreut wurden. Nach der Zeit in der D-Junioren-Alterstufe wechselte er zum TuS Breitenthal, wo er sich bis zum Ende der Zeit bei den A-Junioren weiterentwickelte. Bei den A-Junioren gab es für ihn auch ein Erlebnis und Spiel, an das er sich immer gerne zurückerinnert: "Wir hatten ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft, das wir schließlich nach Elfmeterschießen für uns entscheiden konnten".

Der in Bergen wohnende Spieler hatte es in der bisherigen Laufbahn mit vielen Trainern in verschiedenen Vereinen zu tun - und immer wieder wurde dazugelernt: So bei Michael Dahlheimer, Oliver Seis, bei Daviczek, Oswald Bereczky, Udo Zimmer. Markus Stein, Guido Klein und schließlich jetzt bei Mirko Altmaier - dessen Kotrainer er nun sogar ist.

Vor der Saison 2017/18 kam Phillip Wolter vom FC Bärenbach zu seinem Heimatortverein  SG Bergen/Berschweiler zurück - auch weil es hier etwas gibt, was er an einem Verein schätzt: Kameradschaft. Der Beruf geht immer vor, aber Training ist für Wolter, der Werkzeugmechaniker bei FISMA-Ketten ist,  das Nunplusultra für einen Fußballspieler. "Wenn man Fußball spielen möchte, gehört Training zweimal in der Woche dazu", bringt er es auf den Punkt.

Wolter beherzigt selbst, was er nicht nur als Kotrainer seinen Mitspielern hinter die Ohren schreibt: "Im Amateurbereich lernt man nie aus - egal in welcher Hinsicht".. 

Auch in der Mannschaft des wieder einmal abstiegsbedrohten, aktuellen Tabellen-Zwölften spielt er in der Regel auf der 6er oder 8er Position, die auch sein Lieblingsterrain ist. Hier kommen auch seine Stärken zur Geltung: Den 33-Jährigen zeichnen sein Stellungsspiel und die Übersicht aus - und am allerliebsten trägt der Rechtsfuß das Trikot mit der 14 auf dem Rücken. 

Sein Idol und Vorbild ist der legendäre Zinedine Zidane - sein Lieblingsverein in der Bundesliga Eintracht Frankfurt. "Dass das Interesse am Vereinssport immer mehr nachlässt, ist etwas, was mir beim Fußball im Allgemeinen nicht gefällt", moniert Phillip Wolter, der hinsichtlich seines Heimatortvereins aber noch einen Wunsch nachschiebt: "Ich hoffe, dass wir es schnellstmöglich schaffen, das wir es im weiteren Saisonverlauf mal nicht mit dem Abstieg zu tun haben".

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       "Alles gut rund teufel-0020.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand  um den Teufelsfels"      

Der Kapitän von Teufelsfels II. Fotos: imagoteam.tribuene

Wenn ein Fußballspieler 33 Jahre für den ein- und denselben Verein spielberechtigt ist, dann ist er so etwas wie ein "Urgestein". Hut ab also vor Michael Greber von der Spvgg. Teufelsfels, der nach wie vor Sonntag für Sonntag auf der Matte steht und als eine der Säulen - und Spielführer der starken 2. Garnitur des Vereins ist.

1986 erlernte Greber als "Teufelsfelser" das Fußball-Einmaleins bei der JSG Lützelsoon und er war 9 Jahre beim Nachwuchs der Jugendspielgemeinschaft mit dabei. Dann gab es ab 1995 eine Zwangspause wegen einer Knieverletzung, die er sich allerdings nicht beim Fußballspielen einhandelte.  1999 wagte er das Comeback, das besagte Knie hielt, und das bis zum heutigen Tag. Zwischenzeitlich engagierte sich der mittlerweile 38-Jährige als Vorstands- und Präsidiumsmitglied. Er war zudem Sportlicher Leiter und auch Mitverantwortlicher beim Bau des Jugenddorfes. Chef der Zweiten Mannschaft ist er seit Jahren und so wird es sicherlich auch bleiben.

"Der FC Bayern ist mein Lieblingsverein, aber international sind es alle deutschen Vereine", gibt der in Schneppenbach wohnende und bei ATR-Solutions in Kirn als Serviceleiter arbeitende "Teufelsfelser" zu - der aber neben dem Fußball ein weiteres 'Steckenpferd'  nicht missen möchte. Michael Greber gilt in der Branche als Experte für Whisky und ist  in seiner Freizeit Kompetenzpartner von Andreas Hailer, dessen Keller in Bruschied mit seinem von Kennern geschätzten Sortiment als ein Geheimtipp in der Szene gilt.

"Da gibt es einiges zu tun zumal wir nicht nur bei unserer beliebten Haus-Messe, sondern auch ständig Präsenz  bei Messen, wie in München, Limburg oder auch in Aschaffenburg zeigen. Auch beim Genießertag, am vergangenen Wochenende,  auf Schloss Dhaun, habe ich Andreas gerne unterstützt", erläutert Greber - ohne augenzwinkernd zuzugeben, dass vielleicht auch deshalb das Spiel der 2. Mannschaft vom Wochenende bei Nahbollenbach II auf den 17. November, 13 Uhr, verlegt worden ist.

Der in Schneppenbach wohnende "Teufelsfelser" schweift nicht groß aus, wenn es darum geht, das Ansehen seines Vereins in der Region einzuordnen. "Ich hoffe gut", bringt er es auf den Punkt. Doch er schiebt  beim Nachhaken, zu dem was gut und vielleicht sogar verbesserungswürdig ist, nach: " Die Kameradschaft gefällt mir momentan gut bei uns. Natürlich muss hier immer daran gearbeitet werden. Aber wir haben mit Karsten Wellendorf einen Trainer, der dementsprechend, und wenn  nötig, immer wieder etwas für die Kameradschaft tut. 

     Michael Greber auf den Zahn gefühlt:                                                                                                                      

Es gab beim Startprogramm bei Euch ein ziemliches Hin und Her. Auch im letzten Jahr fehlte es in der A-Klasse bei Euch an der Konstanz. Müssen wir uns damit abfinden, dass bei Teufelsfels am beständigsten die Unbeständigkeit ist?

Das sehe ich nicht so. Ich denke, wir sind in die aktuelle Serie gut mit Siegen gegen SG Idarwald, in Hennweiler und in Nahbollenbach, sowie im Derby gegen "Bränel" in die Saison gekommen. Das Spiel in Baumholder rechne ich nicht mit. Da haben wir ein Riesenspiel abgeliefert. Baumholders "Erste" hatte spielfrei und stockte die "Zweite" dementsprechend auf! Baumholder II wird in dieser Saison bestimmt nicht allzu oft so eine Formation, wie gegen uns, aufbieten können. Also alles in allem - alles gut rund um den Teufelsfels!

Die Spvgg. hat eine stark besetzte 2. Mannschaft. Warum wurde im vorigen Spieljahr 2018/19 der mögliche Aufstieg auf der Zielgerade verpasst - oder war er gar nicht gewollt?

Ich meine, durch Ausfälle im gesamten Kader wurde letztes Jahr auf der besagten Zielgerade wichtige Punkte verloren. Das war und ist dann auch nicht schlimm. Wir sind viele ehemalige Erstmannschaftsspieler, wie zum Beispiel Bert Wolf, Mario und Valentin Rathgeb, Andreas Hailer, Arthur Wenzel, Pascall Wettmann, und uns geht es vordergründig um den Sport. Das Ergebnis ist da erstmal nicht so wichtig. Des Weiteren denke ich auch, dass die B-Klasse eine Nummer zu groß für uns wäre.

Noch mal zurück zur Ersten Mannschaft: Ist die A-Klasse Birkenfeld für Teufelsfels die ideale Spielklasse, in der man sich etablieren sollte?

Ich denke, dass diese Liga für uns die optimale Spielklasse ist.

 
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"Der SVO wird in der Region als Verein unterschätzt"

Bernd Greber war Tim Wittenbergs erster Trainer überhaupt und auch jetzt sind dem Eigengewächs des SV Oberhausen die Hinweise des aktuellen Kotrainers wichtig. Fotos: imagoteam.tribuene

Der SV Oberhausen setzt nach dem Abstieg in die B-Klasse bei seinem Neuaufbau auch auf seine Eigengewächse. Einer dieser Youngster ist mit Tim Wittenberg ein Talent, das schon das Fußball-Einmaleins beim damaligen Jugendtrainer Bernd Greber erlernt hat, und bei dem sich der Junge auch jetzt noch bestens betreut und aufgehoben fühlt. Greber übernahm bekanntlich die arg abstiegsbedrohten Oberhausener im Vorjahr als Interimscoach und hätte beinahe noch das Kunststück geschafft, den Ligaverbleib zu meistern. Nun ist Daniel Speh der Coach und Greber hilft seinem Verein jetzt in der Funktion des Kotrainers. In seiner bisherigen Laufbahn als Fußballspieler gab es für Tim Wittenberg viele weitere Übungsleiter die ihn vorwärts brachten und die ihm wichtig sind.

Bild könnte enthalten: TextNach Bernd Greber war es zunächst Gilbert Vogel,  Bruno Zerfaß, Markus Schaaf, Junus Mustafalic, Mirko Altmaier und nun Daniel Speh. "Besonders viel gelernt habe ich allerdings bei Bernd Greber, Junus Mustafalic und Gilbert Vogel", weiß Wittenberg - und die sicherlich alle auch bestätigen können, was er selbst zu seiner Devise gemacht hat. "Ich trainiere so oft es mir möglich ist - und es meine Arbeit zulässt". Tim ist sich bewusst, das er als einer der jungen Spieler weiter an sich arbeiten muss um noch perfekter zu werden. "Vor allem muss ich mich noch mit dem linken Fuß verbessern" räumt er ein.

Das Trikot mit der Nummer 9 auf dem Rücken trägt er am liebsten und beim Spiel mit der Mannschaft fühlt sich der Rechtsfuß am wohlsten auf der Sechserposition. Dann kommen auch seine Stärken zur Geltung - die Übersicht und der Zweikampf. An seine Zeit als Jugendspieler, die ja nun noch gar nicht lange zurückliegt,  erinnert sich Tim Wittenberg immer wieder gerne. Bei der im Rahmen der JSG Kirner Land gecoachten Jugend des VfL Simmertal war er sogar Spielführer und da gab es auch für ihn mit dem Pokalfinale das Spiel, das in seinen Erinnerungen den besonderen Stellenwert hat.

Doch nun gilt es mit dem Heimatortverein das Beste zu erreichen. "Ich spiele beim SVO, weil es mein Stamm- und Heimatverein ist und auch deshalb ist sein Credo und Bestreben: "Fit bleiben und Disziplin wahren". Das Ansehen seines Vereins schätzt er hoch ein. Doch unverständlich ist für ihn, dass der SV Oberhausen als Verein hier und da unterschätzt wird. Er selbst ist sich sicher, was den SVO so stark macht, wie er ist. "Es sind die Leute, die verantwortlich sind, die den Verein tragen, die Mitspieler und der Anhang".


      

 

 "So war es besser": 3 Fragen an Tim Wittenberg  

 

Du warst in der letztjährigen Saison mit dabei, als es den bitteren Abstieg gab. Wie hast Du ihn als einer der jüngeren Spieler empfunden. Ist es vielleicht nicht besser, dass ihr mit dem neuen Trainer die Neuausrichtung der Mannschaft in der B-Klasse anpacken und umsetzen könnt?


Der Abstieg war zu Beginn sehr deprimierend. Doch mir wurde klar, das es so besser für den SVO ist, denn nun können wir von vorne anfangen und noch besser werden. 

Man sagt, dass es leichter ist eine höhere Klasse zu halten, als aus der B-Klasse wieder aufsteigen zu können. Wie schätzt Du Eure Chance ein, den Wiederaufstieg vielleicht direkt, oder auf weitere Sicht schaffen zu können?

Die Chance aufzusteigen ist für uns schon in dieser Saison da, nur es liegt an uns, was wir daraus machen.

Euer Auftaktprogramm in der Punkterunde war schon schwer genug, und nun stehen zeitnah die Spiele gegen die zweistellig platzierten Teams der SG Idarwald II, in Hottenbach und gegen SG Perlbachtal auf dem Programm. Wird es nun leichter um oben dran bleiben zu können, und wie schätzt Du diese drei  Gegner ein?


Man darf nie einen Gegner unterschätzen und somit denke ich, dass es für uns sicherlich drei schwere Spiele werden.


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Wer schafft den Sprung in die 3. KH-Pokalrunde?

 

,Erdal Özdemir vom Spielausschuss der SG Hochstetten/Nußbaum wagt diese Prognosen zu 7 Begegnungen, an denen Mannschaften aus dem Kirner Land in dieser Woche beteiligt sind:

 

 

1) SG Spabrücken/Hergenfeld vs. TuS Becherbach: "Für mich ist die SG Spabrücken am Mittwoch gegen den TuS Becherbach der Favorit und sie wird wohl 3:0 siegen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt/Spabrücken ist weiter. 

2) SG Hochstetten/Nußbaum vs. SG Gräfenbachtal: "Ich setze darauf, das unsere Mannschaft, wenn auch knapp, am Dienstagabend mit 2:1 gegen Gräfenbachtal die Nase vorn haben wird". 1:3 hieß es nach Verlängerung und 11er-Schießen.

Fakt: Beinahe lag Özdemir richtig. Die Partie ging nach 1:1 in die Verlängerung und 11er-Stechen! 

3) SG Alteburg vs. Spvgg. Teufelsfels: "Selbst daheim in Seesbach wird für Alteburg am Mittwoch gegen die A-Klasse-Mannschaft nichts zu machen sein. Ich tippe auf 4:1 für die Teufelsfelser".

 Fakt: Alteburg schlug sich bravourös, gab sich nur ganz knapp 1:2 geschlagen.

4) VfL Simmertal - SG Disibodenberg: "Der A-Klassen-Spitzenreiter VfL Simmertal wird a uch im Pokal weiter mitmischen. Ich tippe mal auf einen 3:1-Erfolg, den es am heutigen Dienstag auf dem Flachsberg geben wird".

 Fakt: Erdal Özdemir lag richtig - seine 3:1-Prognose traf haargenau zu!   

5) SV Oberhausen vs. TuS Waldböckelheim am Mittwoch - schon um 18 Uhr: "Auch hier wird es sicherlich knapp werden, aber zugunsten für den SV Oberhausen, der  in einer ausgezeichneten Form ist: 2:1"!

 Fakt: Der SVO verliert ganz knapp mit 1:2       

6) FSV Bretzenheim vs. FC Viktoria Hennweiler: "Ich gehe davon aus, dass der FC Hennweiler seine Favoritenstellung beweist und sich mit 3:1 beim FSV Bretzenheim durchsetzt".

 Fakt: Hennweiler gewinnt den Schlagabtausch mit 5:4  

(7) TuS Winzenheim vs. SV Vatanspor Kirn: "Der SV Vatanspor ist am Mittwoch selbst in Winzenheim Außenseiter. Die Gastgeber werden knapp, vermutlich mit 2:1 gewinnen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt. Winzenheim ist weiter 

Erdal Özdemir lag einmal haargenau richtig, zweimal knapp daneben und die zwei Spielausfälle hatte er ja nicht auf seiner Rechnung.

                  

  "Wir sind noch lange nicht an dem Punkt,

                                                an dem wir eigentlich sein wollen"

 Simmertaler Youngster Ricardo Schönheim weiß die Basis für den Erfolg am Flachsberg zu schätzen - Interview/Porträt

Mit Ricardo Schönheim ist einer der Youngster des VL Simmertal drauf und dran, sich einen festen Platz im Kader des aktuellen Tabellenführers der A-Klasse Bad Kreuznach zu sichern. Der in Bad Kreuznach geborene, in Simmertal aufgewachsene und nach wie vor wohnende 18-Jährige ist auch als Fußballspieler auf dem Simmertaler Flachsberg "großgeworden". Er hat bei Timo Holländer als Fünfeinhalbjähriger die Grundbegriffe erlernt, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist als C-Jugendspieler zum FC Meisenheim gewechselt. Auch hier ging es vorwärts, doch als B-Jugendspieler zog es ihn zurück zu seinem Heimatortverein. 

Michael Naujoks, Jürgen Graffe, Torben Scherer, Markus Rehbein und schließlich Ricardo Ridder waren die Trainer, die ihn zu dem Talent formten, das offenkundig auf Anhieb den Sprung in die Erste Mannschaft des VfL Simmertal schaffte. "Ganz besonders viel habe ich vor allem bei Markus Rehbein und Ricardo Ridder gelernt", sagt Schönheim, der Schüler am Kirner Gymasium ist. Seine bisherigen Trainer können indes nur bestätigen, was er selber zu einem Grundsatz gemacht hat. "Im Training versuche ich immer, das Beste aus mir herauszuholen und mich stets zu verbessern".

Vorbilder und Idole zugleich sind für Ricardo der spanische und jetzt bei Vissel Kobe im zentralen Mittelfeld spielende Offensivspieler Andrés Iniesta, sowie der legendäre Lionel Messi vom FC Barcelona. Es kommt also nicht von ungefähr, das der Rechtsfuß selbst am liebsten auf der Sechserposition spielt und das Trikot mit 10 als Rückennummer trägt. Als Vorbild durfte er sich auch selbst schon auszeichnen: Nach der Rückkehr zum VfL in der Saison 2016/17 als Spielerführer der B-Junioren.

Selbstkritik ist für ihn kein Fremdwort. "Normalerweiswe müsste ich an allem arbeiten um noch perfekter zu werden, aber am liebsten wäre ich schneller", gibt er offen zu, doch Angst davor, selbst und als Mannschaft nicht mithalten zu können, kennt er nicht. Im Gegenteil. "Ich glaube, in der A-Klasse brauchen wir uns in dieser Saison vor keinem zu fürchten, auch weil die Liga diesmal ausgeglichener ist, als im Vorjahr".

Bild könnte enthalten: TextDie Basis für den Erfolg und das bisherige Auftreten in dieser Saison steht für Ricardo Schönheim fest. "Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt auf, und abseits des Platzes, sind es - was mir an meinem Verein auch so gut gefällt". Auch deshalb wohl gibt es für ihn keine sportlichen Ziele auf "weitere Sicht", sondern das jetzt scheinbar schon machbare. "Es gilt eine gute Runde zu spielen, sich von Spiel zu Spiel weiter zu entwickeln, und wenn alles am Ende passt, natürlich auch aufsteigen".

Gleichwohl denkt Ricardo Schönheim ab und wann auch mal gerne zurück an seine schöne und erfolgreiche Zeit als Jugendspieler. "Vor allem an das Pokalfinale von 2018, in meiner ersten Saison als A-Jugendspieler meines Vereins".

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 Drei Fragen an Ricardo Schönheim:                                                                                           

> Du bist mit den A-Junioren in die Landesliga aufgestiegen und im Vorjahr Kreispokalsieger geworden. Was hatte das für Dich für eine Bedeutung.

 Der Aufstieg hat jetzt keine große Bedeutung für mich, da wir es eigentlich nicht selbst schafften und nur durch das Verzichten von Meisenheim 2 in die Landesliga geschafft haben. Der Kreispokalsieg war natürlich etwas schönes, jedoch sollte man immer nach vorne blicken und sich nicht so viel mit der Vergangenheit beschäftigen. 

> Nun bist Du bei den Aktiven voll mit dabei und Du bekamst schon die Chance in der 1. Mannschaft Fuß zu fassen. Was glaubst Du: Ist es bei dem großen und starken Kader möglich, sich einen Stammplatz zu sichern?

 Ich würde mal behaupten, es gibt 3-4 Spieler die für die Mannschaft unersetzlich sind und der Rest muss halt durch gute Leistungen im Spiel und im Training beim Trainer punkten.

> Ihr habt in der A-Klasse einen ausgezeichneten Start hingelegt mit drei hohen Siegen in den drei Auftaktspielen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?

Mit dieser Mannschaft sind wir noch lange nicht an dem Punkt gelandet an dem wir eigentlich sein wollen. Die nächsten Wochen werden uns zeigen wo wir hingehören, da jetzt auch alle Spieler dem Trainer zur Verfügung stehen und auch noch schwere Auswärtsspiele vor der Tür stehen. 

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Nach dem Laufbahnende, als "Aushilfe" ein gelungenes Comeback

das mit der Meisterschaft gekrönt wurde!

Ein Torwart und Rechtsfuß, der beim Fußball vor nichts, also auch vor keinem Gegner Angst hat: FCV-Keeper Tristan Fey. Fotos: imagoteam.tribuene

Tristan Fey ist ein in Hennweiler und im FC Viktoria aufgewachsener, bodenständiger Junge, der sich auch im FCV engagiert. Bei seinem Verein gilt er nicht nur als zuverlässiger, versierter Torwart, er bringt sich auch ein. Im Vereinsvorstand und im Förderverein hat er die Funktion eines Beisitzers. Der Ehrgeiz, ständig im Training, beim Spiel und in der Ausübung der Funktionen mit dabei zu sein, ist sein Bestreben, und wenn es das Privatleben und der Beruf als Kalkulator bei Schneider-Bau in Merxheim zulässt, steht Tristan auch auf der Matte.

Sein allererster Fußball-Übungsleiter war Armin Horbach. "Besonders viel gelernt habe ich in der Folgezeit bei den Trainern Michael Minke, Armin Rösler und bei Torwarttrainer Rainer Peitz", bestätigt der mittlerweile 33-Jährige - der allerdings immer noch dazulernen und nachbessern möchte. "Arbeiten muss ich noch an der Ballsicherheit sowie Schusskraft und perfekter muss noch das Coaching der Mitspieler während des Spiels werden", gibt er gerne zu.

Sein Lieblingsverein ist nicht nur der FC Viktoria: Tristan Fey ist darüber hinaus auch Anhänger von Borussia Dortmund.


  Tristan Fey auf den Zahn gefühlt:                                                                                 

Warum spielst Du bei Deinem Verein Fußball?


Ich hatte eigentlich nach einer schweren Verletzung vor, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Aber als mein Stamm- und Heimatverein, auf Grund eines Torwart-Problems wieder auf mich zukam, zögerte ich nicht lange um auszuhelfen. Aus der kurzen Aushilfe sind nun schon zwei Saisons geworden und die Dritte ging gerade los. Der Fußball hat mich wieder gepackt - und mal sehen, wie lange mein Körper im aktiven Bereich noch mitmacht...

Was gefällt Dir beim Fußballsport nicht?


Generell sollte der Umgang der Vereine untereinander respektvoller sein.


Gibt es ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst?


An das Derby, und mit 3:0 gewonnene Heimspiel gegen den SV Oberhausen in der Saison 2010/11. Leider haben wir das Rückspiel mit 1:7 verloren. 

Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?


Den gab es, als wir letzte Saison die Meisterschaft im Spiel beim ASV Langweiler/Merzweiler klarmachten.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...

...und Robins Idol und Vorbild ist Virgil van Dijk 

Robin Weyh ist ein im VfR Kirn aufgewachsener, talentierter Fußballspieler der sich, ab dem Alter von 8 Jahren, in allen Altersstufen  bis hin zu den A-Junioren der JSG Kirner Land kontinuierlich weiterentwickelte. Der 18-Jährige spielt mittlerweile in der 2. Saison bei der SG Hochstetten/Nußbaum. Doch der Junge will mehr, als nur in der B-Klasse am Ball zu sein! "Ich möchte erreichen, höherklassig zu spielen", sagt er selbstbewusst.

Robin Weyh ist nicht irgendeiner der vielen Spieler, die von der Pike auf beim VfR 07 mit dabei waren, dann aber in der Fußballnachbarschaft gegen den Ball traten - und nach wie vor treten. Der Name Weyh ist nicht nur für bereits ältere VfR,ler ein fester Begriff. Sein Großvater Robert Weyh war es, der in den goldenen VfR-Jahren nach dem Weltkrieg zu den Stammkräften der "Rasenspieler" zählte, und auf der legendären Kirner Kyrau vor Tausenden in der Oberliga und in der 2. Liga glänzten. Sein Vater Thorsten ist ebenfalls im VfR, aber auf dem  Loh großgeworden, spielte noch nach der Zeit bei den A-Junioren aktiv für den Kirner Traditionsverein.

Kein Wunder, dass Robin seinen Vater, der sich auch in der Jugendarbeit engagierte, als Ersten beim Auflisten seiner Trainer nennt, bei denen er in seiner bisherigen Laufbahn besonders viel gelernt hat. "Auch Ricardo Ridder, Lars Ganns und Berat Llugaliu waren und sind Übungsleiter, die mich prägten und mir weiterhalfen". Ehrgeiz und Trainingsfleiß sind für ihn nicht nur so eine dahingesagte Floskel, denn die Trainingsquote von ihm liegt bei 100 Prozent.

Spielen tut der Rechtsfuß am liebsten und besten auf der Sechser Position als Innenverteidiger - und mit der 4 auf dem Rücken als Lieblingsnummer. Sein Idol und großes Vorbild ist nicht von ungefähr und von daher der beim FC Liverpool bei Jürgen Klopp als Innenverteidiger spielende Virgil Van Dijk. Dessen (und Robins) Stärken sind Insidern bekannt: Zweikampf, Spieleröffnung, Passspiel und die Übersicht. Angst vor einem Gegner gibt es nicht! "Man sollte jeden Gegner respektieren, egal auf welcher Position er einem gegenüber steht".

Sein Bundesliga-Lieblingsverein ist der FC Bayern. Bei dem Verein und der Mannschaft, dessen Trikot er aktuell trägt, gefällt ihm vor allem der Zusammenhalt - auf, und außerhalb des Platzes.

Im  Archiv gefunden:

VfR Kirn - 1. FC Kaiserslautern 2:10 (0:4)

Wettbwerb: Meisterschaft Südwestdeutschland (1. Liga) , 21. Spieltag 
Datum: 11.06.1950 * Zuschauer: 5000 (Auf Kyrau)

Aufstellung VfR Kirn: Hettfleisch, Weyh, Jorbandt, Weiser, Schuckmann,        Malsbenden, Porger, Balbier, Wahl, Pies, Nickweiler.

1. FC Kaiserslautern: Jung Huppert, Kohlmeyer, E. Liebrich, Gawliczek, Klee, Fölz, F. Walter, O. Walter, Baßler.


  Robin Weyh nach dem Auftakt-2:3 gegen Alteburg auf den Zahn gefühlt:                      

Was sagst Du zu Eurem Spiel gegen das Team der SG Alteburg zum Saisonauftakt. Was lief gut, was war weniger gut?

Das Spiel ging 90 Minuten lang nur auf ein Tor. Alteburg wusste sich nur mit langen Bällen zu helfen. Wir waren spielerisch klar überlegen, hatten die Chance das ein oder andere Tor mehr zu erzielen. Aber wie das so im Fussball ist, wird man dafür bestraft. Wir wurden 3x knallhart ausgekontert und konnten jedes mal aufs neue dem Rückstand hinterherlaufen.

Am Ende hat es leider nicht mehr für den Ausgleich gereicht und somit gingen wir als Verlierer vom Platz. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und den Fokus jetzt auf Volxheim/Badenheim richten.

Was habt Ihr Euch für die Saison 2019/20 vorgenommen und an was ist noch zu arbeiten, um das Ziel zu erreichen?

Unser Ziel ist es, ganz klar unter den Top 5 mitmischen zu können.


Wer ist für Dich der Meister- und Aufstiegsfavorit und wer bekommt es schwer, die Klasse halten zu können?


Die Mannschaft der SG Spabrücken ist für mich ein klarer Favorit für den direkten Aufstieg in dieser Saison.

Um dem Abstieg werden nach meiner Meinung SG Volxheim/Badenheim, Türkgücü Ippesheim und die 'Zweite' der SG Veldenzland kämpfen.


 

 
 

"Es wird schwer, aber wir wollen den Dreier gewinnen"

Daniel Speh, der Spielertrainer des SV Oberhausen: "Unsere Vorbereitung lief sehr gut! Durchschnittlich waren 18/20 Mann im Training! Die Jungs waren alle sehr motiviert und mit viel Ehrgeiz bei der Sache! Die Ergebnisse waren ebenfalls überwiegend gut! 3:3 gegen Merxheim, 2 Siege gegen Hennweiler, Sieg gegen Teufelsfels, Unentschieden gegen Niederwörresbach! Lediglich bei den beiden Niederlagen gegen Simmertal mussten wir Lehrgeld zahlen! Aber das ist für mich auch ne überragende Truppe, der ich von Herzen den lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga wünsche!!

Am Samstag wollen wir mit nem Dreier gegen Bärenbach starten! Auch wenn das keine leichte Aufgabe sein wird! Sie zählen für mich zu den Favoriten dieser Klasse! Personell müssen wir Samstag auf Marko Stilz (Außenbandriss), Lukas Stilz (Meniskus) und Chrissi Greber (Aufbauphase nach längerer Verletzungspause) verzichten"!

 

Am Samstag, 3. August, standen sich in der B-Klasse Birkenfeld Ost der FC Bärenbach und SV Oberhausen gegenüber. Die hochdramatische, irre Partie endete 3:3. Fotos: imagoteam.tribuene

"Den SV Oberhausen schätze ich als den ersten Titelanwärter ein"

Johannes Mudrich, Coach des FC Bärenbach: "Die Vorbereitung auf die neue Saison ist gut verlaufen, die Spiele waren gut. In der Urlaubszeit ist es immer schwierig alle Mann an Bord zu bekommen. Für Samstag ist es schwer einzuschätzen,da uns einige Spieler fehlen. Wir werden aber trotzdem eine gute Mannschaft auf den Platz bekommen.

Die Mannschaft des SV Oberhausen schätze ich als ersten Titelanwärten ein. Uns sehe ich, wie letzte Saison, unter den ersten 4 Mannschaften. Das ist auch unser Ziel - die letzte Saison zu bestätigen".

      

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Der VfR 07 Kirn vor 30 Jahren:

 

        Von der Talsohle hoch in die Landesliga         

 

Krönender Abschluss des Höhenflugs: Mit dem 3:2-Erfolg beim SV Niederwörresbach waren am letzten Spieltag, am 26. Mai 1991, Meisterschaft und Landesligaaufstieg perfekt: Jürgen Wilhelm, Rainer Jung und Harry Baumgärtner waren die Torschützen.

Viele der Beteiligten und Anhänger werden sich noch an das Spieljahr 1988/89 erinnern: Der VfR Kirn war als Tabellen-7. über die Ziellinie gegangen, dümpelte im gesamten Saisonverlauf im Niemandsland der A-Klasse Bad Kreuznach herum. Sage und schreibe 27 Spieler waren eingesetzt worden: mit Ausnahme von Ralf Kohlhaas und Rolf Wagner) waren es aber alles Akteure, die im Kirner Traditionsverein "groß" geworden waren.

Es nahte das Spieljahr 1989/90 und während der Sommerpause und Wechselzeit war der Clou eingefädelt worden: Jürgen Wilhelm, ein bundesweit bekannter Spieler, ließ sich von der "Eintracht" nach Kirn ködern und mit im Paket waren Sohnemann Thorsten, sowie Wilhelm Hoffmann. Das passte auf Anhieb, denn im Gebund mit versierten Stammkräften wie Michael Faust, Ralf Steinebrunner, Harald Priez, den Gebrüdern Jelacic, Thomas Schiel, Marco Horbach sowie Torwart Michael Schmitz marschierte die Formation von Anfang an von Sieg zu Sieg.

Mit einem 2:1 in Desloch ging es los, gegen den SV Oberhausen reichte es im ersten Heimspiel zwar nur zu einem 1:1, doch mit dem folgenden 5:0 in Nohen übernahm der VfR erstmals die Tabellenführung und gab sie bei den restlichen 27 Spielen auch nicht mehr her. Die Mission Wiederaufstieg war nach fünfjähriger Tristesse bravourös gemeistert worden. Doch Wilhelm & Co. wollten mehr.

Fakten zur Serie 1989/90:

Eingesetzte Spieler: 22

Torschützen 15

Torschützenkönig: Jürgen Wilhelm (37)

Alle 30 Spiele hatten mitgemacht: Ralf Steinebrunner und mit damals 331 VfR-Einsätzen Rekordspieler Harald Priez. Zweimal gefehlt: Wilhelm Hoffmann, Thorsten Wilhelm, Michael Schmitz. Dreimal Jürgen Wilhelm, Oliver Jelacic. Aus so einem Gerippe kann man Meistermannschaften machen, die (noch) mehr wollen. 


 Auf dem Weg zur Meisterschaft und zur Landesliga war das Spiel gegen den SC Idar am 10. März 1991 der Durchbruch. Es folgte nur noch ein 1:1 gegen den FC Hennweiler, aber die Tabellenführung gab der VfR nicht mehr her. Das Golden-Goal gegen den SC Idar erzielte Wilhelm Hoffmann.

Der 2. Streich: In der Bezirksliga startete der VfR mit einem 4:2-Erfolg als Tabellen-6.: Jürgen Wilhelm, Rolf Dill, Michael Emrich und Michael Faust waren die Torschützen. Platz 6 war die tiefste Platzierung, die es während der gesamten Saison gab, doch schon nach dem folgenden 6:2-Sieg  in Hammerstein war man Zweiter und dem folgenden 5:1 gegen Roxheim Erster! In der Folgezeit waren die Kirner 19 Mal Tabellenführer, siebenmal Zweiter, einmal Dritter. Ab dem 23. Spieltag wurde nur noch Rang 1 besetzt. Die Krönung gab es am letzten Spieltag mit dem 3:2 (1:0) beim SV Niederwörresbach.

Den deutlichsten Sieg feierte Jürgen Wilhelm und seine Jungs mit jeweils 7:0 gegen SC Birkenfeld 1b und beim TuS Roxheim. Nur beim SC Idar-Oberstein (2:3), sowie beim FC Meisenheim (1:2) hatte es Niederlagen gegeben. Beim Spiel in Niederwörresbach machten diese Spieler den Landesligaaufstieg perfekt: Thomas Schlicht, Michael Kettern, Thorsten Wilhelm, Harald Priez, Wilhelm Hoffmann, Rolf Dill, Jürgen Wilhelm, Rainer Jung, Michael Emrich, Ralf Steinebrunner, Harry Baumgärtner. Kein Spieler war ein- bzw. ausgewechselt worden.

Fakten zur Serie 1990/91:

Eingesetzte Spieler: 20

Torschützen: 13

Torschützenkönig: Jürgen Wilhelm (26)

Alle Spiele hatten mitgemacht: Harald Priez, Ralf Steinebrunner. Einmal gefehlt: Jürgen Wilhelm. Zweimal gefehlt: Michael Kettern, Wilhelm Hoffmann,  Dreimal: Marco Horbach. In der "ewigen" Nominierungsliste kamen nun Harald Priez auf 361 VfR-Einsätze, Romeo Jelacic auf 189, Michael Kettern auf 176, Michael Emrich auf 163 und Oliver Jelacic auf 118.  

Das "Werk" ist vollbracht: Es gratulieren zum Landesligaaufstieg Bürgermeister Fritz Wagner, Fußballbezirkschef Werner Bappert. Betreuer Wolfgang Henrich, Jürgen Wilhelm und Spieljührer Michael Kettern nehmen Meisterbälle und Komplimente entgegen. Fotos: Klaus Mittnacht

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Stakineu

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